DE894489C - Ventil fuer Kohlensaeureflaschen - Google Patents

Ventil fuer Kohlensaeureflaschen

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Publication number
DE894489C
DE894489C DEW7137A DEW0007137A DE894489C DE 894489 C DE894489 C DE 894489C DE W7137 A DEW7137 A DE W7137A DE W0007137 A DEW0007137 A DE W0007137A DE 894489 C DE894489 C DE 894489C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve housing
carbon dioxide
shut
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7137A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Mattulke
Robert Wahls
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmannroehren Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmannroehren Werke AG filed Critical Mannesmannroehren Werke AG
Priority to DEW7137A priority Critical patent/DE894489C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894489C publication Critical patent/DE894489C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/30Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
    • F16K1/304Shut-off valves with additional means
    • F16K1/305Shut-off valves with additional means with valve member and actuator on the same side of the seat
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/30Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
    • F16K1/307Additional means used in combination with the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Ventil für Kohlensäureflaschen Es ist vorgeschlagen worden, Kohlesäurefiaschen m-it einem Ventil auszurüsten, welches die Verwendung der Kohlensäure wahlweise zum Füllen von Fahrzeugreifen und zur Brandbekämpfung gestattet. Bei einer bekannten Ausführung eines derartigen Flaschenventils besitzt das Ventilgehäuse nur einen Gasdurchlaß, der durch einen zum Flaschenhals gleichachsigen Auslaßstutzen mündet. Der Auslaßstutzen ist drehbar und zugleich als Absperrvorrichtung für den Gasdurchlaß ausgebildet. Dieses Flaschenventil hat den Nachteil, daß es den an die Betriebssicherheit zu stellenden Anforderungen nicht genügt. Insbesondere besteht die Gefahr, daß beim Füllen eines Fahrzeugreifens der zulässige Reifenfülldruck bis zum Platzen des Reifens überschritten werden kann. Ferner ist keine Sicherheit gegen Überfüllen der Flasche vorhanden.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und liefert ein Flaschenventil, welches allen Anforderungen sowohl als Mehrzweckventil als auch in bezog auf die Betriebssicherheit genügt.
  • Das. Neue besteht darin, daß das Ventilgehäuse zusätzlich zu dem üblichen Gasdurchlaß und seiner Absperrvorrichtung einen von dem Gasdurchlaß abgezweigten für sich absperrbaren Auslaßkanal besitzt, der in einen Stutzen od. dgl. für den Anschluß eines Reifenfüllschlauches mündet, und daß mit dem zusätzlichen Auslaßkanal ein auf den zulässigen Reifenfülldruck ansprechendes Sicherheitsventil verbunden ist. Als Sicherheitsventil kann beispielsweise ein in einem hohlzylindrischen Stutzen des Ventilgehäuses verschiebbarer federbelasteter Kolben dienen, der eine Gasauslaßöffnung steuert.
  • Wenn zum Füllen eines Reifens der zusätvliche Gasauslaßkanal des Ventils .geöffnet wird, verschiebt sich der als. Sicherheitsventil dienende Kolben nach Maßgabe des Reifenfülldruckes, bis er die von ihm gesteuerte Auslaßöffnung 'bei Erreichen des zulässigen höchsten Reifenfülldruckes freigibt, wodurch eine weitere Zunahme des Fülldruckes verhindert wird.
  • Um beim Füllen eines Reifens die jeweilige Höhe des Fülldruckes ablesen zu können, ist erfindungsgemäß der als Sicherheitsventil dienende Kolben mit einem aus dem Ventilgehäuse herausragenden Schaft versehen, der eine Druckmeßskala besitzt.
  • Als Sicherheitsventil gegen Überfüllen der Kohlensäureflaschen selbst kann der zum Anschluß an die Flasche dienende Schraubstutzen des-Ventilgehäuses mit einem durch eine Berstscheibe verschlossenen seitlichen Gasauslaß versehen sein. Die Berstscheibe ist so bemessen, daß sie bei Überschreitung des zulässigen Flascheninnendruckes zerstört wird.
  • Für die Verwendung zur Brandbekämpfung ist erfindungsgemäß der Füll- und Entleerungsstutzen des Ventilgehäuses mit einem abnehmbaren Löschgasverteiler versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abt. i und 2 zeigen das Ventil in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten; Abb. 3 ist eine Draufsicht des Ventils; Abb.4 zeigt eine Abwandlung des. Sicherheitsventils im Längsschnitt.
  • Das Ventilgehäuse i besitzt in üblicher Weise einen Füll- und Entleerungsstutzen 2 und einen zum Anschluß an die Kohlensäureflasche dienenden Schraubstutzen 3. Die beiden Stutzen enthalten je einen Gasdurchlaßkanal4 bzw. 5, die beide mit einer zu dem Stutzen 2 gleichachsigen erweiterten Bohrung 6 des Ventilgehäuses @in Verbindung stehen. Mit einem Muttergewinde dieser Bohrung 6 wirkt eine Schraubenspindel 7 zusammen, die am inneren Ende einen Ventilteller 8 zum Absperren des Kanals .4 gegen den Kanal 5 trägt und am äußeren Ende mit einem Handrad 9 versehen ist.
