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leicht beweglichen Stift 31 verbunden sind. Wenn der Wähler mit grosser Geschwindigkeit angetrieben wird und das Rädchen 1 infolgedessen schnell rotiert, werden die Gewichte, 39' nach aussen geschleudert, der Stift 31 verschiebt sich dadurch nach innen und stellt den
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Umdrehung des. Rotors den Wähler vorwärts treibt. Die Wicklung 39 des Rotors ist an dem einen Ende mit dem Körper und an dem anderen Ende mit einem im oberen Ende der Hohlwelle isoliert befestigten Metallstift 40 verbunden. Gegen den Stift 40 drückt eine am.
Rahmen 84 isoliert befestigte Feder 41 zwecks Zuführung des Stromes zur Motorwicklung.
Die Wirkungsweise des ahlers geht aus der Beschreibung der Stromläufe hervor.
Fig. 4 zeigt schematisch. einen mit einem Teilnehmerapparat A verbundenen Nummerschalter. Letzterer besteht hauptsächlich aus einem Kontaktarm 50, der mit einem durch Feder angetriebenen Räderwerk verbunden ist und auf Kontaktsegmenten 51, 52, 53, 54 sehleift, wenn der Nummemschalter in Bewegung gesetzt wird. Die Kontaktsegmmente 51-54 sind, jedes für sich, einstellbar, können also beliebig verlängert oder verkürzt werden, entsprechend den zu sendenden Zahlen der Teilnehmemummer. Das Räderwerk besteht aus zwei Zahnrädern 56. 57, welche mittels eines Zahntriebes 58 einen blattförmigen Stahlmagneten N-S in schnelle Umdrehung versetzen können.
Der Magnet N-S dient dabei nur als Windfang oder Bremse : er hat aber auch eine andere Aufgabe, nämlich als Hemmung für die Bewegungdes Kontaktarms 50 zu dienen, indem er dabei unter dem Einfluss von Stromstössen wechselnder Richtung steht, welche durch die Wähler bei ihrer Bewegung entsandt werden (sogenannte rückwärtige Stromstosse). Zu diesem Zwecke ist der Stahlmagnet V--S zwischen den Polen
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nicht gezeigte) Sperrvorrichtung, beeinflusst ; wodurch das Rad 56 freigegeben wird, so dass es ebenfalls eine Umdrehung ausführen kann. Diese Bewegung wird jedoch durch den Elektromagneten 59 geregelt, wie im folgenden näher erläutert wird.
Der Teilnehmerapparat A. kann, wie aus der Fig. 4 hervorgeht, im übrigen als eine gewöhnliche Zentralbatteriestation geschaltet sein. Der eigentliche Sprechapparat ist in derRuhelage des Kontaktarms 50 an die Leitung angeschlossen, aber sobald der Nummersehalterarbeitet, ist er abgeschaltet.
Die vom Teilnehmerapparat nach dem Amte führende Schleifenleitung 65, 66 ist dort" wie aus Fig. 5 hervorgeht, an Kontakte 67, 68 im Vielfachfeld eines Anrufsuchers angeschlossen.
Der Leiter 65 ist ferner über eine Wicklung eines kombinierten Anruf- und Trennrelais 70 und
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angeschlossen, durch welchen er über eine zweite Wicklung des Relais 70 mit dem Minuspol. der Batterie in Verbindung kommt, wenn das Relais erregt wird. Das Teilnehmerrelais 70 ist, wie gesagt, ein kombiniertes Anruf- und Trennrelais und ist derart eingerichtet, dass es nur' den Kontakt 75 schliesst ; wenn der Strom über die Teilnehmerleitung und seine linke, hochohmige Wicklung geschlossen wird, während es erst, wenn ein Ortsstromkreis über seine zweite, niederohmige Wicklung geschlossen wird, seine beide Trennkontakte öffnet.
Das Gruppenrelais 71 ist gemeinsam für eine Anzahl z. B, 100 Teilnehmerleitungen und dient dazu, mit Hilfe eines zweiten Gruppenrelais 74 die Anrufsucher in Bewegung zu setzen.
Fig. 5 zeigt auch eine brauchbare Schaltung für einen Anrufsucher. In mechanischer Hinsicht unterscheidet sich der Anrufsucher von dem in den Fig. 1-3 dargestellten Wähler (Gruppenwähler, Leitungswähler) dadurch, dass der Fliehkraftregler C fehlt (weil der Anrufsucher im vorliegenden Falle nur mit der kleinen Geschwindigkeit sich zu bewegen braucht), während dagegen ein Kippschalter 80 hinzugefügt worden ist, der durch einen Anschlag an jedem. Ende der Laufbahn umgestellt wird und dadurch die. Umkehrung der Bewegungsrichtung bewirkt..
