DE704735C - Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine

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Publication number
DE704735C
DE704735C DEH155306D DEH0155306D DE704735C DE 704735 C DE704735 C DE 704735C DE H155306 D DEH155306 D DE H155306D DE H0155306 D DEH0155306 D DE H0155306D DE 704735 C DE704735 C DE 704735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
cylinders
slots
internal combustion
combustion engine
Prior art date
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Expired
Application number
DEH155306D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Elwert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEH155306D priority Critical patent/DE704735C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704735C publication Critical patent/DE704735C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F02B25/02Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using unidirectional scavenging
    • F02B25/12Engines with U-shaped cylinders, having ports in each arm
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitaktbrennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Zweitaktbrennkraftmaschinen, bei denen mehrere parallel angeordnete Zylinder zu einer Gruppe mit einem gemeinsamen Brennraum zus.ammengefaßt sind und bei denen jeder Zylinder Einlaßschlitze für die Spülluft aufweist. Bei diesen an sich bekannten Maschinen ist es mit Rücksicht auf das Triebwerk erwünscht, die Zylinder- möglichst dicht aneinander zu legen. Das schließt aber die Anordnung hinreichender Kühlräume für die der Längsmittelachse der Gruppe benachbarten Teile der Zylinderwandungen aus. Insbesondere bei luftgekühlten. Motoren ist es sehr schwierig, diesen Wandungsteilen hinreichende Kühlluftmengen zuzuführen.
  • Um bei. dicht nebeneinander angeordneten Zylindern solcher Zylindergruppen eine gute Kühlung der Längsmittelachse benachbarten Teile - der Zylinderwände . zu .erreichen, werden erfindungsgemäß alle Zylinder außer mit Einlaßschlitzen auch mit Auslaßschlitzen versehen, so daß jeder Zylinder seine eigene selbständige Spülung besitzt; ferner werden die Spülströme schräg aufwärts gegen die der Längsmittelachse der Zylindergruppe am nächsten liegenden Wandteile gerichtet, so daß sie an diesen aufsteigen. Dadurch werden die Wandteile, die von außen nur mangelhaft gekühlt werden können, von innen durch die gesamte oder nahezu gesamte kalte Spülluftmenge gekühlt, so daß sie gegenüber den anderen, von außen gekühlten Wandteilen nicht mehr benachteiligt sind.
  • Es sind Zweitaktmaschinen mit mehreren parallelen, 'zu einer Gruppe zusammengefaßten, einen gemeinsamen Brennraum aufweisenden Zylindern bekannt, bei denen jeder Zylinder Einlaßschlitze besitzt, aber nur ein Teil der Zylinder jeder Gruppe Auslaßschlitze aufweist, so daß die Abgase der nur Einlaßschlitze aufweisenden Zylinder in die anderen übertreten müssen. Daraus ergibt sich eine sehr ungleichmäßige Wärmebelastung, indem die die Auslaßschlitze aufweisenden Zylinder zugunsten der nur Einlaßschlitze aufweisenden eine sehr hohe Wärmebelastung aufweisen.
  • Die Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine aus zwei mit Umkehrspülung arbeitenden Zylindern bestehende Zylindergruppe einer mit Benzineinspritzung arbeitenden Zweitaktinaschine, Abb.2 einen Schnitt durch die Spül- und Auslaßschlitze nach Linie A-A in Abb, i, Abb.3 eine aus zwei mit Umkehrspülung arbeitenden Zylindern bestehende Zylindergruppe mit Nachladung im Schnitt, Abb. q. einen Schnitt durch die Spül- und Auslaßschlitze einer aus drei Zylindern bestehenden Gruppe mit Umkehrspülung, Abb.5 einen Schnitt durch die Spül- und Auslaßschlitze einer aus vier Zylindern bestehenden Gruppe mit Umkehrspülung.
  • Gemäß Abb. i sind die Zylinder a, a1, möglichst dicht zusammengerückt, zu einem Block oder einer Gruppe vereinigt. Die Zylinder stehen durch den im gemeinsamen Zylinderdeckel b untergebrachten Verdichtungsraum c miteinander in Verbindung. Jeder Zylinder «eist eine an sich bekannte Umkehrspülung auf. Die Spülschlitze d, dl liegen deshalb zu beiden Seiten der Auslaßschlitze e, cl. Sämtliche Schlitze sind, wie sich aus der Abb.2 ergibt, von außen leicht zugänglich. Die Kolben/, 11 weisen Pleuelstangen auf, die sämtlich auf eine Kurbel der Kurbelwelle wirken. Die Kolben der aus den Zylindern a, a1 bestehenden Gruppen arbeiten also parallel zueinander. Im Zylinderdeckel b sind das Brennstoffeinspritzventil i und die Zündkerzen k untergebracht. Das Einspritzventil i ist zweckmäßig in der Mitte des Verdichtungsraumes angeordnet und entsendet in jeden Zylinder einen oder mehrere Brennstoffstrahlen. Bei Benzineinspritzmaschinen sind die Brennstoffstrahlen, wie in Abb. i dargestellt, in die Zylinder hineingerichtet, damit der schon zu Beginn des Verdichtungshubes in die Zylinder eingespritzte Brennstoff gut mit der durch die Spülschlitze d, dl eingeströmten und noch in Bewegung befindlichen Verbrennungsluft vermischt wird. Bei Dieselmaschinen ist die Richtung der Brennstoffstrahlen wesentlich flacher, so da.