AT142472B - Ventil zum vorzugsweise selbsttätigen Absperren von Leitungen, die Gase oder Flüssigkeiten führen. - Google Patents

Ventil zum vorzugsweise selbsttätigen Absperren von Leitungen, die Gase oder Flüssigkeiten führen.

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AT142472B
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Austria
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valve
pressure
hose
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lines
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Leopold Bartenstein
Gustav Thornton
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Leopold Bartenstein
Gustav Thornton
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Description


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   Gegenstand der Erfindung ist ein Ventil, das z. B.   im Zuge einEi Leitung für Fliissigkeiten,   Gas od. dgl. eingebaut sein kann und so ausgebildet ist, dass es auf einen Druck in der Flüssigkeit einstellbar ist, der von dieser Flüssigkeit in der Leitung   überschritten werden muss,   damit das Ventil selbsttätig ohne äussere Betätigung sich öffnet und sich erst wieder schliesst, bis der vom Ventil   überwachte   Mindest- 
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 die mit Gasen, z. B. Kohlensäure, angereicheite Flüssigkeit, von der   Ausbewahrungsstelle   zu einer Entnahmestelle leiten, wobei das Ventil dann die Aufgabe zu erfüllen hat, in der Flüssigkeit einen Druck 
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 getränken od. dgl.

   Bei   Anwendung   auf diese Entnahmevorrichtung besteht der besondere Vorteil des erfindungsgemässen Ventils, dass ein qualitativ   ständig   gleichbleibendes Gemisch aus dem Vorratsbehälter entnommen werden kann. 



   Die in den später beschriebenen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele des Ventils sind nicht durch die gezeigten Beispiele erschöpft. Solehe Mindestdruckventile können auch nachträglich in bereits bestehende Pressionsabfüllanlagen oder-Vorrichtungen eingebaut werden. Wichtig ist, dass das Mindestdruekventil lediglich im Laufe oder im Strang der Flüssigkeitsleitung und nicht im Zuge der Druckgasleitung liegt. Es kann vor oder nach dem Ablasshahn bzw. einem besonderen   Ablassventil   eingebaut oder mit diesem kombiniert sein. Es lässt sieh dabei ganz allgemein in alle Flüssigkeitsabzapfanlagen, die unter Druck stehen, z. B. in Bierabzapfanlagen, einbauen. 



   Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass der an einer Stelle unterbrochene Hauptstrang der Leitung, die das Gas-Flüssigkeitsgemisch führt, an der Unterbrechungsstelle ein aus elastischem Material bestehendes   SchlauchstÜck   aufweist, das unter dem ständigen Einfluss eines Druckmittels steht, dessen   Druckgrosse   so eingestellt wird, dass der Schlauch dem Mittel in der Hauptleitung den Weg freigibt, wenn dieses Mittel einen Druck aufweist, der dem Druck des Absperrmittels entspricht. Gemäss einer besonderen Ausführungsform besteht der Schlauch aus   Gummi   und geht in seinem Mittelteil aus der runden in eine schwach ovale Querschnittsform über, so dass an dieser Stelle der Verlauf der Deformation beim Zusammenquetschen des Schlauches schon vorbestimmt ist.

   Das eben gekennzeichnete Ventil kann sowohl als automatisches Ventil ausgeführt sein als auch als Ventil, das durch   Erhöhung   oder Erniedrigung des Druckes des gegen den Schlauch von aussen wirkenden Druckmittels geöffnet oder geschlossen werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1 zeigt eine   Ausführungsform   des Ventils in einem Querschnitt, während die Fig. 2 einen Querschnitt des Schlauches nach der Linie a-b der Fig. 1 veranschaulicht. Die Fig. 3 und 4 zeigen andere Schlauchquerschnitte. 



   Mit 1 ist z. B. ein dosenförmiges Gehäuse bezeichnet, das mit   Stutzen.'3 und J versehen   ist. An diese Stutzen, die ein kurzes Stück in das Innere des   Gehäuses j ! hineinragen,   ist die Hauptleitung 4, 4a des Mittels angeschlossen, dessen Weg abgesperrt oder freigegeben werden soll. Die Stutzen 2 und 3 sind miteinander durch ein Schlauchstück 5 verbunden, das in seinem mittleren Teil, z. B. wie die Fig. 2 zeigt, bei 5 a eine ovale Querschnittsform besitzt. Die Schlauchenden sind auf den Stutzen 2 und 3 durch 

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 Schellen 6 und 7 befestigt. Das Druckmittel, welches das   Sehlauchstüek   5 a zusammenpressen soll, kann bei 8 durch ein Rohrstück 9 in das Gehäuse 1 eingelassen werden. Um das Gehäuse 1 zu entleeren, ist bei 10 ein Rohr 11 zur Abfuhr des Druckmittels angeschlossen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung wirkt folgendermassen : Unter der Annahme, dass die Leitung 11 abgesperrt ist und die Leitung 9 unter dem Druck eines Druckmittels steht, wird der   Schlauch   im Ab- 
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 dass auch dann der Schlauchabschnitt 5 a seine richtige Funktion ausübt, da das elastische Material des Schlauches die Verunreinigungen vollkommen einhüllt. 



   Das Rohrstück 10, 11 kann auch entfallen, und es kann an das Rohrstück 9 irgendeine hydraulische   Druckerzeugungsanlage angeschlossen   sein, die eine Steigerung oder eine   Ermässigung des Druckes   des flüssigen oder gasförmigen Mittels im Gehäuse 1 zulässt. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen besonders günstige Querschnittsformen des mittleren   Schlanchstückes a   a. 



  Bei der Fig. 3 ist der Schlauch im Bereiche der ovalen Querschnittsform an den beiden Rändern   bei. M   
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 vulkanisiert. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist das   Sehlauchstüek   5 a auf den beiden Seiten 14, 14 flach   zusammengepresst.   Diese Zusammenpressung wird aufrechterhalten durch Klammern 15. 15, die die Querschnittsform eines flachen U aufweisen. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen des   Schlauchstüekes beschränkt   ist. Auch ein über die ganze Distanz zwischen den Rohrteilen   : 2 und ; J   reichender Schlauch mit   durchwegs kreisförmigem Querschnitt   ist für den Erfindungszweck geeignet. 
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 durchgeführt ist, wobei in diesem Gehäuse die Leitung von einem Schlauch   (5)   aus elastischem Material gebildet wird, der durch den Druck im Gehäuse   Hisammengedrüekt wird, wenn dieser Druck den Druck   des Mittels in der Leitung übersteigt, und sieh öffnet, wenn der Druck in der Leitung den Druck im Gehäuse übersteigt.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das SchlauchstÜck (5) mit seinen Enden an zwei in das Gehäuse hineinragenden Rohrstutzen (2,. 3) der Leitung verbunden ist und an diesen abgedichtet gegen den übrigen Teil dieses Gehäuses befestigt ist.
    3. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Schlauchstückes in seinem mittleren Teil eine flachovale Form hat (Fig. 2).
    4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der flaehovale Teil des Schlauch- EMI2.4 5. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der flachovale Teile des Schlauches an den Rändern mit Klammern versehen ist, zu dem Zwecke, die flachovale Form des Schlauchstückes aufrechtzuerhalten.
AT142472D 1934-09-06 1934-09-06 Ventil zum vorzugsweise selbsttätigen Absperren von Leitungen, die Gase oder Flüssigkeiten führen. AT142472B (de)

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