WO2009129809A2 - Vorrichtung und verfahren für den hochwasser-, küsten- oder kolkschutz - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren (1) fϋr den Hochwasser-, und Küsten- oder Kolkschutz. Um einen kostengünstigen, haltbaren und wirksamen Schutz zu bieten, wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung (1) eine oder mehrere elastische Platten (2, 75) sowie Befestigungsmittel (3) zur Fixierung der Platten an den zu schützenden Stellen (12) aufweist. Ebenfalls offenbart ist ein Verfahren, bei dem eine oder mehrere elastische Platten (2, 75) mit Befestigungsmitteln (3) an den zu schützenden Stellen (12) fixiert werden.

Description


  Titel: Vorrichtung und Verfahren für den Hochwasser-, Küstenoder 

  
Kolkschutz 

  
Anmelder: Anton Kanand 

  
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren für den Hochwasser-, Küstenoder Kolkschutz. Derartige Vorrichtungen und Verfahren werden beispielsweise zum Schutz von Küsten, Inseln, Bauwerken am und im Meer, Kanälen, Häfen und Gewässeruntergründen verwendet. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, einen dauerhaften Schutz gegen die Wirkungen von Seegang, Sturmfluten, Wellen, Strömungen und Gezeiten zu gewährleisten. Nach dem Stand der Technik bekannte Vorrichtungen sind Dünen, Deiche, Deckwerke, Wellenbrecher, Buhnen, Lahnungen, Sperrund Leitwerke. Nachteil an diesen Vorrichtungen ist, dass sie durch die einwirkenden Strömungen und Kräfte ständigen Zerstörungen ausgesetzt sind, die aufwendige Reparaturarbeiten notwendig machen. 

  
Ein weiterer Nachteil ist, dass die bekannten Schutzmassnahmen aufwändig, aber dennoch hinsichtlich ihrer Schutzwirkung oft unzureichend sind. Beispielsweise können Buhnen den Landverlust nicht aufhalten und haben durch ihre Wirkung auf die Strömung nachteilige Wirkungen auf Ökosysteme. Erhebliche Nachteile haben auch so genannte Tetrapoden, schwere Betonteile, die als Wellenbrecher dienen. Diese Bauwerke erzeugen schädliche Strömungen, die eine Sedimentation von Sand verhindern und so den Landverlust sogar beschleunigen. Im OffshoreBereich, z.B. bei Monopiles von Windkraftanlagen, ist es Stand der Technik als Kolkschutz ca. 500 bis 1000 t Steine aufzuschichten. Nach Rückbau der Anlagen in ca. 20 Jahren stellt dieser Steinhaufen ein gefährliches Hindernis für die Fischerei dar. 

  
Im Bereich des Küstenschutzes wendet man Verfahren zur Sandvorspülung an, damit Wellen in einem möglichst flachen Winkel auf die Landfläche auflaufen. Diese Verfahren sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, weil der Sand immer wieder vom Wasser abgetragen wird und deshalb ständig neu vorgespült werden muss. 

  
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren für den Hochwasser-, Küstenoder Kolkschutz vorzuschlagen, die einen haltbaren, kostengünstigen und dabei einen wirksamen Schutz bieten. 

  
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung für den Hochwasserund Küstenschutz eine oder mehrere elastische Platten sowie Befestigungsmittel zur Fixierung der Platten an den zu schützenden Stellen aufweist. Die Rückseite bzw. die Unterseite der Platten dient als Auflagefläche für den Boden oder den Untergrund und die Vorderseite bzw. die Oberseite der Platten dient als 

  
Auflauffläche für Wasser oder Wellen, oder im Offshore-Bereich als Schutz gegen die abtragenden Sandund Wasserwirbel. Die Flexibilität der Platten hat dabei mehrere Vorteile. Zum einen passen sich die Platten dem Verlauf der Küstenlinie oder Unebenheiten des Bodens an, zum anderen kann die Platte durch ihre Flexibilität und elastischen Eigenschaften die Energie der Wellen und Wirbel aufnehmen und ist dadurch widerstandsfähiger und haltbarer als bekannte, starre Vorrichtungen. Die Vorrichtung ist ausserdem von Personen begehbar oder von Fahrzeugen befahrbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Vorrichtung für schwimmende Personen oder bei einer Kollision mit Wasserfahrzeugen ungefährlich ist. Die elastischen Platten können einschichtig sein oder aus mehreren Schichten bestehen.

   Die elastischen Platten können direkt auf eine Bodenoberfläche verlegt werden, beispielsweise an hochwassergefährdeten Strandbereichen. Sie können auch unter der Oberfläche liegen, indem sie zunächst verlegt und danach eine Sandvorspülung durchgeführt wird, so dass sie nicht sichtbar unter der Sandbzw. Bodenoberfläche liegen. Die Sandbzw. Bodenoberfläche kann sich dabei an Land oder auch unter der Wasserbzw. Meeresoberfläche befinden. Die Vorrichtung kann zum Schutz von küstenoder gewässernahen Bauwerken oder auch als Verkolkungsschutz für OffshoreBauwerke eingesetzt werden. Unter Verkolkung werden Erosionserscheinungen eines wasserbedeckten Bodens durch Strömungen verstanden. Im Offshore-Bereich hat der vorgeschlagene Kolkschutz den Vorteil, dass er einfach rückgebaut werden kann und einen hindernisfreien Meeresboden zurücklässt. 

  
In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die elastischen Platten aus Gummi. Gummi ist ein besonders leichtes, widerstandsfähiges, haltbares und wiederverwertbares Material. Ein erheblicher Vorteil von Gummi ist seine 

  
Beständigkeit gegenüber Salzwasser, d.h. es tritt keine Korrosion auf. Durch die lange Haltbarkeit des Materials und Widerstandsfähigkeit ist die Schutzvorrichtung praktisch wartungsfrei. Das Gummi kann ausserdem aus Naturkautschuk umweltfreundlich hergestellt sein. Es hat sich gezeigt, dass ein besonders guter Schutz erzielt wird, wenn die Platte eine Dicke von etwa 2 cm aufweist. Geeignete elastische Platten sind mit einer Fläche von etwa einem Quadratmeter oder als Rollen mit einer Breite von einigen Metern und einer Länge von bis zu mehreren hundert Metern erhältlich. Sie können als Rollen auf eine Weise zu den zu schützenden Stellen transportiert und dort dann abgerollt und befestigt werden. 

  
Die elastischen Platten sind mittels Vulkanisierung oder mechanisch mittels 

  
Verbindungsmitteln miteinander verbunden. Hierdurch können grössere Abschnitte eines gefährdeten Bereiches geschützt werden, d.h. bis zu einigen Quadratkilometern oder mehr. Eine optionale wasserdichte Verbindung der Platten, wie sie etwa bei Verbindung mittels Vulkanisierung entsteht, verhindert dabei eine Durchfeuchtung oder Unterspülung des Untergrunds. 

  
Die Flexibilität oder Steifigkeit der Platten wird je nach Bedarf dadurch verbessert, dass die elastischen Platten eine oder mehrere Einlagen, insbesondere aus textilem Gewebe, oder eine Armierung aus Stahlstäben, Stahldrähten oder Stahlseilen im Material aufweisen. Die Platten können dann ausserdem grössere Druckund Zugkräfte aufnehmen und sind auch begehbar und befahrbar. 

  
Um eine übermässige Verformung der elastischen Platten durch Sogkräfte von abfliessendem Wasser zu vermeiden, sind für die elastischen Platten neben dem oben genannten versteifenden Gewebe oder Einlagen aus Stahl zusätzliche, externe Versteifungselemente vorgesehen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die elastischen Platten durch Betonbalken zu versteifen. Hierbei können die Platten in einer Richtung durch die innere Stahlarmierung und in der anderen Richtung zusätzlich durch die auf der Oberfläche angeordneten Betonbalken versteift werden. Durch sein Gewicht kann der Betonbalken auch als Befestig u ngsmittel dienen. 

  
Die elastischen Platten werden mittels Befestigungsmitteln an den zu schützenden Stellen fixiert. Dies kann beispielsweise eine dem Wasser zugewandten Seite eines Deiches, einer Düne oder die Abbruchkante einer Küste sein. Als Befestigungsmittel sind besonders Erdschrauben, Erdspiesse oder Zementspülanker geeignet, mittels derer die Platten im Untergrund sicher verankert werden. Hierzu weisen die elastischen Platten Öffnungen auf, durch die die Befestigungsmittel hindurchgeführt sind. Die Öffnungen werden dann jeweils durch einen Kopf der Erdschrauben, Erdspiesse oder Zementspülanker abgedeckt. Die Befestigungsmittel können aber auch den elastischen Platten aufliegen, wie etwa Betonbalken oder vorgespülter Sand. 

  
Eine besonders stabile Verankerung ist durch einen Zementspülanker möglich. Dieser umfasst ein Rohr mit einer am oberen Ende angeordneten Rohrplatte, die ein Loch für die obere Rohröffnung aufweist sowie ein oberes Innengewinde für eine Verschlussschraube mit einer Kopfplatte. Am unteren Ende des Rohres befindet sich eine Bohrkrone. Durch das Rohr wird eine flüssige Zementsuspension oder ein anderes Bindemittel gepresst und der 

  
Zementspülanker dabei in den Boden getrieben. Der an der unteren Rohröffnung austretende Zement umgibt das Rohr und verankert es nach der Aushärtung formschlüssig im Boden. Danach wird die elastische Platte mit einem Loch über die Rohrplatte des Zementspülankers gelegt und die Verschlussschraube durch das Loch in das Innengewinde des Rohrs eingeschraubt. Die elastische Platte bzw. die miteinander verbundenen elastische Platten werden so zwischen Rohrplatte und Kopfplatte wasserdicht eingespannt und sicher im Boden verankert. 

