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Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger
Zahlen.
Der erfindungsgemäss ausgestaltete Nummernsender gestattet ein einleitendes festes Einstellen mehrstelliger Zahlen ohne Nebenmanipulation, wie Aufziehen eines Triebwerkes od. dgl. und ist für Rückimpulssysteme bestimmt. Zum Unterschiede von bereits bekannten für Impulssendung eingerichteten Nummernsendern, welche oben angeführte Merkmale aufweisen, ermöglicht dieser ohne jedwedes komplizierte Triebwerk oder ähnlich gearteten Mechanismus nur durch Vermittlung der zahnradartig ausgebildeten Nummernscheiben, in welche am Ende des Magnetankerhebels befestigte Greifer einschnappen, die Einstellung bzw. Rückstellung durch in den Magneten gesendete Stromimpulse.
Auch von bereits bekannten Nummernsendern solcher Art unterscheidet sich derselbe insofern, als des weiteren mit Hilfe eines am Ende des Magnetankerhebels befestigten verschiebbaren Rechens, an welchem die vorerwähnten Greiferansätze so angebracht sind, dass immer nur einer dieser Ansätze, u. zw. in nach dem Stellenwert abgestufter Zeitfolge, z.
B. zuerst in die Zähne der Tausenderscheibe, sodann in die Hunderterschdben usw. eingreifen kann, eine vorherige Einstellung aller Stellenwerte der Kennzahl des gewünschten Teilnehmers
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so gut wie ausgeschaltet, andernteils die Zeitdauer zur Herstellung einer Gesprächsverbindung und hiemit die Dauer der Beanspruchung der Yerbindungsgarnituren um ein wesentlich,, verkürzt.
Vorgesagtes soll noch an Hand der Zeichnung genauer erläutert werden. Die Zeichnung stellt eine Nummernscheibe für 999 Teilnehmer nebst Schaltung in Verbindung mit einem Sprechapparat dar.
Ausserdem ist noch ein Schalter Ss für zwei Stellungen eingezeichnet, durch welchen bei Nieder- drücken bezweckt wird, dass auch bei auf einen gewünschten Teilnehmer eingestelltem Nummernsender vor Abheben des Mikrotelephons ein eventuell ankommendes Gespräch ohne Rückstellung des Nummernsenders entgegengenommen werden kann.
Die Einstellung auf eine gewünschte Nummer wird folgendermassen bewerkstelligt :
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mithin der Rechen r entgegen dem Zuge der Feder rf in die Richtung des Pfeiles x verschoben und greift in die Zähne des Rades zr ein. Der Sperrzahn sz, welcher bei diesem Vorgange ebenfalls immer in die nächste Kerbe des Zahnrades zr einschnappt, hat den Zweck, eine Verdrehung, welche nicht im Sinne der Richtung des gebogenen Pfeiles verläuft, zu verhindern, so dass selbst bei irrtümlicher Verdrehung über die gewünschte Zahl hinaus solange weiterhin in derselben Richtung gedreht werden muss, bis diese Zahl abermals unter dem Schaufenster sl erscheint.
Nach der Einstellung des Hunderters wird der Knopf z so verdreht, dass der gewünschte Stellenwert des Zehners der Zahl in dem zugeordneten Schaufenster sl erscheint. Durch die Drehung des Knopfes z wird keine weitere Linksverschiebung des Rechens r hervorgerufen, da der Greiferansatz ga2 nach vorhergegangener Einstellung des nächsthöheren Stellenwertes, wie aus den Abständen der Greifer-
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nach Anlangen der nächsthöheren Zahnscheibe in der Ruhestellung wieder in des zugeordnete Zahnrad zr zum Eingreifen kommt.
Nach der Einstellung des Zehners erfolgt die Einoreinstellung. Wie beschrieben, wird auch der Knopfeauf denEinerstellenwert der gewünschten Teilnehmerzahl gedreht und nach Abheben des Telephons
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erfolgt ohne weitere Handhabung die Herstellung der Gesprächsverbindung durch die Wählergarnituren. Durch die Drehung des Einerknopfes e geschieht ebenfalls keine weitere Verschiebung des Rechens 1', dagegen wird bei Verlassen der Ruhestellung die Feder 1 vom Ansatz ek, welcher im Drehbolzen des Einerknopfes e befestigt ist, freigegeben, öffnet den Kontakt mit Feder 2 und legt sich an Feder 3 des Sprechkontaktes sk. Nach Freigabe des Sprechkontaktes sk passiert der Ansatz ek den Anrufkontakt ak, wodurch die Federn 4 und 5 in Kontakt kommen.
