EP2651807B1 - Überwachungseinrichtung zur feststellung eines ungewollten wegfahrens einer aufzugskabine aus einem stillstand - Google Patents

Überwachungseinrichtung zur feststellung eines ungewollten wegfahrens einer aufzugskabine aus einem stillstand Download PDF

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EP2651807B1
EP2651807B1 EP11796673.9A EP11796673A EP2651807B1 EP 2651807 B1 EP2651807 B1 EP 2651807B1 EP 11796673 A EP11796673 A EP 11796673A EP 2651807 B1 EP2651807 B1 EP 2651807B1
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electromechanical
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braking
lift cage
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/04Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for detecting excessive speed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66B5/04Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for detecting excessive speed
    • B66B5/044Mechanical overspeed governors

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektromechanische Überwachungseinrichtung zur Feststellung eines ungewollten Wegfahrens einer Aufzugskabine aus einem Stillstand, einen entsprechend ausgerüsteten Geschwindigkeitsbegrenzer und Aufzugsanlage, eine Nachrüsteinrichtung zum Nachrüsten einer Aufzugsanlage mit einer derartigen Einrichtung und ein entsprechendes Verfahren gemäss den unabhängigen Patentansprüchen.
  • Eine Aufzugsanlage ist in einem Gebäude eingebaut. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Aufzugskabine, welche über Tragmittel mit einem Gegengewicht oder mit einer zweiten Aufzugskabine verbunden ist. Mittels eines Antriebes, der wahlweise auf die Tragmittel, direkt auf die Aufzugskabine oder das Gegengewicht einwirkt, wird die Aufzugskabine entlang von, im Wesentlichen vertikalen, Führungsschienen verfahren. Die Aufzugsanlage wird verwendet um Personen und Güter innerhalb des Gebäudes über einzelne oder mehrere Etagen hinweg zu befördern.
  • Die Aufzugsanlage beinhaltet Vorrichtungen um eine Sicherheit der Aufzugsanlage sicherzustellen. Eine derartige Vorrichtung schützt, beispielsweise bei einem Halt in einer Etage des Gebäudes, die Aufzugskabine vor einem ungewollten Wegdriften. Dazu werden beispielsweise Bremseinrichtungen verwendet, welche im Bedarfsfalle die Auf-zugskabine abbremsen können.
  • Aus der WO 2005/066058 ist eine derartige Vorrichtung bekannt. Die Vorrichtung besteht aus einer Klemmeinrichtung, welche bei einem Stillstand der Aufzugskabine einen bewegten Teil klemmt, einer Bewegungssensorik, welche eine Bewegung der Klemmeinrichtung feststellt und einer Steuereinrichtung, welche die Bewegung auswertet und im Bedarfsfalle eine Sicherheitseinrichtung betätigt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Bereitstellung einer alternativen Überwachungseinrichtung zur Feststellung eines ungewollten Wegfahrens einer Aufzugskabine aus einem Stillstand, welche einfach zu installieren ist und welche Bedarfsweise auch zum Nachrüsten in einer Aufzugsanlage geeignet ist.
  • Gemäss einer Ausführungsvariante einer elektromechanischen Überwachungseinrichtung zur Feststellung eines ungewollten Wegfahrens einer Aufzugskabine aus einem Stillstand beinhaltet die elektromechanische Überwachungseinrichtung ein Mitlaufrad, welches im Bedarfsfalle an eine Laufbahn der Aufzugskabine angedrückt wird. Ein derartiger Bedarfsfall ist beispielsweise ein Halt in einer Etage. Dies kann vorteilhafterweise dadurch festgestellt werden, dass ein Antrieb der Aufzugsanlage stillsteht, eine zugehörige erste Bremseinrichtung, bzw. eine Antriebsbremse betätigt ist oder eine Zugangstüre zur Kabine geöffnet ist. Während einer Normalfahrt einer Aufzugskabine ist die elektromechanische Überwachungseinrichtung in einer Normalstellung, d.h. das Mitlaufrad ist von der Laufbahn distanziert und berührt somit die Laufbahn nicht. Im Bedarfsfalle wird die elektromechanische Überwachungseinrichtung in eine Bereitschaftsstellung gebracht, d.h. das Mitlaufrad wird an die Laufbahn angedrückt, womit es bei einer Bewegung der Aufzugskabine entsprechend einer Bewegungsrichtung gedreht wird.
  • Die Überwachungseinrichtung beinhaltet weiter einen Sensor, der ein Drehen des Mitlaufrads um einen vorbestimmten Drehwinkel feststellt. Stellt der Sensor ein Überschreiten des vorbestimmten Drehwinkels fest, wird eine Bremseinrichtung, vorzugsweise eine zweite Bremseinrichtung, betätigt oder es wird eine andere Aktion initialisiert, welche die Aufzugskabine festsetzt, bzw. bremst. Die elektromechanische Überwachungseinrichtung befindet sich dann in ihrer Auslösestellung.