  
Um ein Hinterspülen der Vorrichtung zu verhindern, ist an ihren beiden seitlichen Enden jeweils eine gegenüber den Platten abgewinkelte Spundwand vorgesehen. Die Spundwand kann dabei ein separates, an die Platten angesetztes Teil sein. Sie kann ebenso als Endabschnitt der elastischen Platten selbst ausgebildet sein, der an seinem Anfang eine Krümmung aufweist und sich so vom Wasser weg in Richtung zur Landseite hin erstreckt. 

  
Als weiteres Befestigungsmittel sind eine oder mehrere im Wesentlichen waagrecht angeordnete und mit der Vorrichtung verbundene Bodenplatten vorgesehen. Die Bodenplatten dienen als grossflächige Auflage für die Vorrichtung und verhindern so ein Einsinken im Untergrund. Die Bodenplatten können direkt auf der Bodenoberfläche aufliegen oder innerhalb des Untergrundes angeordnet sein. Die elastischen Platten sind mit Bodenplatten ausserdem mit waagrecht oder schräg verlaufenden Stützgliedern verbunden. Die Stützglieder fixieren so die elastischen Platten in einer relativ zur Bodenplatte vertikalen oder geneigten Position, indem ein selbsttragender Rahmen gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform ist es deshalb nicht notwendig, dass die Platten bei der Montage mit ihrer Rückseite auf einem Untergrund aufliegen.

   Die Stützglieder haben den Zweck, die Vorrichtung für eine Sandvorspülung vorzubereiten und um zusätzliche und doppelte Arbeiten danach zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bodenplatten und die Stützglieder Druckund Sogkräfte, die auf die elastischen Platten einwirken, aufnehmen. In Längsrichtung verlaufende Stützglieder nehmen auch in dieser Richtung einwirkende Kräfte auf. Insgesamt wird die Vorrichtung durch Bodenplatten und Stützglieder also stabilisiert. 

  
Eine weitere Fixierung und Stabilisierung der Vorrichtung ergibt sich dadurch, dass die Bodenplatten Ankerelemente zur Verankerung im Untergrund aufweisen. 

  
Die elastischen Platten weisen entlang ihrer unteren Kante verlaufende Auflageelemente auf, welche vorzugsweise als im vertikalen Querschnitt etwa T- förmige Profile ausgebildet sind. Die Auflageelemente dienen der Fixierung und Stabilisierung der Vorrichtung. 

  
Die elastischen Platten weisen an ihrer Oberseite Vertiefungen oder Erhebungen auf, um Sand oder anderes Bodenmaterial festzuhalten. Hierdurch wird der Abtrag von Sand aufgrund des äolischen Transports verhindert oder vermindert. Die Vertiefungen oder Erhebungen können durch eine zusätzliche Schicht gebildet werden, die durch Verklebung oder Vulkanisierung aufgebracht wird. Die elastische Platte kann alternativ auch einstückig sein, wobei die Vertiefungen und Erhebungen aus dem Material der elastischen Platte geschnitten sind. 

  
Die elastischen Platten können durchgängige Wasserablauföffnungen aufweisen. Hierdurch sammelt sich bei einer Flut oberhalb der elastischen Platten kein Wasser an, sondern dieses läuft durch die Platten hindurch in den Boden ab. Hierdurch wird vermieden, dass das Wasser mit Sand eine flüssige Suspension bildet, welche dann leicht fortgespült werden könnte. Der Sand bleibt dadurch oberhalb der elastischen Platten liegen und dient als zusätzlicher Schutz. Zusätzlich ist eine wasserdurchlässige, sandundurchlässige Filterschicht, insbesondere eine Vliesstoffschicht, vorgesehen, vorzugsweise an der Unterseite der elastischen Platten. Hierdurch wird beim Durchlauf von Wasser durch die Wasserablauföffnungen vermieden, dass Sand mitgespült wird. Als Material kommt beispielsweise Polyester wie PET oder PTFE in Frage. 

  
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung an einem Endbereich der miteinander verbundenen elastischen Platten ein Gewichtselement, vorzugsweise aus Beton, auf, um die elastischen Platten nach unten zu ziehen oder zu drücken. Das Gewichtselement kann an einem der Wasserseite zugewandten oder den seitlichen Endbereichen befestigt sein. Dadurch wird die von den verbundenen Platten gebildete Fläche gekrümmt und es bildet sich eine besonders günstige hydrodynamische Form aus, die als Auflauffläche für Wellen dient. Die Kraft der Wellen wird so aufgenommen und nach oben geführt. Sollte der Boden unterhalb des Gewichtselementes wegsacken oder unterspült werden, dann bewegt sich das Gewichtselement zusammen mit der Platte nach unten, wodurch die Schutzwirkung wieder hergestellt wird. 

  
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die miteinander verbundenen elastischen Platten als mindestens eine nach oben offene, wannenartige Vertiefung ausgebildet, die mit Sand und/oder anderem Material gefüllt ist. Der Sand wird wie bei einer Sandvorspülung in die wannenartige Vertiefung eingeleitet, wobei die Oberfläche des eingebrachten Sandes oberhalb des normalen Wasserspiegels liegt. Da hierdurch eine ebene, horizontale Fläche entsteht, hat das Wasser bei einer Sturmflut oder Hochwasser keinen Angriffspunkt, um Sand abzutragen. So wird zuverlässig verhindert, dass der Sand fortgespült wird. Ein kostengünstiger Aufbau ergibt sich dadurch, dass die Wände der wannenartigen Vertiefung als Faltung bzw. Falten der elastischen Platten ausgebildet sind. 

  
Die wannenartige Vertiefung weist an ihrem Boden Erhebungen auf, die sich von seiner dem Wasser zugewandten Wand zur Landseite hin erstrecken. Hierdurch ergibt sich eine Wirkung, die im Prinzip auch von Buhnen erreicht werden soll, nämlich einen Sandabtrag durch Querströmungen zu verhindern. Die erfindungsgemässen Erhebungen sind aber wirksamer, da sie sich vollständig innerhalb der Wanne befinden und im Sand befinden, also nicht direkt von Wasser umspült werden. Auch die Erhebungen sind kostengünstig als Faltung bzw. Falten der elastischen Platten ausgebildet. Die elastischen Platten, die die wannenartige Vertiefung bilden, sind weisen Wasserablauföffnungen und eine Filterschicht auf, insbesondere eine Vliesschicht, um wasserdurchlässig und sandundurchlässig zu sein.

   Hierdurch fliesst Wasser, das sich in der wannenartige Vertiefung ansammelt, durch die Wasserablauföffnungen ab, ohne dass der Sand mitgespült wird, da dieser von der als Filter wirkenden Vliesschicht zurückgehalten wird. 

  
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist an einem oder mehreren Endbereichen der miteinander verbundenen elastischen Platten eine wasserdurchlässige, sandundurchlässige Filterschicht, insbesondere ein Vliesstoff, vorgesehen, auf der vorzugsweise eine Bewehrung angeordnet ist. Hierdurch ist es im Bereich der Filterschicht und möglich, den Boden zu befestigen und zu sichern, ohne die Sickerlinie des Wassers zu unterbrechen. Die 

  
Bewehrung dient der Stabilisierung der Filterschicht, wodurch diese begehbar wird. 

  
Die Erfindung umfasst ausserdem ein Verfahren für den Hochwasser-, und Küstenoder Kolkschutz. Bei dem Verfahren wird eine Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer oder mehreren elastische Platten mittels Befestigungsmitteln an den zu schützenden Stellen fixiert. Zur Durchführung dieses Verfahrens kann die Vorrichtung ausserdem Merkmale aufweisen, die jeweils in den Ansprüchen 2 bis 17 beansprucht sind. 

  
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden unter Bezugnahme auf eine Zeichnung beispielhaft beschrieben, wobei weitere vorteilhafte Einzelheiten den Figuren der Zeichnung zu entnehmen sind. 

  
Funktionsmässig gleiche Teile sind dabei mit denselben Bezugszeichen versehen. 

  
Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen: 

  
Figur 1 einen Vertikalschnitt der Vorrichtung 1 mit einem Küstenabschnitt 12; 

  
Figur 2 einen Detailansicht der Vorrichtung 1 aus Figur 1 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 3 einen Vertikalschnitt der Vorrichtung 1 mit einer Sandvorspülung 19; 

  
Figur 4 einen Frontansicht der Vorrichtung 1 ; 

  
Figur 5 einen Vertikal schnitt einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Küstenabschnitt 12; 

  
Figur 6 einen Vertikalschnitt einer dritten Ausführungsform der Vorrichtung 1 für die Verwendung an einem Binnengewässer; 

  
Figur 7 eine Draufsicht einer vierten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit Spundwänden 21 , 23; 

  
Figur 8 eine Detailansicht einer fünften Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einer Schraubenfeder 32 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 9 eine Detailansicht einer sechsten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit Zugfeder 33 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 10 eine Detailansicht einer siebten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Rohr 48 im Vertikalschnitt; Figur 11 a eine Gesamtansicht einer achten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Vliesstoff 63 und einer darüber angeordneten Bewehrung 60 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 11 b eine Detailansicht des Vliesstoffes mit der darüber angeordneten Bewehrung aus Figur 4a im Vertikalschnitt; 

  
Figur 12 eine perspektivische Ansicht einer dreischichtigen elastischen Platte 75; 

  
Figur 13a eine Gesamtansicht einer Vorrichtung 1 mit dreischichtigen elastischen Platten 75 nach Figur 1 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 13b eine Detailansicht A nach Figur 13a im Vertikalschnitt; 

  
Figur 14 eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Betonelement 73 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 15 eine schematische Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung (1 ) mit einem wannenartigen Hohlkörper (100) im Vertikalschnitt; 

  
Figur 16a eine schematische Draufsicht der wannenartigen Vertiefung 100; 

  
Figur 16b eine schematische Ansicht der wannenartigen Vertiefung 100 aus Figur 2a im Vertikalschnitt; 

  
Figur 17 eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Zementspülanker 207 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 18 eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einer Strandmauer 300 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 19 eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 als Kolkschutz mit einem Monopile 301 im Vertikalschnitt; 

  
Figur 20 eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 ohne Sandbelag im Vertikalschnitt; und Figur 21 eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit Betonbalken im Vertikalschnitt. 

