DE401120C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und die Rufnummer der gewuenschten Leitung aufnehmenden Registerschaltern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und die Rufnummer der gewuenschten Leitung aufnehmenden Registerschaltern

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DE401120C
DE401120C DEB94165D DEB0094165D DE401120C DE 401120 C DE401120 C DE 401120C DE B94165 D DEB94165 D DE B94165D DE B0094165 D DEB0094165 D DE B0094165D DE 401120 C DE401120 C DE 401120C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. AUGUST 1924
REIC HS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 401120 — KLASSE 21 a GRUPPE 47
(B 94165
Western Electric Company Ltd. in London.
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und die Rufnummer der gewünschten Leitung aufnehmenden Registerschaltern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemiiß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 14. Juni 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft Fernsprechanlage!!, troffen sind zur Herstellung der Verbinidung bei welchen selbsttätig arbeitende Schalter ; zwischen Leitungen verschiedener Art, wie für die Verbindungen zwischen Teilnehmer- j ζ. B. zwischen Teilnehmerleitungen, die zu leitungen verwendet werden. ' einem Unteramt und solchen, die zu einem
Im besonderen betrifft die Erfindung eine fernen Amte gehören.
Anordnung, bei welcher Vorkehrungen ge- Ein Gegenstand der Erfindung besteht
darin, daß für die Gesprächsregistrierung bei einem System dieser Art Einrichtungen vorgesehen sind, um zwischen den verschiedenen Arten von Anrufen zu unterscheiden, derart, daß eine Verbindung nach einer Leitung der einen Art zu Lasten des rufenden Teilnehmers registriert wird, was jedoch nicht der Fall ist bei Verbindungen mit Leitungen einer anderen Art.
ίο Die Erfindung betrifft insbesondere eine Anordnung, bei welcher eine Sendereinrichtung, welche die Einstellung .der Wähler steuert, eine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten von Anrufen vornehmen kann, darart, daß Gesprächszähler, welche mit den rufenden Leitungen in Verbindung stehen, in Tätigkeit treten, wenn Leitungen einer bestimmten Art gerufen werden, während dies nicht der Fall ist bei Leitungen einer anderen ; Art.
Ein weiteres Merkmal .der Erfindung besteht darin, daß die Sendereinrichtung in der Lage ist, zwischen den Rufen verschiedener Art zu unterscheiden, derart, daß, wenn ein Ruf nach einer bestimmten Klasse λ-on Leitungen erfolgt, Vorrichtungen betätigt werden, welche später in Tätigkeit treten, um den Ruf bei der Auslösung dieser Verbindung aufzuzeichnen.
Weiterhin werden bei einem System, bei welchem eine Sendereinrichtung an einem Amt sowohl die Wähler dieses als auch die | Wähler eines entfernten Amtes steuert, Ein- j richtungen verwendet, vermittels welcher die j Sendereinrichtung zwischen Lokalrufen und j Rufen nach dem fernen Amte unterscheiden kann und die Inbetriebsetzung der Zähler rufender Leitungen veranlaßt, wenn Verbindungen nach den Leitungen des entfernten Amtes hergestellt werden.
Diese Merkmale und weitere Besonderheiten der Erfindung ergeben sich an Hand eines nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung stellt Abb. 1 eine Teilnehmerleitung dar, die in Vielfachklemmen eines ersten Anrufsuchers endigt. Ferner sind die Stromkreise dargestellt, welche diesen Anrufsucher in Betrieb setzen. Abb. 2 zeigt in ausführlicher Weise die Schaltung eines im Unteramt angeordneten zweiten Anrufsuchers und eines ersten Gruppenwählers zusammen mit den Schaltern, welche eine Sendereinrichtung mit den Stromkreisen des Gruppenwählers in Verbindung bringen. Diese Abbildung zeigt weiterhin in schematischer Weise einen Leitungswähler, welcher zu den gerufenen Leitungen des Unteramtes Zutritt hat und einen ersten Grup- ί penwähler sowie einen zweiten Gruppenwähler und Leitungswähler in einem fernen Amt ι mit einer in diesem Leitungswähler endigenden Teilnehmerleitung des Amtes.
Die Abb. 3 und 4 zeigen die Stromkreise und Schalter einer Sendereinrichtung, welche die Einstellung der Wähler sowohl im Unteramt als auch im fernen Amt steuert.
Gemäß den Grundgedanken der Erfindung ist eine Gesprächsregistriervorrichtung vorgesehen, die gestattet, daß ein rufender Teilnehmer in einem LTnteramt seine Leitung in Verbindung mit den Leitungen anderer Teilnehmer, die zu dem gleichen Unteramt ge- : hören, bringen kann, ohne daß eine Gesprächszählung erfolgt. Wenn jedoch ein Teilnehmer des Unteramtes ein Gespräch mit einem ; Teilnehmer wünscht, der zu einem fernen Amt gehört, so treten Anordnungen in dem Unter- ; amt in Funktion, um einen Ruf dieser Art • unterschiedlich zu behandeln, so daß nach Auslösung der Verbindung die mit der Teilnehmerleitung in Verbindung stehende Gesprächsregistriervorrichtung den Ruf aufzeichnet. Um diesen Grundgedanken durchzuführen, arbeitet die Sendereinrichtung im Unteramt, deren Funktion darin liegt, die Wähler zu steuern, so, daß er eine Unterscheidung vornimmt zwischen den Lokalrufen des Unteramtes und den nach entfernten Ämtern gehenden Rufen, indem er je nach Art des Rufes entweder eine besondere Zählerstromquelle an der Betätigung des Gesprächszählers während des Auslesens der Verbindung verhindert oder Stromkreise für die Verbindung dieser Stromquelle mit dem Gesprächszähler herstellt.
Da die Unterscheidung durch die Sendereinrichtung je nach der speziellen Einstellung der einzelnen Sender dieser Einrichtung durch den Teilnehmerimpulssender erfolgt oder, mit anderen Worten, abhängig ist von der Art der übersandten Ziffern, derart, daß in dem einen Fall eine Gesprächsaufzeichnung erfolgt und in dem anderen Fall nicht, so ist es klar, daß durch zweckmäßige Modifikationen Rufe nach irgendeiner Klasse von Leitungen aufgezeichnet werden können, während Rufe nach anderen Klassen ohne Aufzeichnung bleiben. Die ersten Anrufsucher in Abb. 1 und die zweiten Anrufsucher in Abb. 2 sind von der rotierenden Gleitschaltwerktype, welche mit einem dauernd arbeitenden Antrieb verbunden werden. Die Wähler der Abb. 2 werden in gleicher Weise angetrieben und vermittels der bekannten Rückwärtswahl gesteuert.
Die .Sendereinrichtung der Abb. 3 und 4 umfaßt eine Anzahl von Sendern, jeder mit einer Reihe von zehn Steuerstellungen. Diese Sender können unter der Einwirkung von Impulsen von der rufenden Teilnehmerstelle aus ihrer Ruhestellung in Stellungen gebracht werden, welcher der Impulszahl einer jeden
Ziffer entspricht. Nach ihrer Einstellung gehen die Sender über die übrigen Stellungen ihres Arbeitsfeldes, wobei die Zahl dieser Stellungen das Komplement .der von der ru- j fenden Teilnehmerstelle abgegebenen Impulse ι darstellt und die Steuerung der verschiedenen \ Wähler herbeiführt. Um demnach die Wähler ! über eine Anzahl von Wahlschritten entsprechend der Ziffer der gerufenen Nummer zu
ίο steuern, sind Einrichtungen nötig, um die Sender in Stellungen zu bringen, entsprechend den Komplementen der Ziffern, während eine Einstellung entsprechend den tatsächlichen ! Ziffern .der gerufenen Nummer nicht' stattfindet. Dies wird erreicht, indem man den | Impulssender der Teilnehmer so einrichtet, daß er Impulsserien entsprechend den Komplementen der Ziffern der gerufenen Nummern abgibt, wie sie im Telephonbuch aufgeführt sind.
