AT100934B - Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger Zahlen. - Google Patents

Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger Zahlen.

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AT100934B
AT100934B AT100934DA AT100934B AT 100934 B AT100934 B AT 100934B AT 100934D A AT100934D A AT 100934DA AT 100934 B AT100934 B AT 100934B
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  Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger
Zahlen. 



   Der erfindungsgemäss ausgestaltete Nummernsender gestattet ein einleitendes festes Einstellen mehrstelliger Zahlen ohne Nebenmanipulation, wie Aufziehen eines Triebwerkes od. dgl. und ist für Rückimpulssysteme bestimmt. Zum Unterschiede von bereits bekannten für Impulssendung eingerichteten Nummernsendern, welche oben   angeführte   Merkmale aufweisen,   ermöglicht   dieser ohne jedwedes komplizierte Triebwerk oder ähnlich gearteten Mechanismus nur durch Vermittlung der zahnradartig ausgebildeten Nummernscheiben, in welche am Ende des Magnetankerhebels befestigte Greifer einschnappen, die Einstellung bzw. Rückstellung durch in den Magneten gesendete Stromimpulse.

   Auch von bereits bekannten Nummernsendern solcher Art unterscheidet sich derselbe insofern, als des weiteren mit Hilfe eines am Ende des Magnetankerhebels befestigten verschiebbaren Rechens, an welchem die vorerwähnten Greiferansätze so angebracht sind, dass immer nur einer dieser Ansätze, u. zw. in nach dem Stellenwert abgestufter   Zeitfolge,   z.

   B. zuerst in die Zähne der Tausenderscheibe, sodann in die   Hunderterschdben   usw. eingreifen kann, eine vorherige Einstellung aller Stellenwerte der Kennzahl des   gewünschten   Teilnehmers 
 EMI1.1 
 so gut wie ausgeschaltet, andernteils die Zeitdauer zur Herstellung einer   Gesprächsverbindung   und hiemit die Dauer der Beanspruchung der   Yerbindungsgarnituren   um ein   wesentlich,,     verkürzt.   



   Vorgesagtes soll noch an Hand der Zeichnung genauer erläutert werden. Die Zeichnung stellt eine Nummernscheibe für 999 Teilnehmer nebst Schaltung in Verbindung mit einem Sprechapparat dar. 



   Ausserdem ist noch ein Schalter Ss für zwei Stellungen eingezeichnet, durch welchen bei Nieder-   drücken   bezweckt wird, dass auch bei auf einen gewünschten Teilnehmer eingestelltem Nummernsender vor Abheben des Mikrotelephons ein eventuell ankommendes Gespräch ohne   Rückstellung   des Nummernsenders entgegengenommen werden kann. 



   Die Einstellung auf eine gewünschte Nummer wird folgendermassen   bewerkstelligt :   
 EMI1.2 
 mithin der Rechen r entgegen dem Zuge der   Feder rf in   die Richtung des Pfeiles   x verschoben   und greift in die Zähne des Rades zr ein. Der Sperrzahn   sz,   welcher bei diesem Vorgange ebenfalls immer in die nächste Kerbe des Zahnrades zr einschnappt, hat den Zweck, eine Verdrehung, welche nicht im Sinne der Richtung des gebogenen Pfeiles   verläuft,   zu verhindern, so dass selbst bei irrtümlicher Verdrehung über die gewünschte Zahl hinaus solange weiterhin in derselben Richtung gedreht werden muss, bis diese Zahl abermals unter dem Schaufenster   sl erscheint.   



   Nach der Einstellung des Hunderters wird der Knopf   z   so verdreht, dass der gewünschte Stellenwert des   Zehners   der Zahl in dem zugeordneten Schaufenster sl erscheint. Durch die Drehung des Knopfes z wird keine weitere Linksverschiebung des Rechens r hervorgerufen, da der Greiferansatz ga2 nach vorhergegangener Einstellung des nächsthöheren Stellenwertes, wie aus den   Abständen   der Greifer- 
 EMI1.3 
 nach Anlangen der   nächsthöheren   Zahnscheibe in der Ruhestellung wieder in des zugeordnete Zahnrad   zr   zum Eingreifen kommt. 