  • Die zweite Bremseinrichtung kann beispielsweise eine Kabinenbremse oder eine Fangvorrichtung sein, welche direkt auf der Aufzugskabine angeordnet ist und welche in der Lage ist die Aufzugskabine in Zusammenwirkung mit einer Wand des Aufzugsschachtes oder einer Führungsschiene der Aufzugskabine, etc. festzuhalten.
  • Die Verwendung des Mitlaufrades, welches im Bedarfsfalle an die Laufbahn der Aufzugskabine angedrückt wird, ist vorteilhaft, da als Laufbahn jede Bahn oder Fläche in Frage kommt die kontinuierlich über den Fahrweg der Aufzugskabine verläuft, bzw. den Fahrweg der Aufzugskabine repräsentiert. Das Mitlaufrad kann einfach gestaltet sein und ist entsprechend günstig in der Beschaffung.
  • Als Sensor kann ein Drehwinkelgeber verwendet sein, wobei ein Verdrehwinkel des Mitlaufrads erfasst wird. Hierbei wird bei Überschreitung eines voreingestellten Drehwinkels die Bremseinrichtung ausgelöst. Bedarfsweise können auch zwei oder mehrere Drehwinkel voreingestellt werden. Hierbei wird bei Überschreitung eines ersten Drehwinkels am Mitlaufrad die Bremseinrichtung betätigt und bei Überschreitung eines weiteren Wertes könnte beispielsweise ein Hacken ausgefahren werden, welcher sich im Bereiche der Aufzugstüre oder von Schienenbefestigungen etc. festkrallt.
  • Eine mit einem derartigen Überwachungssystem ausgerüstete Aufzugsanlage ist besonders sicher und günstig in Bezug auf ein Wegdriften der Aufzugskabine aus einer Haltestelle gesichert und es ist hervorragend geeignet in eine bestehende Aufzugsanlage eingebaut, bzw. nachgerüstet zu werden. Bedarfsweise kann dabei eine bestehende Bremseinrichtung angesteuert werden. Sofern keine entsprechend ansteuerbare Bremseinrichtung im Aufzug vorhanden ist, kann allenfalls eine elektromechanische Betätigung, wie sie Beispielsweise aus EP0543154 bekannt ist, zu einer bestehenden Bremseinrichtung eingebaut werden oder es kann natürlich auch eine neue fernbetätigbare Bremse eingebaut werden.
  • Eine entsprechende Nachrüsteinrichtung des Überwachungssystems beinhaltet vorteilhafterweise einen Support, welcher die erforderlichen Lagerstellen für bewegliche Teile, wie einer Wippe zur Aufnahme des Mitlaufrads, etc. beinhaltet. Eine derartige Nachrüsteinrichtung kann einfach an eine Laufbahn der Aufzugskabine angestellt und befestigt werden. Weitere mechanische Anpassungen sind nicht erforderlich, da eine Mitnahme des Mitlaufrads alleine reibschlüssig durch Anpressen des Rads an die Laufbahn erfolgt. Weiter beinhaltet die Nachrüsteinrichtung vorteilhafterweise auch eine entsprechende Elektronikbox, die die erforderlichen Schaltungen zur Ansteuerung der Überwachungseinrichtung sowie Energeiversorgungseinheiten mit Speicher enthält.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung oder Weiterbildung treibt das Mitlaufrad eine Nockenscheibe. Die Nockenscheibe kann hierbei direkt mit dem Mitlaufrad zusammengebaut sein. Der Sensor, in dieser Ausgestaltung vorteilhafterweise ein elektromechanischer Schalter, wird nun einfach bei einem Verdrehen des Mitlaufrads, bzw. der zugehörigen Nockenscheibe durch einen Nocken der Nockenscheibe betätigt.
