DEV0003864MA - - Google Patents

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Oktober 1951 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zum Stauchen der Zähne eines Sägeblattes werden meistens auf das Sägeblatt aufsetzbare Handapparate verwendet, die eine geringe Arbeitsleistung aufweisen und zu deren Handhabung es besonderer Geschicklichkeit des Arbeiters bedarf. Es sind auch wenige Stauchmaschinen bekanntgeworden, die aber den heutigen Anforderungen an übersichtlicher' und leichter Einstellbarkeit, an die Gleichmäßigkeit des Stauchens und hinsichtlich der Verwendbarkeit bei den verschiedensten Sägearten und Sägezahnformen nicht gerecht werden. Außerdem wird bei diesen vorbekannten Stauchmaschinen ein unsicheres und unzuverlässiges Moment dadurch in die Konstruktion eingeschaltet, daß eine den Stauchbolzen enthaltende Stauchvorrichtung als Ganzes schwenkbar angeordnet ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Stauchbolzen durch Hebel gedreht wird. Derartige Hebel müssen wegen der auszuübenden großen Kraft eine verhältnismäßig große Länge aufweisen, was sich im Aufbau der vorbekannten Maschinen als störend erweist. Die den Erfindungsgegenstand bildende Stauchmaschine erfüllt die an sie gestellten Anforderungen in hohem Maße, so daß sie als eine Universalstauchmaschine bezeichnet werden kann. Abgesehen davon, daß eine gleichmäßige Staucharbeit gewährleistet ist, zeichnet sich die Maschine durch übersichtliche und leichte Einstellarbeit sowie durch ihre Anpassungsfähigkeit an Gattersägen, Blockbandsägen, Trennbandsägen und Kreissägen aus. Es können beispielsweise Sägeblätter bis zu einer Stärke von 2,5 mm gestaucht werden, die Säge-
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blätter können Zahnteilungen von etwa 15 bis 90 mm aufweisen, und die Arbeitsleistung beträgt mindestens 40 Zähne pro Minute.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine zum aufeinanderfolgenden Stauchen der Zähne von Sägeblättern handelt es sich um eine Konstruktion, bei welcher der an. der Zahnbrust zu stauchende, jeweils zwischen Klemmbacken aufgenommene Zahn durch einen ein Widerlager bildenden und auf den Zahn aufsetzbaren Amboß in der Stauchlage gehalten wird und bei der das Stauchen durch einen in die Zahnlücke einführbaren, beim Stauchvorgang um seine senkrecht zur Blattebene verlaufende Längsachse drehbaren, an seinem freien Ende einen exzentrischen Querschnitt aufweisenden Stauchbolzen erfolgt und der Antrieb von einer gemeinsamen Antriebswelle abgenommen ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stauchbolzen in seiner Achsrichtung hin und her verschiebbar im Maschinenständer gelagert ist und dessen Drehbewegung sowie die axiale Verschiebung vor und nach dem Stauchen von einer angetriebenen Welle abgenommen ist, die parallel zum Stauchbolzen verläuft.
Vorzugsweise ist der Stauchbolzen in einer axial verschiebbaren Stauchwelle auswechselbar befestigt. Die Amboßbewegung selbst ist zweckmäßig von einem Steuerbolzen abgenommen, der mit der Stauchwelle in axialer Richtung kuppelbar ist. Bei einer Konstruktion, bei welcher der Amboß durch eine in der 'Blattebene erfolgende Bewegung auf den Zahnrücken aufsetzbar ist, ist der Amboß vorzugsweise geradlinig hin und her bewegbar und wird die Bewegung durch am Steuerbolzen angebrachte Schrägflächen gesteuert. Außerdem ist der Amboß an einem Schlitten höhenverstellbar angeordnet, und die Bewegung des Schlittens erfolgt durch die Schrägflächen. Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besondere Gestaltungen und Anordnungen der beiden Werkzeuge und insbesondere des Antriebes und sind der folgenden Zeichnungsbeschreibung zu entnehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Stauchmaschine dargestellt.
Fig. ι, ι a, ib zeigen das Stauchprinzip bzw. die Arbeitsweise der Maschine in vergrößerter schematischer Darstellung;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine;
Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2 dar, wobei sich die Darstellung auf einen Handantrieb der Maschine beschränkt;
Fig. 4 und 5 zeigen in Lagenübeireinstimmung mit Fig. 2 die Antriebsteile für die Bewegung des Stauchbolzens und des Ambosses in zwei verschiedenen Stellungen;
Fig. 6 zeigt in größerem Maßstab gezeichnet die dem Stauchbolzen benachbarten Teile.
