AT109437B - Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen der Luftschläuche, insbesondere von Automobilen während der Fahrt. - Google Patents

Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen der Luftschläuche, insbesondere von Automobilen während der Fahrt.

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AT109437B
AT109437B AT109437DA AT109437B AT 109437 B AT109437 B AT 109437B AT 109437D A AT109437D A AT 109437DA AT 109437 B AT109437 B AT 109437B
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pressure
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Kurt Schmidt
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Kurt Schmidt
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Description


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  Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen der   Luftschlällche,   insbesondere von
Automobilen während der Fahrt. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen der Luftsehläuehe, insbesondere von Automobilen während der Fahrt. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der in den Patentansprüchen näher gekennzeichneten Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt schematisch die Gesamtanordnung der Vorrichtung an einem Automobil im Grundriss,   Fig. 2 zeigt den Verteiler im Längsschnitt nach IIII in Fig. 3, Fig. '3 ist die Vorderansicht gemäss Fig. 2.   



  Fig. 4 ist ein Längsschnitt gemäss   IV-IT, iii Fiu,.   6 durch die Hinterachse mit dem daran angeschlossenen zum Druckluftbehälter führenden Leitungen und mit den Leitungen zum Luftschlauch, u. zw. befinden sich die Teile in der Stellung, die sie während des Aufpumpens eines Luftreifens einnehmen, Fig. 5 ist der gleiche Längsschnitt, jedoch mit den verschiedenen Teilen in der Stellung, die sie ausserhalb der Arbeitsperiode einnehmen, Fig. 6 ist eine Stirnansicht gemäss Fig. 5, Fig. 7 zeigt einen Teil der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung in grösserem Massstabe, u. zw. insbesondere das dem Überdruckventil vorgeschaltete Sicherheitsventil. 



   Die zum Aufpumpen der Reifen erforderliche Luft wird von einem Luftkompressor oder einem Luftkessel 1 zugeführt und gelangt von hier aus über eine als Drosselmittel dienende   Düse 36   zu einem Verteiler (Fig.   2),   der am   Wagenschaltbrett befestigt   sein kann. Dieser Verteiler der unten näher beschieben wird, steht mit einem Manometer 29 in Verbindung, der es infolge der Wirkung einer Anzahl von Ventilen ermöglicht, sowohl den Druck im   Luftkesseil     ? als auch   in den angeschlossenen Schläuchen zu prüfen und nach Bedarf den einzelnen Schläuchen Luft zuzuführen.

   Die Übertragung der Luft von den festen Zuführungsleitungen 3 auf die sieh drehenden Räder erfolgt durch   Zwischenstücke   4 (Fig. 4-6), die gleichfalls weiter unten näher beschrieben werden. Bei den Vorderrädern, die sich um die schwenkbaren Achsschenkel drehen, ist in der gezeichneten Ausführungsform eine gelenkig ausgebildete Übertragungsvorrichtung vorgesehen. Die   Zuführung   erfolgt bei den   Vorderrädern   von der Innenseite der Räder aus durch die Radachsen. 



   Bei den Hinterrädern ist eine gelenkige Verbindung nicht vorgesehen, sondern ein aussen an die Radkapsel 8 angeschlossenes Zwischenstück 4 ist starr mit der etwas elastischen   Zuführungsleitung   3 verbunden. Von dem   Zwischenstück   4 führen Leitungen nach den   Sehlauchventilen   6. 



   Der in den Fig. 2,3, 7 dargestellte Verteiler besitzt ein Gehäuse 32. In diesem Gehäuse befindet sich eine Sammelkammer 23, die aus dem   Luftkessel 7 über   eine Düse 36 gespeist wird. 



