EP0968342B1 - Gerüst mit vertikal- und diagonalstützen - Google Patents

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EP0968342B1
EP0968342B1 EP98919114A EP98919114A EP0968342B1 EP 0968342 B1 EP0968342 B1 EP 0968342B1 EP 98919114 A EP98919114 A EP 98919114A EP 98919114 A EP98919114 A EP 98919114A EP 0968342 B1 EP0968342 B1 EP 0968342B1
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EP
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scaffold
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diagonal
bolt
hook
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Artur Schwörer
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Peri GmbH
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    • E04G7/303Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are only fixed at one of the bars or members to connect
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    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
    • E04G5/16Struts or stiffening rods, e.g. diagonal rods

Description

Die Erfindung betrifft ein Gerüst, insbesondere Fassadengerüst nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Fassadengerüste sind z.B. aus der DE 196 33 091 A1 bekannt und dienen im allgemeinen dazu, vor der Fassade eines Bauwerks errichtet zu werden, um daran Arbeiten, z.B. Verputz- oder Malerarbeiten vorzunehmen. Die der Stabilisierung des Gerüstes gegen horizontale Verschiebungen dienenden Diagonalstützen erstrecken sich normalerweise von einer Stelle unmittelbar oberhalb einer Querstrebe bis zu einer Stelle der benachbarten Vertikalstütze, die sich geringfügig unterhalb der darüber angeordneten Querstrebe befindet. Die Diagonalstützen müssen an den Vertikalstützen so befestigt werden, daß sowohl Zug- als auch Druckkräfte von den Vertikalstützen auf die Diagonalstützen ausgeübt werden können.
Bei bekannten Gerüsten sind zu diesem Zweck an den betreffenden Stellen der Vertikalstützen nach vorn vorstehende Kippfinger vorgesehen, auf welche dazu komplementäre Bohrungen an den Enden der Diagonalstützen aufgeschoben werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß an den betreffenden Stellen auf den Vertikalstützen geeignete Beschläge aufgeschweißt sind, mit denen die Enden der Diagonalstützen in den erforderlichen Eingriff gebracht werden können.
Der Nachteil der bekannten Gerüste besteht darin, daß die Diagonalstützen bei Beanspruchung Torsionsmomente auf die Vertikalstützen ausüben und daß besondere Bauelemente an den Vertikalstützen angebracht werden müssen, um die Diagonalstützen befestigen zu können.
Aus der EP-A-0140984 ist ein Gitter-Leichttragwerk bekannt, das aus rohrförmigen Vertikal- und Horizontaltragelementen sowie dazwischen angeordneten Diagonalstreben besteht. Um bei diesem Gitter-Leichttragwerk Schweißverbindungen zu vermeiden und die Montage zu vereinfachen, sind die Vertikal- und Horizontaltragelemente mittels montierbarer Knotenverbinder verbunden, die mit den Vertikal- und Horizontaltragelementen einen Form- und Kraftschluß bilden, wobei die Knotenverbinder jeweils in zwei Halbschalen geteilt sind, die die Vertikaltragelemente kraftschlüssig umgreifen und mittels Vorsprüngen in dazu korrespondierende Löcher der Vertikaltragelemente formschlüssig eingreifen, und die Knotenverbinder weiterhin Anschlußzapfen bilden, auf die die Horizontaltragelemente aufgeschoben und kraftschlüssig gehalten werden.
In der US-A-2435171 ist ein Gerüst mit Vertikal-, Horizontal- und Diagonalstützen beschrieben, bei dem an die Vertikalstützen Paare von Vertikalhülsen angeschweißt sind, um darin die abgebogenen Enden der Diagonalstützen aufzunehmen.
Die US-A-1552333 zeigt ein Vertikal-, Horizontal- und Diagonalstützen aufweisendes Gerüst, bei dem in den Wänden der Vertikalstützen sich senkrecht zu der durch die Vertikal- und Diagonalstützen definierten Ebene erstreckende Locher vorgesehen sind, in denen die abgebogenen Enden oder Befestigungsbolzen für Diagonal- und Horizontalstützen angeordnet sind.
Schließlich offenbart die US-A-3330583 eine Sicherheitsklinke, mit der Tragrohre an vertikalen und mit Öffnungen versehenen Schienen befestigt werden können.
