DE323953C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb

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DE323953C
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Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb. Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit ganz- oder lialbselbsttätigern Betrieb und insbesondere auf solche Anlagen, in denen eine anrufende Leitung einer Leitungsgruppe mit einem freien Verbindungsstromkreis mittels eines oder mehrerer (,erster und zwei:ter) Leitungssucher verbunden wird, wobei für eine Leitungsgruppe eine größere Anzahl von Leitungssuchern vorgesehen ist, die bei einem ankommenden Anruf gleichzeitig nach der rufenden Leitung zu suchen beginnen und von denen derjenige aßgehalten wird, der als erster die Kontakte der anrufenden Leitung erreicht. Die Leitungssucher haben keine bestimmte Ruhelage, sondern bleiben in der Stellung, in die sie bewegt worden waren, bis zur nächsten Wiederbenutzung stehen. Unter dem Einfluß aller Leitungen einer Leitungsgruppe steht ein Amtsrelais, durch das alle freien Sucher der Leitungsgruppe sofort angelassen werden, um die anrufende Leitung aufzusuchen.
  • Der Stromkreis, in dein dieses Anlaßrelais erregt wird, ist nun erfindungsgemäß von einer - einzigen Kontaktvorrichtung abhängig und veranlaßt beim Schließen nicht allein die Erregung des Anlaßrelais, sondern legt über eine Abzweigung ein bestimmtes Potential an den Prüfkontakt der anrufenden Leitung in allen Anrufsuchern, an die die Leitung angeschlobsen ist. Dieser Stromkreis kann als ein Stromkreis angesehen werden, der zum Teil mit anderen gemeinsamen Verlauf hat. In seinem. gemeinsamen Teile -ist das einer Leitungsgruppe zugeordnete Anlaßrelais untergebracht, während die anderen Einzelstromkreise individuell für jede Leitung der Gruppe sind, wobeidie Herstellung des Anrufzustandes auf irgendeiner dieser Leitungen den gerneinsamen und einen Einzelstromkreis zwecks Erregung des Anlaßrelais schließt. Der dieser Leitung zugehörige Einzelstromkreis führt zu den Prüfkontakten der Leitung an den Anrufsuchern, um dort ein bestimmtes Potential hervorzurufen. Deshalb ist für eine bestimmte Bemessung der Widerstände in den zu den Einzelleitungen gehörigen Stromkreisen in solcher Weise Sorge getragen, daß das geeignete Potential beim Anruf an den Prüfkontakten der Leitung so lange vorhanden ist, bis die Leitung durch einen Sucher aufgefunden ist, worauf das Prüfpotential so verändert wird, daß kein anderer Sucher der betreffenden Leitungsgruppe sich auf die Leitung einstellen kann, und weiterhin, daß das Potential bzw. das geänderte Potential am Prüfkontakt einer Leitung keinen Einfluß auf das Potential, Fehlen eines Potentiales oder eine Potentialveränderung an den Prüfkontakten irgendeiner anderen Leitung der Gruppe ausüben kann, wenngleich die Strgmquelle für das Prüfpotential in dein gemeinsamen Teil des Stromkreises liegt.
  • Erfindungsgemäß ist ferner dem ersten Sucher ein Folgeschalter zugeordnet, durch welchen nach Auffinden der znrufenden Leitung eine weitere Beeinflussung der Organe des Suchers durch das gemeimame Anlaßrelais verhindert wird, Weiter sieht die Erfindung, insbesondere bei Anlagen, bei denen eine anrufende Leitung durch eine Mehrzahl von Anrufsucherri mit einem freien Verbindungsstromkreise verbunden wird, die Einrichtung vor, daß nach Auffinden der anrufenden Leitung und Verbindung durch den ersten Sucherschalter alle freien zweiten Anrufsucher, die Zugang zu den ersten Anrufsuchern haben, an denen die Leitung jetzt angegchlossen ist, anlaufen, um die Zu- leitung des - ersten Suchers aufzufinden, und daß einer von ihnen sich auf deren Kontakte einstellt, wodurch dann die anrufende Leitung an den zu den eingestellten zweiten Suchern gehörigen Verbindungsstromkreis angeschlossen ist. Die Regelung der Anlaßbewegung dieser zweiten Sucher wird von einem Steuerschalttr ausgeübt, der zum ersten Sucher gehört, so daß das Auffinden der anrufenden Leitung durch den ersten Sucher sofort die Tätigkeit des Steuerschalters einleitet, deren Ergebnis im Anlassen der unbesetzten zweiten Sucher besteht, die Zugang zum ersten Sucher haben.