   An die Sammelkammer ist eine   Drurkprüfkammer   25 angeschlossen. Zwischen den Kammern   23   und 25 ist das Ventil 22 angeordnet, das unter der Wirkung der Feder 22 a steht.   An die Druckprüfkammer 25   schliesst sich die   Schlauch Vorkammer   26 an, die durch die Leitungen 3 mit einem der   Radsehläuehe   verbunden werden kann. Die wahlweise Verbindung der Kammer 26 mit einem der Rohre 3 erfolgt durch Drehung des das Gehäuse 32 umgebenden Ringes 24 um die Gehäuseachse mittels des Griffes   27,   so dass die Öffnung 35 in dem Ringe 24 die von der Kammer 26 kommenden und in   den Ringkana. 1 26b   einmündenden Kanäle 26a mit einem der Rohre 3 verbindet. 

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   Zwischen den Kammern 25 und 26 ist das Ventil 21 angeordnet, das unter der Wirkung der Feder   21. a   steht. Aus dem Gehäuse 32 ragt der Schaltknopf 20 heraus, der längs verschiebbar auf   der Ventilspindel 20a   geführt ist, und durch die Feder 20b in seiner äusseren Endlage gehalten wird. Durch Hineindrücken dieses Knopfes wird zunächst die Öffnung 20c ausser Deckung mit der Öffnung 20d der   Ventilspindel 20a   gebracht, welch letztere durch den Lägskanal 20e und die Querbohrung 20f in Verbindung mit der Vorkammer 26 steht. Sodann stösst der Knopf gegen die   Stirnfläche   der   Ventilspindel 20 a,   so dass er nunmehr das Ventil 21 und später das Ventil 22 öffnet.

   Die Ventilstange 20g des letzteren endet in der Ruhelage der Teile in einer gewissen Entfernung vom Ende der Ventilstange 20a des Ventiles 21. Die Luft kann jetzt aus der Sammelkammer 23 in die   Prüfkammer     25,   von dort in die Vorkammer 26 und von letzterer aus in eine der Leitungen 3 eintreten. 



   Der Rauminhalt der Sammelkammer steht in einem bestimmten Verhältnis zu dem Inhalt des aus Sammelkammer 23, Prüfkammer 25, Vorkammer 26 und Rohrleitung 3 gebildeten Gesámtraumes, so dass, wenn nach dem Öffnen der Ventile der Druckluftinhalt der Sammelkammer sich über den Gesamtraum verteilt. der Druck im Gesamtraum noch ausreicht, um das Ventil 6 des Luftschlauches zu öffnen. Nach dem Öffnen des Ventiles 6 gleicht sich der Druck der geringen in den Verteilerkammern enthaltenen Luftmenge mit dem Schlauchinnendruck aus. Da der Luftzustrom von dem   Druckluftbehälter   1 aus durch die Düse 36 gedrosselt ist, kann während der kurzen Zeit, welche diese Vorgänge in Anspruch nehmen, eine wesentliche Druckmenge aus dem Druckluftbehälter nicht nachströmen. 



   Das an die Prüfkammer 25 angeschlossene Manometer 29 zeigt kurz vor dem   Öffnen. des Ventiles   6 den Druck des erwähnten Gesamtraumes an und nach dem Öffnen des Ventiles 6 den im Schlauch herrschenden Druck. 



   Das Ablesen des Schlauchinnendruckes vom Manometer kann vor oder nach Freigabe des Knopfes 20 erfolgen, u. zw. auch nach Freigabe des Knopfes deshalb, weil nach dem   Schliessen   des Ventiles   21,   22 trotzdem dieses unter gleichzeitiger Herstellung der Verbindung zwischen der Vorkammer 21 und der Aussenluft erfolgt, in der Prüfkammer 25 der Druck unverändert bleibt. 
 EMI2.1 
 infolgedessen die in der Vorkammer 26 enthaltene Druckluft durch die Kanäle 20f. 20 e, 20 d und 20 c ausströmen kann. Infolge der Entleerung der Vorkammer schliesst sieh das   Schlauchventil   unter der Wirkung des   Sehlauchinnendruckes.   



   Die Sammelkammer 23 wird nach dem Schliessen der Ventile langsam wieder durch die Düse 36 hindurch aus dem Behälter 1 aufgefüllt. 