  • Dies ist eine besonders kostengünstige Ausführung, da keinerlei aufwändige Auswerteelektronik benötigt wird. Sobald das Mitlaufrad an die Laufbahn der Aufzugskabine angedrückt wird und eine Bewegung der Aufzugskabine folgt, wird das Mitlaufrad mit dem Nocken verdreht. Sobald der Nocken den elektromechanischen Schalter erreicht, wird dieser geschalten und eine durch diesen Schalter kontrollierte Bremseinrichtung wird betätigt.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung oder Weiterbildung wird das Mitlaufrad, allenfalls zusammen mit der Nockenscheibe, selbsttätig in eine neutrale Stellung oder Nulllage verfahren, sobald das Mitlaufrad von der Laufbahn distanziert ist. Dies kann beispielsweise durch eine Federeinrichtung erfolgen oder vorteilhafterweise ist das Mitlaufrad, bzw. die dazu verbundene Nockenscheibe so ausgeführt, dass ein Massenschwerpunkt die Nockenscheibe, bzw. den Nocken zwangsläufig in die neutrale Stellung oder Nulllage zurückdreht. Besonders vorteilhaft ist hierbei, wenn der voreingestellte Drehwinkel einer halben Umdrehung des Mitlaufrades entspricht. Damit kann ein einzelner elektromechanischer Schalter ein Wegdriften der Aufzugskabine in beide Verfahrrichtungen erkennen. Diese Ausgestaltung ermöglicht die Bereitstellung einer äusserst kostengünstigen und sicheren Überwachungseinrichtung, da im Besonderen auch deren Funktion einfach durchschaubar und begreifbar ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung oder Weiterbildung ist der elektromechanische Schalter ein handelsüblicher rastender oder bistabiler Schalter. Dies bedeutet, dass der Schalter nach einer Betätigung in der geschalteten Position verbleibt, bis er entweder manuell oder durch eine entsprechende Fernrückstelleinrichtung wieder in die Normal- oder Arbeitslage zurückgestellt wird. Vorteilhafterweise ist dieser Schalter so ausgeführt, dass ein Stromkreis zur Ansteuerung der Bremseinrichtung in der Normal- oder Arbeitslage geschlossen ist und in der betätigten, bzw. geschalteten Position entsprechend unterbrochen ist. Damit kann eine beste Sicherheit erreicht werden, da ein Unterbruch in der Ansteuerung stets zu einer Bremsung führt.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung oder Weiterbildung wird das Mitlaufrad mittels einer Andrückfeder an die Laufbahn der Aufzugskabine angedrückt und es wird mittels eines Elektromagneten von der Laufbahn distanziert gehalten. Vorteilhafterweise ist der Elektromagnet derart ausgelegt, dass er das Mitlaufrad entgegen einer Federkraft der Andrückfeder wegziehen kann. Damit ist bei einem Energieausfall die Überwachungseinrichtung automatisch in die Bereitschaftsstellung verfahren, bzw. ein Verrutschen der Aufzugskabine ist überwacht und zugleich sind wegen der Andrückfeder verschiedene Formen eins Anbaus realisierbar. Zudem ist dieses Überwachungssystem unempfindlich auf Schwingungen.
  • Selbstverständlich ist die Ansteuerung des Elektromagneten in der Regel mit einem Energiespeicher, beispielsweise einem Akku, ausgerüstet, um bei einem Stromausfall im Gebäude das Mitlaufrad, mindestens während einem Nachlaufen der Aufzugskabine bis zum Stillstand, distanziert von der Laufbahn zu halten.
  • Alternativ oder ergänzend wird das Mitlaufrad mittels einer Gewichtsmasse an die Laufbahn der Aufzugskabine angedrückt und es wird mittels eines Elektromagneten von der Laufbahn distanziert gehalten. Vorteilhafterweise ist dabei der Elektromagnet derart ausgelegt, dass er das Mitlaufrad entgegen einer Gewichtsmasse von der Laufbahn wegziehen kann. Dies ergibt eine besonders kostengünstige und sichere Ausführung, da die Gewichtskraft stets und weltweit sicher zur Verfügung steht. Auch dieses System entspricht ansonsten der Ausführung wie es im Zusammenhang mit der Andrückfeder erläutert ist, wobei selbstverständlich beim Einbau in eine Aufzugsanlage die Einbaulage den Verlauf der Gewichtskraft zu berücksichtigen hat.
  • Bedarfsweise kann das Mitlaufrad oder die Laufbahn an die das Mitlaufrad angedrückt werden kann, strukturiert, geriffelt, aufgeraut oder randriert sein um ein sicheres Antreiben des Mitlaufrads zu gewährleisten. Sie kann selbstverständlich auch aus einem Material mit einem hohen Reibwert, wie beispielsweise Polyurethan hergestellt oder beschichtet sein.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung oder Weiterbildung entspricht die Laufbahn der Aufzugskabine einem Umfang eines Geschwindigkeitsbegrenzers und der Geschwindigkeitsbegrenzer ist mit einem Begrenzerseil zur Aufzugskabine verbunden, bzw. verbindbar. Dieses Seil dreht den Geschwindigkeitsbegrenzer entsprechend einer Bewegung der Aufzugskabine, womit die Bewegung des Umfangs des Geschwindigkeitsbegrenzers direkt die Laufbahn der Aufzugskabine repräsentiert. Die elektromechanische Überwachungseinrichtung ist dementsprechend beim Geschwindigkeitsbegrenzer angeordnet oder direkt beim Geschwindigkeitsbegrenzer eingebaut, wobei das Mitlaufrad im Bedarfsfalle an den Umfang des Geschwindigkeitsbegrenzers angedrückt wird.