Aus der US-A-4 379 430 ist bereits ein Regal bekannt, bei dem zwischen einigen der Vertikalstützen jeweils zwei aus jeweils zwei Hälften bestehende Diagonalstützen angeordnet sind, die in der Mitte durch Schrauben miteinander verbunden sind und an ihren Enden Haken aufweisen, die bei in eine Einsetzposition verschwenkten Diagonalstützen-Hälften in vertikale Schlitze der zugeordneten Vertikalstützen eingebracht und durch Verschwenken der Diagonalstützen-Hälften in die endgültige Diagonalposition bezüglich Zug- und Druckkräften festgelegt werden können, worauf dann in der Mitte eine Verschraubung aller vier Diagonalstützen-Hälften erfolgt, um zwei sich kreuzende Diagonalstützen zu bilden. Die Schlitze in den durch die Diagonalstützen verbundenen Vertikalstützen liegen einander gegenüber und nahe den Achsen der Vertikalstützen, so daß von den Diagonalstützen auf die Vertikalstützen zumindest keine wesentlichen Torsionsmomente ausgeübt werden. Zur Schaffung einer stabilen Anordnung müssen jedoch jeweils zwei einander kreuzende Diagonalstützen kombiniert werden, die zudem noch aus je zwei Hälften bestehen, wodurch zur Montage zahlreiche Bauteile und Arbeitsschritte erforderlich sind, um eine stabile Diagonalabstützung zu erreichen,
Das Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerüst der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem für die Befestigung der Diagonalstützen keine besonderen Bauteile an den Vertikalstützen vorgesehen sein müssen und bei dem von den Diagonalstützen auf die Vertikalstützen zumindest keine wesentlichen Torsionsmomente ausgeübt werden, bei dem jedoch die Diagonalstützen mit weniger Bauteilen in weniger, leicht auszuführenden Arbeitsschritten stabil montiert werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erreicht mit einem Gerüst gemäß Anspruch 1.
Erfindungsgemäß werden also nicht in ihrer Mitte in zwei Hälften geteilte Diagonalstützen verwendet, sondern es wird durch die erfindungsgemäße, unterschiedliche Ausbildung und Sicherung der an beiden Enden vorgesehenen Haken eine stabile Montage und Anordnung einzelner Diagonalstützen an jeweils zwei Vertikalstützen mit weniger Bauteilen und in weniger, leicht auszuführenden Arbeitsschritten erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung entnimmt man den Ansprüchen 2 und 3.
Während vorzugsweise der untere Haken der erfindungsgemäßen Diagonalstützen zweckmäßigerweise nach Anspruch 4 ausgebildet ist, entnimmt man eine besonders bevorzugte Ausführungsform für vorzugsweise den oberen Haken dem Anspruch 5.
Obwohl eine eingebaute, erfindungsgemäße Diagonalstütze bereits aufgrund von Gewichts- und Reibungskräften gegen ungewollte Lösung von den Vertikalstützen gesichert sein kann, ist es doch bevorzugt, wenn für die Sicherung insbesondere des oberen Hakens in seiner eingehängten Position ein Riegel vorgesehen ist, wie er im einzelnen durch die Patentansprüche 6 bis 20 gekennzeichnet ist.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung entnimmt man den
Ansprüchen 21 und 22.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Figur 1
eine schematische perspektivische Ansicht eines im Aufbau befindlichen Fassadengerüstes, welches gemäß der Erfindung ausgebildet werden kann,
Figur 2
eine vergrößerte Teilansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vertikalstütze in horizontaler und parallel zum Bauwerk verlaufender Richtung gesehen, und zwar im Bereich des Anschlusses einer Querstrebe mit daraufliegender Bodenplatte,
Fig. 3
eine Teil-Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Gerüstes mit zwischen zwei Vertikalstützen angeordneter Diagonalstütze, wobei die obere Befestigung sich in der Verriegelungsstellung befindet,
Fig. 4
eine zu Fig. 3 analoge Ansicht, wobei die obere Befestigung der Diagonalstütze zur Vorbereitung eines Abbaus der Diagonalstütze entriegelt ist,
Fig. 5
den unteren Teil der Fig. 3 und 4 in der Phase während des Einsetzens bzw. der Entnahme des unteren Endes der Diagonalstütze in ein bzw. aus einem Langloch der Vertikalstütze
Fig. 6
eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Diagonalstütze in etwas verkleinertem Maßstab,
Fig. 7
einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8
eine teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen Teils einer weiteren Ausführungsform einer in eine Vertikalstütze eingehängten Diagonalstütze im entriegelten Zustand,
Fig. 9
die gleiche Ansicht wie Fig. 8 während des Verriegelungsvorganges,
Fig. 10
die gleiche Ansicht wie Fig. 8 im verriegelten Zustand, und
Fig. 11
einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 10.