Hat der Ansatz ek den Anrufkontakt ak verlassen, so kann vorläufig die Öffnung des Kontaktes an den Federn 4 und 5 nicht erfolgen, da die Feder 4 vom Ansatz e & hinter das hakenförmige freie Ende der Blattfeder bf gedrückt wurde und daher in dieser Lage festgehalten wird.
Erfolgt nun nach geschehener Einstellung ein Anruf vom Amte aus, so hat derselbe folgenden Stromverlauf : Von der einseitig geerdeten Rufstromquelle durch die a-Leitung der Verbindungsgarnituren, Leiter 6,7 und 8, durch den Wechselstromwecker WW, Leiter 9 und 10 über dm Kondenóator c und
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nur das Mikrotelephon vom Hakenumschllter abgehoben, wodurch einesteils die Erdung der a-Leitung zum Zwecke des Ansprechens das Vorwählers, Anrufsuchers od. dgl. erfolgt : Erde, Leiter 14,
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garnitur wird von dieser aus, b3i Passieren jeder Gruppe ein Stromstoss iiber die b-Leitung und überletzt beschriebenen Stromkreis zur Erdegesendet.
Dadurch zieht der Schaltmagnet seinen Anker MA an, welcher nach Stromloswerden dem Zuge der Feder sf folgend, wieder in die Ruhelage zurückkehrt. Der Magnetanker MA, welcher in den Schrauben s gelagert ist und an dessen brückenförmigen Magnetankerhebel AH der Rechen r längsverschiebbar befestigt ist, hat an seinem hochgebogenen Ende die Blattfeder bof isoliert
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eine seitliche Verschiebung der Blattfeder bf gegen die Anrufkontaktfeder 4, wodurch dieselbe bei erstmaligem Ansprechen des Schaltmagneten SM seitwärts ausgleiten kann und, in die Ruhelage zurück- kehrend, den Kontakt mit der Feder 5 des Anrufkontaktes ak öffnet, was gleichbedeutend mit der Entfernung der Erdung von der a-Leitung ist.
Durch das Ansprechen des Schaltmagneten SM gleitet des ferneren der, in einer Kerbe des dem Knopfe h zugeordneten Zahnrädehens zr liegende Greiferansatz des Rechens 'in die nächst vorhergelegene Kerbe des Zahnrädchens zr, da das Zahnrad durch den Sperrhahn sz an der Rückwärtsbewegung verhindert wird. Bei Stromloswerden des Schaltmagueten SM wird der Magnetanker MA, dem Zuge der Feder sf folgend, in die Ruhelage zurückbefordert, was sich am Zahnrädchen zr so auswirkt, dass dasselbe vom Greiferansatz ga1 um einen Zahn in der Richtung des gebogenen Pfeiles vorwärts geschoben wird. Dabei hat auch der Sperrhahn sz in die nächst vorhergelegene Kerbe des Zahnrades zr eingegriffen.
Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, als Stromstösse durch den Schaltmagneten SM gesendet werden und diese Stromstösse wieder erfolgen nur so lange, bis der Drehbolzenansatz ek des Knopfes h mit der zugeordneten Feder ei in Berührung kommt und dadurch die a-Leitung neuerdings geerdet wird. Der Stromkreis ist folgender : Erde, Leiter 14, Feder 13 und 28 des Hakenumschalters HU, Leiter 38, Körper der Nummernscheibe und Ansatz e7., Feder ef
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Stromimpuls erfolgt bereits von der nächsten Wählereinheit aus, und hat den Zweck durch Weiterdrehen des Hunderterzahnrades zr um einen Zahn die Erdung der a-Leitung an der Feder ef wieder aufzuheben.
Das nächste Ansprechen des Schaltmagneten SM hat nun zur Folge, dass der Greiferansatz gct, nicht mehr in eine Zahnkerbe, sondern in den zugeordneten Einschnitt ei, dem Zuge der Feder rf folgend, so weit einwärts gleitet, bis die weitere Verschiebung des Rechens r durch den in eine Kerbe des dem Zehnerknopf z zugeordneten Zahnrädchens zr eingreifenden Greiferansatzes ga2 begrenzt wird. Nach Stromloswerden des Schaltmagneten SM werden diesmal sowohl der Knopf h, als auch der Knopf z um einen Zahn weiter geschoben. Der Knopf h steht nun in der Ruhestellung, in der er gezeichnet erscheint, und kann durch keinen weiteren Stromimpuls mehr verdreht werden.