  • In dieser Ausgestaltung ist die Überwachungseinrichtung besonders einfach in eine bestehende Aufzugsanlage ein- oder anbaubar, da die Einrichtung stationär im Gebäude angebracht werden kann und zugehörige elektrische Verkabelungen in eine Aufzugssteuerung geführt werden kann. Zudem kann nun direkt ein Ersatz-Geschwindigkeitsbegrenzer für eine bestehende Aufzugsanlage bereitgestellt werden, Damit kann zum Zwecke der Nachrüstung einer Aufzugsanlage lediglich ein bestehender Geschwindigkeitsbegrenzer ohne Überwachungseinrichtung mit dem neuen Geschwindigkeitsbegrenzer mit Überwachungseinrichtung getauscht werden.
  • Kombinationen der dargestellten Ausgestaltungen ermöglichen bedarfsgerechte Einzellösungen. Selbstverständlich kann die Überwachungseinrichtung auch an jede andere Scheibe angebaut werden, welche in Verbindung mit der Aufzugskabine steht und entsprechend einer Bewegung der Aufzugskabine dreht. Eine derartige Scheibe kann beispielsweise eine Treibscheibe, eine Um- oder Ablenkrolle, eine Tragrolle oder auch eine Führungsrolle sein.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den Figuren beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1
    eine schematische Ansicht einer Aufzugsanlage in der Seitenansicht, mit einer an der Aufzugskabine angebauter Überwachungseinrichtung,
    Fig. 2
    eine schematische Ansicht einer Aufzugsanlage in der Seitenansicht, mit einer an einem Geschwindigkeitsbegrenzer angebauten Überwachungseinrichtung,
    Fig. 3
    eine elektromechanische Überwachungseinrichtung in Normalstellung,
    Fig. 4
    die elektromechanische Überwachungseinrichtung von Fig. 3 in Bereitschaftsstellung,
    Fig. 5
    die elektromechanische Überwachungseinrichtung von Fig. 3 in Auslösestellung,
    Fig. 6
    die elektromechanische Überwachungseinrichtung von Fig. 3 in Zusammenwirkung mit einer Laufbahn eines Geschwindigkeitsbegrenzers,
    Fig. 7
    eine an einen Geschwindigkeitsbegrenzer angebaute elektromechanische Überwachungseinrichtung.
  • In den Figuren sind für gleichwirkende Teile über alle Figuren hinweg dieselben Bezugszeichen verwendet.
  • Fig. 1 zeigt eine Aufzugsanlage im Gesamtüberblick. Die Aufzugsanlage 1 ist in einem Gebäude, vorzugsweise in einem Aufzugsschacht 2 eingebaut. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Aufzugskabine 3, welche über Tragmittel 5 mit einem Gegengewicht 4 oder alternativ auch mit einer zweiten Aufzugskabine (nicht dargestellt) verbunden ist. Mittels eines Antriebs 6, der vorzugsweise auf die Tragmittel 5 einwirkt, wird die Aufzugskabine 3 und entsprechend auch das Gegengewicht 4 entlang von, im Wesentlichen vertikalen, Führungsschienen 8 verfahren. Die Aufzugsanlage 1 wird verwendet um Personen und Güter innerhalb des Gebäudes über einzelne oder mehrere Etagen hinweg zu befördern.
  • Der Antrieb 6 ist zu einer Aufzugssteuerung 7 verbunden, welche den Antrieb 7 und damit die Aufzugsanlage 1 steuert und regelt. Die Aufzugssteuerung 7 ist im Beispiel über ein Hängekabel 32 auch zur Aufzugskabine 3 verbunden um erforderliche Signale auszutauschen.
  • Die Aufzugsanlage 1 beinhaltet Bremseinrichtungen 9 um die die Aufzugskabine im Bedarfsfalle festzuhalten und eine Sicherheit der Aufzugsanlage zu gewährleisten. Im Beispiel ist eine erste Bremseinrichtung 10 im Bereiche des Antriebs 6 angeordnet. Diese erste Bremseinrichtung 10 hält beispielsweise die Aufzugsanlage, bzw. die Aufzugskabine 3 bei einem Halt in einer Etage fest. Diese erste Bremseinrichtung 10 ist in der Regel ein Bestandteil des Antriebs 6 und sie wird von der Aufzugssteuerung 7 angesteuert. Natürlich kann diese erste Bremseinrichtung 10 auch separiert vom Antrieb 6, beispielsweise auf der Aufzugskabine dem Gegengewicht oder an einer Umlenkrolle angeordnet sein. Die Aufzugsanlage 1 beinhaltet eine weitere zweite Bremseinrichtung 11, welche direkt auf der Aufzugskabine 3 angeordnet ist und welche vorteilhafterweise zum Zwecke des Bremsens der Aufzugskabine 3 direkt auf die Führungsschiene 8 einwirken kann. Diese zweite Bremseinrichtung 11 ist im Beispiel eine Fangvorrichtung, welche mittels eines elektronischen Begrenzers über eine Sicherheitseinrichtung 27 angesteuert wird.