Nach Fig. 1 befindet sich ein Fassadengerüst an einem Bauwerk 37 im Aufbau. Auf dem Erdboden 35 sind vier Vertikalstützen 11 in einer Anordnung mit rechteckiger Grundfläche, deren längere Seite parallel zur Vorderfront des Bauwerks 37 verläuft, über höhenverstellbare Spindelanordnungen 36 abgestützt und durch obere Querträger 38, Längsstützen 39 sowie Diagonalstreben 27 zu einem tragfähigen Grundgestell 41 vervollständigt, welches sich in Fig. 1 unten rechts in geeigneter Weise fortsetzt, was nicht im einzelnen dargestellt ist. Das Grundgestell 41 weist im unteren Bereich keine Querstreben auf, damit dort ein Durchgang z.B. für Fußgänger vorgesehen werden kann.
Auf zwei gegenüber den vorderen Vertikalstützen 11 nach hinten versetzten, in geringerem Abstand hintereinander angeordnete Vertikalstützen 11 des Grundgestells 41 sind Tragrahmen 43 aufgesteckt, die aus Vertikalstützen 11 bildenden, zusammengesteckten Einzelelementen 11' und horizontalen Querstreben 12 zusammengesetzt sind. Wie man oben links in Fig. 1 erkennt, sind zahlreiche Tragrahmen 43 ggf. unter Zwischenschaltung von nicht mit Querstreben 12 verbundenen Einzelelementen 11' so aufeinandergesteckt, daß in vertikalem Abstand von Etagen A, B, C, D, E und F jeweils eine Querstrebe 12 vorhanden ist. Entlang des Bauwerkes 37 sind in gleichmäßigen Abständen insgesamt sieben Tragrahmenanordnungen aus vertikal übereinander zusammengesetzten Tragrahmen 43 mit jeweils in gleicher Höhe liegenden Querstreben 12 vorgesehen.
Auf zwei entlang des Bauwerks 37 nebeneinander angeordneten Querstreben 12 sind jeweils die schmalen Seiten von rechteckigen Bodenplatten 13 lösbar aufgesetzt.
Das Fassadengerüst weist weiter zwei nach vorn vorragende Hilfsgerüste 44 bzw. 45 auf.
Auf die vorderen Vertikalstützen 11 an den Ecken des GrundgeShells 41 können zum Anbau geeigneter weiterer Tragelemente verwendet werden.
Zur Sicherung der auf den Bodenplatten 13 arbeitenden Personen 46 sind an den Vertikalstützen 11 in geeigneter Höhe seitlich sowie an den Stirnseiten Geländer 40, 47 befestigt.
Insbesondere auf der vom Bauwerk 37 abgewandten Seite der Bodenplatten 13 und soweit erforderlich auch an der dem Bauwerk 37 zugewandten Seite und den Stirnseiten sind unten Bordstreifen 42 lösbar befestigt, welche verhindern sollen, daß auf den Bodenplatten 13 liegende Werkzeuge beim Begehen seitlich über die Bodenplatten 13 hinausgeschoben werden und vom Fassadengerüst nach unten fallen können.
Die Etagen A, B, C, D sind bereits fertiggestellt, während die Etagen E, F gerade aufgebaut werden.
Nach den Fig. 3 bis 4 bestehen die Querstreben 12 aus zwei im Abstand zueinander parallel an zwei hintereinander befindlichen Vertikalstützen 11 durch Schweißen oder eine lösbare Befestigungsart angebrachten Schienenprofilen 14, 14', hinter welche in der in den Fig. 2 bis 5 schematisch angedeuteten Weise hakenförmige Vorsprünge 13' an den Enden der Bodenplatten 13 eingreifen können, um die Bodenplatten 13 an den Querstreben 12 lösbar abzustützen.
Nach den Fig. 2 bis 6 weist eine erfindungsgemäße Diagonalstütze 27 an ihrem oberen Ende einen nach unten weisenden Haken 15 und an ihrem unteren Ende ebenfalls einen nach unten weisenden Haken 15' auf. Wie man insbesondere Fig. 2 entnehmen kann, besitzen die Vertikalstützen 11 seitlich unmittelbar unter einer Querstrebe 12 ein Langloch 16 und unmittelbar oberhalb der Querstrebe 12 ein weiteres Langloch 16' auf, wobei die Längsrichtungen der Langlöcher parallel zur Achse 17 der Vertikalstütze 11 verlaufen.
