DEP0048595DA - Zweitakt-Brennkraftmaschine in V-Form mit Kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine in V-Form mit Kraftstoffeinspritzpumpe

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DEP0048595DA
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Germany
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injection pump
pump
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internal combustion
cylinders
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Otto Dipl.-Ing. Stuttgart Elwert
Adolf Dr.-Ing. Stuttgart Schnürle
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweitakt-Benzin- oder Dieselmotor mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und einer Einspritzpumpe, welche den Kraftstoff von einzelnen Pumpenstempeln durch Einspritzleitungen jeden Zylinder getrennt zuführt. Durch die Erfindung sollen möglichst kurze Einspritzleitungen erzielt werden, die insbesondere bei Dieselmotoren mit direkter Einspritzung und bei hohen Drehzahlen zur Erzielung einer kurzen Einspritzzeit wichtig sind. Gleichzeitig werden dadurch Schwingungen der Einspritzleitungen und damit Undichtheiten und Brüche der Einspritzleitungen vermieden. Durch die Erfindung soll ausserdem eine kurze und einfache Bauweise der Einspritzpumpe erreicht werden, damit sowohl ein geringer Bauaufwand für die Pumpe entsteht und auch möglichst viel Platz für die Anordnung weiterer Motorbauteile verfügbar bleibt und schliesslich sollen die Antriebsbedingungen dieser Pumpe durch eine einfache und zweckmässige Anordnung der Antriebszahnräder erfüllt werden.
Die Erfindung besteht darin, dass als Einspritzpumpe eine Pumpe in V-Form verwendet wird, die so zwischen den beiden
Zylinderreihen angeordnet ist, dass jede der beiden Pumpenzylinderreihen einer der beiden Zylinderreihen des Motors zugekehrt ist und die Oberkante der Einspritzpumpe mit den Zylinderköpfen des Motors etwa in einer Höhe liegt. Die Längen der Einspritzleitungen von den Pumpenstempeln zu den Motorzylindern sind dann auf ein Mindestmass zurückgeführt. Dieses Mindestmass kann durch Anordnung der Einspritzpumpe etwa in der Mitte der Gesamtlänge beider Motorzylinderreihen und durch die Ausführung der Nockenwelle weiter verringert werden. Die Nockenwelle wird zweckmässig so ausgeführt, dass jeder Pumpenstempel den Kraftstoff gerade dann dem nächstliegenden Zylinder zufördert, wenn dessen Kolben beim Kompressionshub kurz vor dem oberen Totpunkt angelangt ist. Ferner besteht die Erfindung darin, dass der V-Winkel der Einspritzpumpe gleich dem V-Winkel der Arbeitszylinder ist, dass sich die Nockenwelle der Einspritzpumpe in der gleichen Richtung wie die Motorkurbelwelle dreht, und dass die Nockenwelle der Einspritzpumpe bei dieser Anordnung für zwei gegenüberliegende Pumpenstempel nur einen Nocken aufweist, der je Nockenwellen-Umdrehung beide gegenüberliegenden Pumpenstempel betätigt. Ferner besteht die Erfindung darin, dass der zwischen der Einspritzpumpe und den Zylinderreihen freibleibende Raum zur Anordnung der Auspuffleitungen ausgenutzt wird, und dass die Einspritzpumpe gegenüber den Auspuffleitungen durch Abdeckbleche vor Aufwärmung geschützt wird. Schliesslich besteht die Erfindung darin, dass der Antrieb der Einspritzpumpe von der Kurbelwelle aus über ein Zwischenrad erfolgt, wobei Kurbelwellenzahnrad, Zwischenrad und Einspritzpumpen-Antriebsrad gleiche Grösse haben und senkrecht übereinander angeordnet sind.
Während die Ausführung kurzer Einspritzleitungen auch durch andere Pumpenformen, etwa durch eine Boxer-Pumpe, erreicht werden kann, ist aus Abb. 1 ersichtlich, dass die Pumpenausführung in V-Form zwischen der Pumpe und den Arbeitszylindern noch so viel Platz frei lässt, dass dort die Auspuffleitungen angeordnet werden können, womit der Gesamtraumbedarf des Motors auf ein Mindestmass beschränkt bleibt.
Um die erzielte Verkürzung der Einspritzleitungen zu veranschaulichen, wurde in Abb. 1 eine Einspritzpumpe mit stehenden Pumpenzylindern und ihren Einspritzleitungen in der üblichen Anordnung gestrichelt eingezeichnet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Abbildungen eines Vierzylinder-V-Motors gezeigt und beschrieben. Es zeigen:
Abb. 1 einen Querschnitt des V-Motors durch die Arbeitszylinder und einen Teilquerschnitt durch die auf dem Spülluftaufnehmer angeordnete Einspritzpumpe.
Abb. 2 einen Teilquerschnitt durch die Nockenwelle der Einspritzpumpe und durch die von einem Nocken gemeinsam gesteuerte Einspritzpumpenstempel.
Abb. 3 eine Draufsicht auf den V-Motor mit dargestellter Einspritzpumpe und zugehörigen Einspritzleitungen.
Abb. 4 einen Querschnitt durch die Nockenwelle der Einspritzpumpe vor den Nocken.
Abb. 5 eine Draufsicht auf die Nockenwelle der Einspritzpumpe.
In den Abbildungen 1 bis 5 sind 1 und 2 die Arbeitszylinder der linken und 3 und 4 die Arbeitszylinder der rechten Zylinderreihe, 5 das Motorgehäuse, 6 die Kurbelwelle und 7 das Kurbelwellenschwungrad mit Kupplungsflansch, 8 und 9 je ein Arbeitskolben der linken und rechten Zylinderreihe. 10 ist ein linker halb in das Motor- gehäuse eingesetzter Zylinder, 11 sind die im Zylinder befindlichen Einlaßschlitze und 12 die zugehörigen Auslaßschlitze. 13 ist die linke und 14 die rechte Auspuffleitung. 15 ist der Spülluftaufnehmer, auf dem die Einspritzpumpe 16 mit ihrem Regler 17 angeordnet ist. 18 ist die Nockenwelle der Einspritzpumpe, 19 und 20 ein linker und ein rechter Pumpenstempel, und 21 ein Druckventil eines Zylinders der Einspritzpumpe, 22 und 23 ist je eine linke und eine rechte Regelstange der Einspritzpumpe, 24 bis 27 sind die zu jedem Arbeitszylinder führenden Einspritzleitungen und 28 und 29 ist je eine in einem linken und einem rechten Zylinder angeordnete Einspritzdüse. 30 und 31 ist das linke und das rechte Abdeckblech für die Einspritzpumpe. 32 ist das durch seinen Teilkreis dargestellte Kurbelwellenzahnrad, 33 das ebenso dargestellte gleichgrosse Zwischenrad, welches unten in das Kurbelwellenzahnrad und oben in das ebenfalls gleichgrosse Einspritzpumpen-Antriebszahnrad 34 eingreift, dessen Welle 35 mit der Nockenwelle 18 der Einspritzpumpe gekuppelt ist.
36 ist die in Abb. 1 gestrichelt eingezeichnete Einspritzpumpe üblicher Ausführung mit ihren Einspritzleitungen 37 für einen linken und 38 für einen rechten Arbeitszylinder des Motors.
Bei einer Anordnung gemäss der Erfindung könnten die Pumpenzylinder auch für jede Motorzylinder-Reihe getrennt nebeneinander schräg liegend angeordnet sein.
Der V-Motor wurde dargestellt als Vierzylinder-Motor mit einem V-Winkel von 90°. Die Erfindung bezieht sich in gleicher Weise auf V-Motoren mit anderer Zylinderzahl und mit einem anderen V-Winkel als 90°.

