DE659640C - Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE659640C
DE659640C DES113632D DES0113632D DE659640C DE 659640 C DE659640 C DE 659640C DE S113632 D DES113632 D DE S113632D DE S0113632 D DES0113632 D DE S0113632D DE 659640 C DE659640 C DE 659640C
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DES113632D
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Walter Pinell
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Zur Durchführung bestimmter Schaltvorgänge in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen für irgendwelche Zwecke, beispielsweise zur Feststellung der für eine hergestellte Verbindung anzurechnenden Gebühr, zur Umsteuerung auf einen anderen Verbindungsweg, zur Verhinderung, unerlaubter Verbindungen usw., dienen im Verbindungsweg liegende oder an diesen anschaltbare Mitläufer, die durch von der die Verbindung aufbauenden Stelle ausgesandte Nummernstromstoßreihen eingestellt werden. Sind von den über die Anschaltstelle eines Mitläufers wirksam werdenden Nummernstromstoßreihen nicht die ersten derselben maßgebend für den durch den Mitläufer auszulösenden Schaltvorgang, sondern erst spätere Reihen, z. B. die dritte oder vierte Stromstoßreihen, so ist es bei den bekannten Anordnungen notwendig, entweder
ao alle Stromstoßreihen, also auch die, die nicht maßgebend sind für den durchzuführenden S ehalt Vorgang, auf die Mitläufereinrichtung einwirken zu lassen oder die erste bzw. die ersten Nummernstromstoßreihen für die Mitlagereinrichtung zu unterdrücken. Derartige Anordnungen können aber unter Umständen sehr unwirtschaftlich sein, da es im ersten Falle erforderlich werden kann, mehrere Mitläufer zur Aufnahme dieser Stromstoßreihen oder Mitläufer mit großer Kontaktbank, mehreren Schaltarmsätzen oder bei Relaiswählern mehrere Relaisgruppen vorzusehen. Aber auch die Anordnungen zur Unterdrückung der nicht für den Schaltvorgang maßgebenden Stromstoßreihen für den Mitläufer können unwirtschaftlich sein, besonders dann, wenn es sich um die Unterdrükkung mehrerer Stromstoßreihen handelt, da dieses nur durch verhältnismäßig komplizierte Steuer- und Umschalteinrichtungen, die meistens eine beachtliche Zahl von Steuerrelais erfordern, möglich ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun die Durchführung von Schaltvorgängen durch einen Mitläufer unter Umgehung dieser bekannten, für den vorliegenden Zweck unwirtschaftlichen Anordnungen mit geringstem Aufwand an Hilfsmitteln dadurch, daß von den Nummernstromstoßreihen, die den Stromstoßempfänger, welchem der Mitläufer zugeordnet ist, und nachfolgende Nummernstromstoßempfänger einstellen, die erste bzw. die ersten den Mitläufer zunächst nur unabhängig von der Zahl der Stromstöße dieser Stromstoßreihen fortschalten und nach Beendigung dieser ersten Stromstoßreihe bzw. Stromstoßreihen Schaltmittel in Abhängigkeit von der erreichten Stellung wirksam werden, welche den Mitläufer unter den Einfluß der einzelnen von der anrufenden Stelle ausgesandten weiteren Nummernstromstöße bringen.
*) Von dem Patentsucher ist ah der Erfinder angegeben worden:
Walter Pinell in Falkensee.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann weiterhin derart ausgebildet werden, daß in bestimmten Verkehrsrichtungen die Zahl der nicht voll von dem Mitläufer aufzunehmen;?, den Nummernstromstoß reihen erhöht (JdSp erniedrigt werden kann, indem in Abhängigkeit von der Richtungszahl, beispielsweise in Abhängigkeit von einem eingestellten Nummernstromstoßempfänger des Verbindungsweges
>° stehende Schaltmittel solche Umschaltungert herbeiführen, welche den Mitläufer bereits vorzeitig oder erst verspätet unter den Einfluß der von der anrufenden Stelle ausgesandten Nummernstromstöße bringen.
