DEV0007849MA - - Google Patents

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DEV0007849MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. September 1954 Bekanntgemacht am 31. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an Zählkartenprüfern, durch welche Abfühlbürsten während des Vorganges der Wagenrückbewegung außer Wirklage gebracht werden.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen durch Schwenkung eines Handhebels beim Vorgang der Wagenrückbewegung unter Zuhilfenahme von Elektromagneten die Abfühlbürsten außer Wirklage gebracht werden. Ist der Wagen in Arbeitsstellung gebracht worden, dann geht der Handhebel in seine Aüsgangslage zurück, der Magnetstromkreis wird geschlossen und die Abfühlbürsten werden in Wirklage gebracht. Wird es nun versucht, den Wagen beim 'eigentlichen Prüfvorgang, bei dem sich der Wagen aus der äußersten Arbeitsstellung in die Ruhestellung zurückbewegt, beispielsweise zur Berichtigung der Spaltenstellung nochmals aus einer Arbeitsstellung um eine Anzahl Prüf spalten wieder zurückzuschieben, so kann es leicht vorkommen) daß bei einer raschen Betätigung, des Handhebels die Wagenrückbewegung schon.eher beginnt, als die verschiedenen Wirkungsorgane auf· den Impuls des Handhebels reagieren und die Abfühlbürsten außer Wirklage bringen können. In diesem Falle ist es leicht möglich, daß die feinen empfindlichen Drähtchen der Abfühlbürsten durch die zurücktransportierte Zählkarte beschädigt werden, was nicht unerhebliche Folgen haben kann,-da diese genauestens justiert sind. ■-,-.■'·■
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil durch eine die Wagenbewegung sperrende Vorrichtung zu beseitigen, die durch besondere Übertragungsglieder erst dann die Wagenrück^- bewegung freigibt, wenn vorher die Abfühlbürsten
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außer Wirklage zur Zählkarte bzw. Kontaktwalze gebracht worden sind.
Die Zeichnung erläutert den Gegenstand an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Fig. ι Wagenzahnstange mit Handhebel, Abfühlbürsten und Sperrad mit Sperrklinke in der Sperrstellung,
Fig. 2 die gleiche Einrichtung in der Offenstellung. .
ίο An einer Wagenzahnstange.ι (Fig. i) ist ein um eine Achse 2 schwenkbarer Handhebel 3 angeordnet. Dieser wird von einer Feder 4, welche einerseits an einem dem Handhebel 3 zugeordneten Stift 5 und andererseits an einem Stift 6 angebracht ist, gegen einen Anschlagstift 7 gezogen. Der Handhebel 3 besitzt an dem einen seiner Hebelarme eine Umwinklung 8, die eine als.Änlagefläche für die Hand dienende Form aufweist. Der gegenüberliegende Hebelarm des Handhebels 3 besitzt einen etwa halbrunden Vorsprung 9, an dessen Fläche 10. ein an einer Kontaktfeder 11 angeordneter isolierter Stift 12 anliegt. Ein weiterer der Kontaktfeder 11 zugeordneter Stift 13 kommt mit einem einer Kontaktfeder 14 zugeordneten Stift 15 in Berührung. Die Kontaktfedern 11 und 14 sind an einer an der Wagenzahnstange ι angebrachten Isolierplatte 16· angeordnet. Ein Magnetanker 17 ist auf einer Achse 18 schwenkbar angeordnet. Mit einer Abwinklung 19 liegt er bei Stromschluß an einer Fläche 20 des Magneten '21. an. An einem dem Magnetanker 17 zugeordneten Stift 22 ist ein Verbindungsglied 23 angelenkt, welches andererseits an einem einem rechtwinkligen Übertragungshebel 24 zugeordneten Stift 25 befestigt ist. Der Übertragungsliebel 24 ist um eine Achse 26 schwenkbar gelagert und wird von einer Feder 27, welche einerseits an dem dem Übertragungshebel 24 zugeordneten Stift 25 und andererseits an einem Federstift 28 angebracht ist, in der Offenstellung (Bürsten abgehoben) gegen einen Anschlagstift 29 gezogen. An einem weiteren dem Übertragungshebel 24 zugeordneten Stift 30 ist ein Zugdraht3i angebracht, der mit seiner gegenüberliegenden Öse an einem Stift 32 angelenkt ist, der einem auf einer Achse 33 schwenkbar angeordneten Sattelhebel 34 zugehört. An dem Sattelhebel 34 ist ein Bürstenblock 35 befestigt, welcher mit Abfühlbürsten 36 versehen ist, die in Wirkstellung auf der Kontaktwalze 37 bzw. auf einer Lochkarte aufliegen. An einem dem Magnetanker 17 zugeordneten Stift 38 ist eine Zugstange 39 befestigt, die mit ihrem gegenüberliegenden Ende, in dem sich ein Langloch 40 befindet, an einem einer Sperrklinke 41 zugeordneten Stift 42 angebracht ist. Die Sperrklinke 41 ist auf einer Achse 43 schwenkbar angeordnet tund wird von einer Feder 44, die einerseits an dem der Sperrklinke 41 zugehörigen Stift 42 und andererseits an einem an der Zugstange 39 befindlichen. Stift 45 angebracht ist, immer an die der Feder 44 nähergelegene Änlagefläche des Langloches 40 gezogen. . Die Sperrklinke 41 besitzt an dem einen ihrer Hebelarme einen in Lamglöchern 46 verstellbaren, mittels Schrauben 47 befestigten Schaltzahn 48 mit einem