Nach Fig. 3 und 4 sind der untere Haken 15' und das sich oberhalb jeder Querstrebe 12 befindliche Langloch 16' derart ausgebildet, daß der Haken 15' bei gemäß Fig. 5 nach unten geklappter Vertikalstütze 27 im wesentlichen horizontal in das Langloch 16' einführbar und durch anschließendes Hochklappen der Vertikalstütze 27 in die Position nach den Fig. 3, 4 der Haken 15' nach unten geschwenkt ist und in dieser Position eine auf Zug- und Druck beanspruchte feste Verbindung zwischen der Vertikalstütze 11 und der Diagonalstütze 27 herstellt.
Demgegenüber ist der obere Haken 15 so geformt, daß er in der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen End-Winkellage der Vertikalstütze 27 horizontal in das unterhalb der Querstrebe 12 befindliche Langloch 16 einschiebbar und anschließend durch Absenken über den unteren Rand des Langloches 16 in die aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Einhängeposition bringbar ist. In dieser Lage, die in Fig. 4 dargestellt ist, ist die Diagonalstütze 27 sowohl gegen Zugkräfte als auch gegen Druckkräfte bereits ausreichend an den beiden mit ihr verbundenen Vertikalstützen 11 gesichert, denn bei Ausübung von Druckkräften kann der Haken 15 allenfalls bis an den oberen Rand des Langloches 16 hochrutschen, wo er jedoch festgehalten wird. Beim Nachlassen der Druckkräfte rutscht dann der Haken 15 wieder in seine untere Einhängposition.
Um jedoch ein solches Hin- und Herrutschen des Hakens 15 bei Wechselkräften zu vermeiden, ist oberhalb des Hakens 15 ein Riegelzapfen 19 vorgesehen, der in einer Führungsöffnung 24 auf die Vertikalstütze 11 zu bzw. von ihr weg verschiebbar gelagert ist. An seinem hinteren Ende weist der Riegelzapfen 19 nach Fig. 3 einen sich nach unten erstreckenden Vorsprung 28 auf, der mit einem komplementären Anschlag 20 am betreffenden Ende der Diagonalstütze 27 in der Weise zusammenwirkt, daß beim Eingreifen des Vorsprunges 28 hinter den Anschlag 20 ein Zurückweichen des Riegelzapfens 19 aus der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsstellung unmöglich ist.
Allerdings sind die aneinander anliegenden Endflächen 29, 30 des Riegelzapfens 19 einerseits und des Anschlages 20 andererseits senkrecht zur Achse 31 des Riegelzapfens 19 angeordnet, derart, daß durch eine Verlagerung des Endbereiches des Riegelzapfens 19 in Richtung des Pfeiles P in Fig. 3 die Endflächen 29, 30 außer Eingriff gebracht und dadurch eine Rückbewegung des Riegelzapfens 19 möglich gemacht wird.
Um die Verriegelungsstellung des Riegelzapfens 19 innerhalb des oberen Bereiches 16" (Fig. 2 und 3) zu fixieren, ist im hinteren Bereich des Drehzapfens 19 ein Quergelenk 26 vorgesehen, an dem ein einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt (Fig. 7) aufweisender Betätigungshebel 21 angelenkt ist, der sich in der Verriegelungsposition nach Fig. 3 schräg nach unten und zur Vertikalstütze 11 erstreckt und in einem deutlichen Abstand vom Quergelenk 26 eine Kulissenausnehmung 23 aufweist, die auf einem Querzapfen 22 sitzt, der im Endbereich der Querstrebe 27 befestigt ist. Aus Symmetriegründen sollen gleich ausgebildete Kulissenausnehmungen 23 und Zapfen 22 in beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21 vorgesehen sein.
In der Verriegelungsstellung wird der Betätigungshebel 21 aufgrund eines Übergewichtes seines vor dem Quergelenk 26 liegenden Bereiches durch Schwerkraft nach unten gezogen, so daß auf den Betätigungshebel 21 ein Drehmoment in Richtung des Pfeiles S in Fig. 3 ausgeübt wird. In der Verriegelungsstellung liegt der Zapfen 22 am oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 an. Von dort erstreckt sich die Kulissenausnehmung zunächst auf einer Kreisbahn um das Quergelenk 26, um schließlich von einem Eckbereich 23' (Fig. 3) nach unten in ein im wesentlichen geradliniges Stück 23" abzubiegen. Der Eckbereich 23' ist in einem solchen Winkelabstand vom in Fig. 3 oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 angeordnet, daß beim Verschwenken des Betätigungshebels 21 entgegen dem pfeil S in Fig. 3 bis zu einer Position, wo der Eckbereich 23' am Querzapfen 22 zu liegen kommt, durch Nach-Oben-Drücken des Betätigungshebels 21 der hintere Bereich des Riegelzapfens 19 nach oben verschoben werden kann, wodurch die beiden Endflächen 29, 30 außer Eingriff kommen. Hierfür ist hinter der Führungsöffnung 24 oberhalb des Riegelzapfens 19 ein entsprechendes Spiel 25 vorgesehen.