Die Erfindung wird klarer- an Hand der nachfolgenden Beschreibung des Ausführungsbeispieles.
Es sei zuerst angenommen, daß ein Teilnehmer, wie z. B. der Teilnehmer 100 des Unteramtes, eine Sprechverbindung mit einem anderen Teilnehmer desselben Unteramtes, wie z. B. 200, wünscht. Durch Abnehmen seines Hörers stellt der anrufende Teilnehmer einen Stromkreis her von der Batterie über die linke Wicklung des Linienrelais 101, Kontakt und Anker des Trennrelais 120, Schleife der rufenden Leitung, inneren Anker und Kontakt des Relais 120, rechte Wicklung des Relais 101, Erde. Relais 101 zieht seinen Anker an und legt ein Wahlpotential auf die Vielfachklemmen, z. B. 109, in allen ersten Anrufsuchern, welche Zutritt zu der rufenden Leitung haben. Der Stromkreis, über welchen dieses Potential auf die Klemmen 109 gelegt wird, verläuft über die inneren Wicklungen der Anlaßrelais 102. Die Relais 102 werden gleichzeitig vermittels eines Stromkreises erregt von Batterie über ihre inneren Wicklungen, Anker und Kontakt des Relais ior, über die äußeren Wicklungen der Relais 102 zur Erde. Die Anlaßrelais 102 ziehen ihre Anker an und bewirken einen Stromkreis von Erde über die Wicklung des Relais 103 und von hier parallel zu den Wicklungen der Motormagnete, wie ζ. Β. 114, aller freien ersten Anrufsucher der Gruppe, Ruhekontakt und Anker des Relais 116, zur Batterie über den Ruhekontakt und Anker des Relais 119. Die Motormagnete 114 bewirken in bekannter Weise die Rotation der Bürsten 110, in, 112, 113 dieser freien ersten Anrufsucher. Beim Auftrsfren auf die Klemme 109 der ' rufenden Leitung, auf welcher ein Wahlpotential liegt, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die inneren Wicklungen, der Relais 102, Anker und Kontakt des Relais 101, Prüf klemme 109, Bürste 113, rechte hochohmige Wicklung des Relais 115, Erde. Relais 115 spricht an und schließt einen niedrigohmigen Stromkreis zur Erde über seine linke niedrigohmige Wicklung und seinen Kontakt und Anker und über Wicklung des Relais 116. Dieser niedrigohmige Weg vermindert die Spannung an· den Prüfklemmen anderer Anruf such er und sperrt die rufende Leitung. Das Relais öffnet bei seiner Erregung gleichzeitig den Stromkreis des Fortschaltemagneten 114 und bringt den Bürstenwagen mit den Bürsten 110, 111, 112, 113 auf den Klemmen 106, 107, 108, ro9 zum Anhalten und schließt ferner einen Stromkreis von Batterie über Anker und Ruhekontakt des Relais 119, Anker und Arbeitskontakt des Relais 116, Wicklung des Haltemagneten 123, Wicklungen der Anlaßrelais 117, Erde. Der Haltemagnat 123 dient dazu, die Bürsten 110, in, 112, 113 genau einzustellen. Relais 116 schließt auch einen Stromkreis von Batterie über Anker und Ruhekontakt des Relais 119, Anker -und Arbeitskontakt des Relais 116, Widerstand 124,. zu den Vielfachklemmen, z. B. 210, aller zweiten Anrufsucher, die Zutritt zu dem Verbindungsstromkreis des rufenden ersten Anrufsuchers haben und legt so ein Wahlpotential darauf.
Die Anlaßrelais 117 schließen einen Stromkreis von Erde über Relaiswicklung 118, Leitung 125 und von hier in Parallelschaltung über die Steuerschalterkontakte 244 der zweiten Anrufsucher, welche Zutritt zu der rufenden Gruppe haben, über die Wicklung des Relais 222, Battrie und Erde. Das Relais 222 schließt einen Stromkreis von Erde über Anker und Ruhekontakt des Relais 231, Anker und Arbeitskontakt des Relais 222, Anker und Ruhekontakt .des Relais 232, Wicklung des Magneten 242 des zweiten Anruf Suchers, Kontakt 229 (1) des -Steuerschalters 220, Batterie und Erde. Der Magnet 242 spricht an und läßt den Bürstenwiagen des zweiten Anrufsuchers rotieren. Wenn die Prüfbürste 230 des Bürstenwagens die ■ Prüfklemme 210 erreicht und ein Wahlpotential darauf findet, spricht Relais 234 an. Der Stromkreis für Relais 234 verläuft von Klemme 210 über Bürste 230, Kontakt 228 (1), rechte hochohmige Wicklung des Relais 234, Ruhekontakt und unteren Anker des Relais 224, Kontakt 211 (1), Kontakt 281 des Steuerschalters 280, der in den Stellungen 1 bis 10 geschlossen ist, Erde. Das Prüf relais 234 schließt einen niedrigohmigen Weg über seine linke Wicklung, den zugehörigen Kontakt und Anker und über die Wicklung des Relais 232 zur Erde, parallel zu seiner hochohmigen Wicklung. Dies vermindert das
Potential an den Vielfachklemmen 210 und sperrt den rufenden Stromkreis für andere zweite Anrufsucher. Das Relais 232, welches auch anspricht, öffnet den Stromkreis des Magneten 242 und bewirkt die Unterbrechung der Rotation des Anrufsucherbürstenwagens und schließt einen Stromkreis, so daß Steuerschalter 220 von Stellung 1 nach Stellung 4 gelangt. Dieser Stromkreis verläuft von Batterie über Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 225 (1), Arbeitskontakt und Anker des Relais 232, Arbeitskontakt und Anker des Relais 222 zur Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Wenn Steuerschalter 220 Stellung 3 erreicht und in den darauffolgenden Stellungen bis Stellung 13, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über Kontakt 212, oberen Anker des Relais 224, Relaiswicklung 235, Bürste 238, Relaiswicklung 119, Bürste 112, Klemme 108, Wicklung des Trennrelais 120, Batterie, Erde. Relais 120 öffnet den Stromkreis des Linienrelais 101, welches seinerseits das Abfallen des gemeinsamen Anlaßrelais herbeiführt und so alle anderen suchenden ersten Anrufsucher veranlaßt, in ihrer Rotation aufzuhören. Das Relais 119 öffnet den Strom- < kreis des gemeinsamen Anlaßrelais 117, welches die Erde von der Leitung 125 wegnimmt und so das Suchen anderer zweiter Anrufsucher verhindert. Parallel mit dem Strom- ; kreis des Trennrelais 120 wird ferner ein ' Stromkreis geschlossen über die Wicklung des Zählmagneten 121, welcher der rufenden Leitung 104, 105 individuell ist. Dieser Magnet ist jedoch träge und spricht mangels genügenden Stroms nicht an. Beim Verlassen der Stellung 2 wird Steuerkontakt 244 geöffnet und läßt Relais 222 abfallen. In Stellung 3 des Steuerschalters 220 wird der oben beschriebene Stromkreis für die Relais 235, 119 und 120 geschlossen, Relais 235 spricht an und schließt die rufende Leitung über die Leitungen 126 und 127 an die Schnur des zweiten Anrufsuchers in Abb. 2. Infolgedessen spricht Relais 231 in Stellung 3 des Steuerschalters in Serie mit der Schleife der rufenden Leitung und Verzögerungsspule 237 an. Da Relais 231 erregt ist, wenn Steuerschalter 220 Stellung 4 erreicht, so bleibt das die Zählung verhindernde Relais 224 aberregt, Relais 224 würde andernfalls in einem Stromkreis ansprechen über seine obere Wicklung, Kontakt 251 (4), Ruhekontakt und Anker des Relais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Der Zweck dieses Stromkreises ist, die Erregung des Relais 224 herbeizuführen, um die Zählung eines Rufes zu verhindern in dem Falle, daß der rufende Teilnehmer den Ruf aufgibt, wenn Steuerschalter in Stellung 4 sich befindet.