Claims (6)

1. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form als Diesel- oder Benzinmotor, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftstoffeinspritzpumpe in V-Form so zwischen den beiden Motorzylinderreihen angeordnet ist, daß jede der beiden Pumpenzylinderreihen einer der beiden Zylinderreihen des Motors zugekehrt ist, und daß die Oberkante der Einspritzpumpe mit den Zylinderköpfen des Motors etwa in einer Höhe liegt.
2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der V-Winkel der Einspritzpumpe gleich groß ist wie der V-Winkel des Motors.
3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nockenwelle der Einspritzpumpe in gleicher Richtung wie die Motorkurbelwelle dreht und jeder Nocken der Nockenwelle der Einspritzpumpe bei jeder Umdrehung nacheinander einen Pumpenstempel der linken Pumpenzylinderreihe und einen der rechten Pumpenzylinderreihe betätigt.
4. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzpumpe etwa in der Mitte der Gesamtlänge beider Motorzylinderreihen angeordnet ist, sodaß kürzeste Entfernungen zwischen den Pumpenzylindern und den Mitten der Motorzylinder entstehen.
5. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lage der Auspuffkanäle innerhalb der Zylinderreihen Abdeckbleche zum Schutz vor de Wärmestrahlung angebracht sind.
6. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Einspritzpumpe von der Kurbelwelle aus über ein Zwischenrad erfolgt, wobei Kurbelwellenzahnrad, Zwischenrad und Einspritzpumpenantriebsrad gleiche Größe haben und senkrecht übereinander angeordnet sind.

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