  
Figur 1 zeigt einen Vertikalschnitt der erfindungsgemässen Hochwasser-, Küstenund Kolkschutzvorrichtung 1. Ausserdem ist schematisch der Übergangsbereich zwischen Wasser und Land eines Küstenabschnitts 10, 12, 13 dargestellt, in dem die Vorrichtung 1 angeordnet ist. 

  
Die Vorrichtung 1 weist mehrere elastische Platten 2 aus Kautschuk bzw. Hartgummi auf, die wasserdicht miteinander verbunden sind (nicht gezeigt). Die Platten 2 haben eine Dicke von etwa 2 cm. Sie sind besonders leicht, widerstandsfähig, haltbar und dabei wiederverwertbar. Für die Vorrichtung 1 geeignete Gummiplatten sind in verschiedenen Dicken und mit Textileinlagen einteilig als Rollen mit einer Länge von einigen Metern bis zu mehreren hundert Metern im Handel erhältlich. 

  
In der Figur 1 ist eine derartige Platte 2 in Querschnitt dargestellt. Mit ihrer 

  
Rückseite 17 liegen sie auf der Sandfläche auf, während die Vorderseite 16 der Wasserseite zugewandt ist. Mit der Bezugsziffer 10 ist eine Wasseroberfläche bezeichnet, während die Bodenoberfläche aus Sand mit der Ziffer 12 bezeichnet ist. Die Bodenoberfläche 12 befindet sich teilweise unter der Wasseroberfläche 10, teilweise darüber. Hinter dem Wasser ist eine Sanddünenformation dargestellt, deren Böschungsneigung 12 steil ansteigt und schliesslich eine Abbruchkante 13 erreicht. Bei Hochwasser oder einer Sturmflut kann der Wasserspiegel 10 ansteigen. Die Oberfläche eines derartig gestiegenen Wasserspiegels ist mit der Ziffer 11 bezeichnet und gestrichelt dargestellt. Ohne Schutzvorrichtung 1 schlagen die Wellen bei einer Sturmflut ständig gegen die Sanddüne, womit auf Dauer ein weiterer Abbruch an der Kante 13 und schliesslich ein Landverlust verbunden wäre.

   Die Vorrichtung 1 verhindert dies, indem die Vorderseite 16 der Platten 2 als Auflauffläche für Wasser 11 oder Wellen dient. Dadurch können die Platten 2 aus Gummi mittels ihrer elastischen Eigenschaften die Energie der Wellen 11 aufnehmen und schützen so die dahinter liegende Bodenoberfläche 12 davor, vom Wasser weggespült zu werden. Aufgrund ihrer Materialeigenschaften können die Platten 2 einem Druck von mehr als 1 t/m<2> widerstehen. Durch ihre Nachgiebigkeit sind sie ausserdem wesentlich haltbarer als bekannte, starre Deckwerke und benötigen auch keine Reparaturen. Sie passen sich durch ihre Elastizität Unebenheiten der Bodenoberfläche 12 und dem Verlauf der Küstenlinie an. 

  
Die Platten 2 sind mittels Erdschrauben 3 im Untergrund 12 sicher verankert. Statt Erdschrauben 3 können auch Erdspiesse, Sandanker oder andere Befestigungsmittel verwendet werden. 

  
Wie in der Figur 1 dargestellt, weisen die Platten 2 einen Neigungswinkel gegenüber der Horizontalen auf. Hierdurch wird eine schräge Auflauffläche 16 für auftreffende Wellen gebildet und somit die Energie des auftretenden Wassers nach oben geführt und abgebaut. Der Neigungswinkel kann dabei unterschiedlichen Bodenverhältnissen oder Böschungswinkeln angepasst werden. Ist der Neigungswinkel der Düne allerdings sehr klein, ist eine wasserdurchlässige aber sandundurchlässige dreischichtige Ausführungsform der Platte 75 vorteilhaft, die in der Figur 12 gezeigt ist. 

  
Die Platten 2 sind etwa 1 ,50 m im Untergrund aus Sand eingelassen, während der andere Bereich freiliegt und damit sichtbar ist. Auch dieses Verhältnis kann unterschiedlichen Bodenoder Küstenbedingungen angepasst werden. Insgesamt haben die Platten eine Höhe von etwa 3 bis 6 Metern. Die Platten können auch erheblich höher sein und so an unterschiedliche Tidenhube angepasst werden. 

  
Damit sich die Vorrichtung 1 ästhetisch in die Umwelt einfügt, weist die Oberfläche der Vorderseite 16 der elastischen Platten 2 eine Beschichtung aus Sand auf. Hierdurch sind die Platten 2 optisch unauffällig und nicht von der Sanddüne zu unterscheiden. Die Beschichtung aus Sand kann beispielsweise derart aufgebracht werden, dass auf die Gummioberfläche 16 ein Klebstoff aufgebracht und dann mit Sand bestreut wird. Statt einer Beschichtung mit Sand kann die Oberfläche je nach Umgebung auch eine Farbschicht aufweisen, beispielsweise sandfarben, erdfarben oder grün. Ebenso könnte die Vorrichtung 1 von eingespültem Sand bedeckt und deshalb nicht sichtbar sein. 

  
In der Figur 1 ist die Verwendung der Vorrichtung 1 im Rahmen des Küstenschutzes dargestellt. Es ist hervorzuheben, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, sondern dass zahlreiche andere Verwendungsmöglichkeiten bestehen. 

  
So kann die Vorrichtung 1 auch als Hochwasserschutz für Binnengewässer eingesetzt werden. Hochwassergefährdete Bereiche in der Nähe von Flüssen werden im Allgemeinen durch Deiche geschützt. Oftmals können diese Deiche jedoch lange andauerndem Hochwasser nicht standhalten. Der Grund liegt darin, dass die Deiche mit der Zeit vom Wasser durchfeuchtet werden und so ihre Stabilität verlieren. Mithilfe der Vorrichtung 1 können die Deiche nun vor einer Durchfeuchtung geschützt werden, indem die Platten 2 an der dem Wasser zugewandten Seite des Deiches angeordnet sind. Das Wasser kann die Vorrichtung 1 nicht durchdringen, da die Platten 2 aus Gummi bestehen und, beispielsweise durch Vulkanisierung, wasserdicht miteinander verbunden sind. Der Neigungswinkel der Platten 2 entspricht etwa der Böschungsneigung des Deiches. 

  
*Wenn Naturgras als Oberfläche gewünscht ist, können die Platten 2 mit Löchern versehen werden, damit sie wasserdurchlässig werden. Etwa 5 bis 8 cm über den Platten 2 ein nichtrostendes Netzgewebe anzuordnen, das ganze mit Kleiboden zu befüllen und mit Gras einzusäen, so dass die Graswurzeln das Netzgewebe und die wasserdurchlässige Platten durchwachsen. Diese Schicht bildet dann eine sehr reissfeste Deichoberfläche 

  
Eine weitere Verwendung besteht darin, die in Figur 1 gezeigte Vorrichtung 1 zur Abdichtung des Bettes von Schifffahrtskanälen einzusetzen, um deren Wasserverlust durch Leckage zu vermindern. 

  
Die Vorrichtung 1 kann ausserdem zum Schutz des Uferbereichs von Flüssen verwendet werden. Zur Wiederherstellung des natürlichen Lebensraumes im Bereich von Flüssen aber auch aus Gründen des Hochwasserschutzes werden Flüsse vermehrt renaturiert. Sie verlaufen dann nicht mehr gerade sondern streckenweise gekrümmt. Im Bereich dieser Krümmungen treten Strömungen auf, die zu Unterspülungen des Ufers führen können und deshalb durch Deckwerk aus Steinen gesichert werden müssen. Die gefährdeten Uferbereiche können besser durch die Erfindung geschützt werden, da die Vorrichtung 1 einfacher aufzubauen und ausserdem haltbarer und kostengünstiger ist. 

  
Figur 2 zeigt eine Detailansicht der Vorrichtung 1 aus Figur 1 im Vertikalschnitt. Es ist ein Bereich der elastischen Platte 2 aus Gummi gezeigt, deren Rückseite 17 einem Untergrund aufliegt und deren Vorderseite 16 dem Wasser zugewandt ist. Die Platte 2 hat eine Dicke von etwa 2 cm und weist z.B. mehrere textile Einlagen 14 auf, um die Stabilität und Flexibilität der Platte 2 zu verbessern. Die Platte 2 kann dadurch Belastungen von über 1 t/m<2> ausgesetzt werden. 

