DEP0048594DA - Zweitakt-Brennkraftmaschine in V-Form mit Kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine in V-Form mit Kraftstoffeinspritzpumpe

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DEP0048594DA
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Otto Dipl.-Ing. Stuttgart Elwert
Adolf Dr.-Ing. Stuttgart Schnürle
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweitakt-Benzin- oder Dieselmotor mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und einer Einspritzpumpe, welche den Kraftstoff von einzelnen Pumpenstempeln durch Einspritzleitungen jedem Zylinder getrennt zuführt. Durch die Erfindung sollen möglichst kurze Einspritzleitungen erzielt werden, die insbesondere bei Dieselmotoren mit direkter Einspritzung und bei hohen Drehzahlen zur Erzielung einer kurzen Einspritzzeit wichtig sind. Gleichzeitig werden dadurch Schwingungen der Einspritzleitungen und damit Undichtheiten und Brüche der Einspritzleitungen vermieden.
Die Erfindung besteht darin, dass eine Kraftstoffeinspritzpumpe mit Boxer-Anordnung der Pumpenzylinder zwischen den beiden Motor-Zylinderreihen etwa in der Höhe der Zylinderköpfe so angeordnet ist, dass jede der beiden Pumpenzylinderreihen einer der beiden Zylinderreihen des Motors zugekehrt ist. Die Länge der Einspritzleitungen von den Pumpenstempeln zu den Motorzylindern ist dann auf ein Mindestmass zurückgeführt. Dieses Mindestmass kann durch Anordnung der Einspritzpumpe etwa in der Mitte der Gesamtlänge beider Motorzylinderreihen und durch die Ausführung der Nockenwelle der Einspritzpumpe weiter verringert werden. Die Nockenwelle wird zweckmässig so ausgeführt, dass jeder Pumpenstempel den Kraftstoff gerade dann dem nächstliegenden Motorzylinder zufördert, wenn dessen Kolben beim Kompressionshub kurz vor dem oberen Totpunkt angelangt ist.
Um die erzielte Verkürzung der Einspritzleitungen zu veranschaulichen, ist in Abb. 1 eine Einspritzpumpe mit stehenden Pumpenzylindern und Einspritzleitungen in der üblichen Anordnung gestrichelt eingezeichnet. Hierbei ist die Einspritzpumpe so tief gesetzt, dass darunter noch gerade Platz für die Unterbringung des Spülluftaufnehmers bleibt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Abbildungen eines Vierzylinder-V-Motors gezeigt und beschrieben. Es zeigen:
Abb. 1 einen Querschnitt des V-Motors durch die Arbeitszylinder und einen Teilquerschnitt durch die auf dem Spülluftaufnehmer angeordnete Einspritzpumpe.
Abb. 2 eine Draufsicht auf den V-Motor mit dargestellter Einspritzpumpe und Einspritzleitungen.
Abb. 3 einen Querschnitt durch die Einspritzpumpen-Nockenwelle vor den Nocken.
Abb. 4 eine Draufsicht auf die Einspritzpumpen-Nockenwelle.
In den Abb. 1 bis 4 sind 1 und 2 die Arbeitszylinder der linken und 3 und 4 die Arbeitszylinder der rechten Zylinderreihe, 5 das Motorgehäuse, 6 die Kurbelwelle und 7 das Kurbelwellen-Schwungrad mit Kupplungsflansch. 8 und 9 ist je ein Arbeitskolben der linken und rechten Zylinderreihe. 10 ist eine in das hochgezogene Motorgehäuse 5 eingesetzte wassergekühlte Zylinderlaufbüchse eines linken Zylinders, 11 sind die in ihr befindlichen Einlass-Schlitze und 12 die zugehörigen Auspuffschlitze der Zylinderlaufbüchse.
13 ist die linke und 14 die rechte Auspuffleitung. 15 ist der Spülluftaufnehmer, auf dem die Einspritzpumpe 16 mit horizontal liegenden Pumpenzylindern und mit ihrem Regler 17 angeordnet ist. 18 ist die Einspritzpumpen-Nockenwelle, 19 ein Pumpenstempel 20 ein Druckventil eines Zylinders der Einspritzpumpe, und 21 die die Fördermenge der Einspritzpumpe regelnde Regelstange. 22 bis 25 sind die zu jedem Arbeitszylinder führenden Einspritzleitungen und 26 und 27 je eine in einem linken und einem rechten Zylinder angeordnete Einspritzdüse. 28 ist das durch einen Teilkreis dargestellte Kurbelwellenzahnrad, 29 ein ebenso dargestelltes Zwischenrad, welches zum Antrieb von Hilfsgeräten, insbesondere eines Spülgebläses, gedacht ist, und 30 das ebenfalls durch seinen Teilkreis dargestellte auf gleicher Welle mit dem Zwischenrad befindliche Antriebszahnrad für die Einspritzpumpe.
31 ist der Teilkreis des Einspritzpumpen-Antriebszahnrades und 32 die mit der Nockenwelle der Pumpe gekuppelte Welle des Antriebszahnrades.
33 ist die in Abb. 1 gestrichelt eingezeichnete Einspritzpumpe üblicher Ausführung mit ihren Einspritzleitungen 34 für einen linken und 35 für einen rechten Arbeitszylinder.
Bei einer Anordnung gemäss der Erfindung könnten die Pumpenzylinder auch für jede Motorzylinder-Reihe getrennt nebeneinander liegend angeordnet sein.

Claims (2)

1. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form als Diesel- oder Benzinmotor, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kraftstoff-Einspritzpumpe mit Boxer-Anordnung der Zylinder zwischen den beiden Motor-Zylinderreihen etwa in der Höhe der Zylinderköpfe so angeordnet ist, dass jede der beiden Pumpenzylinderreihen einer der beiden Zylinderreihen des Motors zugekehrt ist.
2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzpumpe etwa in der Mittel der Gesamtlänge beider Zylinderreihen angeordnet ist, sodass kürzeste Entfernungen zwischen den Pumpenzylindern und den Mittel der Motorzylinder entstehen.

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