   Nach der Einstellung des Zehners erfolgt die Einoreinstellung. Wie beschrieben, wird auch der   Knopfeauf denEinerstellenwert   der   gewünschten Teilnehmerzahl   gedreht und   nach Abheben des Telephons   

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 erfolgt ohne weitere Handhabung die Herstellung der Gesprächsverbindung durch die Wählergarnituren. Durch die Drehung des Einerknopfes e geschieht ebenfalls keine weitere Verschiebung des   Rechens 1',   dagegen wird bei Verlassen der Ruhestellung die Feder 1 vom Ansatz ek, welcher im Drehbolzen des Einerknopfes e befestigt ist, freigegeben, öffnet den Kontakt mit Feder 2 und legt sich an Feder 3 des Sprechkontaktes sk. Nach Freigabe des Sprechkontaktes sk passiert der Ansatz ek den Anrufkontakt ak, wodurch die Federn 4 und 5 in Kontakt kommen.

   Hat der Ansatz   ek   den Anrufkontakt ak verlassen, so kann vorläufig die Öffnung des Kontaktes an den Federn 4 und 5 nicht erfolgen, da die Feder 4 vom Ansatz   e &    hinter das hakenförmige freie Ende der Blattfeder   bf gedrückt   wurde und daher in dieser Lage festgehalten wird. 



   Erfolgt nun nach geschehener Einstellung ein Anruf vom Amte aus, so hat derselbe folgenden Stromverlauf : Von der einseitig   geerdeten Rufstromquelle   durch die a-Leitung der Verbindungsgarnituren, Leiter 6,7 und   8,   durch den Wechselstromwecker WW, Leiter 9 und 10   über dm Kondenóator c   und 
 EMI2.1 
 nur das Mikrotelephon vom Hakenumschllter abgehoben, wodurch einesteils die Erdung der a-Leitung zum Zwecke des Ansprechens das   Vorwählers,   Anrufsuchers od. dgl. erfolgt : Erde, Leiter 14, 
 EMI2.2 
 garnitur wird von dieser aus, b3i Passieren jeder Gruppe ein Stromstoss iiber die b-Leitung und überletzt beschriebenen Stromkreis zur Erdegesendet.

   Dadurch zieht der Schaltmagnet seinen Anker MA an, welcher nach Stromloswerden dem Zuge der Feder sf folgend, wieder in die Ruhelage   zurückkehrt.   Der Magnetanker MA, welcher in den Schrauben s gelagert ist und an dessen brückenförmigen Magnetankerhebel AH der Rechen r   längsverschiebbar   befestigt ist, hat an seinem hochgebogenen Ende die Blattfeder bof isoliert 
 EMI2.3 
 eine seitliche Verschiebung der Blattfeder bf gegen die Anrufkontaktfeder 4, wodurch dieselbe bei erstmaligem Ansprechen des Schaltmagneten SM seitwärts ausgleiten kann und, in die Ruhelage   zurück-   kehrend, den Kontakt mit der Feder 5 des Anrufkontaktes ak öffnet, was gleichbedeutend mit der Entfernung der Erdung von der a-Leitung ist.

   Durch das Ansprechen des   Schaltmagneten SM   gleitet des ferneren der, in einer Kerbe des dem Knopfe h zugeordneten Zahnrädehens zr liegende   Greiferansatz   des Rechens 'in die nächst vorhergelegene Kerbe des Zahnrädchens zr, da das Zahnrad durch den Sperrhahn sz an der Rückwärtsbewegung verhindert wird. Bei Stromloswerden des   Schaltmagueten SM   wird der Magnetanker MA, dem Zuge der Feder sf folgend, in die Ruhelage   zurückbefordert,   was sich am Zahnrädchen zr so auswirkt, dass dasselbe vom   Greiferansatz ga1   um einen Zahn in der Richtung des gebogenen Pfeiles vorwärts geschoben wird. Dabei hat auch der Sperrhahn   sz   in die nächst vorhergelegene Kerbe des Zahnrades zr eingegriffen.

   Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, als Stromstösse durch den Schaltmagneten SM gesendet werden und diese   Stromstösse   wieder erfolgen nur so lange, bis der Drehbolzenansatz ek des Knopfes h mit der zugeordneten Feder ei in Berührung kommt und dadurch die a-Leitung neuerdings geerdet wird. Der Stromkreis ist folgender : Erde, Leiter   14,   Feder 13 und 28 des   Hakenumschalters HU,   Leiter 38, Körper der Nummernscheibe und Ansatz   e7.,   Feder ef 
 EMI2.4 
 Stromimpuls erfolgt bereits von der nächsten Wählereinheit aus, und hat den Zweck durch Weiterdrehen des Hunderterzahnrades   zr   um einen Zahn die Erdung der a-Leitung an der Feder ef wieder aufzuheben. 



   Das nächste Ansprechen des Schaltmagneten SM hat nun zur Folge, dass der Greiferansatz   gct,   nicht mehr in eine Zahnkerbe, sondern in den zugeordneten Einschnitt ei, dem Zuge der Feder rf folgend, so weit einwärts gleitet, bis die weitere Verschiebung des Rechens   r durch   den in eine Kerbe des dem Zehnerknopf   z   zugeordneten Zahnrädchens zr eingreifenden Greiferansatzes   ga2   begrenzt wird. Nach Stromloswerden des Schaltmagneten SM werden diesmal sowohl der Knopf   h, als auch   der Knopf z um einen Zahn weiter geschoben. Der Knopf h steht nun in der Ruhestellung, in der er gezeichnet erscheint, und kann durch keinen weiteren Stromimpuls mehr verdreht werden. 
 EMI2.5 
 spricht die Zahl der Stromstösse bis zur Erdung jeweils der eingestellten Zahl. War z.

   B. die eingestellte Zahl 9, so bedarf es zehn Stromimpulse bis zur Erdung, da wie auf der Zeichnung zu ersehen, als Anfang   #Null" gewählt wurde.   Zur Weiterbeförderung in die Ruhestellung sind dann noch zwei Stromstoss notwendig, von denen jedoch der letzte gleichzeitig als erster Stromimpuls für die Zahnscheibe or des nächst niederen Stellenwertes ausgenutzt wird. 

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   Auch hier sind die Vorgänge dieselben wie bei dem Knopf h. Bei dem letzten Stromimpuls gleitet der Greiferansatz    < jf%   soweit einwärts in den Einschnitt et der Zahnscheibe zr, bis der Greiferansatz   ga3   in eine Kerbe des zugeordneten Einerzahnrades   zr zu   liegen kommt, und das Stromloswerden des Schaltmagneten SM bewirkt beim Knopf z die Bewegung in die Ruhelage und schiebt den Einerknopf e um den ersten Zahn weiter. Wie aus dem Abstand der Feder ef von dem Drehbolzenansatz e7c des Knopfes e in Ruhestellung zu erreichen ist, genügt beim Zahnrädchen zr des Knopfes e ein Stromimpuls zur Beförderung von der Erdungsstellung in die Ruhelage. 



   Es kann jedoch auch der Stromfluss nach dem letzten Impuls weiterhin andauern, wobei der Magnetanker MA bleibend festgehalten wird. Dies ist das Zeichen des Besetztseins des gewünschten Teilnehmers, welches an der Nummernscheibe nb des Einerknopfes e durch Verbleiben des roten Feldes b unter der Schaulinse sl angezeigt wird. Wird nun nach Konstatierung des Besetztseins in beschriebener Weise das Telephon auf den   HakeniiDrchalter EU   gehängt, so wird der Stromfluss durch den Schaltmagneten SM zur Erde, an den Federn 34 und 13 des Hakenumschalters unterbrochen, und der Schalt- 
 EMI3.1 
 auch das Zahnrädchen   zr   des Einerknopfes e vermittels des Greiferansatzes   ya ; g   in die Ruhelage bewegt. 