  
Die Platte 2 weist in dem in der Figur 2 gezeigten Bereich eine Öffnung 8 auf, durch die eine Erdschraube 3 mit einem Gewinde 15 geführt ist. Der Kerndurchmesser der Erdschraube 3 beträgt etwa 25 mm. Mittels der Erdschraube 3 wird die Platte 2 im Untergrund sicher befestigt. Die Öffnung 8 innerhalb der Platte 2 wird vom Kopf 9 der Erdschraube 3 wasserdicht abgedichtet, so dass der Untergrund nicht durchfeuchtet wird. Zwischen dem Kopf 9 der Erdschraube 3 und der Vorderseite 16 der Platte 2 ist ausserdem eine 

  
Unterlegscheibe 4 vorgesehen, die vom Kopf 9 fixiert wird. Eine Armierung, die beispielsweise aus einer Gewebeeinlage besteht, dient zur Versteifung der Platte 2 bei starken Sogkräften durch abfliessendes Wasser. Hierdurch wird eine übermässige Verformung der elastischen Platte 2 und eine Hohlraumbildung an der Rückseite 17 vermieden. 

  
Figur 3 zeigt einen Vertikalschnitt der Vorrichtung 1 wie in Figur 1 im Übergangsbereich zwischen Wasseroberfläche 10 und Bodenoberfläche 12 einer Sanddünenformation. Es wird jedoch eine weitere Verwendung der Erfindung dargestellt. Im Unterschied zu Figur 1 ist nach dem Aufbau der Vorrichtung 1 eine Sandvorspülung 19 erfolgt. Dadurch läuft die Bodenoberfläche 12 auf der Wasserseite in einem flacheren Winkel auf die Sanddüne zu. Die Vorrichtung 1 befindet sich völlig im Untergrund, weil sie vom vorgespülten Sand 19 bedeckt ist. 

  
Hierdurch wird die Sanddünenformation als solche stabilisiert, weil kein Sand zur Wasserseite hin abrutschen kann. Ein weiterer Schutzeffekt ergibt sich, wenn der gestrichelt dargestellte Wasserspiegel 11 bei Hochwasser oder einer Sturmflut ansteigt. Zunächst erfolgt der Schutz auch durch den vorgespülten Sand 19. Ist der vorgespülte Sand 19 im Verlaufe der Sturmflut abgetragen worden, übernimmt die Vorrichtung 1 vollständig die Schutzfunktion, und zwar so, wie es in der Figur 1 dargestellt ist. Es tritt dadurch kein Landverlust ein. 

  
Figur 4 zeigt eine Frontansicht der Vorrichtung 1. Es ist eine längliche Platte 2 aus Gummi dargestellt, die in regelmässigen Abständen mit Erdschrauben 3 im Untergrund befestigt ist. Reicht die Länge oder Höhe einer Platte 2 nicht aus, dann können auch mehrere Platten 2 miteinander verbunden sein (nicht gezeigt), und zwar an den Seiten oder an den Oberund Unterseiten. Diese sind dann mittels Vulkanisierung oder mechanischen Verbindungsmitteln wasserdicht miteinander verbunden. Auf diese Weise können beliebig lange und hohe Küstenoder Deichabschnitte oder dergleichen geschützt werden. 

  
Die elastischen Platten 2 an den beiden äusseren Enden der Vorrichtung 1 weisen eine Krümmung auf und erstrecken sich so vom Wasser weg in Richtung zur Landseite hin. Sie bilden so eine Spundwand 21 , die ein Hinterspülen der Vorrichtung 1 verhindert. 

  
Figur 5 zeigt einen Vertikalschnitt einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem Küstenabschnitt. Bei dieser Ausführungsform ist als Befestigungsmittel zusätzlich eine waagrecht angeordnete Bodenplatte 6 vorgesehen, die an ihrer einen Kante mit der Rückseite 17 der elastischen Platte 2 verbunden ist. Die elastische Platte 2 ist ausserdem mittels schräg und waagrecht verlaufenden Stützgliedern 5 mit der Bodenplatte 6 verbunden. Die Stützglieder 5 fixieren die elastischen Platten 2 in einer relativ zur Bodenplatte 6 geneigten Position. Ausserdem ist eine weitere Bodenplatte 6 senkrecht angeordnet. Die Stützglieder 5 und Bodenplatten 6 bilden so einen stabilen Rahmen. Die Vorrichtung 1 ist durch den Rahmen selbsttragend, d.h. die Rückseite 17 der elastischen Platte 2 muss bei der Montage der Platte nicht auf der Bodenoberfläche 12 aufliegen.

   Die waagrechte Bodenplatte 6 weist ausserdem Ankerelemente 7 auf, die ihre Position im Untergrund fixieren. 

  
Entlang ihrer unteren Kante weist die elastischen Platte 2 ein verlaufendes etwa T- förmiges Profil 18 als Auflageelement auf. Das Profil 18 schliesst die Platte 2 nach unten hin ab und verankert sie im Boden. 

  
Die Bodenplatte 6 und das Profil 18 dienen zudem als grossflächige Auflage für die Vorrichtung 1 , welche ein Einsinken verhindert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bodenplatte 6, die Stützglieder 5, das Profil 18 und die Ankerelemente 7 Druckund Zugkräfte aufnehmen, die auf die elastische Platte 2 einwirken, und daher insgesamt die Stabilität der Vorrichtung 1 erhöhen. 

  
In der Figur 5 ist der Verlauf der Bodenoberfläche 12 einer Sanddünenformation nach einer Sturmflut dargestellt. Hierdurch ist Land verloren gegangen und eine steile Abbruchkante 13 entstanden. In einem solchen Fall kann die Vorrichtung als Montagehilfe für nachfolgendes Einspülen von Sand verwendet werden. Hierzu kann die Vorrichtung 1 , wie in der Figur 5 dargestellt, im Bereich vor der Abbruchkante 13 aufgebaut werden. Dies ist schnell und kostengünstig möglich, da alle Bestandteile der Vorrichtung 1 Fertigteile sind. Die wasserdichte Verbindung der Platten 2 erfolgt bei dieser Ausführungsform nicht durch Vulkanisierung, sondern durch mechanische Verbinder (nicht gezeigt). 

  
Nach dem Aufbau der Vorrichtung 1 erfolgt eine Sandvorspülung. Der Verlauf der Oberfläche nach einer derartigen Sandvorspülung ist mit einer gestrichelten Linie 20 dargestellt. Die Vorrichtung 1 danach völlig von Sand 19 überdeckt und nicht mehr sichtbar. Sie dient dann der Befestigung und Sicherung der Sandvorspülung 19. Weitere Sandvorspülungen 19 müssen ausserdem nicht oder seltener wiederholt werden, wodurch sich geringe Kosten ergeben. Die gezeigte Ausführungsform der Vorrichtung 1 lässt neben dem Hochwasserund Küstenschutz auch andere Verwendungen zu. Sie kann beispielsweise als Auflage verwendet werden, um die Bewegung von Wanderdünen zu verhindern. 

  
Figur 6 zeigt einen Vertikalschnitt einer dritten Ausführungsform der Vorrichtung 1 , die besonders für die Verwendung an einem Binnengewässer geeignet ist. Hierbei bilden waagrecht, senkrecht und schräg verlaufende Stützelemente 5 einen stabilen Rahmen, wodurch die Vorrichtung 1 selbsttragend ist. Die Platten 2 weisen keine Neigung auf und sind in senkrechter Anordnung an dem aus den Stützelementen 5 gebildeten Rahmen befestigt. Weiterhin sind feste Fundamente 22 aus Beton im Boden 12 vorgesehen. Auf den Fundamenten 22 sind die Stützelemente mittels Schrauben 3 lösbar befestigt. 

  
Die Bestandteile 2, 3, 5 der Vorrichtung 1 sind als Fertigteile ausgebildet, die vorteilhafterweise schnell aufgebaut und wieder abgebaut werden können. Bei normalem Wasserstand 10 des Binnengewässers sind lediglich die im Boden 12 eingelassenen Fundamente vorhanden. Dadurch wird die natürliche Umwelt optisch und ökologisch nicht durch eine Schutzvorrichtung beeinträchtigt. Droht ein Hochwasser durch Ansteigen des Wasserspiegels, dann kann die Vorrichtung 

  
1 sehr schnell auf die vorbereiteten festen Fundamente 22 aufgebaut werden und vor Hochwasser effektiv schützen. 

  
Sollte ein Hochwasser drohen und es sind keine geeigneten Fundamente 22 vorbereitet worden, dann kann die Verankerung der Vorrichtung 1 im Boden 12 auch mittels Erdschrauben oder dergleichen erfolgen, so wie es in Figur 5 dargestellt ist. 

  
Figur 7 zeigt eine Draufsicht einer vierten Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit zwei Spundwänden 21 , 23. An der ist einen Seite der Vorrichtung 1 ist die 

  
Spundwand 21 als Endabschnitt der elastischen Platte 2 ausgebildet sein, die eine Krümmung aufweist und sich so vom Wasser 10 weg in Richtung zur Landseite 12 hin erstreckt. An der anderen Seite ist die Spundwand ein separates, an die Platte 

  
2 angesetztes Teil 23. Bei Hochwasser oder Flut bewegt sich das Wasser 11 auf die Landfläche 12 zu, die von der Platte 2 der Vorrichtung 1 geschützt wird. Der Bereich, bis zu dem das Hochwasser vordringt, ist in der Figur 7 durch eine gestrichelte Linie dargestellt. Die Spundwände 21 , 23 verhindern dabei ein Hinterspülen der Vorrichtung 1. 

  
Figur 8 zeigt eine fünfte Ausführungsform der Vorrichtung in einer Detailansicht im Vertikalschnitt. In der Detailansicht ist ein Ausschnitt einer von mehreren elastischen Gummiplatten 2 gezeigt, welche mit ihrer Rückseite 17 auf einer schräg verlaufenden Bodenoberfläche 12 aufliegen. Die dargestellte Gummiplatte 2 weist eine Öffnung 8 auf, in der eine Innenplatte 52 angeordnet ist, die durch Herausschneiden aus der elastischen Gummiplatte 2 gebildet wird. Die Innenplatte 52 hat eine Öffnung 58, durch die ein als Befestigungsmittel 3 dienender Erdspiess 3 in den Boden 37 geführt und dort fest verankert ist. Bei dem Boden 37 kann es sich beispielsweise um den Sandboden einer Düne handeln. 