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wendet wird. Die sensitigen Einzelheiten des Systems gehen ohne weiteres aus der folgenden Erläuterung über die Herstellung einer Verbindung hervor.
Aus den Fig. 1-3 geht hervor, dass der Wähler für nur eine Art Bewegung und mit nue einem Wählerarm konstruiert ist. In den bisher bekannten, Systemen mit Wählern für über 100 Leitungen sind die Wähler entweder mit einem Wählerarn versehen, der zwei
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Geschwindigkeit zu geben, weil sonst die Bewegung über die grosse Kontaktzahl zu viel Zeit nahmen würde. Der Wähler erhält daher zwei (oder mehrere) verschiedene Geschwindigkeiten, se- dass. er sich bei der Auswahl der Gruppen schneller bewegt Als bei der Auswahl der einzelnen Leitungen.
Um bei der schnelleren Bewegung aber einer zu starken Abnutzmg der Kontakt- federn des Wählerarm und der Vielfachkontakte vorzubeugen. ist der Wählerarm K. wie sohoB : angedeutet, derart eingerichtet, dass er (durch den Fliehkraftregler C) vom Kontaktfeld
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in ein Steuerungsrelais gesandt werden.
Die Wählereinrichtungen der Fig. 4-7 bilden die Wählerkette zue Herstellung einer Verbindung in. einem 10.000 er System. Die Teilnehmernummern sind also vierstellig.
Zum leichteren'Verständnis der Schaltungen soll erst die Manipulation der Teilnehmer, apparate kurz erwähnt werden. Die herstellung einer Verbindung geschicht wie folgt : l.. Der Teilnehmer stellt die gewünschte Nummer ein und leitet die Herstellung der Verbindung ein, indem er die Feder des Nummerschalters aufzieht, ohne den Fernhörer abzuheben.
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abwarten, er braucht aber das nicht zu tun, sondern er kann auch mit dem Abheben warten, bis der Wecker klingelt, das ein Zeichen ist. dass die gewünschte Nummer frei ist. und wenn er dann den Fernhörer abhebt, wird der andere Teilnehmer gerufen. Sollte die gewünschte Nummer, aber besetzt sein, so kommt kein Ruf zustande und er braucht sich um den Aipparat nicht weiter zu kümmern.
(Die Wähler gehen in letzterem Falle von selbst ih ihre Ruhelage zurück).
3. Wenn ein erneuerter Anruf an eine eingestellte Nummer erfolgen soll, braucht man nur die Feder des Nummerschalters nochmals aufzuziehen.
Beschreibung der Wählerfunktionen.
Der Teilnehmer stellt die gewünschte Nummer dadurch ein. dass er die Länge der verschiedenen Kontaktsegmente 51-54 (Fig. 4) entsprechend den Ziffern der Nummer einstellt. Wenn z. B. die Nummer 3289 eingestellt wird, so erhalten die Kontaktsegmente die in der Fig. 4 gezeigten relativen Lßngen. (Diese Einstellung kann durch verschiedene Mittel
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. wird. Stromkreis : Pluspol (Erde) der Zentralbatterie (Fig. 5) -71-70-65-50-51-59- 66-72-Minuspol.
Das Teilnehmerrelais 70 schliesst nun den Kontakt 7N (unterbricht aber noch nicht die beiden Ruhekontakte), w. odurch der Kontakt 69 über die rechte Wicklung des Renais 70
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Das Relais 81 jedes freien Anrufsuchers der Gmppe schliesst seine Kontakte 87, 88, '89, 90, von welchen 87, 88,89 den Drehstrom aus einem für das ganze Amt gemeinsatmen Generator G an. die in'Stern geschalteten Statorwicklungen 91, 92, 93 des WähIermotMts M
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jetzt des Relais 70 genügend stark erregt. um seinen Anker völlig anzuziehen, wobei seine Ruhekontakte geöffnet werden. Die Relais 71 und 72 werden jetzt stromlos. verausgesetzt. dass keine anderen Teilnehmer derselben Gruppe anrufen.