  • Bei Systemen, in denen eine anrufende Leitung mit Hilfe einer Mehrzahl von Suchern an einen freien Verbindungsstromkreis angeschaltet wird, wird gemäß der Erfindung die Auslösung des ersten Suchers, mittels dessen die Herstellung der Verbindung eingeleitet ist, von dem Zustande des ebenfalls zu der Ver-Undung herangezogenen zweiten Suchers abhängig gemacht. Weiter werden nach Einleitung der Auslösevorgänge bei einer solchen Verbindung die Vorrichtungen des ersten Suchers in solcher Weise zur Wirkung gebracht, daß die Teilnehmerleitung, auf die er eingestellt ist, sofort freigegeben wird, um in normaler Weise rufen oder gerufen werden zu können, während dagegen die Einrichtungen des Suchers selbst außerhalb der Ruhestellung verharren, so daß der Sucher für eine folgende Verbindung so lange nicht herangezogen werden kann, bis die Einrichtungen am damit verbundenen zweiten Sucher und am zugehörigen Verbindungsstromkreise in die Ruhelage gelangt sind.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt: Fig. i die Sprechstelle und den Linienstron-ikreis eines anrufenden Teilnehmers und die Schaltung des ersten Anrufsuchers, Fig. 2 einen Verbindungsstromkreis sowie den zweiten Anrufsucher und einen ihm zugeordneten Gruppenwähler.
  • Die Wähler gehören zu dem bekannten Mehrbürstentyp, bei dem ein Bürstenwagen durch magnetische Kupplung mit einer dauernd getriebenen Kraftquelle 'in Bewegung gesetzt wird, wobei seine Bürsten durch Sperrplatten im allgemeinen frei von den Wählerkontakten gehalten werden bis auf einen ausgelösten Bürstensatz, der über die zugehörigen Kontakte hinwegbewegt wird. Der Bürstensat7 wird durch die bestimmte Einstellung einer Auslösewelle au,.gewählt, die mittels magneti-.cher Kupplung von.der gleichen Kraftquelle angetrieben wird wie sein Bürstenwagen.
  • Die Anrufsucher ioo und 2oo sind im Bau den Wählern ähnlich, haben jedoch nur einen Bürstensatz und außerdem keine bestimmte Ruhelage.
  • Das obere Ende des Bürs,enwz.gens trägt einen Unterbrecber, der mit einem gezahnten Segment am Wählerrabmen so zusammen arbeitet, daß ein Stromkreis hergestellt wird, der den Bürstenawagen in Bewegung hält, wenn sich die Bürsten in einer Lage zwischen zwei Kontakten befinden. Sind die Bürsten jedoch genau auf einen Kontaktsatz eingestellt, so ist dieser Stromkreis geöffnet, und die Bewegung des Bürstenwagens wird unterbrochen, wobei die Bürsten genau auf die Kontaktstäbehen treffen. Dabei sind zur Regelung der Sucher- und Wählereinstellung die bekannten als Folgeschalter bezeichneten Scbaltwerke verwendet.
  • Bei der dargestellten Schaltung ist eine Anlage7für halbselbsttätigen Betrieb angenommen, bei der also der anrufende Teilnehmer beim Abhängen seines Fernhörers zunächst Anschluß an eine Beamtin erhält, die nach Aufnahme seines Wunsches die Verbindung über E#elbsttätige Wähler herstellt, Der Sprechapparat der Beamtin ist an die Leitungen angeschlossen, die von den unteren Kontakten der Polgeschalterfedern go, gi in Fig. 2 ausgehen. Die oberen Kontakte derselben Federn führen zur Sprecbgarnitur einer Hilfsbeamtin. Die Beamtinnensprechgarnitur ist ferner an Leitungen angeschlossen, d-.e von den Federn des Mithörschalters 288 ausgehen.