  • Die Aufzugsanlage 1 beinhaltet weiter eine elektromechanische Überwachungseinrichtung 12, welche an der Aufzugskabine 3 angeordnet ist und welche in der Zusammenwirkung mit einer durch die Führungsschienen 8 der Aufzugskabine 3 definierten Laufbahn 14 ein unerwartetes Wegrutschen oder Wegdriften der Aufzugskabine 3 feststellen kann und über die Sicherheitseinrichtung 27 die zweite Bremseinrichtung 11 betätigen kann. Allenfalls erforderliche Energiespeicher 28 sind vorteilhafterweise in der Sicherheitseinrichtung angeordnet. Dieser Energiespeicher stellt im Falle eines Ausfalls des Energienetzes zumindest die Funktion der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 sicher, bis die Aufzugsanlage im Stillstand ist. Details der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12, wie sie vorteilhafterweise in der Aufzugsanlage gemäss Fig. 1 verwendet ist, sind in den Fig. 3 bis 5 erläutert.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung einer elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 in einer Aufzugsanlage. Die Aufzugsanlage ist im Grundkonzept wie in Fig. 1 erläutert aufgebaut. Diese Aufzugsanlage 1 beinhaltet jedoch eine zweite Bremseinrichtung 11, welche im Wesentlichen eine bekannte konventionelle Fangvorrichtung ist. Diese Fangvorrichtung wird im Bedarfsfalle durch einen Geschwindigkeitsbegrenzer 24 betätigt. Der Geschwindigkeitsbegrenzer 24 ist über ein Begrenzerseil 26 zur Fangvorrichtung verbunden. Das Begrenzerseil 26 wird somit von der Aufzugskabine 3, an der die Fangvorrichtung angeordnet ist, mitbewegt und der Geschwindigkeitsbegrenzer 24 wird durch das Begrenzerseil 26 entsprechend bewegt. Sobald der Geschwindigkeitsbegrenzer 24 eine zu hohe Geschwindigkeit erfasst, blockiert der Geschwindigkeitsbegrenzer 24 das Begrenzerseil 26 und das nun abgebremste Begrenzerseil 26 betätigt, in der Regel über eine entsprechende Hebelmechanik (nicht dargestellt) die Fangvorrichtung, bzw die zweite Bremseinrichtung 11.
  • In der Ausführung nach Fig. 2 ist die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 bei diesem Geschwindigkeitsbegrenzer 24 angeordnet. In der Zusammenwirkung mit einer durch einen Umfang des Geschwindigkeitsbegrenzers 24 definierten Laufbahn 14 kann die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 ein unerwartetes Wegrutschen oder Wegdriften der Aufzugskabine 3 feststellen und sie kann über eine Hilfsauslösung 34 die zweite Bremseinrichtung 11 betätigen. Die Hilfsauslösung ist im Beispiel über die Aufzugssteuerung 7 und das Hängekabel 32 von der elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 gesteuert. Die Hilfsauslösung 34 ist beispielsweise eine Klemme die im Bedarfsfalle an der Führungsschiene 8 angreift und die Fangvorrichtung betätigt. Eine derartige Hilfskupplung ist beispielsweise aus der Publikation EP0543154 bekannt. Alternativ kann auch eine zur Fangvorrichtung zusätzliche zweite Bremse 11 auf der Aufzugskabine angebracht werden, welche dann beispielsweise lediglich zu Verhinderung eines Wegdriftens von der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 betätigt wird.
  • Details der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12, wie sie nun vorteilhafterweise in der Aufzugsanlage gemäss Fig. 2 verwendet ist, sind in den Fig. 6 und 7 im Zusammenhang mit den Fig. 3 bis 5 erläutert.
  • In Fig. 3 bis 5 ist ein Aufbau und die Funktion einer elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 erläutert wie sie in der Aufzugsanlage nach Fig. 1 oder sinngemäss auch in Fig. 2 verwendet werden kann. Die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 beinhaltet einen Support 29 der an einem Teil der Aufzugsanlage, beispielsweise an der Aufzugskabine, dem Geschwindigkeitsbegrenzer oder einem Rahmen des Antriebs befestigt werden kann. Am Support 29 ist eine Wippe 30 schwenkbar um eine Schwenkachse 21 gelagert. In der Wippe 30 ist ein Mitlaufrad 13 drehbar gelagert und auf der Drehachse des Mitlaufrads 13 läuft eine Nockenscheibe 17 mit einem Nocken 18 mit.
  • Der Gewichtsanteil des Nockens 18 dreht dabei, wegen der Gewichtskraft, die Nockenscheibe 17 in die Normallage, solange keine äusseren Kräfte vorhanden sind. Die Wippe 30 wird mittels eines Elektromagneten 22 zwischen einer Normalstellung wie in Fig. 3 dargestellt und einer Bereitschaftsstellung, wie in Fig. 4 dargestellt bewegt. Im Beispiel drückt eine Feder 20 die Wippe 30 zusammen mit dem Mitlaufrad 17 in die Bereitschaftsstellung (siehe Fig. 4) und der Elektromagnet 22 zieht die Wippe 30 entgegen der Federkraft der Feder 20 zurück in die Normalstellung.