  
Auf der Vorderseite 16 der Gummiplatte 2 und der Innenplatte 52 ist eine Grundplatte 40 angeordnet, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Öffnung 8. Hierdurch wird die Öffnung 8 vollständig durch die Grundplatte 40 abgeschlossen. Die Grundplatte 40 und die elastische Gummiplatte 52 sind miteinander verklebt 38 und so fest verbunden. Die Grundplatte 40 hat ebenfalls eine Öffnung 41 für den Erdspiess 3, wobei der Durchmesser der Öffnung 41 etwa dem äusseren Durchmesser des Erdspiesses 3 entspricht. Hierdurch kann der Erdspiess 3 entlang der Öffnung 41 gleiten und dichtet sie dabei ab. 

  
Beim Aufbau der Vorrichtung wird zunächst der Erdspiess 3 in die Grundplattenöffnung 41 und dann die Grundplatte 40 auf die Innenplatte 52 gesetzt. Ein eventueller Mittenversatz des Erdspiesses 3 kann dann ausgeglichen werden, da die Öffnung 58 erheblich grösser ist, als der Aussendurchmesser des Erdspiesses 3. Die Grundplatte 40 wird dann mit der Innenplatte 52 verklebt 38 und die elastische Platte 2 wird im Boden 37 festgehalten. 

  
Auf der Grundplatte 40 ist eine Schutzkappe 31 befestigt, die einen mechanischen Schutz für ein als Schraubenfeder 32 ausgebildetes Vorspannelement 30 bildet. Die Schraubenfeder 32 befindet sich zum Teil innerhalb einer Federhülse 39, deren Wandaussenflächen von der Schutzkappe 31 umschlossen wird. An der Wand 45 der Federhülse 39 befindet sich eine unten angesetzte ringförmige Basis 46, auf der die Schraubenfeder 32 mit ihrem unteren Federende 43 aufliegt. Das obere Federende 44 liegt auf einer Auflagefläche 34 auf, die durch eine Verdickung der Wandstärke der Schutzkappe 31 gebildet wird. Die 

  
Schraubenfeder 32 wird durch die Auflagefläche 34 der Schutzkappe 31 und die Fläche der Basis 46 permanent zusammengedrückt und ist auf diese Weise vorgespannt. Sollte Wasser in den von Schutzkappe 31 , Federhülse 39 und Grundplatte 40 gebildeten Hohlraum 47 eindringen, kann dieses durch die Ablauföffnung 42 austreten. 

  
Die Schutzkappe 31 ist mittels der Verschlussschraube 35 an dem Erdspiess 3 befestigt, so dass sie auf der Grundplatte 40 aufsitzt. Der Erdspiess 3 weist hierzu ein Innengewinde (nicht gezeigt) auf, in das sich die Verschlussschraube 35 hineindrehen lässt. 

  
Verdichtet sich nun der Boden 37 unterhalb der elastischen Platte 2, dann wird diese durch die Krafteinwirkung der vorgespannten Schraubenfeder 32 in Richtung des Bodens 37 gedrückt und bewegt sich entlang der Achse des Erdspiesses 3 bis sie wieder auf der Bodenoberfläche 12 aufliegt. Hierdurch wird die elastische Gummiplatte 2 sicher festgehalten. 

  
Figur 8 zeigt eine Detailansicht einer sechsten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung im Vertikalschnitt. Hierbei ist das Vorspannelement 30 als vorgespannte Zugfeder 33 ausgebildet, welche im Innern des Erdspiesses 3 angeordnet ist. Hierdurch ist die Schutzkappe 31 flacher und kompakter als bei der Ausführungsform in Figur 7. Die Ausführungsform ist besonders geeignet, wenn die Bodenoberfläche 12, wie in der Figur 2 dargestellt, keine Steigung aufweist und die elastischen Platten 2 der Vorrichtung im Wesentlichen horizontal angeordnet sind. Die flache und kompakte Schutzkappe 31 wirkt dadurch optisch nicht auffällig oder störend. 

  
Auf der Vorderseite 16 der elastischen Platte 2 ist unterhalb der Schutzkappe 31 eine Grundplatte 40 angeordnet, die mit einer Innenplatte 52 mittels einer Verklebung 38 verbunden ist. Die Innenplatte 52 hat eine Öffnung 58 als Durchführung für den Mittelteil des Erdspiesses 3. Der Erdspiess 3 ist in einem oberen Abschnitt von einer Schutzhülse 36 umgeben. 

  
Auch bei dieser Ausführungsform wird die elastische Platte 2 durch die als Vorspannelement 30 wirkende Zugfeder 33 in Richtung des Bodens 37 gedrückt und bewegt sich bei einer Verdichtung bzw. einem Absacken des Bodens 37 entlang der Achse des Erdspiesses 3, bis sie auf der Bodenoberfläche 12 aufliegt. Damit bei einem eventuellen Bruch der Zugfeder 33 die Schutzkappe gehalten wird, ist ein (nicht gezeigtes) Sicherungsseil vorgesehen. 

  
Wie bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Innenplatte 52 durch Herausschneiden aus der elastischen Gummiplatte 2 gebildet und dann mit der Grundplatte 40 verklebt 38. Eine Öffnung 41 in der Grundplatte 40 dient zur Durchführung der Zugfeder 33 und des Sicherungsseiles. 

  
Bei der gezeigten horizontalen Anordnung kann für die elastische Platte 2 statt Gummi auch wasserundurchlässiges textiles Material aus PTFE oder ein Vliesstoff 63 mit einem Geogitter 60 als Bewehrungsmittel verwendet werden (siehe Figuren 4a, 4b). 

  
Figur 10 zeigt eine Detailansicht einer siebten Ausführungsform der Vorrichtung. Diese ist einfacher aufgebaut als die in den Figuren 8 und 9 gezeigten Ausführungsbeispiele. Auf der Bodenoberfläche 12 liegt eine elastische Platte 2 mit einer Öffnung 8 auf. Durch die Öffnung 8 ist ein Erdspiess 3 geführt. Er weist einen Kopf 9 auf, der die Öffnung 8 bedeckt. An dem Kopf 9 ist an seiner Oberseite eine sechskantförmige Scheibe 50 und an seiner Unterseite ein Rohr 48 angeformt, welches sich nach unten hin verjüngt. Der Durchmesser der Öffnung 8 ist etwas grösser als der Aussendurchmesser des Rohres 48, so dass die Öffnung 8 durch das Rohr 48 abgedichtet wird, aber dennoch eine Bewegung von Rohr 48 und elastischer Platte 2 gegeneinander möglich ist. 

  
Die Aussenflächen des Rohres 48 bilden so dichtende Führungsflächen für die elastische Platte 2. Verdichtet sich der Boden 37, kann die elastische Platte 2 eine Bewegung der entlang des Rohres 48 ausführen, bis sie der verdichteten Bodenoberfläche 12 wieder aufliegt. Der Kopf 9 wird dann mittels der sechskantförmigen Scheibe 50 gedreht. Durch die Drehung bewegt sich der Erdspiess 3 mittels seines (nicht gezeigten Gewindes) in den Boden 37 und fixiert so die elastische Platte 2. Die sechskantförmige Scheibe 50 kann auch in den Kopf 9 versetzt sein, so dass keine Stolperkanten entstehen. 

  
Figur 11 a zeigt eine Gesamtansicht einer achten Ausführungsform der Hochwasserund Küstenschutzvorrichtung 1 mit einem Vliesstoff 63 und einer Bewehrung 60 im Vertikalschnitt. Die Vorrichtung 1 ist vollständig von aufgespültem Sand 19 bedeckt. Sie weist eine oder mehrere elastische Platten 2 aus Kautschuk bzw. Hartgummi auf, welche miteinander verbunden (nicht gezeigt) und mittels Erdschrauben 3 im Untergrund 37 verankert sind. Die Bodenoberfläche 12 befindet sich teilweise unter der Wasseroberfläche 10, teilweise darüber. Hinter dem Wasser ist eine sanddünenartige Formation dargestellt, deren Böschungsneigung 12 steil ansteigt und schliesslich eine Kante 13 erreicht. Bei Hochwasser oder einer Sturmflut kann der Wasserspiegel 10 ansteigen und den mit der Ziffer 11 bezeichneten Stand erreichen.

   Die elastischen Platten 2 weisen an ihrer Unterseite eine Gitterverbindung 61 auf, mittels derer sie mit einem Vliesstoff 63 und einer darüber angeordneten Bewehrung 60 verbunden sind. Hierdurch ist es im Bereich des Vliesstoffes 63 und der Bewehrung 60 möglich, den Boden 37 zu befestigen und zu sichern, ohne die Sickerlinie (nicht gezeigt) des Wassers zu unterbrechen. Der Vliesstoff 63 besteht zum Beispiel aus PET oder PTFE, welches für Wasser durchlässig ist, während Sand zurückgehalten wird. Der Vliesstoff 63 weist eine hohe mechanische Belastbarkeit, insbesondere Zugfestigkeit auf und kann schnell und kostengünstig verlegt werden. 

  
Es ist auch möglich, den Vliesstoff 63 mit der Bewehrung 60 als Verbundplatte (nicht gezeigt) zu verlegen. 