Bei diesem Schräg-Nach-Oben- und -Nach-Hinten-Verschieben des Betätigungshebels 21 gleitet das geradlinige Stück 23", welches jetzt in bezug auf das Quergelenk 26 im wesentlichen in radiale Richtung weist, auf dem Querzapfen 22 bis in die in Fig. 4 dargestellte Position, wobei nicht nur die Endflächen 29, 30 außer Eingriff kommen, sondern auch der Riegelzapfen 19 aus der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsposition in die entriegelte Lage nach Fig. 4 zurückgezogen ist.
Erfindungsgemäß liegen die Langlöcher 16, 16' (Fig. 2, 3 und 4) in der durch die Achsen 17 der beiden benachbarten Vertikalstützen 11 definierten Ebene, zwischen denen sich nach den Fig. 3 und 4 eine bestimmte Diagonalstütze 27 erstreckt. Auch die Achse 18 der Diagonalstütze 27 liegt somit in der betreffenden Ebene. Aus diesem Grunde gehen sowohl Zug- als auch Druckkräfte, die von der Diagonalstütze 27 zwischen den Vertikalstützen 11 übertragen werden, durch die Achsen 17 hindurch, und es werden Torsionsmomente um die Achsen 17 herum vermieden.
Nach Fig. 7 sind zwischen dem oberen Endbereich 27' und den beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21 gleitreibungsmindernde Scheiben 32 angeordnet.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Funktionsbeschreibung:
Nachdem die Vertikalstützen 11 einer Etage A, B, C, D, E oder F aufgestellt worden sind, und gegebenenfalls auch schon Bodenplatten 13 eingesetzt wurden, werden in den Feldern, wo Diagonalstützen 27 vorzusehen sind, diese dadurch montiert, daß gemäß Fig. 5 zunächst das untere Ende einer Diagonalstütze 27 in angenähert horizontaler oder leicht nach oben angewinkelter Position mit seinem unteren Haken 15' in das untere Langloch 16' eingeführt wird, worauf die Diagonalstrebe 27 in Richtung des Pfeiles R in Fig. 5 nach oben geschwenkt wird, und zwar bis in ihre aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Soll-Winkellage. Hierbei greift der untere Haken 15' hinter den unteren Rand des Langloches 16', und eine obere Horizontalstufe 33 des Hakens 15' kommt unmittelbar unter dem oberen Rand des Langloches 16' zu liegen. Eine untere Ausnehmung 34 zwischen dem Haken 15' und dem unteren Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 kommt auf dem unteren Rand des Langloches 16' zu liegen. Nunmehr ist die Diagonalstütze 27 unten gegen Verschiebung in ihrer Längsrichtung 28 sowie nach oben und nach unten gesichert.
Der obere Bereich der Diagonalstütze 27 wird nun so weit hochgeklappt, daß der dort vorgesehene Haken 15 vor dem oberen Langloch 16 zu liegen kommt. Anschließend wird der Haken 15 bei zurückgezogenem Riegelzapfen 19 gemäß Fig. 4 in das Langloch 16 eingeschoben, worauf der Haken sich aufgrund der Gewichtskraft über den unteren Rand des Langloches 16 einhängt, so wie das in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
Aufgrund des in seine obere Position hochgeschwenkten Betätigungshebels 21 befindet sich der Riegelzapfen 19 nach Fig. 4 zunächst in seiner Entriegelungsstellung, so daß das Einführen des Hakens 15 in das Langloch 16 nicht behindert wird. Sobald nun die Position nach Fig. 4 erreicht ist, wird der Betätigungshebel 4 zunächst in Richtung des Pfeiles T in Fig. 4 verschoben, wobei der Riegelzapfen nach vorn in den oberen Bereich 16" des Langloches 16 in die Position nach Fig. 3 verschoben wird. Dabei gelangen die Endflächen 29, 30 wieder in Eingriff, so daß eine Zurückbewegung des Riegelzapfens 19 nunmehr formschlüssig verhindert ist.
Um diesen Eingriffszustand zu fixieren, wird der Betätigungshebel 21 im Uhrzeigersinn in die aus Fig. 3 ersichtliche Position verschwenkt, wo sich der Querzapfen 22 am oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 befindet. Diese Bewegung wird allein schon durch die Gewichtskraft des Betätigungshebels 21 ausgeführt, kann jedoch von der Bedienungsperson unterstützt werden.
