DEP0052769DA - Einrichtung zur Umsetzung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schwingende, geradlinige Bewegung - Google Patents

Einrichtung zur Umsetzung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schwingende, geradlinige Bewegung

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DEP0052769DA
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cylinders
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Original Assignee
FAMOA-Fahrzeug & Motorenbau AG., Loo Affoltern am Albis
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Description

Dipi.-lng. uroih
Kassd-YVL'k
PAMPA- Fahrzeug ÄJ^ot^orenbau A.-G., Loo,
Affoltern am Albis (Schweiz)
Einrichtung zur Umsetzung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schwingende geradlinige Bewegung,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur Umsetzung einer kontinuierlichen rotierenden Drehbewegung in eine hin- und hergehende geradlinige Bewegung, die beispielsweise zum Antrieb eines Mähmessers, aber auch überall dort verwendet werden kann, wo eine Hin- und Herbewegung von einer Drehbewegung abgeleitet werden soll.
Es wird im nachstehenden eine bevorzugte Äusführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die den Vorzug hat, auf äusserst kleinem Raum Platz zu finden und eine zwangsläufig gesteuerte Hin- und Herbewegung zu erzielen.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung im teilweisen Längsschnitt und in perspektivischer Darstellung dargestellt.
Die Einrichtung umfasst eine Antriebswelle 1, die in an sich bekannter und beliebiger Weise angetrieben sein kann. Diese Welle, die an ihrer Stirnseite ein Zahn-
rad 2 trägt, ist mittelst Lagern 3, 4 in einem Gehäusedeckel 5 drehbar gelagert. Der Deckel 5 sitzt auf einem Gehäuse 6, das in einer Zwischenwand 7 Ausnehmungen für die Lagerung der Zylinder 8, 9 enthält. Diese Zylinder 8, 9 bestehen zweckmässig aus einem Stück mit den Zahnrädern 10, 11 oder sie sind mit den letzteren starr verbunden. Ueberdies tragen die Zylinder 8, 9 auf ihren von den Zahnrädern 10, 11 abgekehrten Seiten Excenterbolzen 12, 13 die in Gleitsteine 14, 15 eintreten. Diese Steine 14, 15 ihrerseits sind mit Gleitschuh 16 radial inbezug auf die Achse A-A verschiebbar, in Umfangsrichtung dagegen unversohiebbar geführt.
Wie ersichtlich, ist in der Zwischenwand 7 auch ein Bolzen 17 drehbar gelagert, der auf dem Zahnrad 2 sitzt und zur Lagerung desselben beiträgt. Mit dem Gleitschuh 16 ist ein Schwinghebel 18 fest verbunden, sodass letzterer alle Bewegungen des Teiles 16 mitmacht. Dieser Schwinghebel 18 durchsetzt den Gehäusedeckel 19 und ist in letzterem mittelst Büchse 20 gelagert, An seinem unteren Ende trägt der Schwinghebel 18 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittelst eines Kopfstückes 21 einen Kugelkopf 22, der fest mit dem Mähmesser 23 verbunden ist. Das Gehäuse 6 besitzt eine Oeleinfüllöffnung, die vermittelst der Kappenmutter 24 abschliessbar ist. Das ganze Getriebe kann daher im OeI laufen und ist nach aussen flüssigkeitsdicht abgeschlossen.
Wie ohne weiteres aus dem Vorstehenden und aus den in der Zeichnung eingezeichneten Pfeilen ersichtlich, bewirkt die Drehung der Welle 1 eine kontinuierliche Drehung der Zylinder 8, 9. Die Bolzen 12, 13, die starr an diesen Zylindern sitzen, bewegen die Gleitsteine 14, 15 im Teil 16 in radialer Richtung, während die durch die exzentrische Lagerung der Bolzen bedingte Schwingbewegung um die Achse A-A von den G-leitsteinen auf den Schuh 16 übertragen und von diesem dem Schwinghebel übermittelt wird.
Die beschriebene Anordnung hat den Vorteil, dass der Schwinghebel bei seiner Bewegung in beide Richtungen zwangsläufig geführt wird.
Auf der zweiten Ausführungsform gemäss Mg. 2 sind analoge Teile gleich bezeichnet wie in Fig. 1. Der Unterschied der beiden Konstruktionen liegt darin, dass der Antrieb der Zylinder 8, 9 von einem auf der Antriebswelle sitzenden Exzenterbolzen 24 aus erfolgt. Derselbe wirkt mittelst eines Doppelpleuels 25 auf die auf den Zylindern 8, 9 fest angeordneten Exzenterbolzen 26, 27. Die übrige Ausbildung und die Wirkungsweise dieser Variante entspricht genau derjenigen nach Pig. I.

Claims (4)

Patentansprüche :
1.) Einrichtung zur Umsetzung einer kontinuierlichen rotierenden Drehbewegung in eine hin- und hergehende geradlinige Bewegung, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehbewegung ausführende Antriebswelle (1) ein Zylinderpaar (8,9) antreibt, die je einen Exzenterbolzen (12,13) tragen, die in einer Gleitführung eines koachsial zur Antriebswelle angeordneten Teiles radial verschiebbar geführt sind,
2,) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterbolzen (12, 13) mittelst Gleitsteinen (14, 15) in einem Gleitschuh radial verschiebbar geführt sind,
3ο) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Zylinder (8, 9) über mit demselben fest verbundene Zahnräder (10,11) erfolgt, die ihrerseits mit einem gemeinsamen auf der Antriebswelle (1) sitzenden Zahnrad (2) kämmen.
4.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Zylinder (8,9) mittelst Doppelpleuel von einem Exzenterbolzen der Antriebswelle aus erfolgt.

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