Grundsätzliche Arbeitsweise der Maschine
und grundsätzliche Anordnung der Werkzeuge
Die Arbeitsweise der Stauchmaschine ist aus den Fig. 1, 1 a und 1 b ersichtlich. Der zu stauchende Zahn eines Sägeblattes 6" wird einerseits zwischen Klemmbacken 28, 29 und andererseits durch einen Amboß 58 unverrückbar festgehalten, der am Sägezahnrücken. S' anliegt, wobei sich die Amboßanlage bis zur Zahnspitze, erstreckt. In die Zahnlücke erstreckt sich der in der eingezeichneten Pfeilrichtung umlaufende Stauchbolzen 41, der einen exzenirischen Querschnitt besitzt. Fig. 1 zeigt die Anfangsstellung, Fig. ι a zeigt den Stauchbolzen beim Stauchvorgang, während Fig. 1 b die Lage nach beendeter Stauchung angibt. Die Stauchung selbst ist mit S" bezeichnet. Der ganze Stauchvorgang erfolgt während einer halben Umdrehung des Stauchbolzens 41.
Der Amboß ist in der Maschine auf und ab beweglich geführt. Um ihn der jeweiligen Richtung des Zahnrückens S' anpassen zu können, ist er gemäß Fig. 6 mit einem ein- und feststellbaren Kopf 69 verbunden. Im gezeichneten Beispiel berühren sich der Amboß 58 und der Kopf 69 in einer oder mehreren der Zylinderflächen e, die im gezeichneten Beispiel konzentrisch zum Stauchbolzen 41 bzw. seiner Achse verlaufen. Der Kopf 69 ist mit dem Amboß durch eine Schraube 85 verbindbar, die sich durch einen im Kopf 69 befindlichen Bogenschlitz 70 erstreckt. Der Amboßkopf 69 wird so eingestellt, daß seine in Fig. 6 mit f bezeichnete untere Fläche mit dem Zahnrücken S' übereinstimmt. Die Säge wird in der Längsrichtung so verschoben, daß die in Fig. 6 mit g bezeichnete Kante des Amboßkopfes mit der Zahnspitze übereinstimmt. Aus Fig. 6 ist ferner ersichtlich, daß die Kante g auf dem größten vom Stauchbolzen beschriebenen Kreis liegt, der in Fig. 6 mit 41' bezeichnet ist.
Für die Einstellung der Maschine sind folgende ■Arbeiten durchzuführen: 1. Einspannen des Sägeblattes in die Aufspann- und Haltevorrichtung sowie Höheneinstellung des Sägeblattes, 2. Ein-, stellen des Vorschubes, 3. Einstellen der Sägeblattklemmung, 4. Einstellen des Ambosses.
Beim Arbeiten der Maschine treten nacheinander folgende Arbeitsvorgänge ein: 1. Schließen der Blattklemmvorrichtung, 2. Abstützung des jeweiligen Zahnrückens durch den Amboß, 3. Vorbewegung des Stauchbolzens in die Zahnlücke, 4. Stauchen des Sägezahnes durch Drehung des Stauchbolzens, 5. Öffnen der Blattklemmung, 6. Aufwärtsbewegung des Ambosses in seine Ruhestellung, 7. Zurückbewegung des Stauchbolzens aus der Zahnlücke, 8. Vorschub des Sägeblattes.
Maschinenantrieb
Im gezeichneten Beispiel ist die Maschine für motorischen und Handantrieb eingerichtet. An dem mehrteiligen Maschinenständer, der durchgehend mit 86 bezeichnet ist, befindet sich ein nicht dargestellter Antriebselektromotor, dessen Welle mit der zu einer Schnecke ausgebildeten Schneckenwelle 2 (Fig. 2) gekuppelt ist. Die Schnecke 2 greift in das auf der im Maschinenständer gelagerten Hauptwelle 4 lose drehbar angeordnete Schneckenrad 3 ein (Fig. 2). Das Schneckenrad 3 ist seitlich
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mit Kupplungskiauen 3' versehen, die mit einer auf der Hauptwelle 4 verschiebbaren und mit ihr drehschlüssig verbundenen Kupplungsbüchse 7 zusammenarbeiten. Die Kupplungsbüchse J ist in an sich bekannter Weise durch einen nicht ersichtlichen Handhebel verschiebbar. Wird die Kupplungsbüchse mittels ihres Hebels aus ihrer in Fig. 2 gezeichneten Mittelstellung nach links verschoben, dann ist die kraftschlüssige Verbindung der Hauptwelle 4 mit dem Antriebsmotor hergestellt.