  • Die in Fig. z durch strichpunktierte Linien eingerahmten Folgeschalterfedern gehören zu dem Schalter 3o5, die übrigen zum Gruppenfolgeschalter 205, der gleichzeitig zweiten Sucher und GruppenwÄhler steuert.
  • Angenommen, der Teilnehmer 50 (Fig. i) wünscht eine Verbindung mit einem anderen Teilnehmer. Wenn der Teilnehmer 50 seinen Hörer abhebt, so spricht das Relais 51 an und schließt einen das Anlaßrelais 52 erregenden Stromkreis; über eine Abzweigung dieses Stromkreises zwischen den- Widerständen 53 und 54 wird ein bestimmtes, den Anrufzustand kennzeichnendes Potential an de n Kontakt 104 des Anrufsuchers ioo gelegt, an den die Leitung in Vielfachschaltung mit entsprechenden Kontakten an den übrigen Anrufsuchern angeschlossen ist. Das Relais 52 ist dieser ganzen Gruppe von Anrufsuchern gemeinsam und bewirkt durch sein Ansprechen, daß die Bürstenwagen aller freien Sucher der Gruppe infolge Schließung'von Stromkreisen über die Bürstenwagenantriebsmagnete io6, *iint,#re-Kontakte der Folgeschalterfedern 56, 55 und einen Arbeitskontakt von 52 in Bewegung gesetzt werden. Somit sucht jetzt eine Gruppe erster Anrufsucher nach der anrufenden Leitung, wobei die Bürsten über die Leitungskontakte ioi bis io4 hinweggleiten; ist der zuerst ankommende Sucher genau auf die Kontakte der anrufenden Leitung eingestellt, deren Prüfkontakt io4. an ein Batteriepotential angeschlossen ist so bleibt - der Sucher infolge Schließung eines Stromkreises durch das Relais io7 über. den unteren Kontakt von 58, die obere hochohniige Wicklung des Prüfrelais io8 und den unteren Kontakt der Folgeschalterfedern 59 stehen. Das Relais iog spricht vor dem Relais 107 an, da der Unteibrecher iog einen Nebenschluß zu Relais 107 herstellt, solange die Bürsten noch nicht genau auf die Kontakte eingestellt sind. Beim Ansprechen schließt Relais io8 über einen Arbeitskontakt einen Stromkreis über seine untere niederohmige Wicklung, wodurch ein Spannungsabfall am. Kontakt io4 und den damit vielfachgeschalteten. Kontakten entsteht, der verhindert, daß andere Relais 108, .107 von den Prüfk-ontakten.-aus erregt we.-den; auf diese Weise erscheint die Teilnehmerleitung sofort bei Berührung der Kontakte durch die Bürsten des einen Suchers in allen übrigen Suchern nich.' mehr als »anrufend«. Die Bewegung der Sucherarine bis zur vollständig genauen Einstellung auf die Kontakte der anrufenden Leitung wird hierdurch nicht gestört, da erst das Relais 107 beim Ansprechen den Strom-1.eis für den Magneten io6 öffnet. Es schließt gleichzeitig einen Stromkreis für den Bremsrnagneten iio über den unteren Kontakt der Feder 55 und einen Stromkreis über den Folgeschaltermagneten 105, der über die Feder 59a verläuft; der Folgeschalter geht, ohne infolge Schließung des Stromkreises an der Feder iii in den Stellungen 2 und 3 zu verweilen, in die Stellung 4 über. - Beiln Durchgang durch Stellung 2 w`rd ein Stromkreis über die Feder 6r des Folgeschalters und die dritte Bürste I03a des Suchers hergestellt, der das Trennrelais 62 *zum Ansprechen bringt und durch Potentialverminderung an den Kontakten 1:03 die aufgefundene Leitung in allen Leitungswählern be-.etzt macht, an die sie in Vielfachschaltung angeschlossen ist. Die Erregung des Trennrelais schaltet die anrufende Leitung nach den Sucherkontakten ioi, io-9 durch und öffnet, sofern nicht noch eine andere Leitung aus der Gruppe anruft, die noch nicht von einem Anrufsucher aufgefunden ist, den Stromkreis über das Anlaßrelais 52, so daß die übrigen zum Aufsuchen der anrufenden Leitung in Bewegung gesetzten Sucher zur Ruhe kommen. - In Stellung 4 des Folgeschalters io5 wird über Feder 6,3 ein Lokalstromkreis geschlossen, der zu einer Gruppe zweiter Anrufsucher 2oo führt, d-e den Anschluß an die Zuleitungen zum ersten Anrufsucher ioo vermitteln. Durch diesen Stromkreis, der über die Feder 64 des Folgeschalters 2-o5 und den Antriebsmagneten 2o97- verläuft, werden die unbenutzten Sucher dieser Gruppe zwecks-Aufsuchung des ersten jetzt an die anrufende Leitung angeschlossenen Suchers in Bewegung gesetzt.