Das Prüfrelais 8 ; 2 unterbricht beim Anziehen die Stromzuführung vom Generator C zum Motor M. schliesst aber gleichzeitig eine Gleichstromquelle an eine (oder zwei) der Stator-
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Relais 84 an. Dieser Strom wird der Zentralbatterie entnommen, welche eine höhere Spammng hat als der Generator G und die Gleichstromquelle B. und da der Widerstand der linken Wicklung des Relais 84 klein ist. so wird dieser Strom erheblich stärker als der Antriebsstrom. Der Zweck dieses Stromes ist. den Zähler schnell zum Stillstand zu bringen und so einzustellen, dass der Kontaktarm K gpnau auf die Vielfachkontakte 67, 68, 69 zu stehen kommt.
Die genannte Einstellung geschieht dadurch. dass die polarisierten Relais 95, 96. 97. welche während der Bewegung des Wählers in Synchronismus mit den Wechselströmen arbeiten. in dem Augenblick der Unterbrechung des Drehstroms stillgesetzt werden. wobei ihre Kontakte 10,'2. 103. 104 in dem Zustand bleiben, den sie Im Augenblick der Unter- brechung einnahmen. Wenn dann das Relais 82 seine Kontakte 99. 100. 101 schliesst. wird der Einstellstrom über den oder die beiden der Kontakte 102. 103. 104 geschlossen, welche im Augenblick der Unterbrechung des Drehstroms geschlossen blieben.
Der Gleich-
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Augenblick der Unterbrechung des Dreiistroms einnahm.
Durch den Einstellstrom wird gleichzeitig das Relais 84 erregt, dessen Koutakt 85 den Stromkreis des Relais 81 unterbricht. Dieses Relais ist aber für verzögerten Ankerabfall eingerichtet. so dass es seine Kontakte etwas länger geschlossen hält als die für die Einstellung des Wählers erforderliche Zeit. Das Relais 84 schliesst ferner beim Anziehen drei Kontakte 86'. 105. 106. durch welche die drei Leitungen 107. 08. J'09 vom Kontaktarm K zu dem Gruppenwähler. Fig. 6. weitergeschaltet werden. Dabei entsteht ein neuer Stromkreis zum Halten der Relais 70 und 84: Erde - Widerstand 110 (Fig. 6) -84-86-109-98-69- 73-70-Minuspol.
Wenn dann das Relais 81 stromlos wird und seinen Kontakt 90 unterbricht. so hat das also keinen Einfluss auf die Relais 70 und M. aber durch das darauffolgende Loslassen des Relais 82 wird der Einstellstrol1l unterbrochen und der Motor-11 vollständig stromlos.
Durch das Schliessen der Kontakte 105, 106 entstcht gleichzeitig mit dem Abtrennen des Relais 70 von der Teilnehmerleitung ein neuer Stromkreis für diese Leitung über die
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anstatt 5 bis 10 Perioden im vorigen Falle.
Die Stromquelle B. Fig. 5, kann entweder aus einem Teile der Zentralbatterie CB, einem Gleichstromgenerator-oder einer besonderen Batterie bestehen. Der obengenannte Drehstromgenerator mit der höheren Periodenzahl hat ebenfalls den Nullpunkt seiner Phasenwick- lungen mit der Gleichstromquelle. B verbunden. Die Rotorwicklung 123 des Gruppenwähler- motors-f erhält also auch Gleichstromerregung, so dass der Motor in Synchronismus mit dem
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Leitungsgruppe vorhanden ist.
,. i.. Wenn der Gruppenwähler seine Rubelage verlässt, wird ein sogenannter Nullschalter 151 freigegehen, der zwecks Vorbereitung für spätere Funktionen zwei Kontakte 132, 133 schliesst Wenn die Feder 12U währeud der Bewegung des Wählers den geerdeten Kontakt 130 berührt, kommt der geerdete Pluspol der Zentralbatterie CB iiber den geschlossenen Kontakt 134 des Relais 117 in direkte Verbindung mit dem über den Kontakt 112 angeschlossenem
Leitungszweig 60' (Fig. 4, 5), wodurch der folgende Stromkreis für die Teilnehmerleitung entsteht: Erde -130-126-134-112-106-108-68-66-59-51-50-65-67- : 107-105-111--Mitte der CB.