Wird die Kupplungsbüchse .7 in Fig. 2 nach rechts verschoben, dann gelangt sie iii Eingriff mit den Kupplungsklauen 19' eines auf der Hauptwelle 4 drehbar gelagerten Schraubenrades 19, welches zum Handtantrieb gehört, der in Fig. 3 für sich dargestellt ist. Eine im Maschinenständer 86 gelagerte Welle 14 trägt außen ein Handrad 13 und innen ein Zahnritzel 15, das mit dem auf der Zwischenwelle 18 befestigten Zahnrad 16 im Eingriff, steht. Ein auf der Welle 17 befestigtes Schraubenrad 18 greift in das vorerwähnte, auf der Hauptwelle 4 sitzende Schraubenrad 19 ein. Durch die erwähnten Zahnradpaare ist eine doppelte Untersetzung vorhanden, welche es erlaubt, durch Drehung des Handrades 14 die erforderliche Kraft auszuüben.
Von der wahlweise von Hand oder Kraft angetriebenen Hauptwelle 4 aus erfolgen die Bewegungen bzw. Steuerung aller weiteren Maschinen-
teile.
Sägeblatthaltevorrichtung
Zum Halten und Führen des Sägeblattes, im gezeichneten Beispiel einer Blockbandsäge S, ist außen am Maschinenständer ein in senkrechter Richtung beweglicher Schlitten 24 angeordnet, in dessen waagerecht verlaufende Nuten eine Halteleiste 25 für den Rücken des ganzen Sägeblattes angeordnet ist. Der Schlitten 24 (Fig. 2) ist durch Drehung eines nicht ersichtlichen. Handrades höhenverstellbar. Auf der Achse des Handrades ist das Schraubenrad 21 (Fig. 2) befestigt, das mit dem Schraubenrad 22 einer senkrecht liegenden Schraubenspindel im Eingriff steht. Der Schlitten
♦5 24 greift mit einer Mutter an der Schraubenspindel
23 an. Durch Drehung des Handrades wird die Halteleiste 25 so tief gestellt, daß das Sägeblatt 51 aufgestellt werden kann. Darauf wird der Schlitten
24 nebst Halteleiste 25 so weit nach oben bewegt, daß die Zähne des Sägeblattes zwischen die Klemmbacken 28, 29 der weiter unten beschriebenen Blattklemmvorrichtung eingreifen. In der richtigenLage kann das Handrad durch eine auf seiner Achse angeordnete Gegenmutter festgestellt werden.
Antrieb des Stauchbolzens
und des den Sägezahnrücken abstützenden Ambosses
Der Antrieb des Stauchbolzens und die Steuerung des Halteambosses erfolgt durch das auf der Hauptwelle (Fig. 2) befestigte Zahnrad 9 und der mit diesem Zahnrad fest verbundenen Steuerkurve 5, welche Teile auch in den Fig. 4 und 5 dargestellt sind. Im Maschinenständer ist eine Stauchwelle 11 drehbar und axial verschiebbar gelagert, in welcher vorn der auswechselbare Stauchbolzen 41 in fliegender Anordnung aufgenommen ist. Die Befestigung des Stauchbolzens 41 erfolgt durch eine in ihn eingreifende Schraube 76, die in einer Bohrung der Stauchwelle 11 gelagert ist und die durch den am hinteren Ende der Stauchwelle ,sitzenden Schraubenkopf JJ drehbar ist. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Stauchwelle 11 in einer Büchse 80 gelagert ist, auf welche vorn ein kappenartiger Deckel 79 aufgeschoben ist.
Ein auf der Stauchwelle 11 befestigtes Zahnrad 10 steht in dauerndem Eingriff mit dem Zahnrad 9 der Hauptwelle 4, so daß die Staüchwelle dauernd in einer Richtung umläuft. Die Nabe des Zahnrades
10 ist zu dem Steuerring 75 ausgebildet, in den ein doppelarmiger, um den festen Bolzen 73 drehbarer Lenker 72 mit Rollen eingreift. Mit seinem unteren Ende greift der Lenker 72 mit Rollen in die Steuerkurve S ein, so daß gleichzeitig mit der Drehung der Stauchwelle 11 ihre axiale Verschiebung erfolgt.