  • Der Folgescl-alter 105 hat über die oberen Kontakte der Federn 57, 58 einen Stromkre;s vom vierten Kontakt 204 der erwähnten Zuleitung vorbereitet, der geschlossen wird, wenn ein zweiter Sucher den Kontakt erreicht, und durch Erregung eines Relais 2o8 die Einschaltung eines geringen Widerstandcs in den Stromkreis bewirkt, so daß infolge eines Spannungsabfalles am Kontakt 204 die Wahl der Zuleitung durch andere zweite Sucher gehind ert wird. Sind die Bürsten genau eingestellt auf die zum ersten Sucher führenden Zuleitungen, so wird der Bürstenwagen angehalten. Infolge des Potentials am Kontakt 204 sprach unmittelbar nach, dem Auftreffen der Bürsten 2o,V das Relais 2o8 an und einen Augenblick später, sobald der Unterbrecher am Wähler den Kurzschluß nach Erde über Leitung 205a auffebt, auch das Relais go7 und öffnete den Stromkreis für den Antriebsmagneten 2o9 des Wagens unter gleichzeitigein Einschalten des Halternagneten o-io. Zugleich hat Relais 207 einen Stromkreis für den Gruppenfolgeschalter 205 geschlossen, der über den unteren Kontakt der Feder 66# den obe:en Kontakt der Feder 64 und die Feder 63 (Fig. i) führt. Der Schalter 2o5 geht daher in die Stellung 2 über, wodurch ein Stromstoß zum Folgeschalter 105 des e.-sten Suchers über den linken Ruhekontakt des Relais 67, den Ruhekontakt der Sperrtaste 68, ein Relais igg und untere Kontakte der Federn 69, 7o (Fig. i) übermittelt wird. Der Folgeschalter 05 geht also in die Stellung 5, wodurch die Teilnehmerleitung über die unteren Kontakte der Federn 71 und. 72 zum zweiten Sucher durcbgeschaltet wird. Der Stromkreis für das Relais 107 am ersten Sucher bleibt an den Federn 57 und 58 (oberer Kontakt) und 65 (unterer Kontakt, Fig. --) geschlossen, und dernentsprechend -bleiben die Relais 2o8, 207 und ioj erregt. Dieser Stromkreis dient als Sperrstromkreis und bleibt geschlossen, bis die Beamtin die Verbindung trennt.
  • Beim Übergang des Gruppenfolgeschalters 205 aus Stellung i in Stellung 2 wird ferner ein Impuls an den Platzfolgeschalter 305 über den oberen Kontakt der Feder 73 und den unteren Kontakt der Fed& 74 übermittelt, wodurch dieser in die Stellung 2 gebracht wird, in welcher eine freie Beamtin ausgesucht wird.- Geht der Schalter .3o5 in die Stellung 2, so werden Stromkreise für die Platzprüfrelals 77, ,78 über die unteren Kontakte der Federn 7,9 bzw. 8o zum Platze der Hauptbeamtin bzw. eines Hilfsplatzes nach Erde geschlossen und eine gerade unbeschäftigte Beamtin wird angeschaltet.