   Diese Bewegung in die Ruhelage erfolgt auch bei Freisein des gewünschten Teilnehmers, jedoch in diesem Falle selbsttätig, ohne irgendwelche Verzögerung. Bei Anlangen des Einerknopfes e in der Ruhelage sind wieder am Sprechkontakt sk die Federn   1 und   2 geschlossen, wie dies die Zeichnung erkennen lässt und ist dadurch die Spreehverbindung hergestellt : a-Leiter, 6,7 und   M,   primäre Wicklung der Induktionsspule   7 Leiter 8 ?', Mikrophon   M,   Leiter 16, Federn 17, 12   und 18 des HakenumschaltersHU, Leiter20 und 4 
 EMI3.2 
 



   Nach Beendigung des Gespräches wird das Telephon an den Hakenumschalter HU gehängt und dadurch einesteils an den Federn 17 und 18 des Hakenumschalters HU die Öffnung des Sprechstromkreises bewirkt, andernteils der Kreis für einen zu gewärtagenden Anruf vorbereitet : a-Leiter, 6,7,   8,   
 EMI3.3 
 umschalters HU, Leiter 14 zur Erde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger Zahlen, bei welchem nach Einstellen aller Stellenwerte der Zahl des   gewünschten   Teilnehmers durch mittelbbar oder unmittelbar von den die Gesprächsverbindung herstellenden Wählergarnituren beim Einstellen   zurückgesendete   Stromstösse die Rückstellung der Nummernscheiben in die Ruhelage erfolgt und dadurch die   Gespräehsverbindung   hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass   die Rückstellung   der Nummernscheiben in der ihrem Stellenwerte entsprechenden Reihenfolge durch Vermittlung eines am Ankerhebel   (AB)     längsverschiebbar   angebrachten Rechens   (1') geschieht,   u. zw.

   so, dass vorerst ein Greiferansatz   (go,)   des Rechens (r) in das   Zahnrädchen   (zr) des zugeordneten Knopfes des höchsten Stellenwertes eingreift, sodann nach   Rückstellung   dieses Knopfes in die Ruhelage der dem   nächsthöchsten   Stellenwert zugeordneten   Greiferamatz (M)   in das   Zahnrädchcn   dieses Stellenwertes eingreift und 
 EMI3.4 
 vollzogen ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetischer Nummernsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Rückstellung des Einserknopfes (e) durch Stromimpulse zwecks Herstellung einer Gesprächsverbindung das Besetztsein des gewünschten Teilnehmers durch Verbleiben des an der Nummernscheibe des Einerknopfes angeordneten Besetztzeichens (b) unter der zugeordneten Schaulinise (si) dadurch erreicht werden kann, dass durch dauerndes Stromsenden in den Schaltmagneten (SM) von den Wählergarnituren aus bei Anlangen des Knopfes (e) in der letzten Stellung vor der Ruhestellung der Magnetanker (MA) festgehalten und erst nach Aufhängen des Telephons und Unterbrechen des Stromkreises am Hakenumschalter (HU) durch die Feder (sf) in die Ruhelage zurückgebracht werden kann,
    womit auch die Rückstellung des Einerknopfes in die Ruhelage bewirkt wird.
    3. Elektromagnetischer Nummernsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei EMI3.5 den Haken der Blattfeder (st) gedrückt und der Kontakt (ak) dadurch zwecks Anruf zum Amte bzw. Einleitung der Wählertätgkeit nach fertiger Einstellung der Nummernscheibe und Abheben des Telephons vom Hakenumschalter (HU) geschlossen gehalten wird, bis bei erstmaligem Stromimpulse über den zweiten Leiter durch den Schaltmagneten (SM) der Magnetanker (MA) angezogen und dadurch die auf demselben isoliert aufgesetzte Blattfeder (bf) seitwärts geschoben wird, die Feder des Anrufkontaktes (ale) freigibt, und dadurch den Kontakt öffnet.
    4. Elektromagnetischer Nummernsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigen eines besonderen Sprechschalters (Ss) noch nach geschehener Einstellung der Nummernscheibe auf die Zahl eines gewünschten Teilnehmers vor Abheben des Fernhörers ein ankommendes Gespräch ohne Rückstellung der Nummemscheibe in die Ruhelage entgegengenommen werden kann.
AT100934D 1924-05-30 1924-05-30 Elektromagnetischer Nummernsender zum einleitenden festen Einstellen mehrstelliger Zahlen. AT100934B (de)

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