•5 Ferner kann die erfindungsgemäße Anordnung auch derart ausgebildet werden, daß die zur Steuerung des Mitläufers durch nicht voll von ihm aufzunehmende Nummernstromstoßreihen benutzten Schaltstellungen auch für die Durchführung des durch den Mitläufer auszulösenden Schaltvorganges nutzbar gemacht werden.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. ι ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, angewendet bei einer Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb. Die durch die Nummernstrornstoßreihen beeinflußte Mitläufereinrichtung führt entsprechend der gewählten Verkehrsrichtung bzw. der Verkehrsberechtigung der anrufenden Stelle je nach der Wertigkeit der einzelnen Nummernstromstoßreihen verschiedene Umschaltungen herbei, welche eine Beeinflussung des Zählers entsprechend der Gebühr für die aufgebaute Verbindung oder Umsteuerung des anrufenden Teilnehmers "von dem belegten Verbindungsweg auf einen anderen Verbindungsweg oder Verhinderung von Verbindüngen bestimmter Verkehrsrichtung bei Anruf eines für diese Verbindungen nicht berechtigten Teilnehmers einleiten. Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung auch für irgendwelche sonstigen Zwecke Anwendung finden kann, beispielsweise der Anschaltung einer Beamtin bei Verbindungen bestimmter Richtung, der Anschaltung von Kontrollapparaten für Meß- oder statistische Zwecke usw.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen weitere Ausführungsformen für die Steuerung des Mitläufers.
Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 1:
Die aus einem Schrittschaltwerk bestehende Mitläufereinrichtung ML ist einem ersten Gruppenwähler (/. GW.) zugeordnet. Dieser Gruppenwähler ist über zwei verschiedene Zugänge erreichbar, und zwar einmal über den Zugang au blr C1, U1 von Teilnehmern, die berechtigt sind, Verbindungen in allen Verkehrsrichtungen aufzubauen, und das andere Mal über a2, &2, C2, d2 von Teilnehmern, die • nur berechtigt sind, in ganz bestimmten Ver-%ehrsrichtungen Verbindungen aufzubauen. : Ιηί nachstehenden seien zunächst Verbindun- ;-ipn erläutert, die von einem für alle Verbindungen berechtigten Teilnehmer hergestellt werden.
Der anrufende Teilnehmer hat also den /. GW. über den dargestellten Zugang alt blt C1, dx belegt, wodurch das Relais C über seine Wicklung I und den Kopfkontakt des Gruppenwählers ι kgw zum Ansprechen kam. Das Relais C ist mit verzögertem Ankerzug und Ankerabfall ausgerüstet. Es schließt infolgedessen seinen Kontakt 2 c verzögert. Gleichzeitig mit der Belegung des /, GW. wurde die nicht dargestellte anrufende Teilnehmerleitung mit den Adern U1 und b1 verbunden. Der anrufende Teilnehmer erhält infolgedessen in seinem Mikrophonspeisestrom über die Wicklungen I und II das Brückenrelais A, welches anspricht und an seinem Kontakt 3 a das Relais V2 kurzschließt. Wird der Kontakt 2 c geschlossen, so ist folgender Stromkreis, hergestellt: —-Pol der Batterie, Kontakt 2 c, Wicklung II des Relais C, Kontakt 3 α, Wicklung I des Relais V1, +-Pol der Batterie. Das Relais V1 bereitet die Schalteinrichtungen am Gruppenwähler zur Beeinflussung durch von der anrufenden Stelle ausgesandte Nummernstromstoßreihen vor und hält, solange wie es erregt ist, in bekannter Weise den Gruppenwähler eingestellt.
Die den Gruppenwähler einstellenden Antriebsmagnete sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Einstellung des Gruppenwählers kann in irgendeiner beliebigen Weise erfolgen. Sie ist, da sie für den Erfindungsgegenstand unbeachtlich ist, der Einfachheit halber weggelassen worden.
Die erste von der anrufenden Stelle ausgesandte Stromstoßreihe bewirkt die Gruppeneinstellung des I. GW. Beim ersten Nummern-Stromstoß dieser Reihe wird der Kontakt 3 a geöffnet und 4a geschlossen. Das hat zur Folge, daß der Kurzschluß des Relais V2 aufgehoben wird, dieses also anspricht und am Kontakt $v2 folgenden Stromkreis für den Drehmagneten DmI des Mitläufers ML schließt: +-Pol der Batterie, Magnet DmI, Schaltarm 6, Kontakte 7, ζν2, Sv1, ghr, ——Pol der Batterie. Der Drehmagnet DmI veranlaßt die Weiterschaltung der Schaltarme 6 und 10 des Mitläufers in die nächste Schaltstellung. Der Schaltarm 6 steht demnach auf dem Kontakt 11. Am Ende der Stromstoßreihe, wenn also das Relais A wieder längere Zeit erregt bleibt, fällt das Relais Vs ab und schließt seinen Kontakt 12 V2 und veranlaßt dadurch die erneute Erregung des Drehmagneten DmI
über Kontakt ii. Die Schaltarme 6 und io gehen danach in die nächste Schaltstellung, in der der Schaltarm 6 auf .Kontakt 13 steht.