Von der axialen Verschiebung der Staüchwelle
11 ist die Steuerung des eingangs erwähnten Ambosses 58, 69 abgeleitet. Im gezeichneten Beispiel ist der in senkrechter Richtung bewegliche Amboß 58 mit einem Schieber 63 verstellbar verbunden. Die beiden Teile 58, 63 sind in einer Nut oder senkrechten Führung des Maschinenständers geführt, die vorn durch eine ortsfeste Deckplatte 59 abgedeckt ist. Im Amboß 58 ist oben ein mit Handrad 68 versehener Bolzen drehbar gelagert, der mit einem Exzenter 64 in eine Ausnehmung des Schiebers 63 eingreift. Durch Drehung dees Handrades 68 kann somit der Amboß 58 in seiner Höhenrichtung eingestellt werden; seine Feststellung erfolgt durch eine dem Exzenterbolzen zugeordnete Gegenmutter 67.
Aus den. Fig. 4 und 5 ist gleichzeitig die schon oben unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschriebene Abstützung des Amboßkopfes 69 durch mindestens eine zylindrische Fläche e ersichtlich.
Die Steuerung, d, h. die Auf- und Abbewegung des Ambosses erfolgt durch einen im Maschinenständer gelagerten, der Stauchwelle 11 parallel liegenden Steuerbolzen 62, dessen im Querschnitt rechteckiger Kopf 62' passend in Durchbrüche des Ambosses 58 und des Schiebers 63 eingreift. Der nach oben abgewinkelte Kopf 62' weist oben und unten die einander parallelen, schrägen Steuerflächen α und b auf. Diese schrägen. Steuerflächen a, b gehen in die parallelen, waagerecht liegenden Steuerflächen c und d über (Fig. 5). Mit den Steuerflächen a, b, c, d arbeiten im Schieber 63 auf waagerechten Bolzen gelagerte Rollen 60, 61 zusammen. Fig. 4 zeigt den Amboß in seiner oberen Stellung, in welcher die Rollen 60, 61 an den schrägen Flächen, a, b anliegen. Fig. 5 zeigt den Amboß in seiner unteren oder Arbeitsstellung, wobei er durch die Rolle 61 an der unteren, waagerechten. Fläche d des Steuerbolzenkopfes 62' abgestützt ist. Dadurch ist erreicht, daß der vom Stauchbolzen ausgeübte
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Druck nicht in der Lage ist, eine axiale Verschiebung des Steuerbolzens 62 herbeizuführen. Durch den Eingriff des rechteckigen Steuerkopfes 62' in die Teile 58, 63 ist eine Verdrehung des Steuerbolzens 62 verhindert.
Der Steuerbolzen. 62 ist in irgendeiner geeigneten Weise mit der Stauchwelle 11 gekuppelt, so daß der Steuerbolzen 62 die axiale Verschiebung der Stauchwelle 11 mitmacht. Um besondere Kupplungsteile zu ersparen, ist das auf der Stauchwelle 11 befestigte Zahnradio als Kupplungsglied verwendet worden, Das Zahnrad 10 greift in eine auf dem Steuerbolzen 62 befestigte Gabel 65 ein. In den Gabelschenkeln sind auf senkrechten Bolzen die beiden Rollen 66, 67 gelagert, die seitlich an den Stirnflächen des Zahnrades 10 anliegen.
Arbeitsspiel der Stauchmaschine
Das zu stauchende Sägeblatt ^S" wird auf der Halteleiste 25 abgestützt und von unten zwischen die Klemmbacken 28, 29 eingefahren, die durch Drehung der Verstellschraube 26 geöffnet worden sind. Durch Rückdrehung der Verstellschraube 56 wird die bewegliche. Klemmbacke 29 der Stärke des Sägeblattes angepaßt. Der Amboß 58 wird durch Drehung des Exzenterhandrades 68 in die richtige Höhenlage gebracht, und der Amboßkopf 69 wird der Schräglage des Sägezahnrückens S' entsprechend eingestellt, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Ist auch der Vorschub entsprechend der ,Zahnteilung des Sägeblattes vS" eingestellt, dann kann mit der Staucharbeit begonnen werden, die wahlweise durch den Elektromotor oder durch den beschriebenen Handantrieb erfolgen kann. Der Handantrieb ist auch zur Erleichterung der verschiedenen Einstellungen vorgesehen.