  • Sobald die Anruflampe 95 aufleuchtet, fragt die Beamtin nach der ISZummer des verlangten Teilnehmers und stellt dann durch entsprechende Einstellung, z. B. in einem Tastenfelde, die gewünschte Verbindung her. Diese Vorgänge liegen außerhalb des Rahmens der Erfindung und sind daher nicht näher beschrieben.
  • Hängt bei Gesprächsschluß der anrufende Teilnehmer5o seinen Hörer an, so öffnet er den Stromkreis für das Überwachungsrelais 94 (Fig. 2), welches bei der Aberregung über 279 unten die Überwachungslampe 95 einschaltet, und wenn der verlangte Teilnehmer anhängt, so spricht über einen vom Leitungswähler ausgehenden Schaltweg das Relais igg an und bringt die Lampe 273 (Fig. 2) zum Aufleuchten. Durch das Aufleuchten der Lampen 95 und 27.3 erfährt die Beamtin, daß das Gespräch zu Ende ist. Sie drückt die Trenntaste 28o und schließt dadurch einen Stromkreis über die Bürste 2o3a und Kontakt 2o3 des zweiten Sucherschalters, Feder 7o oben (Fig. 1), 59 oben, Bürste io4#a, Kontakt 1:04 des Suchers ioo, den unteren Anker des Relais 62 und den Gespräcl-szäbler 281, der anspricht und das Gespräch zählt.
  • Bei der Handhabung der Taste 28o wird ferner ein Stromkreis über Feder282 oben für das Relais 67 geschlossen, das anspricht und über 89 unten einen Stromkreis über den Schalter 205 schließt, so daß -dieser aus der Stellung io, in ' der er sich während des Gespräctes befindet, in die Stellung 14 geht. Hierbei wird der Überwachungsstromkreis für den ersten Sucher beim Durchgang durch Stellung i-- an Feder 65 unten geöffnet; das Relais io7 (Fig. x) wird vorübergehend aberregt und schließt einen über Feder 55 und 56 oben verlaufenden Stromkreis, durch den der Folgeschalter io5 des ersten Suche---s aus der Stellung #, in der er sich während des Gespräches befand, in die Stellung -7 gebracht wird, in der bei Feder 61: unten der Strorn-Iff eis für- das - Trennrelais 62 der anrufenden Leitung geöffnet wird; durch seine Aberregung macht das Relais die Teilrel-.,merleitung sofoit frei.
  • Das Relais igg, das bei Rückkehr des Gruppenwählers in seine RuIelage erregt wird, schließt einen Stromkreis, der über Folgeschalterfeder 157 unten verläuft und den Gruppenfolgeschalter 2o5 in die Ruhelage bringt, wobei der Stromkreis zum ersten, Anrufsucher an Feder 65 unten hinreichend lange geöffnet wird, daß das Relais 107 (Fig. i) aberregt und ein Stromkreis über die oberen Kontakte der Feiern 55, 56 geschlo2;sen werden kann, durch den der Sucherfolgeschalter io5 in diia Ruhelage gebracht wird.