Daraus geht hervor, dass der Strom in der Leitung jetzt seine Richtung gewechselt hat, wenn aber die Feder 126 den Kontakt 130 verlässt, so wird der erste Stromkreis wiederhergestellt und die Stromrichtung also nochmals gewechselt. Da der Elektromagnet 59, Fig. 4, bei jedem Stromwechsel in der Leitung unter dem Einfluss der
Federkraft (welche durch den Polwechsel des Elektromagneten unterstützt und beschleunigt wird) seinen Anker N-S eine halbe Umdrehung machen lässt, so folgt daraus,. d der
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passiert (d. h. jedesmal, wenn der Gruppenwähler in das Gebiet einer neuen Leitungsgrnpp hineinläuft), eine volle Umdrehung macht. Die Übersetzung im Laufwerk des Nummerschalters ist so gewählt, dass wenn der Anker N-S eine Umdrehung macht, der Kontaktarm 50 sich um einen Schritt bewegt.
Wenn also der Kontaktarm K des Gruppenwählers fünf Leitungsgruppen passiert hat, hat der Kontaktarm 50 im Nummerschalter fünf Schritte-auf dem Kontaktsegment 51 zurückgelegt, und wenn der Gruppenwähler in das Gebiet der sechsten
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Strom in der Teilnehmerleitung. Der Magnet 59 wird also stromlos und kann nicht länger das Laufwerk hemmen, das seine Bewegung fortsetzt (während der Magnetanker N - 8 als Luftbremse dient), bis der Kontaktarm 50 in Berührung mit dem nächsten Segment 52 kommt, in welchem Augenblick der Strom wieder geschlossen wird.'1', Bei der.
vorübergehenden Unterbrechung des Stromes in der Leitung wird das Re-
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über seinen Ruhekontakt 135 und den vorher geschlossenen Kontakt 132 kurzgesehlüSsen, so dass es nicht mehr in Tätigkeit kommen kann, bevor der Gruppenwähler wieder in seine Ruhelage kommt. Der Strom in der Leitung fliesst. (etwas verstärkt) nunmehr zwar an dem Relais 117 vorbei, hat aber dieselbe Wirkung auf den Magneten 59 und hemmt das Laufwerk wie vorher.
Durch das Abfallen des Relais 117 werden seine Kontakte 118 und 134 geöffnet.
Dadurch wird das Relais 119 stromlos. so dass es den hochperiodigen Drehstrom zum Moter M unterbricht, und die Verbindung zwischen der Kontaktfeder 126 und der Teilnehmerleitung unterbrochen. Gleichzeitig wird über den Rubckontakt 136 des Relais 117, den vorher geschlossenen Kontakt 133 und den Ruhekontakt 140 eines Relais 139 ein Strom von Erde über die Wicklung eines Relais 137 geschlossen, welche über den Ruhekontakt zéines
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Relais j ! 57 ausgeschaltet wird, ehe es-seinen Anker anziehen kann.
Das Relais 137 schliesst über seine Kontakte 143, 144, 145 niederperiodigen Drehstrom vom Generator G, Fig. 5, zum Motor M des Gruppenwählers, der seine Bewegung in derselben Richtung mit verminderter Geschwindigkeit über die Kontakte der sechsten Leitungsgruppe. fortsetzt. Der Fliehkraftregler C (Fig. 1) ist so eingestellt, dass er dabei die Federn 124, 15, 126 des Kontaktarms K nicht beeinflusst, sondern sie schleifen jetzt auf den Kontakten 127, 12 & , 129.
Der niederperiodige Drehstrom passiert hier (wie im Anrufsucher) drei polarisierte Einstell-
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über den Kontakt 146 an die mit der Prüffeder 126 verbundene rechte Wicklung des Prüfrelais 139 angeschlossen. Wenn der Kontaktarm K an eine freie Leitung der Gruppe,, gelangt ist, zieht das Prüfrelais an. unterbricht den Drehstrom an den Kontakten 150, 151, 152, , schaltet dafür die Statorwicklungen des Motors-M an die Kontakte der Einstellrelais 147 ; 148. 149 um, unterbricht am Kontakt 140 den Strom zum Relais 137 und erdet den Widerstand 110 über die Kontakte 153, 133, 136 als Ersatz für die Erdverbindung über den Kontakt 113 des Relais 116, das kurz nachher anzieht. Stromkreis für die Erregung des Relais 139.
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Erde-Steuerschalterkontakt M4 im Leitungswähler. (Fig. 7)-Widerstand 163-Leiter 162- 129-126-139-Widerstand155-146-Minuspol.