Nach der Einstellung des Gruppenwählers
S durch die erste Nummernstromstoßreihe erfolgt in bekannter Weise selbsttätig die Auswahl einer freien abgehenden Verbindungsleitung der gewählten Verkehrsrichtung. Bei Auffinden einer solchen wird das Prüfrelais P1 an dessen Wicklung I der +-Pol der Batterie über den Kontakt 35 V1 angelegt ist, über den Schaltarm 36 erregt, sperrt durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I an seinem Kontakt 70 ρ die belegte Leitung gegen Belegen durch einen anderen suchenden Gruppenwähler und schaltet an den Kontakten 32 p und 27P die Sprechadern durch, dadurch die Übertragung der weiteren von der anrufenden Stelle auszusendenden Nummernstromstoßreihen auf nachgeordnete Nummernstromstoßempfänger mittels des Stromstoßübertragungskontaktes 71a ermöglichend.
Es ist hier also ersichtlich, daß der Mitläufer unabhängig von der Zahl der die erste Nummernstromstoßreihe bildenden Nummernstromstöße nur in ganz bestimmter Weise beeinflußt wurde. Es wurde nämlich nur zwei Schritte fortgeschaltet, und zwar den ersten Schritt am Anfang der Stromstoßreihe und den zweiten Schritt nach Beendigung derselben.
In derselben Weise erfolgt die Weiterschaltung der Schaltarme 6 und 10 am Anfang und am Ende der zweiten Stromstoßreihe. Bei Beendigung der zweiten Stromstoßreihe steht demnach der Schaltarm 6 auf dem Kontakt 14. Wird jetzt die dritte Stromstoßreihe wirksam, so veranlaßt das Relais V2 wieder die Weiterschaltung des Mitläufers durch Erregung des Drehmagneten DmI. Der Schaltarm 6 kommt jetzt auf den Kontakt 15.
Diese drei Stromstoßreihen sind diejenigen, welche bei der aufzubauenden Verbindung nicht zu überwachen sind. Wenn nun am Ende dieser dritten Stromstoßreihe das Relais V2 abfällt, so ist in dem dadurch über den Kontakt 12 V2 geschlossenen Stromkreis eine Wicklung I eines Relais HR eingeschaltet. Diese Wicklung ist derart hochohmig, daß in diesem Stromkreis der Drehmagnet DmI nicht ansprechen kann. Eine Weiterschaltung des Mitläufers am Ende der letzten nicht zu überwachenden Stromstoßreihe findet also nicht statt. Das Relais HR schaltet sich nun über seinen Kontakt 16 hr in einen am Kontakt 17 V1 vorbereiteten, über seine Wicklung II verlaufenden Haltestromkreis ein und bereitet ferner am Kontakt 18 hr einen Stromkreis für den Antriebsmagneten DmI des Mitläufers vor, in welchem dieser, entsprechend der Zahl der die vierte Stromstoßreihe bildenden Stromstöße, fortgeschaltet wird. Dieser Stromkreis, der bei jedem Abfall des Relais A geschlossen wird, verläuft wie folgt: +-Pol der Batterie, Drehmagnet DmI, Kontakte 18 hr, 19a, 2Ov1, 26/, Pol der Batterie.
Es sei angenommen, daß die vierte Stromstoßreihe aus fünf Stromstößen besteht. Der Schaltarmio ist auf den Kontakt 21 eingestellt worden. Es sei weiter angenommen, daß nur eine einzige Stromstoßreihe zu überwachen ist, so daß nach Wirksamwerden der vierten Stromstoßreihe eine erneute Betätigung des Mitläufers durch weitere zum Ausbau des Verbindungsweges notwendige Stromstoßreihen nicht erforderlich ist. Selbstverständlich kann die Anordnung aber auch derart getroffen werden, daß bei mehreren Nummernstromstoßreihen der Mitläufer entsprechend der Zahl der jede einzelne Stromstoßreihe bildenden Stromstöße fortgeschaltet wird. Um eine weitere Fortschaltung des Mitläufers am Ende der vierten Stromstoßreihe zu verhindern, wird am Ende dieser Stromstoßreihe über den sich dann schließenden Kontakt 22 V2 folgender Stromkreis geschlossen: + -Pol der Batterie, Kontakte 22 v2, 23 hr, Schaltarm 24, einen der Kontakte
25, Hilfsrelais F, Pol der Batterie. Das
Hilfsrelais F unterbricht am Kontakt 26/ den Stromkreis, über welchen der Drehmagnet DmI des Mitläufers durch die Stromstöße der von der anrufenden Stelle ausgesandten vierten Nummernstromstoßreihe betätigt wurde.