Bei zurückgezogenem Stauchbolzen41 erfolgt der Vorschub des Sägeblattes um einen Zahn, worauf durch, entsprechende Mittel die unbedingt feste Einklemmung des Sägezahnes zwischen den Klemmbacken 28, 29 erfolgt. Mit dem in die Zahnlücke vorgehenden Stauchbolzen 41 erfolgt über den Steuerbolzen. 62 die Abwärtsbewegung des Ambosses 58, 69 und damit die Abstützung des festgespannten Sägezahnes an dem Sägezahnrücken. Die Abstützbewegüng des Ambosses ist beendet, bevor der sich dauernd weiterdrehende Stauchbolzen an der Sägezahnbrust zur Berührung gekommen ist. Nunmehr beginnt der Stauchvorgang entsprechend den Fig. 1 a bis 1 c. Dann bewegt sich der Stauchbolzen aus der Zahnlücke zurück, wobei durch den sich gleichzeitig zurückbewegenden Steuerbolzen 62 die Aufwärtsbewegung des Ambosses 58, 69 erfolgt. Anschließend erfolgt die
Öffnung der Blattklemmung, worauf der Vorschub um einen weiteren Zahn einsetzt und sich das Arbeitsspiel wiederholt. Bei der beschriebenen Ausführungsform erfolgen also während einer Umdrehung des Stauchbolzens zwei Zahn-Stauchungen. Es ist klar, daß auch mit einem absatzweisen Antrieb des Stauchbolzens gearbeitet werden könnte. Ebenso ist klar, daß alle Steuerungsund Antriebsteile so aufeinander abgestimmt sind, daß die zeitlich richtige Aufeinanderfolge der verschiedenen Vorgänge, eintritt.

Claims (1)

  1. PaTENTANSPKÜCHE:
    1. Maschine zum aufeinanderfolgenden Stauchen der Zähne von Sägeblättern, bei welcher der an der Zahnbrust zu stauchende, jeweils zwischen Klemmbacken aufgenommene Zahn durch einen ein Widerlager bildenden und auf den Zahn aufsetzbaren Amboß in der Stauchlage gehalten wird und bei der das Stauchen durch einen in die Zahnlücke einführbaren, beim Stauchvorgang um seine senkrecht zur Blattebene verlaufende Längsachse drehbaren, an seinem freien Ende einen exzentrischen Querschnitt aufweisenden Stauchbolzen erfolgt und der Antrieb von einer gemeinsamen Antriebswelle abgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauchbolzen (41) in seiner Achsrichtung hin und her verschiebbar im Maschinenständer gelagert ist und, dessen Drehbewegung sowie die axiale Verschiebung vor und nach dem Stauchen von einer angetriebenen Welle
    (4) abgenommen ist, die parallel zum Stauchbolzen verläuft.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauchbolzen in einer axial verschiebbaren Stauchwelle: (11) auswechselbar befestigt ist.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amboßbewegung von einem Steuerbolzen (62) abgenommen ist,, der mit der Stauchwelle in axialer Richtung kuppelbar ist.
    4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, bei welcher der Amboß durch eine in der Blattebene erfolgende Bewegung auf den Zahnrücken aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß geradlinig hin und her bewegbar ist und die Bewegung durch "am Steuerbolzen angebrachte Schrägflächen (a, b) gesteuert wird.
    5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß an einem Schlitten (63) höhenverstellbar angeordnet ist und die Bewegung des Schlittens durch die Schrägflächen erfolgt.
    6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch im Schlitten gelagerte, die Schrägflächen zwischen sich aufnehmende Rollen (60, 61).
    7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen am Steuerbolzen in senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ambosses verlaufende Flächen (c, d) übergehen.
    8. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß einen Kopf (69) aufweist, der entsprechend dem Verlauf des 12a Zahnrückens am Amboß ein- und feststellbar ist.
    9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Amboß und Kopf sich in mindestens einer Fläche berühren, die längs eines Kreisbogens in bezug auf die Stauchbolzenachse verläuft.
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    ίο. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchwelle ein Zahnrad
    (10) aufweist, das in einer mit dem Steuerbolzen (62) verbundenen Gabel (65) seitlich geführt ist.
    11. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein auf der Antriebswelle (4) befestigtes und mit dem auf der Stauchwelle
    (11) sitzenden Zahnrad (10) ständig im Eingriff
    stehendes Zahnrad (9), das eine Steuerkurve (5) aufweist, durch die über einen Lenker (72) die axiale Verschiebung der Stauchwelle erfolgt.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 64980, 457929; französische Patentschriften Nr. 550 237, 675 307, 574· .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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