In Stellung 4 des Steuerschalters 220 findet die Wahl einer freien Sendereinrichtung (z. B. Abb. 3 und 4) statt. Für diesen Zweck ist ein Prüfsteuerschalter 280 vorgesehen, um das Freisein oder das Besetztsein der Sendereinrichtung festzustellen und nach Erreichung eines freien denselben mit den Stromkreisen der Abb. 2 in Verbindung zu bringen. Der Stromkreis für die Einleitung des Prüfvorganges des Steuerschalters 280 verläuft von Batterie über Wicklung des genannten Steuerschalters, Kontakt 233 (4), Ruhekontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (4), Erde am Kontakt 281 des Steuerschalters 280. Es sei bemerkt, daß die Relais 234 und 232 nach dem öffnen des Kontaktes 228 abfallen, wenn Steuerschalter 220 Stellung 3 verläßt. Die Stromkreise der Sendereinrichtung (Abb. 3 ■ und 4) sind an den Kontakten 282,283 und 284 einer Anzahl von Prüfsteuerschaltern 280 vielfachgeschaltet. Die Stromkreise der in der Zeichnung dargestellten. Sendereinrichtung stehen in Verbindung mit den Verbindungsstromkreisen des zweiten Anrufsuchers und Gruppenwählers, wenn Steuerschalter 280 entweder in Stellung 1 oder 7 sich befindet. Wenn also die Sendereinrichtung frei ist, wenn Steuerschalter 280 Stellung 1 oder 7 erreicht, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die linke Wicklung des Relais 323 ; (Abb. 3), Kontakt 322 (1 j des Steuerschalters 320, Leitung 293, Kontakte 282 und 213 (4), rechte Wicklung des Relais 234, Kontakt 281 des Steuerschalters 280, welcher in den aufeinanderfolgenden halben Stellungen geschlossen ist, Erde. Die Kontakte 282 des Steuerschalters 280 sind so angeordnet, daß die stromschließenden Stellungen über einen Winkel sich erstrecken, der genügend ist, den Schluß des oben beschriebenen Prüfstromkreises herbeizuführen, wenn Kontakt 281 in einer seiner halben Stellungen sich befindet. Relais 234 spricht an und schließt den niedrigohmigen Stromkreis über seine linke Wricklung, zugehörigen Kontakt und Anker und über die Wicklung des Relais 232, Erde. Der niedrige Widerstand dieses Stromkreises vermindert die Spannung an der Leitung 293 und verhindert einen anderen Steuerschalter 280, no die ausgewählte Sendereinrichtung zu besetzen. Relais 232 spricht an und öffnet den Stromkreis des Steuerschalters 280 und hält denselben an. Ferner schließt Relais 232 einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 225 (4), Arbeitskontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (4), Erde am Kontakt 281, der in den Stellungen 1 oder 7 geschlossen ist. Der Steuerschalter 280 verläßt Stellung 4 und gelangt nach Stellung 5. Beim Verlassen der Stellung 4 öffnet Steuerschalter 220 an den
Kontakten 221 und 223 die Brücke zur rufenden Leitung über Relais 231 und Spule 237 und läßt Relais 231 abfallen. Die rufende Leitung ist nunmehr über Kontakte 221 und 223, welche in Stellung 5 geschlossen sind, zu dem Fortschalterrelais 325 des gewählten Sendermechanismus weitergeführt, welcher fertig ist für die Impulsübermittelung. Der Impulsstromkreis mit dem Fortschalterrelais 325 verläuft von Batterie über die linke Wicklung dieses Relais, Leitung 331, Kontakt 253 des Steuerschalters 280, Kontakt 223 (5), Kontakt und unteren Anker .des Relais 235, Kontakt 127, Bürste in, Klemme 107, Leitung 105, Schleife der rufenden Leitung, Leitung 104, Klemme 106, Bürste 11 o, Leitung 126, oberen Anker und Kontakt des Relais 235, Kontakt 221 (5), Kontakt 252 des Steuerschalters 280, Leitungen 332, Wicklung des Relais 325, Erde.
Zur Zeit, als die Sendereinrichtung gewählt wurde, wurde das Relais 323 in Serie mit dem Prüfrelais 234 erregt. Daraufhin wurde ein Stromkreis geschlossen von Erde über Anker und Arbeitskontakt des Relais 323, über dessen rechte Wicklung, Wicklung des Steuerschalters 320, Batterie, Erde. Steuerschalter 320 verläßt Stellung 1. Beim Verlassen der Stellung 2 öffnet Steuerschalter 320 den Erregerstromkreis des Relais 323 an seinem Kontakt 322 und läßt dieses Relais abfallen, bevor Steuerschalter 320 Stellung 3 erreicht. Infolgedessen kommt Steuerschalter 320 in Stellung 3 zur Ruhe und schließt an seinem Kontakt 353 einen Stromkreis für den Unterbrecher 333 in Serie mit der primären Wicklung einer Signalspule 337. Beim Abfallen des Relais 323 wurde ein Stromkreis geschlossen von Batterie über Kontakt 327 (3), Wicklung des Relais 326, Ruhekontakt und Anker des Relais 323, Erde. Relais 326 wurde dadurch erregt. Wenn nun Relais 325 in Serie mit der rufenden Leitung erregt wird, so wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über Anker und Arbeitskontakt des Relais
325, Anker und Arbeitskontakt des Relais
326, Kontakt 330 (3), rechte Wicklung des Differenzrelais 329, Anker und Kontakt dieses Relais, Kontakt 328 (3), Wicklung des Zehntausendersenders 400, Batterie, Erde. Parallel zu diesem Stromkreis wird ferner ein Stromkreis geschlossen von Batterie über linke Wicklung des Differenzrelais 329, Erde am Anker und Arbeitskontakt des Relais 325.