In der durch Schwerkraft bestimmten Endposition des Betätigungshebels 21 nach Fig. 3 ist ein Ausheben des hinteren Bereichs des Riegelzapfens 19 über den Anschlag 20 hinaus ausgeschlossen, so daß die verriegelte Position nach Fig. 3 nunmehr fixiert ist.
Um einen umgekehrten Einbau der Diagonalstütze 27 zu verhindern, der die Selbstverriegelung nach Fig. 3 unmöglich machen würde, ist das untere Langloch 16' länger als das obere Langloch 16 ausgebildet. Versucht also die Bedienungsperson die Diagonalstütze 27 umgekehrt einzubauen, so erweist sich dies als unmöglich, weil der Haken 15' nicht in das kleinere Langloch 16 hineinpaßt. Die Bedienungsperson ist so gezwungen, die Diagonalstütze 27 umzudrehen und in der richtigen Position anzubringen, wo der untere Haken 15' im Langloch 16' und der obere Haken 15 im oberen Langloch 16 angeordnet ist.
Erfindungsgemäß werden die Langlöcher 16, 16' durch Laserschneiden eingebracht, was den Vorteil hat, daß hierdurch die Festigkeit der Vertikalstützen im Bereich der Langlöcher 16, 15' kaum beeinträchtigt wird und eine äußerst genaue Positionierung der Langlöcher 16, 16' gewährleistet ist.
Aus den Fig. 8 bis 10 erkennt man zunächst, daß Langlöcher 16 zweckmäßigerweise auf diametral gegenüberliegenden Seiten der Vertikalstützen 11 vorgesehen sind, so daß Diagonalstützen wahlweise auf der einen oder entgegengesetzten Seite oder auch auf beiden Seiten einer Vertikalstütze 11 angebracht werden können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 11, in denen gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauelemente wie in der vorangehenden Beschreibung bezeichnen, ist der Riegelzapfen 19 mit einer im Querschnitt umgekehrt U-förmigen Betätigungslasche fest verbunden, indem diese gemäß Fig. 11 um den hinteren Bereich des Riegelzäpfens 19 herumgelegt und beispielsweise mittels Nieten 51 (Fig. 8) mit dem Riegelzapfen 19 fest verbunden ist.
Die Schenkel der Betätigungslasche 48 greifen von oben über den flachen oberen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27, welche den oberen Haken 15 trägt, der in ein Langloch 16 eingehängt ist.
In einem Abstand übereinander und seitlich etwas versetzt, sind die beiden Schenkel der Betätigungslasche 48 mit Kulissen 50 versehen, die jeweils einen annähernd parallel zur Riegelbahn verlaufenden, zumindest im wesentlichen geraden Verschiebebereich 50' und einen hinten daran anschließenden Verriegelungsbereich 50" besitzt, der ebenfalls zumindest annähernd geradlinig ist und zumindest im wesentlichen senkrecht zur Riegelbahn verläuft. In die beiden Kulissen 50 greifen querverlaufende Zapfen 49 ein, die fest mit dem flachen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 verbunden sind.
Die Funktion dieser Ausführungsform ergibt sich aus der Folge der Fig. 8 bis 10 wie folgt:
In der entriegelten Position nach Fig. 8 ist die Becätigungslasche 48 relativ zum Haken 15 so weit wie möglich zurückgezogen, so daß sich die Zapfen 49 am stützenseitigen Ende des Verschiebebereichs 50' der Kulisse 50 befinden. In diesem Zustand ist der Riegelzapfen 19 außer Eingriff mit dem Langloch 16.
Soll nun eine Verriegelung hergestellt werden, so wird die Betätigungslasche 48 von Hand in Richtung der Vertikalstütze 11 verschoben, wobei gemäß Fig. 9 der Riegelzapfen 19 in den oberen Langlochbereich 15" eintritt und die Kulissen 50 sich relativ zu den Zapfen 49 zunächst so weit verschieben, daß die Zapfen 49 im Eckbereich 50"' der Kulisse 50 zu liegen kommen. Nunmehr befindet sich der Riegelzapfen 19 bereits in seiner Verriegelungsstellung.