  
Figur 11 b zeigt eine Detailansicht des Vliesstoffes 63 mit der darüber angeordneten Bewehrung 60 aus Figur 11 a im Vertikalschnitt. Im Verlauf eines Hochwassers oder einer Sturmflut kann der aufgespülte Sand 19 vom Wasser abgetragen werden, so dass Vliesstoff 63 und Bewehrung 60 direkt der Bodenoberfläche 12 aufliegen. Um in einem solchen Fall ein Wegspülen zu vermeiden, weisen Vliesstoff 63 und Bewehrung 60 Befestigungsmittel 3 auf, mit denen sie auf der Bodenoberfläche 12 oder im Boden 37 befestigt sind. Als Befestigungsmittel 3 sind die gleichen Erdschrauben oder Erdspiesse vorgesehen, die auch als Befestigungsmittel 3 für die elastischen Platten 2 der Vorrichtung 1 dienen. 

  
Ein weiterer Vorteil des Vliesstoffes 63 und des Geogitters 60 ist, dass die Anordnung 63, 60 durch Personen begehbar ist. 

  
Figur 12 zeigt eine Weiterbildung der oben beschriebenen elastischen Platte 2 als dreischichtige Verbundplatte 75, die insbesondere für den Hochwasserund Küstenschutz verwendet wird. Mehrere derartige, an ihren Rändern miteinander verbundene Platten 75 werden zur Befestigung auf durch Hochwasser gefährdeten Sandboden im Uferoder Küstenbereich gelegt und dann mit Sand bedeckt. 

  
Die elastische Platte 75 ist als Verbundplatte aus drei Schichten aufgebaut. Die oberste Halteschicht 70 besteht aus Gummi und ist gelb oder sandfarben eingefärbt. Sie ist dadurch farblich der Umgebung angepasst. Die Platte 75 weist zahlreiche kleinere, kreisförmige Vertiefungen 71 auf. Die Vertiefungen 71 können Sand oder anderes Bodenmaterial (nicht gezeigt) aufnehmen und so festhalten. Hierdurch wird der Abtrag von Sand aufgrund des äolischen Transports verhindert oder vermindert. Als Mittelschicht 74 ist eine elastische Gummiplatte mit eingelegten (nicht dargestellten) Stahldrähten oder Gewebeeinlagen vorgesehen. Hierdurch können die Platten 75 grosse Druckund Zugkräfte aufnehmen. Die Halteschicht 70 und die Mittelschicht 74 weisen durchgängige 

  
Wasserablauföffnungen 72 auf. An der Unterseite 17 der mittleren Schicht 74 ist zusätzlich eine Vliesstoffschicht 63 aus Polyester vorgesehen. Dieses wirkt als wasserdurchlässiger Filter. Während Wasser durch die Wasserablauföffnungen 72 ungehindert fliessen kann, wird mitgespülter Sand von der Vliesstoffschicht 63 zurückgehalten. Mischt man Sand mit wenig Wasser, dann bildet sich zunächst ein sehr zähes und rigides Gemisch. Erhöht man den Wasseranteil, kommt es zu einem Phasensprung und es bildet sich eine flüssige Suspension mit niedriger Viskosität aus. Die Suspension wird dann leicht weggespült und kann keine Schutzfunktion an einer gefährdeten Küste erfüllen. Durch die Filterfunktion der dreischichtigen Platte 75 läuft das Wasser durch die Schichten 70, 74 hindurch in den Boden ab wird so vom Sand abgetrennt.

   Die Bildung einer niedrigviskosen Suspension wird so vermieden. Hierdurch erfolgt eine weitere Schutzfunktion der Vorrichtung 1 , indem der Sandabtrag verringert wird. 

  
Die beschriebenen elastische Platten 75 können als Bestandteil der Vorrichtung 1 durch Vulkanisierung, Verklebung oder mittels Verbindungselementen (nicht gezeigt) miteinander verbunden sein. Es ist dabei auch möglich, einschichtige Platten 2 mit mehrschichtigen Platten 75 zu kombinieren (siehe Figur 3) oder die Platten 75 für andere Schutzvorrichtungen einzusetzen. 

  
Figur 13a zeigt eine Gesamtansicht einer Vorrichtung 1 mit einschichtigen elastischen Platten 2 und dreischichtigen elastischen Platten 75 nach Figur 1 im Vertikalschnitt. Die Platten 2, 75 sind mittels (nicht gezeigten) Verbindungselementen wasserdicht miteinander verbunden. Die Vorrichtung 1 ist vollständig von aufgespültem Sand 19 bedeckt. Sie weist eine oder mehrere elastische Platten 2, 75 aus Kautschuk bzw. Hartgummi auf, welche miteinander verbunden und mittels Erdschrauben 3 im Boden 37 verankert sind. Die Bodenoberfläche 12 befindet sich teilweise unter der Wasseroberfläche 10, teilweise darüber. Hinter dem Wasser ist eine sanddünenartige Formation dargestellt, deren Böschungsneigung 12 steil ansteigt und schliesslich eine Kante 13 erreicht. Bei Hochwasser oder einer Sturmflut kann der Wasserspiegel 10 ansteigen und den mit der Ziffer 11 bezeichneten Stand erreichen. 

  
Im Bereich der Böschung weisen die elastischen Platten 2 eine grosse Neigung zur Horizontalen auf. In diesem Bereich sind sie einschichtig ausgebildet, d.h. in diesem Bereich ist die Vorrichtung 1 sowohl sandals auch wasserundurchlässig. Im Bereich des aufgespülten Sandes 19 liegen dreischichtige elastische Platten 75. Diese weisen eine nur geringe Neigung auf und sind nahezu horizontal in der Sandaufspülung 19 angeordnet. Die Platten 75 sind durch die durchgehenden Wasserablauföffnungen 72 für Wasser durchlässig, während Sand von der unteren Schicht aus Vliesstoff 63 zurückgehalten wird. In diesem Bereich ist die Vorrichtung 1 also wasserdurchlässig aber sandundurchlässig. 

  
Der Vliesstoff 63 weist ebenfalls eine hohe mechanische Belastbarkeit, insbesondere Zugfestigkeit auf. Da auch die beiden anderen Schichten 70, 74 der elastischen Platten 75 eine sehr hohe mechanische Belastbarkeit aufweisen, ist die Vorrichtung 1 sowohl begehbar als auch befahrbar. 

  
Figur 13b zeigt eine Detailansicht A der elastischen Platte 75 nach Figur 13a im Vertikalschnitt. 

  
Figur 14 zeigt eine Gesamtansicht eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung mit einem Betonelement 73 im Vertikalschnitt. Es der Verlauf der Bodenoberfläche 12 und der Wasseroberfläche 10 einer Sanddünenformation dargestellt, wie sie sich nach einer Sturmflut zeigt. Die Bodenoberfläche 12 befindet sich teilweise unter der Wasseroberfläche 10, teilweise darüber. Die Vorrichtung 1 mit den elastischen Platten 2, 75 liegt zum Teil direkt auf der Bodenoberfläche 12 auf. In den der Wasserseite 10 zugewandten Endbereichen sowie den seitlichen Endbereichen (nicht gezeigt) der Vorrichtung 1 ist an den entsprechenden elastischen Platten 75 als Gewicht ein Betonelement 73 befestigt. Das Betonelement 73 zieht die elastischen Platten 75 nach unten, die dadurch tiefer im Boden 37 liegen als die Platten zur Landseite hin.

   Hierdurch ergibt sich ein im Vertikalschnitt nach unten gekrümmter Verlauf der Platten 75, die eine besonders günstige hydrodynamische Form ausbilden, welche als Auflauffläche für Wellen dient. Die Kraft der Wellen wird so aufgenommen und nach oben geführt. Die Wahrscheinlichkeit einer Unterspülung der Vorrichtung 1 wird dadurch geringer. 

  
Sollte die Bodenoberfläche 12 durch eine Sturmfluteinwirkung doch die Unterkante des Betonelements 73 erreichen und dieses unterspülen, so wird sich das Betonelement 73 nach unten bewegen und dabei die elastischen Platten 75 mit sich in Richtung Boden 73 ziehen. Dadurch wird der Schutz bis zu dem dann tiefer liegenden Meeresboden 12 wiederhergestellt. Das Betonelement 73 kann auch mit der in Figur 13a gezeigten Vorrichtung 1 kombiniert werden. 

  
Die Figur 15 zeigt eine schematische Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der der Vorrichtung 1 mit einschichtigen elastischen Platten 2 und mehrschichtigen elastischen Platten 75 im Vertikalschnitt. Die elastischen Platten bestehen 2, 75 bestehen aus Kautschuk bzw. Hartgummi und sind miteinander verbunden. Zur Befestigung sind sie mittels Erdschrauben 3 im Boden 37 verankert. Die Sandoberfläche 12 befindet sich teilweise unter der Wasseroberfläche 10, teilweise darüber. Hinter dem Wasser 103 ist eine sanddünenartige Formation 106 dargestellt. Im Bereich einer Böschung der sanddünenartigen Formation 106 weisen die elastischen Platten 2 eine grosse Neigung zur Horizontalen auf. In diesem Bereich sind sie einschichtig ausgebildet, d.h. in diesem Bereich ist die Vorrichtung 1 sowohl sandals auch wasserundurchlässig.

   Dabei liegen die Platten 2 dicht unter der Sandoberfläche 12. Hinter dem Bereich der Böschung vergrössert sich der Abstand zwischen Platten 75 und der Sandoberfläche 12. Hierdurch bilden die Platten 75 eine Vertiefung bzw. eine nach oben offene, wannenartige Vertiefung 100. Der so entstandene Hohlraum ist mit vorgespültem Sand 19 gefüllt. Der Sand wird wie bei einer Sandvorspülung eingeleitet, wobei die Oberfläche 12 des eingebrachten Sandes oberhalb des normalen Wasserspiegels 10 liegt. Hierdurch entsteht eine ebene, nahezu horizontale Fläche 12. Das Wasser 103 hat bei einer Sturmflut oder Hochwasser keinen Angriffspunkt, um den Sand 18 abzutragen. So wird zuverlässig verhindert, dass der Sand 19 fortgespült wird. Ausserdem wird der Sand 19 von den Wänden 101 , 104 der wannenartigen Vertiefung 100 festgehalten.