  • Die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12, bzw. der Support 29 ist in Bezug auf die Laufbahn 14 derart angeordnet, dass in der Normalstellung das Mitlaufrad 13 in einer Distanz zur Laufbahn 14, also berührungsfrei, ist. In der Bereitschaftsstellung ist das Mitlaufrad 13 an die Laufbahn 14 angedrückt. Die Ansteuerung des Elektromagneten 22 erfolgt beispielsweise über die Sicherheitseinrichtung 27 oder direkt über die Aufzugssteuerung 7. So wird beispielsweise, sobald eine Tür der Aufzugskabine 3 um einen bestimmten Betrag geöffnet ist, über einen entsprechenden Schalter der Elektromagnet 22 stromlos geschalten und das Mitlaufrad 13 an die Laufbahn 14 gedrückt oder der Elektromagnet wird stromlos geschalten sobald die erste Bremseinrichtung 10 einen Schliessbefehl bekommt.
  • In einer Ausführung ist die Sicherheitseinrichtung 27 zur Ansteuerung der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 derart aufgebaut, dass sie eine Kombination der Signale der ersten Bremseinrichtung 10 und des Schliess- bzw. Öffnungszustands der Tür der Aufzugskabine 3 berücksichtigt. Alternativ kann auch anstelle des oder ergänzend zum Schliess- bzw. Öffnungszustands der Tür der Aufzugskabine 3 eine Stockwerksinformation, beispielsweise ein Stockwerksschalter, der geschalten wird, wenn sich die Aufzugskabine 3 im Bereich eines Stockwerks, bzw. einer Etage befindet, verwendet werden. Dies ist beispielsweise in alten Aufzugsanlagen sinnvoll, wo teilweise noch Aufzugskabinen ohne Kabinentür verwendet sind. Damit kann das Ansprechverhalten der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 auf spezifische Eigenschaften der Aufzugsanlage abgestimmt werden.
  • Bleibt nun die Aufzugskabine 3 ordnungsgemäss im Stillstand, verharrt das Mitlaufrad 13 mit der Nocke 18 in der in Fig. 4 dargestellten Bereitschaftsstellung.
  • Bewegt sich aber die Aufzugskabine 3 ungewollt aus dem Stillstand weg, wie in der Fig. 5 durch den Bewegungspfeil s dargestellt, wird die Nockenscheibe 17 zusammen mit dem Nocken 18 um einen Drehwinkel 16 gedreht. Die Stellung dieser Verdrehung, bzw. der Drehwinkel 16 wird von einem Sensor 15, im Beispiel als elektromechanischer Schalter 19 ausgeführt, festgestellt. Wenn nun der Schalter 15 durch den Nocken 19 betätigt wird, befindet sich die elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 in Auslösestellung und dadurch wird die zweite Bremseinrichtung (siehe Fig. 1 oder Fig. 2) betätigt.
  • Solange der Schalter 19 nicht betätigt ist, kann der Elektromagnet 22 die Wippe 30 jederzeit wieder zurückziehen und der Nocken 18 stellt sich aufgrund seines Gewichts wieder in die Normallage zurück. Sobald jedoch der Schalter 19 betätigt ist, ist in der Regel der Eingriff einer sachkundigen Person erforderlich um die Einrichtung zurückzustellen. Es ist offensichtlich, dass bei dieser Ausführung eine Ansprechempfindlichkeit der Einrichtung über die Geometrie des Mitlaufrads bestimmt wird. Bevorzugtermassen wir ein Durchmesser des Mitlaufrads so gewählt, dass eine Ansprechverzug entsprechend einer Wegabweichung s von etwa 30 bis 100mm (Millimeter) entsteht. In einem ausgeführten Beispiel beträgt ein Durchmesser des Mitlaufrads etwa 50mm. Damit wird eine Wegabweichung s von etwa 75mm erkannt. Damit können übliche kleine Bewegungen der Aufzugskabine im Stillstand aufgefangen werden. Diese kleinen Bewegungen entstehen beispielsweise durch Dehnungen der Tragmittel während Beladungs- und Entladungsvorgängen.
  • Dieselbe elektromechanische Überwachungseinrichtung 12, wie sie anhand der Fig. 3 bis 5 erläutert ist kann auch an einer gewölbten Laufbahn 14 angeordnet sein. In Fig. 6 ist dies anhand der Auslösestellung, analog der Fig. 5 dargestellt. Der Elektromagnet 22 hat die Wippe 30 freigegeben und die Feder 20 drückt das Mitlaufrad 13 gegen die Laufbahn 14. Im Beispiel ist diese Laufbahn 14 ein Laufdurchmesser 25 des Geschwindigkeitsbegrenzers 24. Die Laufbahn 14 kann alternativ auch durch eine Umlenkrolle oder eine Führungsrolle definiert werden.