Als der Drehstrom über die Einstellrelais 147, 148, 149 unterbrochen wurde, blieben ihre Anker in der Lage stehen, die sie im Augenblick der Unterbrechung einnahmen. und über den oder die beiden ihrer Kontakte, welche geschlossen sind, fliesst der Einstellstrom zum Motor des Gruppenwählers und bewirkt die Einstellung in derselben Weise wie bei dem Anrufsucher, Dabei liegt die Wicklung des Relais 116 in Reihe mit den wirksamen Motorwicklungen, aber. die linke Wioklung des Relais 139, welche einen kleinen Widerstand hat.
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die Aufgabe, das Relais 139 zu halten, wenn. der Motor nicht durch den Einstellstrom eher zum Stillstand gehracht werden kann, als die Kontaktfeder 126 an dem Kontakt .?!9 etwas vorbeigeglitten ist.
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Umdrehung des Rotors sechs Sehritte macht, so kann er fast drei Schritte zu weit gehen dürfen. weil der Einstellstrom den Rotor beinahe eine halbe Umdrchung zurückstellen kann.
Dadurch ist es möglich, den Wähler mit 30-40 Schritten bei der nswählung der einzelnen Leitungen und heim Wählen der Gruppen mit etwa 150 Schritten pro Sekunde laufen zu lassen.
Durch die Unterbrechung am'Kontakt 154 wird der Strom im Relais 116 verstärkt, so dass es seinen Anker anzieht. Dadurch wild die Teilnehmerleitung an den Kontakten 111. 112 von der Zentralbatterie CB im Gruppenwähler getrennt und über die Kontakte 114. 115 an den Leitungswälder. Fig. 1, weitergeschaltet, während am Kontakt 133 die direkte Erd- verbindung zum Widerstand 110 unterbrochen wird. Das hat zwar keine unmittelbare Wirkung. weil die Erdverbindung mit dem Widerstand 110 über den Kontakt 153 noch besteht. Wenn das Relais 138 anzieht, wird die am Kontakt 146 unterbrochene Verbindung zwischen dem Minuspol und dem Relais 139 durch den Kontakt 156 ersetzt. der vor dem Öffnen des Kontakts 146 geschlossen wird.
Dabei wird der Widerstand J'a5 ausgeschaltet, um in bekannter Weise Doppelverbindungen zu vermeiden.
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wähler in seine Ruhelage zurückzuführen, und schliesst zu dem Zweck beim Anziehen drei Kontakte 157, 158, 159, über welche hochperiodiger Drehstrom dem Motor M zugeführt
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der Zeichnung hervorgeht, sind dabei zwei Phasen des Drehstromes gewechselt, wodurch der Motor im entgegengesetzten Sinne läuft und. den Wähler in seine Ruhelage zurückführt.
Für den Leitungswähler. Fig. 7, ist. wie schon kurz erwähnt, ein Steuersehalter vor- gesehen. der mit Hilfe einiger Relais die nötigen Umschaltungen vermittelt. Die Konstruktion des Steuerschalters kann heliebig gewählt werden. In dem Schema ist der Antriebsmechanismus
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Schaltungsfunktion braucht nur angenommen zu werden, dass sämtliche Kontaktarme des Steuerschalters sich gleichzeitig und mit gleichmässiger Geschwindigkeit bewegen. sobald der Elektro- magnet 168 erregt ist. An den Kontakten der Steuerschaltarme sind mit Zahlen diejenigen Stellungen des Steuerschalters angegeben, in welchen die betreffenden Kontakte geschlossen sind.
Das Vielfachfeld des Leitungswählers kann für verschiedene Kapazitäten ausgeführt sein ; im vorliegenden Falle wird angenommen, dass das Vielfachfeld 1000 Teilnehmerleitungen aufnimmt, welche nach Dekaden in kleinere Gruppen. eingeteilt sind.
Im folgenden sind der Kürze halber der Steuerschalter nur, Schalter". der Steuerschalter- magnet nur Magnet@ und die Steuerschalterarme nur #Arme" genannt.
Wenn der. Gruppenwähler einen freien Leitungswähler gefunden hat. ist die Teilnehmerleitung einerseits an die Mitte der Zentralbatterie, anderseits an ein mit dem Minuspol verbundenes Relais angeschlossen, wie vorher am Gruppenwähler. Stromkreis: Mitte der
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Magneten 168, wodurch der Schalter in die Stellung geht.