Die von der anrufenden Stelle hergestellte Verbindung ist eine hochwertige. Zu dieser Verbindung ist sie aber berechtigt, denn sie hat den /. QW. über die Be- i°° legungsader C1 erreicht. Das Relais BR ist also nicht erregt worden. Während des Gespräches werden bei dieser Verbindung durch den Mitläufer keine Schaltvorgänge eingeleitet. Erst am Ende des Gespräches erfolgt i°5 eine Beeinflussung des Zählers der anrufenden Stelle entsprechend dem Werte der hergestellten Verbindung. Um dieses zu erreichen, ist ein Abgreifer Ab vorgesehen, dessen Bankkontakte mit den Bankkontakten des Mit- no läufers verdrahtet sind, die vom Schaltarm 10 des Mitläufers bestrichen werden. So ist der Kontakt 21, auf dem der Schaltarm 10 bei der genannten Verbindung steht, mit dem Bankkontakt 21J des Abgreifers verbunden. U5
Die Anrechnung der Gebühr auf den Zähler des Anrufenden wird nun in folgender Weise herbeigeführt: Am Schluß der Verbindung hängt der Anrufende seinen Hörer ab. Das hat zur Folge, daß das Relais A stromlos wird und die Wicklung II des Relais C am Kontakt 4a kurzschließt. Das Re-
lais C fällt ab, Öffnet seine während der Verbindung geschlossenen Kontakte 28 c und 29 c und schließt seine Kontakte 30 c und 31c. Über die Kontakte 30 c und 32 p ist die Wick-S lung II des Relais V1 an den Schaltarm 33 des /. GW. und damit an die von diesem belegte Ader 34 angelegt. Da es sich um eine zu bezahlende Verbindung handelt, ist in irgendeiner beliebigen Weise, beispielsweise im Leitungswähler, an diese Ader der +-Pol der Batterie angelegt, was zur Folge hat, daß das Relais V1, da es mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet ist und beim öffnen des Kontaktes ze nicht sofort abfällt, weiter erregt gehalten, wird. Der I. GW. bleibt also auch weiterhin eingestellt, denn über den Kontakt 35^1 bleibt der +-PoI der Batterie weiter an dem Relais P und damit am Prüfarm 36 des Gruppenwählers liegen.
ao Über die Kontakte 31 c und 37 p sowie den Schaltarm 38 liegt des weiteren ein Relais ZR an der unteren von dem Gruppenwähler belegten Ader 39. Dieses wird, da im hinteren Teil des Verbindungsweges der —--Pol an
*5 diese Ader angeschaltet ist, erregt und leitet nun das Arbeiten des Abgreifers und dadurch die Übertragung von Zählstromstößen auf den Zähler der anrufenden Stelle ein.
Das Relais ZR schließt bei . seinem Ansprechen seinen Kontakt 4.0 sr, wodurch folgender Stromkreis zustande kommt: Η—Pol der Batterie, Kontakte 41 c, 40 sr, Antriebsmagnet Dab des Abgreifers, Kontakte 42 e, 4Zp1, 44^1, 45/), Pol der Batterie. Der
Drehmagnet Dab spricht an, der Abgreifer k macht einen Schritt. Über die Kontakte 46 dab und 47 V1 wird ein Relais £ erregt, welches an seinem Kontakt 48g den +-Pol der Batterie an die ankommende Ader C1 legt und dadurch, infolge der Stromverstärkung über diese Ader, den Zähler des Anrufenden zum Ansprechen bringt. Außerdem öffnet das Relais E an seinem Kontakt 42 e den Stromkreis des Magneten Dab. Dieser fällt ab, öffnet am Kontakt 46 dab den Stromkreis für das Relais E, das seinerseits den Stromkreis für den Magneten Dab schließt. Dieses Spiel zwischen Dab und Relais E wiederholt sich so lange bei jedesmaligem Ansprechen von Relais E, einen Stromstoß über die Ader C1 aussendend, bis bei Erreichung des Kontaktes 27 durch den Schaltarm 48 das Relais P1 erregt wird: +-Pol der Batterie, Kontakt 49 hr, Schaltarm 10, Kontakte 21 und 27, Schaltarm 48, Relais P1, —-Pol der Batterie. Das Relais P1 öffnet am Kontakt 43 P1 den Stromkreis des Antriebsmagneten Dab. Der Abgreifer ist stillgesetzt. Der Zähler des Anrufenden ist um eine der Gebühr für die beendete Verbindung entsprechende Zahl von Schaltschritten fortgeschaltet worden.