ß der kurz vor dem oberen Totpunkt der Kolben f, 11 eingespritzte Brennstoff= nicht auf die Kolbenböden auftrifft. An Stelle eines Einspritzventils werden bei größeren Zylinderdurchmessern und Zylinderzahlen mehrere, vorzugsweise für jeden Zylinder ein Einspritzventil vorgesehen. Die Einspritzventile einer Zylindergruppe werden von einer Pumpe aus gespeist. Die Kolben f,11 bewegen sich gleichzeitig abwärts und geben zunächst die Auslaßschlitze e, e1 und dann die Spülschlitze d, dl frei. Es bildet sich also in jedem Zylinder eine durch die eingezeichneten Pfeile gekennzeichnete Umkehrspülung aus. Die durch die Spülschlitze d, dl eintretenden Spülströme sind schräg gegen die der Längsmittelachse der Zylindergruppe am nächsten liegenden Teile der Zylinderwand gerichtet und steigen an ihnen auf. Da die Spülströme vorher nicht mit heißen Wandungsteilen in Berührung kommen, werden die der Längsmittelachse benachbarten, von außen schlecht zu kühlenden Wandungsteile der Zylinder gut gekühlt, so daß sie den anderen von außen hinreichend gekühlten Wandungsteilen gegenüber nicht mehr benachteiligt sind. Während der Aufwärtsbewegung der Kolben wird durch das Brennstoffeinspritzventil Benzin in die Zylinder eingespritzt. Die Zündung erfolgt kurz vor dem oberen Totpunkt der beiden Zylinder durch die Zündkerzen k.
  • Die in der Abb.3 dargestellte Anordnung der Spül- und Auslaßschlitze bei der beschriebenen Zweizylindermaschine ermöglicht es, die Zylinder nachzuladen. Die Kolben/,/, sind durch ihre Pleuelstangen derart gelenkt, daß der Kolben/ gegenüber dem Kolben/, nacheilt. Während in dem Zylinder a1 die Auslaßschlitze e1 normalerweise höher als die Spülschlitze dl sind, sind die Auslaßschlitze e im Zylinder a nieriger als die Spülschlitze d. Während der Abwärtsbewegung derKolben f, f 1 gibt zunächst der Kolben f1 die Auslaßschlitze e1 des Zylinders a, frei, so daß der Vorauslaß für beide Zylinder durch diese Schlitze erfolgt. Bei der Aufwärtsbewegung hält der nacheilende Kolben/ die Spülschlitze d noch eine kurze Zeitspanne offen, nachdem bereits sämtliche übrigen Schlitze durch die Kolben versperrt sind. Während dieser in Abb.3 dargestellten Betriebsphase werden beide Zylinder durch die Spülschlitzed auf den Spüldruck aufgeladen. Die hierbei gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i in die. Zylinder eintretende größere Spülluftmenge verbessert naturgemäß auch die Kühlung der der Längsmittelachse benachbarten Teile der Zylinderwand.
  • An Stelle von nur zwei Zylindern können natürlich auch mehrere zu einer Gruppe zusämmengefaßt werden. So zeigen z. B. die Abb.:l und 5 durch die Spül- und Auslaßschlitze gelegte Schnitte durch eine aus drei bzw. vier Zylindern bestehende Gruppe. Die einzelnen Zylinder a1 bis a1 weisen wiederun selbständige Umkehrspülungen auf und sind durch einen im gemeinsamen Zylinderdeckel untergebrachten Verdichtungsraum miteinander verbunden.
  • An Stelle der in den Abb. i bis 5 gezeigten Umkehrspülung können die einzelnen Zylinder auch eine beliebige andere Spülung mit an einem Zylinderwandteil aufsteigenden Spülströmen, z. B. eine Querspülung o. dgl., aufweisen. Die einzelnen Zylinder werden dann genau wie in Abb. i angeordnet, so daß der Teil eines jeden Zylinders, an dem der kühlende Spülstrom aufsteigt, der Längsmittelachse der Zylindergruppe benachbart ist. Bei der Querspülung wird dann der von den einzelnen Zylindern eingeschlossene Raum (Abb. 5) zur Zufubr der Spülluft benutzt. Die Zylindergruppen können auch an Stelle der dargestellten Kühlmäntel für Wasserkühlung Rippen für Luftkühlung aufweisen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitaktbrennkraftmaschine, bei der mehrere parallel angeordnete Zylinder zu einer Gruppe mit einem gemeinsamen Verdichtungsraum zusammengefaßt sind und bei der jeder Zylinder Einlaßöffnun.gen für die Spülluft besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder selbständig gespült wird und zu diesem Zweck auch Auslaßöffnungen aufweist und daß die Spülströme in den einzelnen Zylindern schräg aufwärts gegen die der Längsmittelachse der Zylindergruppe am nächsten liegenden Teile der Zylinderwand gerichtet sind und an diesen Wandungsteilen aufsteigen.
  2. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Zylinder eine selbständige Umkehrspülung aufweist.
  3. 3. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Nachladens der Zylindergruppe bei einem oder mehreren Zylindern (a) die Auslaßschlitze (e) niedriger als die zugehörigen Spülschlitze (d) sind, während bei den übrigen Zylindern (a1) die Auslaßschlitze (e1) normalerweise höher sind und daß die in den die niedrigen Auslaßschlitze aufweisenden -Zylindern (a) gleitende Kolben (f) den in den Zylindern (a1) gleitenden Kolben (f1) nacheilen.
DEH155306D 1938-03-30 1938-03-30 Zweitaktbrennkraftmaschine Expired DE704735C (de)

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DEH155306D DE704735C (de) 1938-03-30 1938-03-30 Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE704735C true DE704735C (de) 1941-04-05

Family

ID=7182107

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DEH155306D Expired DE704735C (de) 1938-03-30 1938-03-30 Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE (1) DE704735C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2628603A (en) * 1950-04-14 1953-02-17 Julius M Ulrich Internal-combustion engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2628603A (en) * 1950-04-14 1953-02-17 Julius M Ulrich Internal-combustion engine

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