Der Arm 170 unterbricht dabei den Strom zum Magneten 168, aber wenn dann das Relais 167 wieder anziclit, wird der Drehstrom zum Motor wieder geschlossen. und ferner erhält der Magnet 168 über den Kontakt 169
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Ehistellstrom - oder in diesem Falle der Bremsstrom - zum Motor wird über ein Differential- : relais 200 geschlossen, dessen Stromkreise und Funktionen im folgenden näher erläutert werden.
'Der Leitungswähler setzt nun seine Bewegung in derselben Richtung fort, aber beim Übergang des Schalters in Stellung 2 wurde das Relais 185 durch den Arm 186 von Erde an den Minuspol (über einen Schutzwiderstand) umgeschaltet und diese Verbindung bleibt auch in der Stellung 3 des Schalters bestehen.
Wenn die Feder 179 des Wählerarms K dann die geerdeten Zehnerkontakte 284 berührt, erhält das Relais 185 entsprechende Stromimpulse, welche durch Schliessen und Öffnen des Kontakts 187 in derselben Weise wie vorher eine entsprechende Anzahl Stromwechsel in der Teilnchmerleitung erzeugen. Laut der gewählten Stellung des Nummerschalters, 'Fig. 4, bewegt sich also dessen Kontaktarm 50 neun Schritte durch die Zehnerimpulse, unn. beim neunten Schritte verlässt er das Segment 53, wodurch wieder eine Unterbrechung des Leitungs'kreises entsteht.
Das Relais 167 fällt dabei einen Augenblick ab,'uhterbncht den hoch-
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für den Motorstrom, der Motor erhält aber erst in Stellung 5 des Schalters über die Arme 174, 175, 176 den an die Wicklungen der Einstellrelais 201, 202, 203 angeschlossenen niederperiodigen Drehstrom. Durch das Schliessen des Kontaktes 169 wird aber der Leitungszweig 161 über die Arme 246 und 166 geerdet, wodurch ein Zusatzimpuls in der Teilnehmerleitung erzeugt wird. Bei dem Öffnen der Kontakte 189, 190. 191 wurde der Bremsstrom,'Aer das
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(mit etwas Verzögerung) ab. wodurch der Magnet 168 über den Kontakt 216 und den Arm 215 Strom ei-hält, so dass der Schalter in Stellung 5 geht.
In dieser Stellung des Schalters erhält der Wählermotor wie gesagt niederpenodigen Drchstrom über die Arme 174, 275. 276 und der Wähler, welcher jetzt zu der neunten Zehnergruppe im dritten Hundert
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(Fig. 5), wobei folgender Stromkreis entsteht : Mitte der Zentralbatterie-186-185-179- 182-204-70-Minuspol. Ist dagegen die Leitung besetzt. so steht der Kontakt 78. 8 (wie im folgenden näher erläutert wird) auch in Verbindung mit dem Pluspol der Batterie über die-
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Impulsstromkreis ist dann : Erde-169 (oder, 208)-207-167-179 (die genannten Teile befinden sich an dem andern Leitungswähler)-182-179-185-186-Mitte der Zentralbatterie.
Damit diese Stromimpulse nicht die Relais 70 der passierten Leitungen bzw. die mit.
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einen hohen Widerstand. z. B. 2000 bis 3000 Ohm.
Wenn der Leitungswähler acht Teilnehmerleitungeu der neunten Zehnergruppe passiert hat, wird die Verbindung zwischen dem Kontaktarm 50 im Nummerschalter und dem letzten Segment 54 unterbrochen, das Relais 167 fällt ab. unterbricht den Drehstrom an den Kon- takten 171, 172, 173 und schliesst den Einstellstrom zum Motor. Dieser Strom fliesst von Erde über die Rotorwicklung 209, die Statorwicklung oder die beiden Statorwicllungen, welche über die Kontakte 189, 190, 191 und die. Arme 192, 193, 194 durch die Einstellrelais 201.
202. 203 eingeschaltet sind. die beiden parallelgeschalteten Wicklungen 210, 211 das Differentialrelais 200 an den Minuspol der Batterie. Dabei ist zu beachten, dass zwei Widerstände 212, 213 in Reihe mit je einer der gegeneinander wirkenden Relaiswicklungen 210.