  • Die beschriebenen Einzelheiten sind bei Ventilen für Kohlensäureflaschen allgemein üblich. Erfindungsgemäß ist von einem an den Gasdurchlaßkanal 5 gleichachsig anschließenden Kanal io ein dazu rechtwinkliger Kanal i i abgezweigt, der in einen Stutzen 12 des Ventilgehäuses mündet und durch ein Schraubventil 13 mittels eines Handrades 1311 absperrbar ist. Der Hohlraum des Stutzens 12 steht durch einen Kanal 14 mit einem hohlzylindrischen Stutzen 15 des Ventilgehäuses in Verbindung, dessen Hohlraum mit einem Ausströmkanal 18 eines zum Anschluß des Reifenfüllschlauches 16 dienenden Stutzens Q17 verbunden ist. In dem hohlzylindrischen Stutzen 15 ist ein Kolben ig gegen Federwirkung 2o verschiebbar gelagert. Dieser Kolben steuert eine Gasauslaßöffnung 21, und zwar so, daß die Öff- nung beim Überschreiten des zulässigen Reifenfülldruckes freigegeben wird. Der Kolben i9 setzt sich in einem Schaft 22 fort, der stirnseitig durch den Verschluß 23 des hohlzylindrischen Stützens 15 sich erstreckt und eine Druckmeßskala 24 trägt.
  • Der Anschlußstutzen 3 des Ventilgehäuses ist mit einem seitlichen Gasauslaß 26 versehen, der durch einen Schraubnippel 27 mit einer Berstscheibe 28 verschlossen ist. Die Berstscheibe ist so bemessen, daß sie zerstört wird, wenn beim Füllen der Kohlensäurelasche der zulässige Flascheninnendruck überschritten wird.
  • Auf den Stutzen 2 des Ventilgehäuses ist ein für die Brandbekämpfung zu verwendender Gasverteiler 3o aufgeschraubt.
  • In Abb. 4 wird eine Abwandlung des, Stutzens i5 gezeigt. Hier kann durch eine anders bemessene Überwurfmutter z3 und durch Drehen derselben gegen die Feder 2o der jeweilig gewünschte Innendruck eingestellt werden. Dieser Druck kann in einem Bereich von z. B. i bis 6,5 atü auf der Skala 24 abgelesen werden, dadurch, daß die Überwurfmutter so lange angezogen, wird, bis die gewünschte Atüzahl auf der Skala außerhalb der Überwurfmutter erscheint. Druckfeder und Druckskala sind so abzustimmen, daß der Überdruck bei den jeweilig eingestellten und allgemein artzuwendenden Fülldrücken ins Freie treten kann.
  • Sowohl zum Füllen der Kohlens.äurefla@sche als auch zur Brandbekämpfung wird durch Drehen des Handrades 9 der Ventilteller 8 in der Offenstellung bewegt. Dagegen wird zum Füllen eines Reifens der Ventilteller 8 in der Schließstellung belassen und durch Öffnen des Schrau-bventils 13 der Kanal 5 über die Kanäle io, ii und 14 mit dem Hohlraum des Stutzens 15 in Verbindung gebracht. Der in dem Hohlraum des Stutzens 15 auftretende Gasdruck bewirkt eine Verschiebung des Kolbens i9 bis zur Freigabe der Öffnung 21. Diese Stellung des Kolbens entspricht dem zulässigen Reifenfülldruck, so daß in, dem Augenblick, wo das Gas durch die Öffnung 21 auszuströmen beginnt, die Gaszufuhr durch Drehen des Handrades 14 abgesperrt werden kann. Außerdem kann an der Skala 24 der jeweilige Reifenfülldruck abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Ventil für Kohlensäureflaschen für die wahlweise Verwendung zum Füllen von Fahrzeugreifen und zur Brand'be'kämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse zusätzlich zu dem üblichen Gasdurchlaß und seiner Absperrvorrichtung einen von dem Gasdurchlaß abgezweigten für sich absperrbaren Auslaßkanal besitzt, der in einen Stutzen od. dgl. für den Anschluß eines Reifenfüllschlauches, mündet, und daü mit dem zusätzlichen Auslaßkanal ein auf den zulässigen, Reifenfülldruck ansprechendes Sicherheitsventil verbunden ist. ä. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherheitsventil ein in einem hohlzylindrischen Stutzen des Ventilgehäuses verschiebbarer federbelasteter Kolben dient, der eine Gasauslaßöffnung steuert. 3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einem aus dem Ventilgehäuse herausragenden Schaft versehen ist, der eine DruckmeBskala trägt. q.. Ventil nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der zum AnschluB an die Kohlensäureflasche dienende Schraubstutzen des Ventilgehäuses mit einem durch eine Berstscheibe verschlossenen seitlichen Gasauslaß versehen ist. 5. Ventil nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Füll- und Entleerungsstutzen des Ventilgehäuses mit einem abnehmbaren Löschgasverteiler versehen ist.
DEW7137A 1951-11-13 1951-11-13 Ventil fuer Kohlensaeureflaschen Expired DE894489C (de)

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DE894489C true DE894489C (de) 1953-10-26

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ID=7593464

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1775572B1 (de) * 1967-10-26 1972-01-05 Cornelius Co Gasflaschenventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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