Das Ansprechen des ReIaIsF1 leitet aber weiterhin die Auslösung des Gruppenwählers, des Mitläufers und des Abgreifers ein, indem es am Kontakt 49 ^1 das Relais P kurzschließt. Dieses fällt ab, öffnet die Kontakte 32^ und 37 p, so daß nunmehr auch die Relais V1 und ZR abfallen. Der Abfall des Relais V1 veranlaßt in hier nicht näher interessierender Weise die Auslösung des Gruppenwählers und auch die Auslösung der vor dem Gruppenwähler befindlichen Vorwahlorgane; letzteres durch öffnen des Kontaktes 51^1, wodurch der +-Pol der Batterie von der Ader C1 entfernt wird.
Des ferneren wird am Kontakt 52^1 folgender Stromkreis für den Drehmagnet DmI hergestellt: +-Pol der Batterie, Magnet DmI, Kopf kontakt 53^m1, Kontakt 52^1, Unterbrecher 54, -—Pol der Batterie. Der Mitläufer wird in seine Ruhelage weitergeschaltet, in welcher er, da dann der Kontakt 53 kmx geöffnet ist, stillgesetzt wird. Die Schließung des Kontaktes 55^1 hat auch die Weiterschaltung des Abgreifers Ab in die Ruhelage zur Folge, und zwar in folgendem Stromkreis: +-Pol der Batterie, Kontakte 41c, ΦΡ, Magnet Dab, Kontakt $jkab, Unterbrecher 58,
Kontakt 55^1, Pol der Batterie. Erreicht
der Abgreifer die Ruhelage, so wird er, da dann der Kontakt 57 kab offen ist, stillgesetzt. Es sei jetzt der Fall betrachtet, daß die gleiche Verbindung, die von einem berechtigten Teilnehmer aufgebaut wurde, durch einen nicht berechtigten Teilnehmer versucht worden ist. Zu diesen Verbindungen nicht berechtigte Teilnehmer können, wie bereits eingangs erwähnt ist, den Gruppenwähler nur über die Zugänge a2 bis ds erreichen. In der Belegungsader C2 liegt das Relais BR, welches anspricht und seine Kontakte 59 br und 60 br schließt.
Wird durch die vierte Stromstoßreihe der Schaltarm 10 wieder auf den Kontakt 21 eingestellt, so ist, da der' Kontakt 596?- geschlossen ist, das Relais P kurzgeschlossen ( + -Pol der Batterie, Kontakt 49 Ar, Schaltarm 10, Kontakte 21, 59 br, Schaltarm 36). Das Relais P fällt also ab. Es öffnet die Kontakte 2,2,p und 37 £, dadurch die Einstellung weiterer Nummernstromstoßempfänger verhindernd, und schließt u. a. seinen Kontakt 61 p, wodurch, da auch das Relais HR erregt und der Kontakt 62 Ar geschlossen ist, ein Summer an die Wicklung III des Relais A angeschaltet ist. Der anrufende Teilnehmer erhält ein Summersignal und erkennt hieran, daß er die von ihm gewünschte Verbindung nicht erhalten kann. Bei Benutzung eines besonderen Summers, der sich von dem Frei- und Besetztzeichen unterscheidet, kann der anrufende Teilnehmer außerdem erkennen,
daß er eine für ihn gesperrte Verbindung versucht hatte herzustellen.
Hängt nun der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so erfolgt keine Zählung der Verbindung, da der Stromkreis für den Drehmagneten des Abgreifers nicht geschlossen werden kann, denn der Kontakt 45 p ist offen. Eine Erregthaltung des Relais F1 über seine Wicklung II erfolgt auch nicht, da der Kontakt 32/? offen ist. Ferner findet auch infolge Offenseins des Kontaktes 37p keine Erregung des Relais Zi? statt. Nach Stromloswerden des Relais A fällt demnach auch das Relais V1 ab und veranlaßt die Auslösung des Gruppenwählers, die Freigabe der diesen belegt haltenden Vorwahlorgane und die Auslösung des Mitläufers.
Hat die vierte von der anrufenden Stelle, gleichgültig, ob es sich um einen berechtigten oder nicht berechtigten Teilnehmer handelt, ausgesandte Stromstoßreihe aus acht Stromstößen bestanden, so ist der Schaltarm 10 des Mitläufers ML auf den Kontakt 63 eingestellt worden. Dieser Kontakt 63 ist mit dem Kontakt 64 des Abgreifers verbunden. Da der Kontakt 63 der zweite Kontakt in der Kontaktbank von der Ruhelage des Mitläufers an gerechnet ist, so ist ersichtlich, daß diejenigen Kontakte, auf die die Schaltarme des Mitläufers bei den nicht zu überwachenden Stromstoßreihen eingestellt worden sind, auch zur Überwachung von Stromstoßreihen mit herangezogen werden können. Ein Einfluß auf den Antriebsmagneten DmI des Mitläufers dadurch, daß der Schaltarm 6 zum zweitenmal bei einer Verbindung auf den Kontakt 11 gelangt, findet nicht statt, da der Kontakt 9 hr offen ist und demnach eine Schließung des Stromkreises für den Antriebsmagneten am Ende der vierten Stromstoßreihe nicht erfolgen kann.