211 geschaltet sind, in der Stellung 5 des Schalters ist aber der Widerstand 878 durch den Arm 199 kurz geschlossen. Da der Widerstand 213 hochohmig ist im Verhältnis zu den. Relaiswicklungen, welche in bezug auf Widerstand und. Windungszahl vollständig gleich sind,
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Arm 207 über einen Widerstand 208 an Erde gelegt, damit das Relais 167 dann dls Prüfrelais dienen kann. Die Prüfung erfolgt nach dem bekannten Prinzip. indem das Relais in Reihe mit dem Anruf-und Trennrelais 70 (Fig. 5) anzieht, wenn die gewünschte Leitung
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3. Der Einstellstrom zum Motor wird durch die Arme 192, 193, 194 unterbrochen und die Einstellrelais 201, 202, 203 werden durch die Arme dz 175, 776 von den Kon- takten 171, 172, 173 des Relais 167 ahgeschaltet.
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5. Der Arm 215 schaltet den Magneten 168 vom Kontakt 214 zum Kontakt 216 des Relais 200 um.
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linke Wicklung einer mit Erde verbundenen Drossel- und Unduktionsspule 217,
7. Der Arm 218 schliesst die rechte Wicklung der Spule, 877 an eine Summer- maschine 219 an.
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Über. dessen linke Wicklung und eine Drosselspule 221 der genannte Leitungszweig an den.
Minuspol der Batterie angeschlossen wird.
Wenn jetzt angenommen wird, dass die vom Leitungswähler aufgesuchte Teilnehmerleitung besetzt ist. so zieht das Relais 167 nicht an-und der Schalter bleibt bis auf weiteres in Stellung 6. stehen.
Das Relais. 800 bildet in Verbindung mit den Widerständen 212, 213 ein Zeitrelais. das die Aufgabe hat, den Steuerschalter eine gewisse Zeit festzuhalten, entweder in der
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in Ruhe. bis der Teilnehmer den Fernhörer abhebt. Dabei wird die Leitung in bekannter Weise durch das Mikrophon überbrückt, und der über die linke Wicklung des Relais 220 fliessende Batteriestrom bingt das Relals zum Anziehen seines Ankers. Der. durch das Ein-
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durch einen ständig laufenden Rufstrimuntetlirecher 241 erzeugt wird. Diese Umschaltung bewirkt sonst keine Änderung in der Schaltung. Wenn der angerufene Teilnehmer dann ant- wortet, wird das Relais 230 erregt.
Es unterbricht dabei selbst'den Aufstrom am Kontakt 231 und schliesst über den Kontakt 234 und den Arm 227 einen Strom zum Magneten 168, so dass der Schalter in die Stellung 10 geht, welche die Sprechstellung ist.
Wenn der angerufene Teilnehmer schon während der Entsendung des ersten Rufstroms antwortet. wird der Schalter durch Schliessung des Kontakts 234 sofort in die Stellung 10 'gebracht, wobei der Strom'im Zeitrelais, 300 gleich durch den Arm 199 unterbrochen wird.
Beim Übergang des Schalters in die Sprechstellung 10 schaltet der Arm 237 die rechte
Wicklung der Spule, 217 Ton der Leitung des gerufenen Teiluchmers ab und schaltet dafür eine Drosselspule 236 ein, welche nebst der Spule 235 und dem Relais 230 (rechte Wicklung) die Speisebrucke dieser Leitung bildet, in derselben Weise wie die Spulen 217 und 221 nebst dem Relais 220 die Speisebrücke für den anrufenden Teilnehmer bilden. Die beiden Leitungen werden gleichzeitig durch die Arme. 242, 243 zusammengeschaltet. An Stelle der sonst üblichen Kondensatoren werden hier zwei induktionslose Widerstände 244, 245 benutzt, welche eine teilweise Trennung der beiden Gleichstromkreise bewirken.
Aus dem oben Gesagten geht hervor. da ; ss ein Anruf der am Nummerschalter eingestellten t Nummer erst dann zustande kommt, wenn der anrufende. Teilnchmer seinen Fernhörer abhebt, ehe der erste Ruf aufhört. Tut er das nicht, so kann der Rufstrom nur über den Relaiskontakt
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Weise nach rechts, nach liuks oder nach beiden Seiten an die folgenden Abschnitte weitergeleitet.