  • In Fig. 7 ist die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 in einem Geschwindigkeitsbegrenzer 24 eingebaut. Die Darstellung zeigt die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 in der Bereitschaftsstellung entsprechend Fig. 4. Der Geschwindigkeitsbegrenzer 24 ist mittels Begrenzerseil 26 angetrieben und zur Aufzugskabine verbunden. Am Geschwindigkeitsbegrenzer 24 ist die Wippe 30 schwenkbar um die Schwenkachse 21 angeordnet. Auf der Wippe 30 ist das Mitlaufrad 13 zusammen mit der Nockenscheibe 17 und dem Nocken 18 drehbar gelagert. Der Elektromagnet 22, der im Beispiel gemäss Fig. 7 über eine Hilfskonsole 29.1 am Geschwindigkeitsbegrenzer 24 befestigt ist, ist in der gezeigten Bereitschaftsstellung stromlos geschalten und das Eigengewicht der Wippe 30 drückt das Mitlaufrad 13 an einen Laufdurchmesser 25 des Geschwindigkeitsbegrenzers 24. Der Laufdurchmesser 25 bildet somit die Laufbahn 14 für die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12.
  • Würde sich nun die Aufzugskabine aus dem Stillstand wegbewegen, würde das Mitlaufrad 13 den Nocken 18 drehen und nach etwa einer halben Umdrehung des Mitlaufrads 13, würde der Nocken 18 den Sicherheitsschalter 19, bzw. den Sensor 15 betätigen, womit, wie bereits mehrfach erläutert, eine Bremseinrichtung zur Wirkung gebracht würde.
  • Andererseits kann, im Beispiel gemäss Fig. 7, der Elektromagnet 22 in eingeschaltetem Zustand die Wippe 30 mit dem Mitlaufrad 13 vom Laufdurchmesser 25 wegdrücken, wodurch die elektromechanische Überwachungseinrichtung 12 in ihre Normalstellung gebracht werden kann.
  • Die elektrischen Teile der elektromechanischen Überwachungseinrichtung 12 sind über elektrische Verbindungskabel 33 zur Aufzugssteuerung 7 oder zur Sicherheitseinrichtung 27 verbindbar.
  • Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Aufzugsfachmann die gesetzten Formen und Anordnungen beliebig verändern. Beispielsweise kann die Nockenscheibe 17 mit mehreren Nocken ausgeführt sein oder es können mehrere Sensoren 15, bzw. Schalter 19 über den Drehwinkel 16 der Nockenscheibe angeordnet sein. Der Fachmann legt die konstruktiven Formen aus und wählt sinnvolle Materialien. So kann er Teilbereiche der Wippe beschweren um genügende Andrückkräfte zu erhalten.

Claims (14)

  1. Elektromechanische Überwachungseinrichtung zur Feststellung eines ungewollten Wegfahrens einer Aufzugskabine (3) aus einem Stillstand, wobei die elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) ein Mitlaufrad (13) beinhaltet, welches im Bedarfsfalle an eine Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) angedrückt wird, und wobei die Überwachungseinrichtung (12) einen Sensor (15) beinhaltet, welcher ein Drehen des Mitlaufrads (13) um einen vorbestimmten Drehwinkel feststellt und bei Überschreitung des vorbestimmten Drehwinkels eine Bremseinrichtung (9, 10, 11) betätigt.
  2. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss Anspruch 1, wobei das Mitlaufrad (13) eine Nockenscheibe (17) treibt und der Sensor (15) ein elektromechanischer Schalter (19) ist, welcher bei Verdrehen der Nockenscheibe (17) durch einen Nocken (18) der Nockenscheibe (17) betätigbar ist und welcher die Bremseinrichtung (9, 10, 11) betätigt.
  3. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss Anspruch 1 oder 2, wobei die Überwachungseinrichtung (12) eine Feder (20) und einen Elektromagneten (22) beinhaltet, wobei die Feder (20) ausgelegt ist um das Mitlaufrad (13) an die Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) anzudrücken und der Elektromagnet (22) ausgelegt ist um das Mitlaufrad (13) entgegen einer Federkraft der Feder (20) von der Laufbahn (14, 8, 25) distanziert zu halten.
  4. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss Anspruch 1 oder 2, wobei die Überwachungseinrichtung (12) eine Gewichtsmasse (21) und einen Elektromagneten (22) beinhaltet, wobei die Gewichtsmasse (21) ausgelegt ist um das Mitlaufrad (13) an die Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine anzudrücken und der Elektromagnet ausgelegt ist um das Mitlaufrad (14, 8, 25) entgegen einer Massenkraft der Gewichtsmasse (21) von der Laufbahn (14, 8, 25) wegzuziehen.
  5. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Mitlaufrad (13) in eine neutrale Stellung oder Nulllage verfahren wird, wenn das Mitlaufrad (13) von der Laufbahn (14, 8, 25) distanziert ist.