Die Zählung der Verbindung erfolgt in der oben beschriebenen Weise.
Wird durch die vierte, den Mitläufer einstellende Stromstoßreihe der Schaltarm 10 auf den Kontakt 65 gebracht, so ist dieses ein Kennzeichen dafür, daß die anrufende Stelle auf einen anderen Verbindungsweg, beispielsweise auf einen zur eigenen Gruppe gehörenden Leitungswähler, geschaltet werden muß. Infolgedessen wird übet diesen Kontakt des Mitläufers am Ende der Stromstoßreihe, also nach Abfall des Relais V2 und Schließung· des Kontaktes 66v2, das Relais U erregt und leitet in der bekannten, hier nicht näher interessierenden Weise durch Schließung· des Kontaktes 6711 über die Ader dt oder d2, je nachdem zu welcher Klasse der Teilnehmer der anrufenden Stelle gehört, seine Umsteuerung ein.
Es können nun auch Fälle eintreten, daß bei bestimmten Verkehrsrichtungen eine Überwachung bereits der zweiten Stromstoßreihe zu erfolgen hat. Dieses wird dadurch er- 6_ reicht, daß nach Einstellung des /. GW. auf die betreffende Kontaktgruppe, beispielsweise die fünfte Kontaktgruppe, der Kontakt 68 kgw geschlossen ist. Nach Abfall des Relais V2 υη^ Schließung des Kontaktes 69Zz2 wird demnach sofort das Relais HR über seine Wicklung II erregt und bereitet den Stromkreis für den Antriebsmagneten DML des Mitläufers vor, über den dieser bereits durch die zweite Stromstoßreihe betätigt wird.
Bei dem eben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird durch jede der nicht zu überwachenden Nummernstromstoßreihen der Mitläufer" um je zwei Schaltschritte fortgeschaltet, und zwar um einen Schaltschritt zu Beginn der Stromstoßreihe und um den zweiten am Ende derselben. Es ist jedoch auch möglich, daß durch jede der nicht zu überwachenden Stromstoßreihen der Mitläufer nur um je einen einzigen Schaltschritt fortgeschaltet wird. Dieses ist beispielsweise ohne weiteres bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel möglich, wenn das als Mitläufer verwendete Schrittschaltwerk einen indirekten Antrieb hat, d. h. einen Antrieb, bei welchem die Fortschaltung der Schaltarme erst beim Abfall des Drehmagneten erfolgt. In diesem Fall würde bei Schließung des Kontaktes SV2 am Beginn einer Stromstoßreihe der Drehmagnet zwar Strom erhalten, aber eine Fortschaltung der Schaltarme nicht herbeiführen, sondern erst dann, wenn am Ende der Stromstoßreihe durch öffnen des Kontaktes 5V2 sein Stromkreis unterbrochen wird.
Die Fortschaltung des Mitläufers um nur je einen Schaltschritt durch jede der nicht zu überwachenden Stromstoßreihen ist jedoch auch durchführbar bei Schrittschaltwerken, die sofort bei Erregung des Antriebsmagneten einen Schaltschritt ausführen. Zwei derartige Ausführungsbeispiele zeigen im Prinzip die Fig. 2 und 3. Es ist in diesen Figuren nur der Steuerstromkreis für den Mitläufer dargestellt, und zwar sind die Schaltelemente, welche denen der Fig. 1 entsprechen, auch mit den gleichen Bezugzeichen versehen worden.