  • Sämtliche Folgeschalter und Gruppen- und Leitungswähler -sind nunmehr in die Ruhelage zurückgekehrt und zur Herstellung einer neuen Verbindung bereit. Die Bürstenwagei# der beiden Sucher haben ihre Stellung nicht verla-,sen, da sie- ja keine bestimmte Nullage haben; aber sie sind trotzdem, da die zugehörigen Einrichtungen in der Ruh.elage sind, für eine neue Verbindung bereit.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPP,ücHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb, bei denen Leitungssucher (Anrufsucher) zwecks selbsttätigen Aufsuchens anrufender Leitungen verwendet werden und die Inbetriebsetzung sämtlicher einer Gruppe zugehörigen Leitungssucher durch ein für alle Teilnehmer der Gruppe gemeinsames Anlaßrelais bewirktwird, dadurchgekennzeichnet, daß eine einzige Kontaktvorrichtung (5r), die bei Herstellung des Anrufzustandes einer Leitung beeinflußt wird, sowohl den Stromkreis des für alle Teilnehmer der Gruppe gemeinsamen Anlaßrelais (52) als auch den für den anrufenden Teilnehmer . individuellen Prüfstromkreis (53) derart beeinflußt, daß gleichzeitig mit der Erregung des Anlaßrelais ein bestiranites Potential an jeden der Prüfkontakte (io4) der anrufenden Leitung in den Suchern gelegt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch:c, dadurch gekennzeichnet, daß ein für jeden Teilnehmer individuell angeordneter Zweig des Stromkreises des gemeinsamen Anlaß--relais (52) derart über Kontakte geführt ist, daß beim Vorliegen eines Anrufes der Stromkreis des Anlaßreiais geschlossen und beim Belegen aller anrufenden Leitungen durch Anrufsucher wieder geöffnet wird. 3. Schaltungsanordnung nach AnEpruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das bestimmte, eine Auswahl ermöglichende Potential (53) an den Prüfkontakt der anrufenden Leitung über eine Abzweigung des Stromkreises gelegt wird, über den das gemeinschaftliche Anlaßrelais (52) erregt wird, wobei diese Abzweigung der rufenden Leitung besonders zugeordnet ist und dazu dient, das Prüftel,-iis (io7) eines die Leitung belegenden Suchers zu erregen. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (107), das gew8Wich in den Prüfstromkreis eines Suchers eingeschaltet ist und diesen in Verbindung mit der anrufenden Leitung stillsetzt, danach auf einen Stromkreis über die Verbindungsleitung unigeschaltet wird, an den die anrufendeLeitung geschaltet wird, und über diesen Verbindungsstromkreis so beeinflußt werden kann, daß es die dein Sucher zugeordneten Einrichtungen (io5) veranlaßt, die Ruhelage, wieder einzunehmen. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (io7) bei seiner Beeinflussung über die Verbindungsleitung das Freimachen der Leitung (Aberregen des Relais 67,), auf deren Anschlußkontakten die Sucherbürsten stehen, ohne Rückkehr des Suchers in die Ruhelage veranlaßt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem ersten Sucher (ioo) vereinigter Folgeschalter (io5) beim Auffinden der anrufenden Leitung zur Wirkung kommt und die weitere Beeinflussung der Bewegungseinrichtungen -des Suchers (ioo) durch das gemeinsame Anlaß--elais (52) verhindert. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Folgeschalter (105) die Umschaltung des Relais (io7) auf die Verbindungsleitung veranlaßt, 8. Schalturigsano.-dnung nach Anspruch 6, bei der 'eine rufende Leitung Über eine Mehrzahl voll Anrufsuchern an einen Verbindungsstrdmkreis an&eschaltet wird, da,-durch gekennzeichnet, daß der mit dem ersten Sucher (ioo) vereinigte Folgeschalter (105) den Anlaßstromkreis der freien zweiten Sucher regelt (bei 63) und seinerseits durch die Belegung der zum ersten Sucher führenden Verbindung seitens eines zweiten Suchers so beeinflußt wird, daß er zur Wirkung kommt und den ersten Sucher in die Durchsprechlage bringt. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der anrufenden Leitung gegen andere Anrufsucher zuerst durch das Ansprechen eines Relais (io8) und dann unabhängig von dem Zustand des Relais durch den von den Kontakten des Folgeschalters (105) abhängigen Stromkreis erfolgt. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 6, bei denen eine anrufende Leitung über eine Mehrzahl von Anrufsuchern an einen Verbindungsstromkreis angeschlossen wird,. dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (io5), die dem ersten Sucher einer Verbindung zugeordnet sind und ihn steuern, außerhalb der Ruhelage festgehalten werden, bis die Einrichtungen des zweiten Suchers und des Verbindungsstromkreises die Ruhelage errezchen. ii:. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, -daß nach Einleitung der Trennung die Einrichtungen (105) des ersten Suchers in solcher Weise zur Wirkung kommen, daß sie die Leitung, auf deren Anschlußkontakte die Sucherbürsten eingestellt sind, freimachen, jedoch in die Ruhe- oder Freistellung erst infolge Rückstellung der Einrichtungen des damit verbundenen zweiten Suchers und Freiwerden des zugehörigen Verbindungsstromkreises gebracht werden.
DE1912323953D 1912-09-27 1912-09-27 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb Expired DE323953C (de)

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