Das Differenzrelais 329 spricht nicht an, wenn seine beiden Wicklungen erregt werden. Dagegen spricht der Sender 400 an und verläßt Stellung o. Zwischen den Stellungen 0 und ι des Senders 400 wird ein direkter Strom zur Erde in bekannter Weise über seinen Kontakt 401 geschlossen und so die rechte Wicklung des Differenzrelais 329 in Nebenschluß gelegt. Dieses Relais zieht nun j seinen Anker an, und unter der Einwirkung j seines Kontaktes 401 rückt Sender 400 nach j Stellung 1 vor. Auch das Relais 342 spricht über Kontakt 328 (3) und Erde am Kontakt 401 des Senders 400 an. Das Relais 342 bleibt erregt, während Sender 400 von einer Stellung zur anderen gelangt und schließt an seinem Anker und Kontakt einen Haltestromkreis für Relais 329 und bewirkt, daß dieses Relais nicht abfällt, bis Sender 400 sein Arbeitsfeld durchlaufen hat.
Sobald der rufende Teilnehmer das Signal in seinem Hörer wahrnimmt, wenn Steuerschalter 320 von Stellung 1 nach Stellung 3 sich bewegt, so ist das für ihn ein Zeichen, daß er seinen Impulssender betätigen kann. Nach der ersten Unterbrechung der rufenden Leitung am Impulssender läßt Relais 325 seinen Anker los und öffnet den Stromkreis der linken Wicklung des Relais 329, welches abfällt. Denn in der Zwischenzeit ist das Relais 342 abgefallen, da Sender 400 seinen Kontakt 401 öffnete, wodurch der Hilfsstromkreis für die linke Wicklung des Relais 329 geöffnet wurde. Da der Linienstromkreis wieder geschlossen wird, spricht Sender 400 nochmals an und verläßt Stellung 1. Das Relais 329 spricht nun an; der Sender geht nach Stellung 2, und bei der nächsten Unterbrechung des Linienstroms fällt Relais 329 ab. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich, indem der Sender bei jeder Unterbrechung der Leitung um eine Stellung vorrückt, bis die erste Impulsserie abgegeben ist. Bei jedesmaligem Loslassen des Ankers des Relais 325 wird ein Stromkreis für die Wicklung des. Relais 334 über Steuerschalterkontakt 344 geschlossen. Indessen spricht das Relais 334 nur träge an und schließt seinen Anker bei diesen kurzen Unterbrechungen nicht. Bei der letzten Unterbrechung der Linie, welche infolge der Konstruktion des Impulssenders an der Teil- 10p nehmerstelle verhältnismäßig lange dauert, ist der Stromkreis des Relais 334 genügend lange geschlossen, um dieses Relais ansprechen zu lassen. Nunmehr wird ein Stromkreis hergestellt von Batterie über linke Wicklung des Relais 323, Erde am Kontakt und Anker des Relais 334. Relais 323 spricht an und bringt Steuerschalter 320 aus der Stellung 3. Bevor Steuerschalter 320 Stellung 5 erreichen kann und Kontakt 344 wieder schließt, wird der Linienstromkreis am Impulssender des Teilnehmers geschlossen; Relais 334 fällt ab und läßt seinerseits Relais 323 abfallen, wodurch Steuerschalter 320 in Stellung 5 zur Ruhe kommt. Das Relais 326, dessen Stromkreis am Ruhekontakt des Relais 323 geöffnet wurde, fiel ab, während Steuerschalter 3^0
von Stellung 3 nach Stellung 5 gelangte. Beim Passieren der Stellung 4 spricht Sender 400 an infolge eines Stromes von Batterie über die Wicklung dieses Senders, Kontakt 328 (4), Kontakt und Anker und rechte Wicklung des Relais 329, Erde am Kontakt 330 (4). Der Sender 400 rückt um einen weiteren Schritt vor in Zusatz zu der Stellung, in welcher er durch den Sender des Teilnehmers gebracht wurde.
Das Fortschalterelais 325 steuert nunmehr an Stelle des Zehntausendersenders 400 den Tausendersender 410. Sobald bei der Ankunft des Steuerschalters 320 in Stellung 5 das Re-Iais326 anspricht, wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über Anker und Kontakt des Relais 325, Anker und Arbeitskontakt des Relais 326, Kontakt 405 des Senders 400, welcher, wie später erläutert wird, in jeder der Stellungen 9 oder ο geschlossen ist, rechte Wicklung und Anker und Kontakt des Relais 329, Kontakt 328 (5), Wicklung des Senders 410, Batterie. Auf gleichem Wege verläuft ein Parallelstromkreis üljer die linke Wicklung des Relais 329 und verhindert das Ansprechen des Relais. Sender 410 verläßt Stellung o, wo er die rechte Wicklung des Differenzrelais 329 kurzschließt und die Erregung dieses Relais herbeiführt. Bei der zweiten Impulsreihe des Teilnehmers veranlaßt die erste Leitungsunterbrechung das Loslassen des Relais 325, welches das Abfallen des Relais 329 herbeiführt. Unter der Einwirkung seines Lokalkontaktes gelangt Sender 410 nach Stellung 1. Nach jeder folgenden Leitungsunterbrechung bewegt sich Sender 410 um eine Stellung \-orwärts, und bei der letzten Unterbrechung spricht Relais 334 an und betätigt Relais 323. Dieses schließt einen Stromkreis über seinen Anker und Arbeitskontakt und steuert Steuerschalter 320 aus Stellung 5. Während der Bewegung des Steuerschalters 320 von Stellung 5 nach 8 wird der Linienstromkreis wieder geschlossen; dieser erregt Relais 325 und läßt infolgedessen Relais 334 und 323 abfallen, so daß Steuerschalter 320 in Stellung 8 anhält. Da Relais 326 wieder erregt wird, wird ein Stromkreis geschlossen \*on Erde über Anker und Arbeitskontakt des Relais 325, Anker und Arbeitskontakt des Relais 326, Kontakt 405 des Senders 400, rechte Wicklung und Anker und Kontakt des Relais 329, Steuerschalterkontakt 335 (8), Wicklung des Hundertersenders 420, Batterie, Erde.
Entsprechend der dritten Ziffer der verlangten Rufnummer betätigt der rufende Teilnehmer seinen Impulssender und schaltet den | Sender 420 in die entsprechende Stellung ver- ' mittels des Fortschalterelais 325. Bei der Beendigung der dritten Impulsserie spricht .
Relais 334 an, erregt Relais 323; letzteres schließt einen Stromkreis und schaltet den Steuerschalter 320 aus Stellung 8 nach Stellung 10. Daraufhin wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über Anker und Arbeitskontakt des Relais 325, Anker und Arbeitskontakt des Relais 326, Kontakt 405, rechte Wicklung und Anker und Kontakt des Relais 329, Steuerschalterkontakt 335 (10), Wicklung des Zehnersenders 430, Batterie, Erde. Die Unterbrechung des Linienstrom-"kreises während der vierten Inipulsserie veranlaßt die Fortschaltung des Senders 430 unter Einwirkung des Relais 325. Bei Beendigiing dieser Serie spricht Steuerschalter 320 in der beschriebenen Weise an und gelangt von Stellung 10 nach Stellung 12. Für die Einstellung des Einersenders 440 wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über Anker und Arbeitskontakt des Relais 325, Anker und Arbeitskontakt des Relais 329, Steuerschalterkontakt 336 (12), Wicklung des Einersenders 440, Batterie, Erde. Wenn der rufende Teilnehmer seinen Inpulssender entsprechend der letzten Ziffer betätigt, arbeitet das Fortschalterelais 325 in der beschriebenen Weise und bewirkt die Einstellung des Senders 440. Da die letzte Leitungsunterbrechung verhältnismäßig lang ist, spricht Relais 334 an und .Steuerschalter 320 gelangt von Stellung 12 nach Stellung 14.