Die Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Fortschaltung des Mitläufers um einen Schaltschritt am Ende jeder nicht zu überwachenden Nummernstromstoßreihe erfolgt. Zu diesem Zweck ist ein Verzögerungsrelais V3 vorgesehen, welches bei Erregen des Relais F2 am Anfang jeder Stromstoßreihe über dessen Kontakt 8ov2 eingeschaltet wird. Das Relais F3 schließt seinen Kontakt 83^3 und bereitet dadurch den Erregerstromkreis für den Magneten DmI vor. Fällt am Ende
der Stromstoßreihe das Relais V2 ab, so schließt es seinen Kontakt 82 V2, und sein Kontakt &ov2 öffnet sich. Da aber das Relais V2 mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet ist, so bleibt der Kontakt 83 vs noch einige Zeit geschlossen, und folgender Stromkreis für den Drehmagneten DmI kommt zustande: -j—Pol der Batterie, Drehmagnet DmI, Schaltarm 6, Kontakte 81, 82^2, 83^3, 8D1, ghr,—-Pol der Batterie. Der Mitläufer wird um einen Schaltschritt verstellt. Um eine erneute Erregung des Drehmagneten in der zweiten Schaltstellung zu verhindern, wenn der Kontakt 83^3 noch geschlossen sein sollte, wird der Schaltarm 6 zweckmäßig derart ausgebildet, daß er beim Bewegen von einem auf einen anderen Kontakt vorübergehend beide Kontakte miteinander verbindet, ein Abfall des Drehmagneten DmI zwischen zwei Kontakten und dadurch seine erneute Erregung auf den zweiten Kontakt, wenn der Kontakt 83 z'3 dann noch geschlossen sein sollte, mit Sicherheit vermieden ist.
Am Ende der zweiten Stromstoßreihe wird der Schaltarm 6 auf den Kontakt 84 gebracht. An diesen ist die Wicklung I des Relais HR angeschlossen, die aber erst am Ende der dritten Stromstoßreihe Strom erhalten darf. Um zu verhindern, daß diese Wicklung bereits nach Fortschaltung des Mitläufers am Ende der zweiten Stromstoßreihe Strom erhält, wenn der Kontakt 83 V3 nach Ausführung des Schaltschrittes durch den Mitläufer noch geschlossen sein sollte, ist diese Wicklung durch einen Kontakt 85 dml des Drehmagneten vom Mitläufer kurzgeschlossen. Öffnet sich der Kontakt 83 ^8, so fällt DmI ab, und die Wicklung I des Relais HR ist eingeschaltet. Am Ende der dritten Stromstoßreihe wird sie nach Schließung des Kontaktes 82V2 vom Strom durchflossen und erregt das Relais HR. Der Magnet DmI kann aber infolge ihres hohen Widerstandes nicht ansprechen. Das Relais HR führt dann die aus der Fig. 1 ersichtlichen Umschaltungen herbei.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Fortschaltung des Mitläufers um je einen Schaltschritt bei Beginn jeder nicht zu überwachenden Stromstoßreihe erfolgt. Zu diesem Zweck ist ein verzögert ansprechendes Relais V3 vorgesehen, welches bei Erregung des Relais V2 am Anfang der Stromstoßreihe über den Kontakt 90 V2 eingeschaltet wird.
Relais V2 hat ferner seinen Kontakt 92 V2 geschlossen und dadurch den Stromkreis für DmI hergestellt: +-Pol der Batterie, Drehmagnet DmI, Schaltarm 6, Kontakte 91, 92^2, 93ϊ;3, 8V1, ghr, Pol der Batterie. Nach
kurzer Zeit spricht das Relais V3 an und öffnet den Kontakt 93 V3, den eben geschilderten Stromkreis unterbrechend. Eine zweimalige Erregung des Drehmagneten am Beginn einer Stromstoßreihe, wenn nach Ausführung eines Schaltschrittes der Kontakt 93 V3 noch nicht 6S geöffnet sein sollte, wird auch hier zweckmäßig in derselben Weise wie bei der Anordnung nach Fig. 2 dadurch vermieden, daß der Schaltarm 6 in der Stellung zwischen zwei Kontakten beide miteinander verbindet. 7<>
Am Anfang der dritten Stromstoßreihe wird der Schaltarm 6 auf den Kontakt 94 weitergeschaltet. Eine Erregung des Relais HR, welches an diesen Kontakt angeschaltet ist, erfolgt aber erst am Ende der 7i> dritten Stromstoßreihe nach Abfall des Relais V2 auf folgendem Wege: +-Pol der Batterie, Drehmagnet DmI, Schaltarm 6, Kontakt 94, Wicklung I des Relais HR, Kontakte i'2w2, 8^1, ghr, —-Pol der Batterie. Das Relais HR führt dann die bei der Beschreibung der Fig. 1 erläuterten Umschaltungen herbei.
Die Fig. 4 zeigt nun eine Anordnung, durch welche es möglich ist, den Mitläufer bereits nach der zweiten Nummernstromstoß reihe, wenn durch diese eine ganz bestimmte Verkehrsrichtung gewählt worden ist, unter den Einfluß des Stromstoßkontaktes ro. α zu bringen. Ermöglicht wird dies durch ein Hilfs- 9<> relais G\ welches über den Schaltarm 38 und die Ader 39 von dem I I. GW. her beeinflußt werden kann, wenn der //. GW. auf eine bestimmte Kontaktgruppe eingestellt worden ist. In diesem Fall wird am //. GW. vorübergehend der -J--P0I der Batterie an die Ader 39 angelegt, das Relais G spricht an xmd erregt über seinen Kontakt 96g das Relais HR über die Wicklung II.