  6. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss Anspruch 5, wobei die Nockenscheibe (17) einen einzigen Nocken (18) aufweist und dieser Nocken (18) einen Massenanteil bildet der die Nockenscheibe (17) zusammen mit dem Mitlaufrad (13) in die neutrale Stellung oder Nulllage verfährt, wenn das Mitlaufrad (13) von der Laufbahn (14, 8, 25) distanziert ist.
  7. Elektromechanische Überwachungseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei der elektromechanische Schalter (19) ein rastender oder bistabiler Schalter ist, der nach einer Betätigung durch den Nocken (18) der Nockenscheibe (17) manuell oder mittels einer Fernrückstellung rückstellbar ist.
  8. Geschwindigkeitsbegrenzer mit einer elektromechanischen Überwachungseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, welcher Geschwindigkeitsbegrenzer (24) mit einem Begrenzerseil (26) zu einer Aufzugskabine (3) verbindbar ist und dieses Begrenzerseil (26) den Geschwindigkeitsbegrenzer (24) entsprechend einer Bewegung der Aufzugskabine (3) dreht, wobei die Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) ein Laufdurchmesser (25) des Geschwindigkeitsbegrenzers ist und die elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) beim oder am Geschwindigkeitsbegrenzer (24) angeordnet ist.
  9. Aufzugsanlage mit mindestens einer Aufzugskabine welche in einem Aufzugsschacht (2) verfahrbar angeordnet ist, beinhaltend:
    eine erste Bremseinrichtung (10), welche vorgesehen ist die Aufzugskabine (3) im Stillstand zu halten,
    eine zweite, elektrisch betätigbare Bremseinrichtung (11), welche vorzugsweise an der Aufzugskabine (3) angeordnet ist, und welche geeignet ist die Aufzugskabine (3) im Bedarfsfalle zu bremsen und zu halten, und
    eine elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) bei betätigter erster Bremseinrichtung (10) an die Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) angedrückt ist,
    und der Sensor (15) der elektromechanischen Überwachungseinrichtung (12) bei Feststellung des Drehens des Mitlaufrads (13) um einen vorbestimmten Drehwinkel die zweite Bremseinrichtung (11) betätigt.
  10. Aufzugsanlage gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugskabine (3) mittels eines Begrenzerseils (26) einen Geschwindigkeitsbegrenzer (24) treibt und die elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) beim oder an den Geschwindigkeitsbegrenzer (24) angebaut ist und die Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) ein Laufdurchmesser (25) des Geschwindigkeitsbegrenzers ist.
  11. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (15) der elektromechanischen Überwachungseinrichtung (12) zu einer elektronischen Sicherheitseinrichtung (27) verbunden ist, und diese elektronische Sicherheitseinrichtung (27) bei Feststellung des Drehens des Mitlaufrads (13) um einen vorbestimmten Drehwinkel eine Bremseinrichtung (9, 10,11), vorzugsweise eine Fangvorrichtung ansteuert, oder
    dass der Sensor (15) der elektromechanischen Überwachungseinrichtung (12) bei Feststellung des Drehens des Mitlaufrads (13) um einen vorbestimmten Drehwinkel direkt eine Bremseinrichtung (9, 10,11), vorzugsweise eine Fangvorrichtung betätigt.
  12. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromechanische Überwachungseinrichtung (12) über einen Energiespeicher (28) mit elektrischer Energie versorgt ist, um bei einem Stromausfall die Überwachungseinrichtung (12) über einen minimalen Zeitraum offen zu halten.
  13. Nachrüsteinrichtung zum Nachrüsten einer Aufzugsanlage, vorzugsweise des Geschwindigkeitsbegrenzers (24) einer Aufzugsanlage, mit einer elektromechanischen Überwachungseinrichtung (12) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Überwachungseinrichtung (12) einen Support (29) mit Elektromagnet (22) und eine Lagerstelle (31) für eine Wippe (30) aufweist und auf der Wippe (30) ein Mitlaufrad (13) angeordnet ist, welches Mitlaufrad (13) im Bedarfsfalle an eine Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine, vorzugsweise an einen Laufdurchmesser (25) des Geschwindigkeitsbegrenzers, andrückbar ist.
  14. Verfahren zur Ansteuerung einer Bremseinrichtung zur Verhinderung eines ungewollten Wegfahrens einer Aufzugskabine (3) aus einem Stillstand,
    - wobei im Bedarfsfalle ein Mitlaufrad (13) an eine Laufbahn (14, 8, 25) der Aufzugskabine (3) angedrückt wird, und
    - wobei mittels eines Sensors (15), welcher ein Drehen des Mitlaufrads (13) um einen vorbestimmten Drehwinkel feststellen kann, ein ungewolltes Wegfahrens der Aufzugskabine (3) aus einem Stillstand festgestellt wird, und
    - wobei bei Überschreitung des vorbestimmten Drehwinkels eine Bremseinrichtung (9, 10, 11) betätigt wird.
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