   Man kann durch oben beschriebene   Einrichtung   jederzeit, also auch während der Fahrten, feststellen. wie hoch der Druck in jedem Schlauch ist. Wenn der Schlauch gefüllt werden soll, wird der Knopf 20 so lange niedergedrückt gehalten, bis das Manometer den gewünschten Druck anzeigt. Die Druckluft strömt dabei vom   Druckluftbehälter   über die Drosseldüse   36,   den Verteiler und das Verbindungsrohr 3 nach dem an den Verteiler angeschlossenen Schlauch. Der Knopf 20 kann auch mit einer beliebigen Feststellvorrichtung, z. B. einem Bajonettschlitz versehen sein, um ihn in der niedergedrückten Lage zeitweilig feststellen. zu können. 



   Wie oben erwähnt, ist an die   Prufkammer   25 ein   Überdruckventil 3j ! angeschlossen,   um eine   L : berladung   des zu füllenden   bchlauches zu verhindern.   Dieses   Überdruckventil-u   ist auf den vorgeschriebenen Druck des Reifens einzustellen.

   Damit das Überdruckventil 31 nicht unter der Wirkung des den normalen Reifendruok übersteigenden zum Öffnen des Reifenventiles 6 dienenden Druckes öffnet und dadurch den zum Aufstossen des Sehlauchventiles benötigten   Überdruck   sofort entweichen lässt, ist ein   V & rventil 37. zum Überdruckventil 31   angeordnet, es besteht aus einer Kugel 37 (Fig. 7), welche so stark federbelastet ist, dass sie sich unter dem erwähnten   Sehlauchventilöffnungsdruek   nicht von ihrem Sitz abhebt. 



   Wird das Ventil 21   zunächst wenig   mittels des Knopfes   30 herabgedrürkt,   so wird nur durch Öffnen des Ventiles 22 die Verbindung zwischen der Sammelkammer 23 und der   Prifkammer '   hergestellt, wodurch, wie oben beschrieben, das Schlauchventil 6 aufgestossen wird. Das Vorventil 37 wird hiebei noch nicht geöffnet. 



   Soll nach dem Prüfen des   Schlauchdruckes   der Schlauch aufgefüllt werden, so wird der   Knopf.'   
 EMI2.2 
 durch eine starke Feder belastet ist, empfindet der die Vorrichtung Bedienende beim Auftreffen des Ventiles 21 auf die Kugel einen. gewissen   verstärkten   Widerstand, so dass also die für das Prüfen des Sehlauchdruckes erforderliche Stellung des Knopfes 20 nicht versehentlich überschritten werden kann. 



   Zwecks Prüfung des Druckes in dem Behälter. 1 wird der Hebel 27 auf eine   Zwischenstellung   gebracht, in welcher die Öffnung 35 mit keinem der Rohre 3 kommuniziert. Sodann wird der Knopf 20 in die Prüfstellung gedrückt und der Druck am Manometer 29 abgelesen, nachdem das   Manometer   zur Ruhe gelangt ist. Das Vorventil bleibt dabei geschlossen. 

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   Es ist ohne weiteres angängig, mehrere Überdruckventil für   verschiedew'Drucke. anzuordhen.   falls die Reifen verschiedene Drucke haben müssen. In diesem Falle müsste mit dem der Auswahl des in Frage kämmenden Rohres 3 dienenden Ringe 24 eine Steuervorrichtung verbunden werden, welche   das zugehörige Überdruckventil einschaltet.   



   Der   Anschluss   der festen Druckleitungen 3 an ein Hinterland ist in den Fig. 4-6 beispielsweise dargestellt. Die Radkapsel 8 ist auf den Gewindezapfen 9 des Achskonus 10 aufgeschraubt. Die Rad- 
 EMI3.1 
 stück 4 geführt ist, das zwecks Staubdichtung den Ringflansch 8a der Radkapsel mit einem Ringflansch 15 umfasst. 



   Der Abdichtungszapfen 13 ist am Ende kegelig ausgebildet und in die Radkapsel eingeschraubt. 