Wenn in einer Anlage in den meisten Verkehrsrichtungen eine bestimmte Zahl von Nummernstromstoßreihen nicht zu überwachen ist, so ist es bei geeigneter Ausbildung der Steuereinrichtung möglich, in einer oder einigen Verkehrsrdchtungen eine größere Zahl von Nummernstromstoßreihen durch den Mitläufer nicht überwachen zu lassen. Dieses kann auch wieder durch ein Relais G, wie bei der Fig. 4, erfolgen, indem dieses Relais bei seiner Erregung die Wicklung I des Re-110 lais HR vom Kontakt 15 (Fig. 1) abschaltet und an einen "nachgeordneten Kontakt, beispielsweise den Kontakt 73, wenn in dieser Verkehrsrichtung eine vierte Stromstoßreihe nicht zu überwachen ist, anschaltet, dafür aber die Kontakte 15 und 74 mit den Kontakten S^2 und 12 V2 verbindet. Die Erregung des Relais G kann nach Aussendung der zweiten Stromstoßreihe vom //. GW. her erfolgen oder aber auch bereits nach Einst ellung des I. GW. durch einen Kopfkontakt dieses Gruppenwählers.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    ι. Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen durch Mitläufer bestimmte Schaltvorgänge ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den Nummernstrom- -stoßreihen, die den Stromstoßempfänger, welchem der Mitläufer zugeordnet ist,
    ίο und nachfolgende Nummernstromstoßempfänger einstellen, die erste bzw. die ersten den Mitläufer zunächst nur unabhängig von der Zahl der Stromstöße dieser Stromstoßreihen fortschalten und nach Beendigung dieser ersten Stromstoßreihe bzw. Stromstoßreihen Schaltmittel (HR) in Abhängigkeit von der erreichten Stellung des Mitläufers (Wicklung I von HR) oder des Nummernstromstoßempfängers (Wicklung II von HR) wirksam werden, welche den Mitläufer unter den Einfluß der einzelnen von der anrufenden Stelle ausgesandten weiteren Nummernstromstöße bringen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch jede der Stromstoßreihen, die vor den von dem Mitläufer voll aufgenommenen Stromstoßreihen ausgesandt werden, der Mitläufer um einen Schaltschritt (entweder bei Beendigung oder am Anfang jeder dieser Stromstoßreihen) oder um zwei Schaltschritte (einen am Anfang und einen am Ende der Stromstoßreihen) fortgeschaltet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl bestimmter Verkehrsrichtungen durch die Einstellung der Nummernstrom-Stoßempfänger kennzeichnende Schaltmittel (68kgw) die Schaltmittel (Wicklung II von HR) beeinflußt werden, welche den Mitläufer bereits nach Beendigung eines Teiles derjenigen Nummernstromstoßreihen, die sonst den Mitläufer nur unabhängig von der Zahl ihrer Stromstöße beeinflussen, unter den Einfluß der vom Anrufenden auszusendenden Nummernstromstöße bringen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl bestimmter Verkehrsrichtungen durch die Einstellung nachfolgender Nummernstromstoßempfänger kennzeichnende Schaltmittel (G) die Zahl der Nummernstromstoßreihen, die den Mitläufer nur unabhängig von der Zahl ihrer Stromstöße beeinflussen, erhöht wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mitläufer unter den Einfluß der vom Anrufenden auszusendenden Nummernstromstöße bringenden Schaltmittel (HR) sowohl vom Mitläufer als auch von den Schalteinrichtungen (68 kgw) gesteuert werden, die bestimmte A^erkehrsrichtungen mit einer geringeren oder höheren Zahl von nicht voll von dem Mitläufer aufzunehmenden Stromstoßreihen kennzeichnen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (HR) vorgesehen sind, die nach Überfahren der zur Steuerung des Mitläufers durch nicht voll von ihm aufzunehmende Stromstoßreihen erforderlichen Schaltstellungen Umschaltungen vornehmen (Öffnen von Kontakt ghr), welche eine Benutzung dieser Schaltstellungen zur Durchführung der von dem Mitläufer auszulösenden Schaltvorgänge ermöglichen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltungen am Ende der letzten von dem Mitläufer nicht voll aufzunehmenden Stromstoßreihe ausgeführt werden.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (HR), welche den Mitläufer unter den Einfluß der vom Anrufenden auszusendenden Nummernstromstöße bringen, auch die Umschaltungen an der Kontaktbank vornehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen'
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