AT134092B - Druckminderventil für Druckabfüllapparate. - Google Patents

Druckminderventil für Druckabfüllapparate.

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AT134092B
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pressure
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pressure reducing
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Leopold Ing Haslacher
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Leopold Ing Haslacher
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckminderventil für   Druckabfüllapparate.   



   Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Druckminderventil für flüssige Kohlensäure bei Druckabfüllapparaten. Die Erfindung besteht in erster Linie in einer besonderen Konstruktion des Druckminderventils, die ein stossfreies Arbeiten gewährleistet und bei welchem anderseits eine feine Einstellung des Ventils möglich ist. Ausserdem betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur klaglosen Betätigung des Ventils der angeschlossenen Gasflaschen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig.   1---4   in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den   Druckabfüllapparat   mit dem Druckminderventil im Längsschnitt, Fig. 2 den oberen Teil des Druckminderventils im Querschnitt, während die Fig. 3 und 4 die Verwendungsweise des Druckminderventils bei   Bierausschankeinriehtungen   zur Darstellung bringt. 



   Gemäss Fig. 1 und 2 ist an den   Druckabfüllapparat   eine kleine mit flüssiger Kohlensäure gefüllte Stahlflasche a von 50 Atm. Druck und mit zirka 100   cm3   Inhalt angeschlossen. In den oberen Teil der Flasche ist ein Gewindestück b durch Dichtung   h"gedichtet eingeschraubt.   Unter Zwischenschaltung einer Überwurfmutter c ist die Stahlflasche a bzw. deren Gewindestück b mit dem Gehäuse v des Druckminderventils in Verbindung, wobei die einzelnen Teile durch Dichtungsringe   h, h'und h"   abgedichtet sind. Im Boden v des Druckreglergehäuses ist ein Ventilkegel n mit Seitenwangen n1 eingeschraubt, zwischen welchen ein durch Federn q und   keingestellter zweiarmiger   Hebel p mit oberem Arm p'um einen Stift m drehbar gelagert ist.

   Das Ventilstück n, die Überwurfmutter c sowie das Gewindestück b besitzen zentrale Durchbohrungen, so dass eine Verbindung des Innenraumes a'der Stahlflasche mit dem   Druckreglergehäuse   hergestellt werden kann. Zwischen der Überwurfmutter c und dem oberen Gewinde des Gewindeteiles b befindet sich eine mit zwei   Durchtrittsöffnungen   versehene und durch die Dichtungsringe   hund h'abgedichtete   Platte g, welche einen Anschlagstift   jf   besitzt. Die kleinen Kohlensäureflaschen a werden losgetrennt vom eigentlichen Druckregler bei der oberen Öffnung des Gewindestückes b, in einer eigenen Füllstation mit Kohlensäure von 50 Atm.

   Druck gefüllt, wobei nach vorgenommener Füllung die   Stahlflasche   durch eine in der Bohrung   d   des Gewindestückes angeordnete Ventilkugel e (aus Metall oder Gummi) zufolge des grossen Überdruckes automatisch abgeschlossen wird. 



   Beim Versande selbst werden die Stahlflaschen am oberen Gewindeteile in gleicher Weise wie durch die Überwurfmutter c mit einer aufschraubbaren Schutzkappe versehen, die vollkommen geschlossen ist und welche die Flasche gegen ein Herausströmen der Kohlensäure während des Transportes sichert. 



   Zum Gebrauche wird das   Gehäuse.   des Druekminderventiles mit   seinem Absehlussstücku gedichtet   an eine Fassanstichvorrichtung   ,/i, nach   Fig. 3, oder an ein oberes Zuführungsrohr z gemäss Fig. 4 angeschlossen, wobei im letzteren Falle das Bier durch eine gewöhnliche Fasspippe   g2   abgezapft wird. 



   Die gefüllte Stahlflasche wird nach Entfernen der Schutzkappe mit dem nunmehr blossgelegten oberen Gewindestück b in die im Gehäuse des Druckminderventils befestigte Überwurfmutter c eingeschraubt. Hiebei wird nun durch Einwirkung des mit der Platte g verbundenen und in der zentralen Bohrung d eintretenden Stiftes f die Ventilkugel e von ihrem oberen Sitze abgedrückt, so dass die Kohlensäure in den inneren Raum des Druckreglers v gelangen kann. Dieser Raum wird durch den mit der Dichtungsscheibe i versehenen am kürzeren Arm des Hebels p befindlichen Ventilteil, der auf den kegelförmigen Ventilsitz n aufsitzt, vom Inneren der Stahlflasche abgesperrt oder durch Freigabe der Ventilsitzbohrung mit diesem verbunden.

   Da die Druckfeder q in ihrer Wirkung schwächer ist als die durch eine   Regulierschraube i nachstellbaren Druckfeder k,   so wird der Hebel p normal herabgedrückt und dadurch die Öffnung des Ventilsitzkegels n für den Durchtritt von Kohlensäure beim Anschliessen der 

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Stahlflasche a freigegeben. Der Druck der   Kohlensäure   wird nun beim Übertritt in das entsprechend bemessene, durch eine Gummiplatte r mit darüber gelagerter federnder Korkplatte oder Korkleinwandplatte s abgeschlossenen Gehäuse des Druckminderventils stark reduziert, u. zw. auf zirka drei Viertel   Atmosphären Überdruck.

   Nach   Anfüllung des   Druckreglergehäuses   und weiterer   Überleitung   der Kohlensäure mittels der Fassanstichvorrichtung f1 bzw. des Zuleitungsrohres z in das Bierfass k1 bzw. 7c3 wird durch den auf der Membrane r herrschenden Druck mit Hilfe des an letzterer befestigten und in den Hebel p eingreifenden Bolzens o der Hebel p nach   aufwärts'gezogen und   die Bohrung des Ventilsitzkegels n abgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Druckminderventil für Druckabfüllapparate   mit einem von einer Membran beeinflussten Ventilhebel, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade, ungefähr in seiner Mitte mit der Membran befestigte Ventilhebel (p) in der Nähe seiner seitlich vom Aufhängepunkt gelegenen Drehachse   (/11)   einen senkrechten Arm   (p')   besitzt, auf den eine durch eine Schraube in bekannter Weise regelbare Feder einwirkt, wogegen der längere Arm des Ventilhebels selbst an seinem Ende sich gegen eine zweite schwächere Feder abstützt und sein kürzerer Arm die Ventilabdichtungsscheibe (i) trägt.

Claims (1)

  1. 2. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an das Druckminderventil durch eine Überwurfmutter (e) angeschlossene Gasflasche (a) an ihrem Halsansatze (b) eine mit Durchbohrungen und einem Anschlagstift (i) versehene, durch die Überwurfmutter (c) niedergehaltene Zwischenplatte (g) besitzt, deren Stift (i) züm Aufstossen eines Rückschlagventils (e) der Gasflasche beim Anschrauben derselben an das Druckminderventil dient. EMI2.1
AT134092D 1929-07-03 1929-07-03 Druckminderventil für Druckabfüllapparate. AT134092B (de)

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