  Er wirkt mit einer kegeligen   Dichtungsfläche   des Zwischenstückes 4 zusammen. Die Länge des   Zapfens 13   ist unter Berüeksichtigumg der Tiefe der vom Flansch 15 begrenzten Ausdrehung des Zwischenstückes 4 so lang gewählt, dass das   Zwischenstück   eine gewisse Bewegung in Achsrichtung ausführen kann. durch 
 EMI3.2 
   'werden. Das Zwischenstück   4 steht durch die Leitung 3 mit dem Verteiler 2 (Fig. 1) in   Verbindung :   Die durch die Leitung einströmende Luft tritt aus dem   Zwischenstück   4 in eine Bohrung 17 des Ab-   'diohtungszapfens   und   gelangt durch Kanäle   der Radachse und die Leitung 19 in den Schlauch 7.

   Vor   Zu : führung   der Luft zum   Zwischenstück   4 befindet sich der Abdichtungszapfen 13 noch in der Stellung   gemiu Fig. 5,   d. h. er ist noch von seinem Sitz abgehoben. Sobald die Luft dem Zwischenstück 4 zuströmt, wird das   Zwischenstück   nach aussen in die abdichtende Stellung gemäss Fig. 4 gedruckt Um diese Verschiebung des   Zwischenstückes   4 zu   ermöglichen,   ist die Leitung 3 entweder an sich nachgiebig ausgegtaltet, oder es ist in ihr ein Gelenk oder ein biegsamer Teil eingeschaltet.

   Sobald die Druckluft-   zuir vom Verteiler   aufhört und durch die Entleerung des Verteilers auch die Leitung 3 geleert wird, lösen sich die   Dichtungsflächen   voneinander, d. h. sie nehmen wieder die Lage gemäss Fig. 5 ein. 
 EMI3.3 
 so dass keine   Abnutmmg   eintreten kann. Die Dichtungsflächen berühren sich nur während der kurzen Zeit des tatsächlichen Aufpumpens oder des Prüfens des Luftdruckes. Die Abführung der Dichtungs-   flächen   kann durch besondere Federn unterstützt werden. 