Um diese Verriegelungsposition zu sichern, wird die Betätigungslasche 48 nunmehr im wesentlichen um das vordere Ende des Riegelzapfens 19 nach unten geschwenkt, wobei der Verriegelungsbereich 50" der beiden Kulissen 50 auf den Zapfen 49 nach unten gleitet, bis die Zapfen 49 am oberen Ende der Verriegelungsbereiche 50" zur Anlage kommen, wie das in Fig.10 zu erkennen ist. Bevorzugt ist die Ausbildung so, daß die Bewegung der Betätigungslasche 48 aus der Position nach Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 allein aufgrund der Schwerkraft von Betätigungshebel 48 und Riegelzapfen 19 erfolgt. Auf jeden Fall bewirkt die Schwerkraft, daß die einmal hergestellte Verriegelungsposition nach Fig. 10 beibehalten wird.
Aufgrund der Tatsache, daß sich die Verriegelungsbereiche 50" zumindest in etwa senkrecht zur Riegelbahn 19 erstrecken bzw. wenigstens eine wesentliche Komponente senkrecht zur Riegelbahn aufweisen, ist eine Bewegung des Riegelzapfens 19 in Entriegelungsrichtung gesperrt.
Damit die Betätigungslasche 48 die Schwenkbewegung aus der Position nach Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 ausführen kann, muß in der entriegelten Position nach Fig. 8 bzw. in der noch nicht gesicherten Position nach Fig. 9 zwischen der Unterseite des Riegelzapfens 19 und der Oberkante des Endbereiches 27' ein Zwickel 52 vorgesehen sein, der die Schwenkbewegung aus der Position nach Fig. 9 in diejenige nach Fig. 10 zuläßt.
Die Entriegelung aus der Position nach Fig. 10 geht in umgekehrter Reihenfolge vor sich, indem die Betätigungslasche 48 zunächst von Hand in die Zwischenstellung nach Fig. 9 hochgeschwenkt und dann von der Vertikalstütze 11 weggezogen wird, bis die entriegelte Stellung nach Fig. 8 erreicht ist.
Die Anordnung von zwei oder eventuell auch mehreren parallel zueinander verlaufenden Zapfen-Kulissen-Anordnungen hat den Vorteil, daß der Betätigungshebel bzw. die Betätigungslasche eindeutig geführt ist.

Claims (22)

  1. Gerüst, insbesondere Fassadengerüst, mit hintereinander angeordneten und durch Querstreben (12) in bestimmten vertikalen Abständen miteinander verbundenen Vertikalstützen (11), die mit den Querstreben (12) Tragrahmen (43) bilden, und mit zwischen Querstreben (12) benachbarter Tragrahmen (43) angeordneten Bodenplatten (13), wobei zwischen wenigstens einigen der benachbarten Vertikalstützen (11) Diagonalstützen (27) angeordnet sind, wobei beide Enden der Diagonalstützen (27) mittels Haken (15, 15') in jeweils eine in der zugeordneten Vertikalstütze (11) vorgesehen Öffnung (16) eingreifen, wobei die Öffnungen (16) zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17) der von der Diagonalstütze (27) verbundenen Vertikalstützen (11) definierten Ebene liegen und sich in Richtung der jeweils anderen Vertikalstütze (11) erstrecken und wobei der eine Haken (15') durch Verschwenken der Diagonalstütze (11) von einer Einsetzposition in die endgültige Diagonalposition festlegbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der andere Haken (15) bei zumindest im wesentlichen in ihrer diagonalen Winkellage befindlicher Diagonalstütze (27) in Richtung zumindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zugeordneten Vertikalstütze (11) in die für den Haken (15) vorgesehene Öffnung (16) einbringbar ist und in seiner eingebrachten Position die Diagonalstütze (27) sowohl gegen Zugkräfte als auch gegen Druckkräfte ausreichend sichert.
  2. Gerüst nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vertikalstützen (11) aus Einzelelementen (11') zusammengesetzt sind.
  3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jede Öffnung ein Langloch (16, 16') mit sich parallel zur Achse (17) der Vertikalstütze (11) verlaufender Längserstreckung ist.
  4. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß vorzugsweise der untere Haken (15') so ausgebildet ist, daß er in einer herabgeschwenkten Position der Diagonalstütze (27) in die Öffnung (16') einbringbar und dann durch Hochschwenken in die Diagonalposition in der Öffnung (16') gegen Herausziehen gesichert ist.
