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Sicherung für Alarmkontakteinrichtungen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Alarmvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5 des Patentes Nr. 99 303, bei der die automatische Umschaltvorrichtung derart ausgebildet ist, dass
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gefäss, in welchem sich ein Quecksilbertropfen befindet, als Kontaktgeber verwendet wird (Kippschalter).
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt : Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung und Schaltung der Alarmvorrichtung, Fig. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform derselben, Fig. 3 stellt schaubildlich die automatische Umschaltvorrichtung dar, die der Sicherung gegen Unterbrechung
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Alarmeinrichtung der Hauptsache nach aus folgenden Teilen : Einem Abrollkontakt A, einem Relais B, zwei gleichgrossen Widerständen C und D, einem Läutewerk E, ferner einem gegebenenfalls mit einem Transformator verbundenen Umschalter F und einem Uhrwerksmeohanismus für Arbeitsstrom G. Der Abrollkontakt A erscheint bereits in den Patenten Nr. 90122 und Nr. 93 462 in seiner Wirkungsweise näher beschrieben.
Das Relais B besitzt zwei entgegengesetzt gerichtete Wicklungen 1 und 2 sowie einen Kern 3.
Der Relaisanker 4 ist um einen Punkt 5 drehbar angeordnet und hält im Ruhezustand der Anlage eine Klappe 6 fest, die zur Einschaltung des Läutewerkes E dient.
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den Polschuhen eines Magnetes 24 ein Z-oder I-fürmiger Anker 43 drehbar angeordnet. Auf der Achse 44 des Ankers sitzt ein Träger 45 für ein Glasgefäss 52, in welchem sich ein Quecksilbertropfen 53 befindet.
Das Glasgefäss ist luftdicht abgeschlossen, mit Stickstoff gefüllt, damit das Quecksilber beim Durchgehen des Stromes durch Oxydation nicht verändert wird. In das Glasgefäss 52 sind drei Kontakte 56,57 und 58 eingesetzt, von denen je nach der Stellung des Trägers 45 entweder die Kontakte 56 und 57 oder die Kontakte 57 und 58 durch den Quecksilbertropfen 53 miteinander verbunden werden.
Auf der Ankerachse 44 sitzt ferner ein ein Gewicht 48 tragender Hebel54, der mit einem Anschlag 55 zusammenwirkt. Schliesslich trägt die Ankerachse 44 noch einen Hebel 46, der an seinem Ende einen Zahn 47 besitzt, mit welchem er in ein Schaltrad 42 des Uhrwerksmechanismus a eingreifen kann.
Der Uhrwerksmechanismus G für Arbeitsstrom besitzt einen Pendel 49, auf dessen Achse 50 eine Stern-
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findet sieh dieser Finger in einem Ausschnitt der Sternscheibe 51, so verbindet der Kontakthebel 22 zwei federnde Kontakte 35 und 36, wogegen beim Auflegen des. Fingers 23 auf einem der Vorsprünge der Sternscheibe 51 der Kontakthebel 22 aus den beiden Kontakten 35 und 36 herausgehoben wird. 9 und 10 bezeichnen die Anschlussklemmen an die die Alarmvorrichtung normal speisende Stromquelle, also beispielsweise an das Netz. Wird von dieser Stromquelle Strom geliefert, so verläuft er (Fig. 1) von der positiven Klemme 9 zu der Wicklung 12 des Magneten 24, von dort zum Kontakt 56 des Quecksilber-
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in zwei Teile zweigt.
Der eine Zweig geht über die eine Relaiswicklung 1 zum Widerstand C und sodann zur negativen Anschlussklemme 10. Der andere Zweig geht tiber die zweite Relaiswicklung 2 über den
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raum, während alle übrigen Teile der Einrichtung im Wächterraum untergebracht sind.