   Die in dem Zwischenstück 4 vorgesehene und durch die Schraube 39 verschlossene Bohrung 
 EMI3.4 
 . amsgewechselt werden kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE  
1. Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen von   Luftschläuchen,   insbesondere an Automobilen während der Fahrt, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft zunächst von einem Druckluftbehälter (Kompressor oder Luftflasche) einem Verteiler (2) zugeführt wird, an den sämtliche nach den Badaehsen abzweigende Rohrleitungen (3) angeschlossen sind und der mit einem oder mehreren Manometern   (29)   und einer Anzahl von Ventilen derart versehen ist, dass es möglich ist, durch   Betätigung   lediglich des Verteilers sowohl den Druck in den angeschlossenen Schläuchen zu prüfen und nach Bedarf den einzelnen Schläuchen Luft   zuzuführen.   als auch den Druck im Druckluftbehälter zu prüfen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsflächen zwischen EMI3.5 oder von Hand voneinander getrennt werden.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zentralen Bohrung der Radachse bzw. der Radkapsel ein Dichtungskegel (13) angerodnet ist. der in der Arbeitsstellung der Vorrichtung, also während des Aufpumpens eines Luftreifens, oder bei der Prüfung des in diesem vorhandenen Druckes in abdichtende Berührung mit einer Sitzfiäche gebracht wird, während er EMI3.6
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss der von dem Verteiler (2) zur Radachse führenden Leitung an die Radachse durch Vermittlung eines Zwischenstückes (4) erfolgt, das den Diehtungskegel fJ' oder seine Sitzfläche trägt und in bezug auf die Radachse in Richtung der Achse des Dichtungskegels fil3) eine begrenzte Beweglichkeit besitzt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung EMI3.7 Gelenkes oder eines biegsamen Teiles nachgiebig ausgestaltet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass am Zwischenstück (4) ein nach innen vorstehender konzentrisch zur Radkapsel ausgebildeter Ringflansch (8a) gebildet ist. welcher in eine ringförmige Nut der Radkapsel eingreift. so dass er die Verbindungsstelle der sich drehenden Rad- EMI3.8 <Desc/Clms Page number 4> Rollen eingeschaltet ist, welches den Dichtungskegel (13) entlastet und vor Stössen schützt und dem Zwischenstück (4) eine leichte seitliche Bewegung ermöglicht.
    8. Vorrichtung nach denAnsprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischenstück (4) eine durch eine Schraube (39) verschlossene Bohrung in Verlängerung des Dichtungskegels (13) angeordnet ist, um eine leichte Besichtigung und Auswechslung des Diehtungskegels (13) zu ermöglichen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Druckluftbehälter und Verteiler ein Drosselmittel (36) mit dahinter angeordneter Luftsammelkammer eingeschaltet ist.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit einem Sammelraum (23), einem Prüfraum (25) und durch Rückschlagventil gegen den Schlauch abgeschlossener Vorkammer (26) versehen ist, wobei die Sammelkammer (23) einerseits über ein Drosselmittel (36) mit der Druckluftquelle (1), anderseits über ein Absperrorgan (22) mit einem mit Druckmesser (29) und Überdruckventil (31) verbunkenen Prüfraum (25) verbunden ist, der seinerseits über ein Absperrorgan (21) mit der Vorkammer (26) in Verbindung steht.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,'dass die Absperr- organe (21, 22) zwischen den Kammern (2. 3, 25, 26) des Verteilers als auch von Hand zu betätigende Rückschlagventile ausgebildet sind.
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dasselbe Steuermittel nacheinander eine Entlüftungsöffnung (20d) für die Vorkammer (26) schliesst, die Ver- EMI4.1
    13. Verteiler nach den Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass um das Verteiler- gehäuse (32) ein drehbarer Schieber (24) angeordnet ist, der je nach seiner Einstellung vermittelst eines in ihm befindlichen Kanales (35) die Verbindung zwischen einer der festen Leitungen (. 3) und der Vorkammer (26) herstellt.
    14. Verteiler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauminhalt der Sammelkammer (23) im Verhältnis zum Rauminhalt der Prüf- (25) und der Vorkammer (26) unter Berück- sichtigung des im Druckluftbehälter herrschenden Druckes derart gewählt ist. dass nach Vereinigung dieser Kammern (23, 25, su76) der in ihnen herrschende Überdruck genügt, um das Schlauchventil zu öffnen.
    15. Verteiler nach den Ansprüchen 9 bis 14. dadurch gekennzeichnet, dass an die Prüf-, kammer (25) ein Manometer (29) angeschlossen ist, das sowohl den momentanen Ausgleichsdruck der Sammelkammer (23) und der Leitung (3) als auch den erfolgten Ausgleich der Priifluft mit dem Sehlauchdruck anzeigt.
    16. Verteiler nach den Ansprüchen 9 bis-15, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar nach dem Schliessen der Verbindung zwischen der Prüfkammer (25) und der Vorkammer (26) die Leitung (3) druekfrei gemacht wird, damit das Zwischenventil (6) sieh schliesst.
    17. Verteiler nach den Ansprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerung durch den hohlen Schaft des Ventiles (21) erfolgt.
    18. Verteiler nach den Ansprüchen 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche die Wirkung des Übedruckventiles (31) derart verzögert, dass dieses Ventil erst in Tätigkeit tritt, nachdem das Schlauchventil (6) geöffnet ist.
    19. Verteiler nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch ein Vorventil (37) zum Überdruck- ventil (31), das erst nach einem gewissen Hub des Schaltknopfes (20) geöffnet wird und dann den Weg zum Überdruckventil (31) freigibt.
AT109437D 1925-09-08 1926-09-06 Vorrichtung zum Prüfen und Aufpumpen der Luftschläuche, insbesondere von Automobilen während der Fahrt. AT109437B (de)

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DESCH78735D DE477941C (de) 1925-09-08 1926-05-01 Reifenfuell- und Druckprueforgan

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942904C (de) * 1950-10-14 1956-05-09 Phil Rudolf Engelmann Dr Vorrichtung zur UEberwachung des Reifendrucks bei luftbereiften Fahr- und Flugzeugen

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