  5. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß vorzugsweise der obere Haken (15) bei zumindest im wesentlichen in ihrer diagonalen Winkellage befindlicher Diagonalstütze (27) in Richtung zumindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zugeordneten Vertikalstütze (11) in die für den Haken (15) vorgesehene Öffnung (16) einbringbar und durch Absenken über den unteren Rand der Öffnung (16) in die Vertikalstütze (11) einhängbar bzw. durch Anheben über den Rand der Öffnung (16) aushängbar und in Richtung zumindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zugeordneten Vertikalstütze (11) aus der Öffnung (16) herausnehmbar ist
  6. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der andere Haken (15) durch einen in den nach seinem Einbringen in die Öffnung (16) freibleibenden Lochbereich (16") eingebrachten Riegel (19) sicherbar ist.
  7. Gerüst nach Anspruch 5 und 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegel (19) in den Langlochbereich (16") oberhalb des eingehängten Hakens (15) herausnehmbar einbringbar ist.
  8. Gerüst nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegel (19) in der Verriegelungsstellung gegen Herausbewegung aus derselben gesichert ist.
  9. Gerüst nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Sicherung in der Verriegelungsstellung durch eine forrnschlüssige Anordnung des Riegels (19) an einem am Ende der Diagonalstütze (27) vorgesehenen Anschlag (20) erfolgt.
  10. Gerüst nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegel (19) durch einen am Riegel (19) angebrachten Betätigungshebel (21) vom Anschlag (20) abhebbar bzw. mit diesem in Eingriff bringbar ist.
  11. Gerüst nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Betätigungshebel (21) am Riegel (19) angelenkt (26) und durch eine zwischen dem Betätigungshebel (21) und dem Ende der Diagonalstütze (27) wirksame Zapfen(22)-Kulissen(23)-Anordnung zwischen einer Riegelsicherungs- und einer Entriegelungsstellung verschwenkbar ist.
  12. Gerüst nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Anlenkung des Betätigungshebels (21) am Riegel (19) und die Zapfen(22)-Kulissen(23)-Anordnung derart erfolgen bzw. ausgebildet sind, daß der Betätigungshebel (21) durch Schwerkraft in der Verriegelungsstellung gehalten wird.
  13. Gerüst nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegel ein Riegelzapfen (19) ist, der in einer Führungsöffnung (24) nahe dem Haken (15) zumindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der Vertikalstütze (11) bei in die Öffnung (16) eingehängtem Haken (15) verschiebbar geführt ist.
  14. Gerüst nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegelzapfen (19) auf der vom Langloch (16) abgewandten Seite der Führungsöffnung (24) mit Spiel (25) gelagert ist, derart, daß der für das Außer-Eingriff-Bringen von Riegelzapfen (19) und Anschlag (20) erforderliche Bewegungsfreiheitsgrad zur Verfügung steht.
  15. Gerüst nach einem der Ansprüche 6 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Riegel (19), insbesondere in Form eines Riegelzapfens mit einer Betätigungslasche (48) fest verbunden ist, welche mittels wenigstens einer Zapfen(49)-Kulissen(50)-Anordnung derart am oberen Endbereich (27') der Diagonalstütze (27) angeordnet ist, daß sie zwischen einer Entriegelungsstellung (Fig. 8) und einer Verriegelungsstellung (Fig. 10) verschiebbar ist.
  16. Gerüst nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Betätigungslasche (48) einen im wesentlichen umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist und im Scheitel um einen den Riegel bildenden Riegelzapfen (19) herumgelegt und mit ihm fest verbunden ist.
  17. Gerüst nach Anspruch 16,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Betätigungslasche (48) sich beidseits des flachen Endbereiches (27') erstrecken und an ihm im Gleitsitz anliegen.
  18. Gerüst nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kulisse (50) einen zumindest im wesentlichen parallel zur Riegelbahn verlaufenden Verschiebebereich (50') und einen auf der von der Vertikalstütze abgewandten Seite anschließenden, annähernd senkrecht zur Riegelbahn verlaufenden Verriegelungsbereich (50") aufweist.
  19. Gerüst nach einem der Ansprüche 16 bis 18,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Zapfen(49)-Kulissen(50)-Anordnung an beiden Schenkeln der Betätigungslasche (48) vorgesehen ist.
  20. Gerüst nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß im Abstand wenigstens zwei zueinander parallele Kulissen (50) und Zapfen (45) vorgesehen sind.
  21. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Langloch (16') für das untere Ende der Diagonalstütze (27) länger und/oder breiter als ein Langloch (16) für das obere Ende der Führungsöffnung (24) ist und ein unterer Haken (15') nur in das längere und/oder breitere Langloch (16'), nicht jedoch in das kürzere und/oder schmälere Langloch (16) paßt.
  22. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zumindest einige der Vertikalstützen (11) jeweils auf diametral gegenüberliegenden Seiten Öffnungen, insbesondere Langlöcher (16, 16') aufweisen.
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