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spricht die Zahl der Stromstösse bis zur Erdung jeweils der eingestellten Zahl. War z.
B. die eingestellte Zahl 9, so bedarf es zehn Stromimpulse bis zur Erdung, da wie auf der Zeichnung zu ersehen, als Anfang #Null" gewählt wurde. Zur Weiterbeförderung in die Ruhestellung sind dann noch zwei Stromstoss notwendig, von denen jedoch der letzte gleichzeitig als erster Stromimpuls für die Zahnscheibe or des nächst niederen Stellenwertes ausgenutzt wird.
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Auch hier sind die Vorgänge dieselben wie bei dem Knopf h. Bei dem letzten Stromimpuls gleitet der Greiferansatz < jf% soweit einwärts in den Einschnitt et der Zahnscheibe zr, bis der Greiferansatz ga3 in eine Kerbe des zugeordneten Einerzahnrades zr zu liegen kommt, und das Stromloswerden des Schaltmagneten SM bewirkt beim Knopf z die Bewegung in die Ruhelage und schiebt den Einerknopf e um den ersten Zahn weiter. Wie aus dem Abstand der Feder ef von dem Drehbolzenansatz e7c des Knopfes e in Ruhestellung zu erreichen ist, genügt beim Zahnrädchen zr des Knopfes e ein Stromimpuls zur Beförderung von der Erdungsstellung in die Ruhelage.
Es kann jedoch auch der Stromfluss nach dem letzten Impuls weiterhin andauern, wobei der Magnetanker MA bleibend festgehalten wird. Dies ist das Zeichen des Besetztseins des gewünschten Teilnehmers, welches an der Nummernscheibe nb des Einerknopfes e durch Verbleiben des roten Feldes b unter der Schaulinse sl angezeigt wird. Wird nun nach Konstatierung des Besetztseins in beschriebener Weise das Telephon auf den HakeniiDrchalter EU gehängt, so wird der Stromfluss durch den Schaltmagneten SM zur Erde, an den Federn 34 und 13 des Hakenumschalters unterbrochen, und der Schalt-
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auch das Zahnrädchen zr des Einerknopfes e vermittels des Greiferansatzes ya ; g in die Ruhelage bewegt.
Diese Bewegung in die Ruhelage erfolgt auch bei Freisein des gewünschten Teilnehmers, jedoch in diesem Falle selbsttätig, ohne irgendwelche Verzögerung. Bei Anlangen des Einerknopfes e in der Ruhelage sind wieder am Sprechkontakt sk die Federn 1 und 2 geschlossen, wie dies die Zeichnung erkennen lässt und ist dadurch die Spreehverbindung hergestellt : a-Leiter, 6,7 und M, primäre Wicklung der Induktionsspule 7 Leiter 8 ?', Mikrophon M, Leiter 16, Federn 17, 12 und 18 des HakenumschaltersHU, Leiter20 und 4
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Nach Beendigung des Gespräches wird das Telephon an den Hakenumschalter HU gehängt und dadurch einesteils an den Federn 17 und 18 des Hakenumschalters HU die Öffnung des Sprechstromkreises bewirkt, andernteils der Kreis für einen zu gewärtagenden Anruf vorbereitet : a-Leiter, 6,7, 8,
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umschalters HU, Leiter 14 zur Erde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger Zahlen, bei welchem nach Einstellen aller Stellenwerte der Zahl des gewünschten Teilnehmers durch mittelbbar oder unmittelbar von den die Gesprächsverbindung herstellenden Wählergarnituren beim Einstellen zurückgesendete Stromstösse die Rückstellung der Nummernscheiben in die Ruhelage erfolgt und dadurch die Gespräehsverbindung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung der Nummernscheiben in der ihrem Stellenwerte entsprechenden Reihenfolge durch Vermittlung eines am Ankerhebel (AB) längsverschiebbar angebrachten Rechens (1') geschieht, u. zw.
so, dass vorerst ein Greiferansatz (go,) des Rechens (r) in das Zahnrädchen (zr) des zugeordneten Knopfes des höchsten Stellenwertes eingreift, sodann nach Rückstellung dieses Knopfes in die Ruhelage der dem nächsthöchsten Stellenwert zugeordneten Greiferamatz (M) in das Zahnrädchcn dieses Stellenwertes eingreift und
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vollzogen ist.