Nachdem die ersten drei Impulsserien.vom rufenden Teilnehmer abgegeben sind und die ersten drei Sender in den diesen Impulsen entsprechenden Stellungen sich befinden, erfolgt die Gruppenwahl, ohne 'daß auf die Einstellung der Zehner- und Einersender gewartet wird. Die ersten drei Sender 400, 410 und 420 und ihre zugeordneten Stromkreise sind so eingerichtet, daß sie unterscheiden, ob die eingestellte Nummer zu einer Lokalleitung de.^ Unteramtes oder zu einer Amtsleitung gehört. Es sei beispielsweise angenommen, daß die Kapazität der vorliegenden Anlage 20 000 Leitungen beträgt. Diese Leitungen sind von 10 000 bis 29 999 numeriert, wobei der Zehntausendersender 400 nur in zwei seiner . Stellungen benutzt wird. Wenn die erste Ziffer einer gerufenen Nummer 1 ist, was be- no deutet, daß die gerufene Leitung zu der ersten Tausendergruppe gehört, so wird der Sender unter der Einwirkung des Impulssenders des rufenden Teilnehmers in seine neunte Stellung geschaltet, das Komplement der verlangten Ziffer, und hierauf in beschriebener Weise in seine Stellung ο vermittels des Stromes über Kontakt 330 (4) gebracht. Wenn die erste Ziffer der gerufenen Nummer 2 ist, was bedeuten würde, daß diese Leitung zu der zweiten Zehntausendergruppe gehört, so wird der Sender 400 zuerst in seine Komplement-
stellung 8 und hierauf um einen zusätzlichen Schritt in seine neunte Stellung gebracht. Deswegen ist der Kontakt 405 des Senders 400 immer geschlossen, sowohl in der neunten Stellung wie in der Stellung ο des Zehntausendersenders.
Die leilnehmerleitungen, welche zu dem Unteramt gehören, welches beispielsweise im vorliegendem Falle 400 Leitungen umfassen soll, sind der zweiten Gruppe von 10 000 Leitungen zugehörig. Weiterhin sind diese Unteramtsleitungen der zweiten Tausendergruppe in der zweiten Zehntausendergruppe zugeordnet, was der achten Stellung des Senders 410 entspricht, und umfassen die achte, siebente, sechste und fünfte Gruppe von Hundertleitungen in der zweiten Tausendergruppe, was der zweiten, dritten, vierten und fünften Stellung des Senders 420 entspricht. Wenn also ein Ruf vorliegt für eine Leitung, die zu dem Unteramt gehört, so wird der Sender 400 in seine neunte Stellung 'eingestellt, der Sender 410 in seine achte, der Sender 420 in eine von den Stellungen 2, 3, 4 oder 5.
Nachdem die ersten drei Sender eingestellt sind, gelangt der Steuerschalter 320, wie bereits beschrieben wunde, von Stellung 8 nach Stellung 10. Dann wird ein Stromkreis geschlossen für den Steuerschalter 350, welcher die Rückführung der eingestellten Sender während des Wahlvorganges der Wähler bewirkt. Dieser Stromkreis verläuft von Batterie über die Wicklung des Steuerschaltermagneten 350, Kontakt 347 (1), Kontakt 403 zur Erde am Kontakt 338. Steuerschalter 350 verläßt Stellung 1. In Stellung 11J2 des Steuerschalters 350 wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklungen der Relais 382 und 383, Kontakt 406 (9), Kontakt 416 (8), Kontakt.427, der in jeder der Stellungen 2 bis s geschlossen ist, Kontakt 372, Erde. Die Relais 382 und 383 sprechen an und halten sich durch einen Strom von Batterie über die Wicklungen dieser Relais, Arbeitskontakt und linken Anker des Relais 383, Erde am Kontakt 369. Steuerschalter 350 setzt infolgedessen seine Bewegung über Stellungen 2, 3 und 4 fort und kommt dann in Stellung 5 vermittels eines Stromkreises zur Ruhe von Batterie über die Wicklung dieses Steuerschalters, linken Anker und Kontakt des Relais 382, Steuerschalterkontakt 380, welcher in Stellung 2 bis 4 geschlossen ist, Erde und Arbeitskontakt des rechten Ankers des Relais
382. Ztir selben Zeit wurde Relais 357 durch einen Strom erregt von Batterie über seine Wicklung, Steuerschalterkontakt 380, Erde am rechten Anker des Relais 382. Das Relais 357 dient dazu, den Sendestromkreis offenzuhalten, während Steuerschalter 350 auf dem Wege zur Stellung 5 sich befindet.
Wenn sich Steuerschalter 350 nach Stellung 2 bewegt, spricht das Relais 359, welches die Rückführung der Sender bewirkt, über seine rechte Wicklung, Kontakt und Anker des Relais 355, Steuerschalterkontakt 354, Kontakt 451, Erde an. Relais 359 zieht seinen Anker an und sichert, die Sender vor Störung, bis sich der Sendestromkreis in einem Zustand befindet, um» die Einstellung des Gruppen-Wählers zu steuern.
In Stellung 5 des Steuerschalters 350 fällt Relais 357 ab, und der Sendestromkreis wird geschlossen auf dem Wege Batterie, Wicklung des Relais 222 am Gruppenwähler des Unteramtes, Kontakt 247 (5), Kontakt 283, Leitung 269, Anker und Kontakt des Relais 357, Wicklung des Fortschalterelais 355, Kontakt 380 (5), Erde am Arbeitskontakt und rechten Anker des Relais 382. Die Relais 222 und 355 sprechen beide an, das letztere öffnet den Stromkreis des Relais 359, welches abfällt. Das Relais 222 schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 225 (5), Arbeitskontakt und 85 " Anker des Relais 222, Erde über den Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Steuerschalter 220 bewegt sich nach Stellung 6, wo ein Stromkreis für den Bürstenwellenmagneten 248 geschlossen wird. Dieser Stromkreis verläuft von Batterie über Magnet 248, Kontakt 214 (6), Wicklung des Relais 276, Arbeitskontakt und Anker des Relais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231.
Die Welle rotiert in bekannter Weise und veranlaßt für jede Bürstenstellung einen Kurzschluß für das Fortschalterelais 355 des Grundstromkreises. Wenn das Relais 355 zum ersten Male unter Einwirkung des Kurzschlusses, hervorgerufen durch den Unterbrecher 250, abfällt, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklung des Hundertersenders 420, Kontakt 422, Kontakt 366 (5), Kontakt, Anker und linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Relais 355, Kontakt 354, Erde am Kontakt 451. Parallel hierzu wird ein Stromkreis geschlossen über die rechte Wicklung des Relais 359 zur Erde am-Kontakt 451. Da das Relais 359 differential gewickelt ist, spricht es bei Er- no regung beider Wicklungen nicht an. Indessen wird der Sender 420 erregt und verläßt die Stellung, in welche er durch die Teilnehmerstelle gesteuert wurde. Sobald der Kontakt 421 geschlossen ist, führt ein direkter Stromkreis zur Erde und schließt so die linke Wicklung des Differenzrelais 359 kurz, so daß dieses anspricht. Unter der Einwirkung seines Kontaktes setzt der Sender 420 seine Bewegung fort zur nächsten Stellung.