   Die Wände 101 ,104 werden durch Falten der elastischen Platten gebildet, wodurch keine zusätzlichen Bauelemente benötigt werden. 

  
Im Bereich der wannenartigen Vertiefung 100 sind dreischichtige Verbundplatten 75 vorgesehen, wie sie in der Figur 12 gezeigt ist. Die Lochplatten 75 sind durch durchgehende Wasserablauföffnungen (siehe Figur 12) für Wasser durchlässig, während Sand von einer Schicht aus Vliesstoff (siehe Figur 12) zurückgehalten wird, wodurch die Vorrichtung 1 wasserdurchlässig aber sandundurchlässig ist. Hierdurch fliesst Wasser sofort durch die Wasserablauföffnungen ab und es bildet sich keine Wasser/Sand-Suspension, die eine niedrige Viskosität hat und deshalb leicht fortgespült bzw. abgetragen werden kann. 

  
Die Platten 2, 75 sind durch zahlreiche Erdschrauben 3 im Sand 37 verankert. Im Bereich der wannenartigen Vertiefung 100 werden die Erdschrauben 3 nicht unbedingt benötigt, da die Platten 75 hier durch den aufgespülten Sand 19 befestigt werden. 

  
In den der Wasserseite 103 zugewandten Endbereichen der Vorrichtung 1 sind in fortlaufenden Abständen an den entsprechenden elastischen Platten 2, 75 Betonelemente 73 als Gewicht befestigt. Ebenfalls sind an den seitlichen 

  
Endbereichen Betonelemente 73 befestigt (siehe Figur 14). Die Funktion dieser Betonelemente 73 ist oben ausführlich beschrieben. 

  
Figur 16a zeigt eine schematische Draufsicht der wannenartigen Vertiefung 100, die zahlreiche, miteinander verbundenen Platten 75 aufweist. Es ist eine Wasserlinie 105, also der Übergangsbereich zwischen Wasser 103 und Sand 37 dargestellt. Die wannenartige Vertiefung 100 hat eine etwa rechteckige Form mit vier Seitenwänden 101 ,104, die durch Faltung der Platten 75 gebildet werden. Die wannenartige Vertiefung 100 ist so angeordnet, dass sie einen ausreichenden Abstand von der Wasserlinie 105 und von der Dünenformation 106 aufweist, damit bei Hochwasser oder einer Sturmflut das auflaufende oder ablaufende Wasser eine möglichst geringe vertikale Strömungsgeschwindigkeit hat. 

  
Die wannenartige Vertiefung 100 weist an ihrem Boden Erhebungen 102 auf, die ebenfalls durch Faltung der Platten 75 gebildet werden. Die Erhebungen 102 erstrecken sich von der dem Wasser 103 zugewandten Wand 104 in Richtung zur Landseite hin. Hierdurch ergibt sich eine zusätzliche Wirkung, wie sie im Prinzip auch von Buhnen erreicht werden soll, nämlich einen Sandabtrag durch Querströmungen zu verhindern. Die erfindungsgemässen Erhebungen102 sind aber wirksamer, da sie sich vollständig innerhalb der Wanne 100 befinden und im Sand befinden, also nicht direkt von Wasser umspült werden. Es ist hervorzuheben, dass die Darstellung nur der Anschaulichkeit dient, da die wannenartige Vertiefung 100 vollständig von vorgespültem Sand 19 (siehe Figur 16b) bedeckt und somit nicht sichtbar ist.

   Ausserdem sind die Dimensionen der wannenartigen Vertiefung 100 und der Erhebungen 102 sowie deren Abstände zueinander nicht massstabsgetreu abgebildet. 

  
Figur 16b zeigt eine schematische Ansicht der wannenartigen Vertiefung 100 aus Figur 16a im Vertikalschnitt. Es ist erkennbar, die Erhebungen 102 durch Auffaltung der elastischen Platten 75 gebildet werden, wodurch keine zusätzlichen Bauelemente benötigt werden und ein kostengünstiger Aufbau der Vorrichtung 1 möglich ist. Die Bereiche zwischen den Erhebungen 102 und oberhalb der Erhebungen 102 sind mit vorgespültem Sand 19 aufgefüllt. 

  
Figur 17 zeigt eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einem erfindungsgemässen Zementspülanker 207 im Vertikalschnitt. Der Zementspülanker 207 besteht aus einem Edelstahlrohr 208 mit kronenähnlichen Zähnen 216 am unteren Ende. Im oberen Bereich ist eine Rohrplatte 209 aus 

  
Edelstahl mit einem Loch 210 angeschweisst. Ausserdem weist das Rohr im oberen Bereich ein Innengewinde 212 auf. 

  
Zum Einbau wird der Zementspülanker 207 senkrecht auf die Strandbzw. Bodenoberfläche 12 aufgesetzt. Dann wird eine Zementsuspension 212 durch die Rohröffnung 211 nach unten gepumpt. Aufgrund der Spülwirkung der 

  
Zementsuspension 212 lässt sich der Zementspülanker 207 leicht in den Boden 37 einspülen, bis die Rohrplatte 209 auf der Bodenoberfläche 12 aufliegt. Nach der Aushärtung des Zementes bildet sich ein Formschluss zwischen dem Zementspülanker 207 und dem Boden 37. Hierdurch kann der Zementspülanker 207 auch in Sand fest verankert werden. Dann werden die miteinander verbundenen elastischen Gummiplatten 2 auf der Bodenoberfläche 12 verlegt. Diese weisen eine Öffnung 8 auf. Durch diese Öffnung 8 der elastischen Gummiplatten 2 wird die Verschlussschraube 213 geführt und durch das Loch 210 und die Rohröffnung 211 in das Innengewinde 212 eingeschraubt, wodurch eine elastische Gummiplatte 2 jeweils zwischen der Rohrplatte 209 und der Kopfplatte 214 der Verschlussschraube 213 eingeklemmt wird. Hierdurch werden die elastischen Gummiplatten 2 sicher auf der Bodenoberfläche 12 gehalten. 

  
Figur 18 zeigt eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit einer Strandmauer 300 im Vertikalschnitt. Die Figur zeigt, wie küstennahe Bauwerke oder Gebäude geschützt werden können, im gezeigten Fall eine Strandmauer 300. Hierzu werden die elastischen Platten 75 direkt mit der Strandmauer 300 mittels eines geeigneten Verbindungsmittels (nicht gezeigt) verbunden. Zur Anwendung kommen hier die mehrschichtigen, wasserdurchlässigen und sandundurchlässigen elastischen Platten 75. Die elastischen Platten 75 sind unterhalb der Sandoberfläche 20 und teilweise unter der Wasseroberfläche 10 angeordnet.

   An den dem Wasser zugewandten Endbereichen der mittels mechanischer Verbindung miteinander verbundenen Platten 75 sind Betonelemente 73 befestigt, die die elastischen Platten 75 in diesen Bereichen nach unten ziehen und so die von den Meereswellen erzeugte Druckwellen besser aufnehmen können. 

  
Figur 19 zeigt eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 als Kolkschutz mit einem Monopile 301 im Vertikalschnitt. Derartige Monopile 301 sind in den Meeresboden 37 gerammte Betonpfeiler und werden beispielsweise als Träger für Windkraftanlagen oder Bohrtürme verwendet. Aufgrund von Wasserströmungen kommt es in der Nähe von Monopilen 301 oder anderen Offshore-Bauwerken zur Verkolkung 302, d.h. im Bereich des Bauwerks 301 wird der Sand fortgespült und es bildet sich ein Kolktrichter aus. Durch die Vorrichtung 1 , die bei der gezeigten Ausführungsform im Wesentlichen aus den miteinander verbundenen elastischen Platten 2 und Betonelementen 73 an den Rändern bzw. Endbereichen der elastischen Platten 2 besteht, kann der Monopile 301 effektiv vor Verkolkung geschützt werden.

   Mit der Bezugsziffer 302 ist dargestellt, dass die Sandoberfläche 20 im Bereich des Monopiles 301 oberflächlich fortgespült wurde, aber eine weitere Fortspülung durch die dem Monopile 301 anliegenden elastischen Platten 2 verhindert wurde. Die Betonelemente 73 ziehen die Platten 2 nach unten und sorgen so für eine hydrodynamisch günstige Form der Vorrichtung 1. Sie dienen ausserdem als Befestigungselement, so dass, wenn der Kolkschutz eine bestimmte Grösse nicht überschreitet,situationsgebunden auf Erdschrauben oder andere oben beschriebene Befestigungsmittel verzichtet werden kann. Die elastischen Platten 2 können sowohl einschichtig und wasserundurchlässig als auch mehrschichtige Platten 75 (siehe Figur 12) sein, die wasserdurchlässig sind, aber Sand zurückhalten. 

  
Die in der Figur 19 gezeigte Ausführungsform der Vorrichtung 1 ist nicht auf die dargestellte Verwendung an Monopiles 301 beschränkt, sondern kann in der gezeigten Weise für alle Arten von Offshore-Bauwerken oder für Fundamente von Offshore-Bauwerken Unterwasserbauwerken verwendet werden. 

  
Figur 20 zeigt eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 ohne Sandbelag im Vertikalschnitt. Die Bodenoberfläche 12 befindet sich unter der Wasseroberfläche 10. Als elastische Platten sind mehrschichtige, wasserdurchlässige aber sandundurchlässige Platten 75 (siehe Figur 12) vorgesehen. Diese sind miteinander verbunden (nicht gezeigt) und liegen direkt auf der leicht schrägen Bodenoberfläche 12 auf und sind nicht mit Sand bedeckt. Gleichwohl ist dieses aber ebenso möglich. Aufgrund ihrer Stabilität und Flexibilität sind die Platten 75 dennoch begehbar und befahrbar. Die Platten sind mittels Erdspiessen 3 im Boden 37 befestigt.