Durch die Einschaltung gleichgrosser Widerstände C und D und die Stromkreise der Wicklungen 1 und 2 herrscht im Relais B bei Stromdurchgang insolange Gleichgewicht, als mcht aus irgendwelchen Ursachen die Belastung'eines der beiden'Stromkreise verändert wird. Tritt jedoch eine Gleichgewichtsstörung in'dem Relais jss auf, d. h. führt eine der beiden Wicklungen einen Strom anderer Stärke als die zweite Wicklung, so wird der Anker 4 angezogen, d. h. um den Punkt 5 derart verdreht, dass er die Klappe 6 freigibt. Diese gelangt nun in die strichliert dargestellte Lage, in der sie die Kontakte 13 und 14 verbindet, so dass-das Läutewerk E dauernd in Tätigkeit gehalten wird.
Das Läutewerk E wird in Tätigkeit gesetzt, sobald der Abrollkontakt A (Patent Nr. 90122 und Nr. 93 462) in Funktion tritt, d. h. infolge einer, bei einem versuchten gewaltsamen Eingriff auftretenden Erschütterung abrollt. Dadurch wird der in den Stromkreis der einen Relais\\1rkung eingechaltete Widerstand D kurzgeschlossen und da nun der eine Kreis einen grösseren Widerstand aufweist als. der andere, wird das Relais auf den Anker 4 einwirken. Ein Durchschneiden der von Kasse zum Wächterraum
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So lange der Strom dem Netz entnommen wird, hat die Stromersparnis weniger Bedeutung, man wird es in diesem Falle manchmal vorziehen, die Anlage ständig unter Strom zu haben, obwohl man natürlich auch bei Stromentnahme vom Netz mit kurzen Prüfströmen arbeiten kann. Verzichtet man aber während der Stromentnahme vom Netz auf die Stromersparnis, so ist während dieser Zeit das Uhr- werk überflüssig und dieses ist auch bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel während dieser Zeit dadurch abgestellt, dass der Zahn 47 des auf der Ankerachse 44 befestigten Hebels 45 in Eingriff mit dem Schaltrad 42 des Uhrwerkes steht und dieses dadurch abgestellt hält.
Bei Unterbrechung der Strom- zufuhr vom Netz wird jedoch durch die beschriebene Verdrehung des Ankers 43 auch der aut dessen Achse 44 sitzende Hebel 46 verdreht und dessen Zahn 47 ausser Eingriff mit dem Schaltrad 42 gebracht, wodurch das Uhrwerk 42, 49 wieder in Gang gesetzt wird.
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zeitig als Transformator ausgebildet. Für diesen Fall ändert sich die Schaltung teilweise, wie dies aus
Fig. 2 ersichtlich ist. Die Magnetwicklung Z2, die nun die Primärwicklung des Transformators darstellt, ist an die beiden Netzklemmen 9 und 10 angeschlossen.
Der Kontakt 56 ist an das eine Ende der gleich- falls auf dem Elektromagnet befindlichen (in Fig. 2 mit Rücksicht auf die Deutlichkeit der Zeichnung als vorn Magnet 24 getrennt dargestellten) Sekundärwicklung 25 angeschlossen, während das andere Ende dieser Wicklung mit der Leitung 26, die früher zur negativen Anschlussklemme 10 führte, verbunden ist. Im übrigen bleibt die Schaltung die gleiche wie bei der Anordnung nach Fig. 1, weshalb auch nur der in Frage kommende Teil des Schemas dargestellt ist.
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achse 44 ist jedoch aus Fig. 1 leicht ersichtlich.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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der Stromzufuhr von der Hauptstromquelle die Alarmkontakteinrichtung mittels eines Umschalters in den Stromkreis einer von der Hauptstromquelle unabhängigen Stromquelle einschaltet nach dem Patente Nr. 99 303, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter in Form eines Kippschalters ausgebildet ist, der die Anschlusskontakte für beide Stromquellen enthält, die derart angeordnet sind, dass der Quecksilberkontakt die, es Kippschalters in der einen Endlage die Verbindung mit der einen und in der andern Endlage die Verbindung mit der andern Stromquelle herstellt.