Sobald die Bürstenwelle ihre erste Stellung erreicht, wird der Kurzschluß an Kontakt
250 entfernt, und Relais 355 spricht nochmals an und öffnet den Stromkreis für die rechte Wicklung des Relais 359, welches daraufhin abfällt. Der Sender 420 spricht infolge des oben beschriebenen Stromkreises über linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Fortschalterelais 355 und Kontakt 451 wieder an und rückt in eine andere Stellung vor; Relais 355 wird durch den Unterbrecher 250 ein zweites Mal kurzgeschlossen und Relais 359 fällt ab. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Sender 420 seine Nullstellung erreicht hat. Bei der nächsten hierauf folgenden Aberregung des Relais 355, nachdem der Sender 420 die Nullstellung erreicht hat, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklung des Steuerschaltermagneten 350, linken Anker und Arbeitskontakt des Relais 382, Kontakt 364 (5), Kontakt 424, Kontakt 366 (5), Kontakt und Anker und linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Relais 355 und Kontakt 354, Erde am Kontakt 451. Parallel hierzu wird auch ein Stromkreis geschlossen für Relais 357. Der Steuerschalter 350 gelangt von Stellung 5 nach Stellung 6, während 357 anspricht und den Sendestromkreis offenhält. Nach öffnung des Unterbrechungskontaktes 250 fällt Relais 222 ab und schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 251 (6), Ruhekontakt und Anker des Relais 222 zur Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Steuerschalter 220 gelangt nach Stellung 7. Das Relais 222 spricht nun in einem Stromkreise an von Batterie über die Wicklung dieses Relais, Kontakt 213 (7), Kontakt 282, Leitung 293, Ruhekontakt und Anker des Relais 339, Kontakt 340 des Steuerschalters 320, Erde. '
In Stellung 7 des Steuerschalters 220 ■ spricht der Magnet 241 infolge des Stromes: Batterie, Wicklung dieses Magneten, Kontakt 227 (7), Ruhekontakt und Anker des Relais 232, Arbeitskontakt und Anker des Re- ' lais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231 an. Magnet 241 läßt den Gruppen- ' wählerbürstenwagen rotieren, welcher seine Bürsten über die Klemmen der gewählten Klemmenreihe führt. Wenn die ein Wähl- | potential aufweisende Prüfklemme, wie z. B. ' 215, einer freien Verbindungsleitung erreicht ist, wird ein Stromkreis geschlossen von Klemme 215 über Bürste 216, Kontakt 228 (7), rechte hochohmige Wicklung des Prüfrelais 234, Ruhekontakt und Anker des Relais 224, Kontakt 211 (7), Erde am Kontakt 281. Das Prüf relais 234 spricht an und schließt einen niedrigohmigen Stromkreis über seine linke Wicklung, Kontakt und Anker und Wicklung des Relais 232 zur Erde, ■ parallel zum Stromkreis über die rechte Wicklung des Relais 234. Dieser niedrigohmige Stromkreis vermindert die Spannung an den Prüf klemmen 215 derart, daß die ausgewählte Verbimdungsleitung für andere Gruppenwähler besetzt ist. Relais 232 spricht auch an und stellt einen Stromkreis her von Batterie über ! die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 225 (7), Arbeitskontakt und Anker des [ Relais 232, Arbeitskontakt des Relais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Steuerschalter 220 gelangt aus Stellung 8 nach Stellung 9, in welcher die Sender- ! einrichtung über die Kontakte 255 und 247 ' mit dem Leitungswähler des Unteramtes verbunden ist, welcher bei 217 schematisch angedeutet ist. Die Erregung des Relais 232 öffnet den oben beschriebenen Stromkreis für Magnet 241 und unterbricht den Arbeitsvorgang des Gruppenwählerbürstenwagens.
Der Sendestromkreis, welcher durch den Steuerschalter 220 bei dessen Vorrücken in Stellung 9 vorbereitet ist, wird an der Sendereinrichtung offengehalten, bis Steuerschalter 350 nach Stellung 7 gelangt, was erst stattfindet, nachdem die Zehner- und Einersender 430 und 440 vom rufenden Teilnehmer eingestellt wurden. Nach Einstellung der Einersender rückt Steuerschalter 320 nach Stellung 14 vor. In dieser Stellung wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 350, Kontakt 347 (6), Erde am Kontakt 341 (14) und schaltet Steuerschalter 350 aus Stellung 6 nach Stellung 7. Der Sendestromkreis wird hierdurch für den Leitungswähler 217 geschlossen. Dieser Sendestromkreis enthält in bekannter Weise ein dem Relais 222 entsprechendes Relais am Leitungswähler 217 und erstreckt sich über Bürste 218 des Gruppenwählers, Kontakt 255 (9j, Kontakt 284, Leitung 297, rechten Anker und Arbeitskontakt des Relais 383, Kontakt 356 (7), Wicklung des Fortschalterelais 355, Kontakt und Anker des Relais 357, Leitung 269, Kontakt 283, Kontakt 247 (9), Bürste 219, Erde am Leitungswähler 217.
Die Bikstenwahl am Leitungswähler 217 geht in der Weise vor sich, daß das Fortschalterelais 355 durch die Unterbrecherkontakte an der Welle kurzgeschlossen wird und die Rückkehr des Zehnersenders 430 in die Nullstellung herbeiführt. In Stellung ο schließt der Sender 430 einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 350, linken Anker und Kontakt des Relais 382, Kontakt 364 (7), Kontakt 434 (o), Kontakt (7), Kontakt und Anker und linke Wicklung des Relais 359, Kontakt und Anker des Relais 355, Kontakt 354, Erde am Kontakt 451. Relais 357 spricht parallel zu dem eben
beschriebenen Stromkreis auch an, Steuerschalter 350 gelangt von Stellung 7 nach Stellung 9. Nunmehr findet am Leitungswähler die Einerwahl statt, indem das Fortschalterelais 355 im Sendestromkreis kurzgeschlossen wird und durch ununterbrochenes Anziehen und Loslassen seines Ankers die Rückkehr des Einersenders 440 in die Nullstellung herbeiführt. Wenn die Bürsten des Leitungs-Wählers 217 die Klemmen der gerufenen Leitung 200 erreichen, wird, da sich Sender 440 in seiner Nullstellung befindet, ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 350, linken Anker und Kontakt des Relais 382, Kontakt 364 (9), Kontakt 444 (o), Ruhekontakt und Anker des Relais 348, Kontakt 443 (o), Kontakt 367 (9) und von hier zur Erde am Kontakt 451. Steuerschalter 350 gelangt von Stellung 9 nach Stellung 12.