nasenartigen Vorsprung 49. Auf einer Welle 50 ist ein Sperrad 51 mit Rasten 52 angeordnet, in welche in bestimmten Momenten die Sperrklinke 41 einrastet. Auf der Welle 50 ist weiterhin ein Zahnrad 53 angeordnet, welches mit der Wagenzahnstange i, die der Deutlichkeit wegen nicht vollständig gezeichnet wurde, direkt im Eingriff steht, und die je nach Wagenablauf- oder -rückbewegung das Zahnrad 53 auf der Welle 50 und zwangliäufig damit das Sperrad 51 antreibt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: , Während des Prüf Vorganges, zu welchem Zweck der Wagen aus der Ruhe in Wirklage gebracht wurde, befindet sich die Einrichtung in der in Fig. ι gezeigten Stellung. Soll der Wagen aus einer beliebig angenommenen Prüfspalte, beispielsweise zur Berichtigung der Spaltenstellung, nochmais aus einer Arbeitsstellung um eine Anzahl Prüfspalten wieder zurückgeschoben werden, so geschiehtdies durch Verschwenken des an der Wagenzahnstange 1 befestigten Handhebels 3 im Uhrzeigersinn um die Achse 2 entgegen der Wirkung der Feder 4. Dabei drückt der Handhebel 3 mit seinem halbrundförmigen Vorsprung 9 gegen den an der Kontaktfeder 11 angebrachten isolierten Stift 12. Die an der Isolierplatte 16 befestigte Kontaktfeder 11 gibt demDruck des Handhebels 3 nach, und: die beiden Kontaktstifte 13 und 15 kommen außer Berührung. Damit ist der Stromkreis unterbrochen, und der Magnet 21 kommt außer Wirkung, Der Übertragungshebel 24 folgt dem Zug der Feder 27 und wird im Gegenzeigersinn um die Achse 26 verschwenkt, bis er an den Anschlagstift 29 zu liegen kommt. Dabei haben die ihm angeschlossenen Übertragungsglieder zwangläufig die Bewegung mit ausgeführt. Der dem Übertraigungshebel 24 angeschlossene Zugdraht 31 hat den auf der Achse 33 angeordneten Sattelhebel 34 mit dem Bürstenblock 35.und1 den Abfühlbürsten36 im Uhrzeigersinn verschwenkt und damit au'ßer Wirklage gebracht. Haben die Abfühlbürsten einen hinreichenden Abstand von der Kontaktwalze1 bzw. von der Zählkarte erreicht, so verschwenkt die am Magnetanker 17 angeordnete Zugstange 39 die Sperrklinke 41 im Gegenzeiigersinn, so daß diese die Bewegung des Sperrades freigibt und diie Wagenrückbewegung beginnen kann. Dte Einrichtunig befindet sich dann in der in Fig. 2 gezeigten Stellung.
Ist die Wagenrückbewegung beendet, so· wird der Handhebel 3 losgelassen und von der Feder 4 bis an den Anschlagstift 7 zurückgeführt. Die Kontaktfedern geht aus ihrer zurückgebogenen Stellung in die Ausgangsstellung zurück, die beiden Kontaktstifte 13 und 15 kommen in Berührung, und der Stromkreis ist geschlossen. Der Magnet 21 beginnt zu wirken und übt auf den Magnetanker 17 eine anziehende Wirkung aus, der sich im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 27 verschwenkt, mit seiner Umwinklung 19 an die Fläche 20 des Magneten 21 anlegt. Die Zugstange 39 ver-.schwenkt die Sperrklinke 41 im ,Uhrzeigersinn, so daß diese mit ihrem nasenartiigen Vorsprung 49 in
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eine der Zahnlücken 52 des Sperrades 51 einfällt, und der Zugdraht 31 verschwenkt den Sattelhebel 34 mit dem Bürstenblock 35 und Ab fühlbürsten 36 im Gegenzeigersinn, so daß die Abfühlbürsten in Wirklage gebracht werden und auf der Kontaktwalze bzw. Zählkarte aufliegen. Der Wagen wird durch die jeweiligen Prüftasten spaltenweise nach links bewegt. Dabei, dreht sich das Zahnrad 53 und somit auch das Sperrad 51 im Gegenzeigersinn. Bei dieser Bewegung wird die Sperrklinke 41 mit ihrem nasenartigen Vorsprung 49 aus den Zahnlücken 52 gedrängt und gleitet dabei im Langloch 40 der Zugstange 39.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorrichtung an Zählkartenprüfern, durch welche die Abfühlbürsten mittels Magneten außer Wirklage gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Wagenrückbewegung sperrende Vorrichtung durch besondere Übertragungsglieder erst dann die Wagenrückbewegung freigibt, wenn vorher die Abfühlbürsten außer Wirklage zur Zählkarte bzw. Kontaktwalze gebracht worden sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Berührung zweier Kontaktstifte (13, 15) der Magnetstromkreis geschlossen und durch den Magneten (21) die Abfühlbürsten (36) in W'irklage gebracht werden, wobei durch Übertragungsglieder (23, 24, 31, 39) eine Sperrklinke (41) in· ein mit der Wagenbewegung in Verbindung stehendes Sperrad (51) eingreift und diese Sperrklinke (41) die Wagenrückbewegung erst dann freigibt, wenn die Abfühlbürsten einen hinreichenden Abstand von der Zählkarte eingenommen haben und die Sperrklinke (41) beim Prüf Vorgang durch Federzug in die Zahnlücken (52) des Sperrades ' (51) einfällt, wobei dies durch ein Langloch (40) in einer Zugstange (39) ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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