   In den der Wasserseite 10 zugewandten Endbereichen sowie den seitlichen Endbereichen (nicht gezeigt) der elastischen Platten 75 sind an den entsprechenden elastischen Platten 75 als Gewicht mehrere Betonelemente 73 befestigt, die die elastischen Platten 75 nach unten ziehen. Hierdurch ergibt sich ein nach unten gekrümmter Verlauf der Platten 75, die so eine besonders günstige hydrodynamische Form ausbilden, welche als Auflauffläche für Wellen dient. 

  
Es ist weiterhin eine Düne mit einer Böschung 24 aus Sand und eine Abbruchkante 13 mit sich daran anschliessender Sandoberfläche 20 dargestellt. Der Bereich der Böschung 24 ist mittels wasserundurchlässiger, einschichtiger, elastischer Platten 2 geschützt. Diese wasserundurchlässigen elastischen Platten 2 erstrecken sich bis tief in den Boden 37. Wenn die Wasseroberfläche 10 bei einer Flut ansteigt, bedeckt es die Oberfläche der wasserdurchlässigen Platten 75. Das Wasser kann dann vorteilhafterweise durch die Platten 75 hindurch in den Boden 37 abfliessen. Der Bereich der wasserundurchlässigen elastischen Platten 2, der sich in den Boden 37 erstreckt, verhindert dann, dass das Wasser im Bereich der Düne hinter der Platte 2, zu hoch aufsteigt und dort Verkolkung bei elastischer Bewegung der Platte 2, unter Wellenbelastung stattfindet.

   Die Düne 13, 20, 24 wird dadurch zusätzlich geschützt. Die wasserundurchlässigen elastischen Platten 2 sind durch Vulkanisierung wasserdicht miteinander verbunden (nicht gezeigt). Die Bereiche mit den wasserdurchlässigen Platten 75 und die Bereiche mit den wasserundurchlässigen Platten 2 sind durch Gummielemente 76 miteinander verbunden. 

  
Figur 21 zeigt eine Gesamtansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 1 mit Betonbalken im Vertikalschnitt. Hierbei sind Versteifungselemente 303 vorgesehen, die gleichzeitig als Befestigungselemente 3 dienen können. Statt Betonbalken eignen sich auch Metallprofile. Ein Bereich aus elastischen, wasserundurchlässigen Platten 75 ist dabei an seinem 

  
Randbereich mit den Betonbalken 3 fest verbunden und wird so am oder im Boden 37 fixiert. Erdanker oder Erdspiesse können deshalb entfallen, sie können aber auch als zusätzliches Befestigungsmittel eingesetzt werden. Bei der gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung 1 weist der Bereich der elastischen Platten 75 zwischen zwei Betonbalken 3 eine Krümmung auf. Durch diese 

  
Krümmung ergibt sich eine statisch besonders stabile Struktur, die auch starken, nach oben gerichteten Sogkräften widersteht. Deshalb können auch elastische Platten ohne Einlagen oder Armierungen verwendet werden.  

  
Bezugszeichenliste 

  
1. Schutzvorrichtung 

  
2. Elastische Platten 

  
3. Befestigungselement 

  
4. Unterlegscheibe 

  
5. Stützglieder 

  
6. Bodenplatten 

  
7. Ankerelemente 

  
8. Öffnung 

  
9. Kopf 

  
10. Wasseroberfläche 

  
11. Hochwasseroberfläche 

  
12. Bodenoberfläche 

  
13. Abbruchkante 

  
14. Textileinlage 

  
15. Gewinde 

  
16. Vorderseite 

  
17. Unterseite 

  
18. Auflageelement 

  
19. Sandaufspülung 

  
20. Sandoberfläche 

  
21. Spundwand 

  
22. Fundament 

  
23. Angesetzte Spundwand 

  
24. Böschung 

  
30. Vorspannelement 

  
31. Schutzkappe 

  
32. Schraubenfeder 

  
33. Zugfeder 

  
34. Auflagefläche 

  
35. Verschlussschraube 

  
36. Schutzhülse 

  
37. Boden 

  
38. Verklebung 

  
39. Federhülse 

  
40. Grundplatte 

  
41. Grundplattenöffnung 

  
42. Ablauföffnung 

  
43. Unteres Federende 

  
44. Oberes Federende 

  
45. Wand 

  
46. Basis 

  
47. Hohlraum 

  
48. Rohr 

  
50. Scheibe 

  
52. Innenplatte 

  
58. Innenöffnung 

  
60. Bewehrung 

  
61. Gitterverbindung 63. Vliesstoff 

  
70. Halteschicht 

  
71. Vertiefungen 

  
72. Wasserablauföffnungen 

  
73. Betonelement 

  
74. Mittlere Schicht 

  
75. Dreischichtige Verbundplatte 

  
76. Gummielement 

  
100 Wanne 

  
101 Seitenwand 

  
102 Erhebung 

  
103 Wasser 

  
104 Seitenwand 

  
105 Wasserlinie 

  
106 Dünenformation 

  
207 Zementspülanker 

  
208 Rohr 

  
209 Rohrplatte 

  
210 Loch 

  
211 Rohröffnung 

  
212 Innengewinde 

  
213 Verschlussschraube 

  
214 Kopfplatte 

  
215 Zement 

  
216 Bohrkrone 

  
300 Strandmauer 

  
301 Monopile 

  
302 Verkolkung 

  
303 Versteifung

Claims

Patentansprüche
1. Vorrichtung (1 ) für den Hochwasser-, Küstenoder Kolkschutz, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) eine oder mehrere elastische Platten (2, 75) sowie Befestig ungsmittel (3) zur Fixierung der Platten an den zu schützenden Stellen (12) aufweist.
2. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (2, 75) aus Gummi bestehen und vorzugsweise eine Dicke von etwa 2 cm aufweisen.
3. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (2, 75) wasserdicht mittels Vulkanisierung oder mechanisch mittels Verbindungsmitteln miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (2, 75) eine oder mehrere Einlagen (14), insbesondere aus textilem Gewebe, oder eine Armierung aus Stahlstäben, Stahldrähten oder Stahlseilen aufweisen.
5. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die elastischen Platten (2, 75) Versteifungselemente (303) vorgesehen sind, um eine Verformung der Platten (2, 75) durch Sogkräfte zu vermeiden.
6. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungsmittel Erdschrauben (3), Erdspiesse oder Zementspülanker (207) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Zementspülanker (207) ein Rohr (208) mit einer an seinem oberen Ende angeordneten Rohrplatte (209) mit einem Loch (210) für die Rohröffnung (211 ), einem oberen Innengewinde (212) und einer Verschlussschraube (213) mit einer Kopfplatte (214) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden seitlichen Enden der Vorrichtung (1 ) jeweils eine gegenüber den Platten (2, 75) abgewinkelte Spundwand (21 ) vorgesehen ist, um sich vom Wasser weg in Richtung zur Landseite hin zu erstrecken und so ein Hinterspülen verhindern.
9. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere im Wesentlichen waagrecht angeordnete mit der Vorrichtung verbundene Bodenplatten (6) vorgesehen sind, welche vorzugsweise Stützglieder (5) aufweisen, die einen tragenden Rahmen für die elastischen Platten (2, 75) bilden.
10.Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatten (6) Ankerelemente (7) zur Befestigung im Boden aufweisen.
11.Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (2, 75) entlang ihrer unteren Kante verlaufende Auflageelemente (18) aufweisen, welche vorzugsweise als im vertikalen Querschnitt etwa T-förmige Profile ausgebildet ist.
12. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (2, 75) an ihrer Oberseite Vertiefungen (71 ) und/oder Erhebungen aufweisen, um Sand (19) oder anderes Bodenmaterial (37) festzuhalten.
13. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Platten (75) Wasserablauföffnungen (72) und/oder eine wasserdurchlässige, sandundurchlässige Filterschicht, insbesondere eine Vliesstoffschicht (63), aufweisen.
14. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) an einem Endbereich der miteinander verbundenen elastischen Platten (2, 75) mindestens ein Gewichtselement (73), vorzugsweise aus Beton, aufweist, um in dem Endbereich die elastischen Platten (2) nach unten zu ziehen oder zu drücken.
15. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verbundenen Platten (2, 75) mindestens eine nach oben offene, wannenartige Vertiefung (100) bilden, die mit Sand und/oder anderem Material gefüllt ist und die Wände (101 ) der wannenartigen Vertiefung (100) vorzugsweise als Faltung der elastischen Platten (2) ausgebildet sind.
16. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenartige Vertiefung (100) an ihrem Boden Erhebungen (102) aufweist, die sich von ihrer dem Wasser zugewandten Wand (103) zur Landseite hin erstrecken, um Sandabtrag durch Querströmungen zu verhindern, wobei die Erhebungen (102) vorzugsweise als Faltung der elastischen Platten (2, 75) ausgebildet sind.
17. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Endbereich der miteinander verbundenen elastischen Platten (2) eine wasserdurchlässige, sandundurchlässige Filterschicht (63), insbesondere ein Vliesstoff, vorgesehen ist, auf der vorzugsweise eine Bewehrung (60) angeordnet ist.
18. Verfahren für den Hochwasser-, Küstenoder Kolkschutz, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 an den zu schützenden Stellen (12) fixiert wird.
19. Verwendung einer Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 für den Hochwasser-, Küstenoder Kolkschutz.
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