Wenn Steuerschalter 350 Stellung 10 durchläuft, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über Relaiswicklung 339, Leitung 362, Kontakt 365 (10), Arbeitskontakt und linken Anker des Relais 383, Erde am Kontakt 369. Relais 339 spricht an und öffnet den Stromkreis des Relais 222. Dieses fällt ab und schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 251 (9), Ruhekontakt und Anker des - Relais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Steuerschalter 220 gelangt nach Stellung 10, wo er nach Stellung 11 durch einen Strom gebracht wind von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 258 (10), Erde am Ruhekontakt und Anker des Überwachungsrelais 262. Wenn Steuerschalter 220 Stellung 10 erreicht, wird die rufende Leitung von der Sendereinrichtung abgeschaltet und über Kontakte 221 und 223 mit der Schnur des Gruppenwählers verbunden. Relais 231 und Spule 237 werden infolgedessen in Reihe mit der rufenden Leitung stromführend. Die abgeschaltete Sendereinrichtung ist nunmehr in ihre Normalstellung zurückgeführt und ist in Bereitschaft für weitere Rufe.
Wenn die gerufene Leitung frei ist und der Teilnehmer sich meldet, spricht das Relais 262 in Serie mit der Leitung an und schließt ejinen Stromkreis über Kontakt 225 (11) und schaltet Steuerschalter 220 nach der Gesprächsstellung 12. - -
Nach Beendigung des Gesprächs hängt der rufende Teilnehmer seinen Hörer an und öffnet dadurch den Stromkreis des Relais 231. Dieses fällt ab und schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 251 (12), Ruhekontakt und Anker des Relais 222 zur Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Steuerschalter 220 verläßt Stellung 12 und gelangt über Stellung 13 nach Stellung 17. Dann wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die Wicklung des Bürstenwagenmagneten 241, Kontakt 227 (17), Ruhekontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (17), Erde am Kontakt 281. Der Bürstenwagen rotiert in seine Ruhestellung zurück, wo ein Stromkreis geschlossen wird von Batterie über Kontakt 229 (17), Relaiswicklung 232, Erde. Das Relais 232 spricht an, öffnet den Stromkreis des Magneten 241, bringt den Bürstenwagen zur Ruhe und schließt ferner einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Stetierschalters 220, Kontakt 225 (17), Arbeitskontakt und Anker des Relais 232, Kontakt 211 (17), Erde am Kontakt 281. Der Steuerschalter 220 verläßt hierauf Stellung 17. Wenn Steuerschalter 220 Stellung 13 verläßt, öffnet er am Kontakt 212 den oben beschriebenen Stromkreis der Relais 120, 119 und 235 und des Zählermagneten 121. Da es sich um eine Lokalverbindung handelt, wird dieser Stromkreis an keinem anderen Punkte geschlossen, und die Relais 120, 119 und 235 fallen ab. Wie erwähnt, ist Magnet 121 träge, wird nicht betätigt, so daß keine Aufzeichnung des Rufs erfolgt.
Es sein nun angenommen, daß der Teilnehmer der Unterstation 100 eine Verbindung mit einer Leitung wünscht, die zu einem fernen Amt gehört, wie z.B. Leitung235. In diesem Falle wird die Rufnummer der gewünschten Leitung in der oben beschriebenen Weise durch die Sendereinrichtung des Unteramts auf die Sender übertragen. Der Gruppenwähler am Unteramt, der in Abb. 2 dargestellt ist, schaltet die rufende Leitung über eine freie Verbindungsleitung zum fernen Amt, worauf die Sendereinrichtung des Unteramtes betätigt wird, um die Gruppen- und Leitungswähler dieses Amtes zu steuern und die Herstellung der Verbindung zu bewirken. Bei vorliegender Anordnung indessen ist die Sendereinrichtung so eingerichtet, daß im Falle eines abgehenden Rufes die verschiedenen Sender zuerst in ihre Nor.malstellungen zurückgeführt werden und gleichartige Sender am gerufenen Amt einstellen. Hierauf tritt der Sender am gerufenen Amt in Tätigkeit und steuert die Wähler und stellt die Verbindung nach der gerufenen Leitung her.
Da die besondere Art, durch welche die Einstellung der Unteramtssender auf den 1x5 Senderersatz des fernen Amtes übertragen wird, nicht Gegenstand dieser Erfindung ist, so erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung dieser Arbeitsvorgänge.
Die Wirkungsweise des ersten Anrufsuchers, zweiten Anrufsuchers und die Verbindung mit dem Schnurstromkreis eines
IO
freien Sendermechanismus am Unteramt ist ebenso, wie oben beschrieben wurde. Wenn •die Sendereinrichtung mit dem Schnurstromkreis der Abb. 2 in Verbindung gebracht ist und der Impulsstromkreis über die rufende Leitung und Fortschalterelais 325 der Sendereinrichtung hergestellt ist, wird ein Signal auf die rufende Leitung gelegt, um anzugeben, daß die Impulsabgabe beginnen kann. Der rufende Teilnehmer betätigt hierauf seinen Impulssender gemäß den Ziffern der gewünschten Rufnummer, wodurch eine Impulsserie entsprechend den Komplementen dieser Rufnummer übersandt wird. Infolge dieser Impulse werden die Register 400, 410, 420, 430, 440 eingestellt.
Da die rufende Nummer zu dem entfernten Amt gehört und da, wie bereits erläutert, die ersten drei Register 400, 410, 420 zwischen ao Unteramtsleitungen und Amtsleitungen unterscheiden, wird der einleitende Erregerstromkreis der Relais 382 und 383, der oben beschrieben wurde, entweder an einem oder mehreren der Kontakte406,416 und 427 offengehalten, wenn Steuerschalter 350 Stellung I1Z2 passiert. Infolgedessen werden nach Abgabe der ersten drei Ziffern, wenn Steuer- - schalter 320 Stellung 8 verläßt und wenn infolgedessen Steuerschalter 350 Stellung 1 verläßt und über Stellung i1,.., sich bewegt, die unterscheidenden Relais 382 und 383 unerregt bleiben. Der Steuerschalter 350 kommt in Stellung 2 zur Ruhe, anstatt sich nach Stellung 5, wie im Falle eines Lokalrufes, zu bewegen.
In Stellung 2 des Steuerschalters 350 spricht das Relais 222 in einem Stromkreis an von Batterie über die Wicklung des Relais 222, Kontakt 247 (5), Kontakt 283, Leitung 269, Anker und Kontakt des Relais 357, Wicklung des Fortschalterelais 355, Kontakt 356 (2), Erde. Relais 355 spricht in diesem Stromkreis an; Relais 222 schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 225 (5), Arbeitskontakt und Anker des Relais 222, ; Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais : 231 und schaltet Steuerschalter 220 nach Stel- : lung 6. In dieser Stellung wird der Wellen- I magnet 248 durch einen Strom erregt von j Batterie über die Wicklung des Magneten 248, j Kontakt 214 (6), Wicklung des Relais 276, Arbeitskontakt und Anker des Relais 222, Erde am Ruhekontakt und Anker des Relais 231. Die Welle rotiert, und beim Passieren der ersten Bürstenstellung werden die Unterbrecherkontakte 250 vorübergehend geschlos- j sen und schließen das Relais 355 im Sende- ' Stromkreis kurz. Dieses fällt ab und schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 350, Kontakt 367 ; (2), Kontakt, Anker und linke Wicklung des ; Relais 359, Ruhekontakt und Anker des Relais 355, Kontakt 354, Erde am Kontakt 451. Der Steuerschalter 350 verläßt sofort Stellung 2 und kommt nach Stellung 3. Sobald die Welle ihre erste Bürstenstellung erreicht, werden die Kontakte 250 geöffnet, und Relais 222 fällt ab, , da der Sendestromkreis am Kontakt 356 geöffnet ist. Das Relais 222 fällt ab, öffnet den Stromkreis des Wellenmagneten 248 und schließt zur Fortschaltung des Steuerschalters 220 nach Stellung 7 einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, Kontakt 251, Ruhekontakt und Anker des Relais 222, Ruhekontakt und Anker des Relais 231, Erde. In Stellung 7 des Steuerschalters 220 spricht Relais 222 an infolge Stromes über Kontakt 213 (γ), Kontakt 282, Leitung 293, Ruhekontakt und Anker des Relais 339, Erde am Kontakt 340 des Steuerschalters 320. In Stellung 7 des Steuerschalters 220 spricht auch der Magnet 241 des Bürstenwagens an infolge Stromes von Batterie über die Wicklung des Magneten, Kontakt 227 (7), Ruhekontakt und Anker des Relais 232, Arbeitskontakt und Anker des Relais 222, Ruhekontakt und Anker des Relais 231 zur Erde. Der Bürstenwagen 'des Gruppenwählers rotiert, und der ausgewählte Bürstensatz 218, 219, 216 wird über die Klemmen der Verbindungsleitungen nach dem fernen Amt, z. B. Klemmen 263, 264; 265, geführt.