Durch diese Anlassvorrichtung werden bei normaler Verkehrsstärke nur die in demselben Abschnitte, wo sich die anrufende Leitung befindet, vorhandenen Anrufsncher oder höchsten", Anrufsucher der beiden Nachbarabschnitte angelassen. Die für den Anrufsucher für das Aufsuchen der anrufenden Leitung erforderliche Zeit wird dadurch erheblich verkürzt, und gleichzeitig die-
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An Stelle des an dem Wähler zwecks Abheben des Kontaktarms K bei der schnellen Bewegung vorgesehenen Fliehkraftreglers C kann ein Elektromagnet verwendet werden, der eventuell seinen Strom, über die Phasenleitungen in ähnlicher Weise wie der Rotor erhalten
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Wenn ein Synchronmotor, für den Wähler benutzt wird. kann er auch so ausgeführt. werden, dass der Rotor die Phasenwicklungen und der Stator die Polarisierungswicklung trügt. Diese Anordnung scheint zwar weniger zweckmässig, weil drei Schleifkontakte für den Rotor (anstatt, nur zwei bei der in Fig. 1 - 3 dargestellten Konstruktion) erforderlich sind, kann aber doch vorteilhafter sein, wenn es darauf ankommt, eine stärkere Polarisierung hervorzurufen- als der beschränkte Wickelraum des Rotors zulässt.
Es kann auch unter Umständen zweckmässig sein, die Übersetzung des Motors grösser zu wählen, als in der dargestellten Ausführungsform. Die Umlaufzahl des Rotors wird dabei grösser.. und wenn es ein Wechselstrommotor ist, muss natürlich die Periodenzahl höher sein,
Die Einstellung des Wählers kann bei der letztgenannten Anordnung vereinfacht werden..
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Rotors gleich der des Stators ist, so ist die Umlaufzahl des Rotors zweimal so gross als diePeriodenzahl des Wechselstroms. In dieser Weise ist es möglich, die Periodenzahl der ver-
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Wenn ein Gleichstrom-oder asynchroner Drehstrommotor für den Wähler verwendet wird. kann man gegebenenfalls für die Einstellung auf eine ausgesuchte Leitung einen beson- deren Elektromagneten auf dem Wähler verwenden. Dieser Elektromagnet wird zweckmässig mit dem Prüfrelais in Reihe oder parallelgeschaltet, so dass er gleichzeitig mit dem Prüfrelais erregt wird und dabei ein Sperrglied (mit einer schwachen Feder als Zwischenglied) gegen die Laufschiene des Wälllers andrückt, welches Sperrglied in Löcher oder Aussparungen der
Schiene hineinpasst und dadurch den Wähler in der richtigen Lage sperrt. In diesem Falle
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schalter so einrichten, dass an Stelle einer der Ziffern in den Tcilllehmernummern ein Buchstabe eingeführt wird.
Der Buchstabe wird in diesem Falle am zweckmässigsten als Anfangszeichen benutzt und in dem Nummerschalter wird das dem Buchstaben entsprechende Kontakt- segment länger ausgeführt als die Segmente für die Ziffern, so dass man z. B. 23 Buchstaben verwenden kann. Der (erste) Gruppenwähler kann in diesem Falle über 25 Leitungsgruppen wählen, und man erhält bei Benutzung von vierstelligen Teilnehmernummern (ein Buchstabe und drei Ziffern) eine Kapazität des Systems von 25. 000 Teilnehmern anstatt nur 10. 000. wenn vier Ziffern verwendet werden. Wenn man fünfstellige Teilnehmernummern (ein Buchstabe und vier Ziffern) verwenden will, so kann man mit zwei Gruppenwählern in der Wählerkette eine Kapazität von 250. 000 Teilnehmern erreichen.
Die beschriebene Anordnung zur Steuerung der Wähler vom Nummerschalter aus kann gemäss der Erfindung ausgenutzt werden, um in einfacher Weise Verbindung mit einem Abfrageplatz einer Telephonistin herzustellen, u. zw. in der Weise, dass eine solche Verbindung zustande
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der Wählerbahnen versehen, an welcher eine Anzahl an einen Abfrageplatz fahrende Leitungen angeschlossen sind. Beim Abheben des Hörers wird die Teilnehmerleitung in der schon beschriebenen Weise zunächst an einen freien Gruppenwähler angeschlossen, welcher sich unmittelbar in Bewegung setzt. Da der Gruppenwähler aber jetzt der Kontrofle des Nummern-
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kommt der Wähler zum Stillstand und der Teilnehmer kommt mit der Telephbnistih in Gesprächsverbindung.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wählereinrichtung für selbsttätige Fernsprechzentralen, bei welcher die Wähler als kleine Wagen mit individuellem Autrich ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagen auf an der Vorderseite eines vertikalen Kontaktfeldes angeordneten horizontaten Bahnen laufen und durch je einen auf dem Wagen angebrachten elektrischen Motor mit gleichmässig
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