Wenn an einer Prüfklemme 265 ein Wahlpotential liegt und so eine freie Verbindung*- leitung gefunden ist, wird ein Stromkreis geschlossen über Prüfbürste 216, Kontakt 228 (7), rechte Wicklung des Prüf relais 234, Ruhekontakt und unterer Anker des Relais 224, Kontakt 211 (7), Kontakt 281, Erde. Relais 234 spricht und schließt einen niedrigohmigen Stromkreis für seine linke Wicklung und Relais 232, wie oben beschrieben wurde. Relais 232 spricht an und schließt einen Stromkreis über Kontakt 225 (7), Arbeitskontakt und Anker des Relais 232, Arbeitskontakt und Anker des Relais 222 zur Erde über Ruhekontakt und Anker des Relais 231 und schaltet Steuerschalter 220 über Stellung 8 nach Stellung 9. Relais 232 öffnet den Stromkreis des Magneten 241 und bringt den Bürstenwagen zur Ruhe, so daß die Bürsten 218, 219, auf den Klemmen 263, 264, 265 stehenbleiben.
Nunmehr ist der Sendestromkreis über Kontakte 255 und 256 zu einem nicht dargestellten Sendersatz weitergeführt und mit dem ersten Gruppenwähler 266 im fernen Amt in \~erbindung. In bekannter Weise wird der Amtssender entsprechend der Einstellung des Sendersatzes des Unteramtes eingestellt, und der letztgenannte steuert die Gruppenwähler
266, 267 und Leitungswähler 268 und bringt die rufende Leitung in Verbindung mit der gewünschten Leitung 235. Ist die gewünschte Leitung frei und der Teilnehmer meldet sich, so wird der Steuerschalter 220 in die Sprechstellung 12 dn der oben beschriebenen Weise geschaltet.
.Kehren wir zu dem Augenblick zurück, wo am Gruppenwähler des Unteramtes die Bürstenwahl stattfindet, so sei daran erinnert, daß Relais 276 im Stromkreis des Bürstenwellenmagneten 248 liegt. Dieses Relais 276 spricht an und schließt einen Stromkreis von Batterie über Relaiswicklung 277, Kontakt und Anker des Relais 276, Kontakt 284, Leitung 297, rechten Anker und Ruhekontakt des Relais 383, welches Relais bei abgehenden Rufen unerregt bleibt, Steuerschalterkontakt 358 (2), Erde. Relais 277 spricht an und hält sich über Batterie, seine Wicklung, Kontakt und rechten Anker, Erde über die zwei unteren Kontakte bei 250. Die Unterbrecherkontakte bei 250 sind so angeordnet, daß die unteren zwei Kontakte 'dauernd während der Zeit, wo die Bürstenwelle ihre Ruhestellung verlassen hat, geschlossen bleiben, während die zwei oberen Kontakte vorübergehend geschlossen werden, wenn die Bürstenwelle von einer Bürstenstellung zu anderen passiert.
Hängt nach Gesprächsbeendigung der rufende Teilnehmer an, so wird der Linienstrom- - kreis geöffnet, und Relais, 231 fällt ab. Dann fließt ein Strom von Batterie über die Wicklung des Stetierschalters 220, Kontakt 251 (12), Ruhekontakt und Anker des Relais 222, Ruhekontakt und Anker des Relais 231, Erde. Steuerschalter 220 geht von Stellung 12 nach Stellung 17. Beim Durchgang über Stellung 14, 15 und 16 schließt Steuerschalter 220 am Kontakt 212 folgenden Stromkreis: Positiver Pol der Batterie 259, Kontakt und linker Anker des Relais 277, Kontakt 212, oberer Anker und Ruhekontakt des Relais 224, Wicklungen des Relais 235 und 119, Bürste 112, Klemme 108, Wicklung des trägen Zählermagneten 121, negativer Pol der Batterie, Erde. Da die Stromquelle 259 sich zu der Stromquelle, die bereits in Serie mit dem Zählermagneten 121 liegt, addiert, so spricht dieser Magnet an und bewirkt die Gesprächszählung. Bei der Rückführung der Schalter erfolgen die gleichen Arbeitsvorgänge, wie sie oben beschrieben wurden.
Ist die gerufene Leitung besetzt oder antwortet der gerufene Teilnehmer nicht, so bleibt Steuerschalter 220 in Stellung 11. Wenn infolgedessen der rufende Teilnehmer anhängt und Relais 231 abfällt, wird ein Stromkreis geschlossen von Batterie über die obere Wicklung des Relais 224, Widerstand 236, Kontakt 251 (11), Ruhekontakt und Anker des Relais 222, Ruhekontakt und Anker des Relais 231, Erde. Relais 224 schließt einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Steuerschalters 220, untere Wicklung und Arbeitskontakt und Anker des Relais 224, Kontakt 211 zur Erde an Kontakt 281. Das Relais 224 bleibt in diesem Stromkreis erregt, und Steuerschalter 220 gelangt von Stellung 11 nach Stellung 17. Da Relais 224 seinen oberen Anker angezogen hat, während Steuerschalter 220 Stellungen 14 bis 16 durchläuft, wird der oben beschriebene Stromkreis, welcher die Zählbatterie 259 zur Wirkung bringt, offengehalten, und der Zählmagnet 121 wird nicht betätigt. Die Auslösung der Apparate findet in beschriebener Weise statt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fern-Sprechanlagen mit Wählerbetrieb und die Rufnummer der gewünschten Leitung aufnehmenden Registerschaltern, wobei ein Zähler mit der rufenden Leitung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Registerschalter für eine Gruppe von Anrufnummern den Stromfluß für das Ansprechen des Zählers vorbereiten und für die übrigen Anrufnummern verhindern.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler fortgeschaltet wird, wenn die Sendereinrichtung derart eingestellt wird, daß ein Verbindungsvorgang nach einer Leitung in einem fernen Amt herbeigeführt wird, jedoch nicht fortgeschaltet wird, bei der Einstellung der Sendereinrichtung für eine Verbindung innerhalb des Lokalamtes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEB94165D 1919-06-14 1920-05-23 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und die Rufnummer der gewuenschten Leitung aufnehmenden Registerschaltern Expired DE401120C (de)

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