DEP0041635DA - Prüfmaschine mit Eilrücklauf - Google Patents

Prüfmaschine mit Eilrücklauf

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DEP0041635DA
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Germany
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drive
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Max Spaeth
Original Assignee
Zwick & Co. KG, Einsingen
Publication date

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Description

Es sind Prüfmaschinen mit Eilrücklauf bekannt, die über ein Reibradregelgetriebe angetrieben sind. Bei den bekannten Bauarten ist der Eilrücklauf von der jeweils eingestellten Vorlauf- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit abhängig. Wenn eine geringere Vorlauf- oder Arbeitsgeschwindigkeit eingestellt wird, ergibt sich damit auch eine geringere Geschwindigkeit des Eilganges oder Eilrücklaufes, und umgekehrt. Derartige Maschinen werden vorwiegend für geringere Leistungen gebaut, z.B. zum Prüfen von Textil-, Kunststoff-, Gummi- o.dgl. Proben. Die Erfindung besteht zunächst darin, daß ein von dem für den Vorlauf- oder Arbeitsantrieb benutzten Reibradgetriebe unabhängiger Antrieb für einen Eilgang, besonders für einen Eilrücklauf vorgesehen ist.
Bei dem Arbeiten mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Prüfmaschine werden Handgriffe gespart; es wird also ein rascheres Arbeiten ermöglicht, so daß sich wirtschaftliche Vorteile ergeben. Es ist vorteilhaft, wenn die Geschwindig- keit im Leerlauf, meist also beim Rücklauf möglichst hoch, und zwar in allen Fällen gleichbleibend die Höchste ist. Wegen der Abhängigkeit von der Vorlauf- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit mußte man bei den bekannten Bauarten, wenn nicht zufällig die höchste Vorlauf- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit eingestellt war, jeweils zunächst den Vorlauf auf die höchste Geschwindigkeitsstufe schalten, um beim Umschalten auf Rücklauf bzw. Eilgang die höchste Rücklauf- bzw. Eilgeschwindigkeit zu erhalten oder man mußte, wenn man das Umschalten vermeiden wollte, eine geringere Rücklaufgeschwindigkeit in Kauf nehmen, so daß in beiden Fällen Zeitverluste eintraten. Diese Nachteile sind bei der Bauart nach der Erfindung vermieden.
Unabhängige Antriebe für Vorlauf und Rücklauf bzw. für Arbeitsgang und Eilgang lassen sich von derselben oder von verschiedenen Antriebsquellen ableiten, z.B. von demselben oder von mehreren Elektromotoren. Bei einer besonders einfachen Ausführung sind von derselben Antriebsquelle, vorzugsweise einem Elektromotor aus, z.B. über Keilriemenantriebe, zwei Wellen angetrieben, von denen die eine die Antriebswelle für das beim Vorlauf bzw. bei den Arbeitsgängen benutzte Reibradregelgetriebe ist, während die andere den Antrieb im Eilgang bzw. bei Eilrücklauf übernimmt, wobei für die Umschaltung von Vorlauf auf Eilrücklauf bzw. von Arbeitsgang auf Eilgang zweckmäßig eine Klauen- oder Schrägzahnwechselkupplung o.dgl. vorgesehen ist.
Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich auf der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Fig. 1 ist ein schematisch gezeichneter senkrechter Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Prüfmaschinenantrieb.
Fig. 2 ist der zugehörige, ebenfalls nur schematisch gezeichnete waagerechte Schnitt.
Bei dem erfindungsgemäßen Beispiel sind auf der Welle 1 einer Antriebsquelle, z.B. eines Elektromotors zwei Keilriemenscheiben 2 und 3 angebracht. Von der Scheibe 2 ist über den Keilriemen 4 eine Scheibe 5 angetrieben, die auf einer Welle 6 befestigt ist. Die letztere ist in einem Getriebegehäuse 7 in Lagern 8 und 9 gelagert. Auf ihr ist innerhalb des Getriebegehäuses eine Schnecke oder ein Schraubenrad 10 befestigt, das mit einem Schneckenrad oder mit einem Schraubenrad entsprechend größeren Durchmessers 11 in Eingriff steht. Das Rad 11 ist auf der ebenfalls im Gehäuse 7 in Lagern 12 und 13 vertikal gelagerten Arbeitswelle 14 lose drehbar.
Von der Keilriemenscheibe 3 ist über den Keilriemen 15 eine Keilriemenscheibe 16 angetrieben, die auf einer im Gehäuse 7 in Lagern 17 und 18 gelagerten Antriebswelle 19 des Reibradregelgetriebes befestigt ist. Auf der Welle 19 ist in Längsrichtung der Welle verstellbar das Reibrad 20 geführt, gegen welches durch eine Feder 21 das Tellerrad 22 gedrückt ist. Das Tellerrad 22 ist auf einer Welle 23 befestigt, die im Gehäuse 7 in den Lagern 24 und 25 gelagert ist und eine Schnecke oder ein Schraubenrad 26 trägt, das mit einem Schneckenrad oder einem entsprechend größeren Schraubenrad 27 in Eingriff steht. Das Rad 27 ist ebenso wie das Rad 11 auf der Achse 14 lose drehbar gelagert. Zwischen den Rädern 27 und 11 ist ein mit der Achse 14 auf Drehung verbundenes, auf ihr längs-verschiebliches Kupplungsglied 28 angebracht, das auf der einen Seite Schrägzähne 29, auf der anderen Seite entgegengesetzt gerichtete Schrägzähne 30 hat. Das Rad 27 trägt Schrägzähne 31, mit denen die Zähne 29 in Eingriff kommen, wenn das Kupplungsglied 28 an das Rad 27 herangeschoben wird. Das Rad 11 weist Schrägzähne 32 auf, mit denen die Zähne 30 in Eingriff kommen, wenn das Kupplungsglied 28 an das Rad 11 herangeschoben wird.
Ist das Rad 27 eingekuppelt, so wird die Arbeitswelle 14 mit Vorschub- oder Arbeitsgeschwindigkeit angetrieben, die von der Einstellung des Reibrades 20 des Reibradgetriebes abhängen, und die, wenn das Reibrad über den Mittelpunkt des Tellerrades 22 hinaus nach der entgegengesetzten Seite verschiebbar ist, verschiedene, entgegengesetzte Richtungen haben können. Befindet sich das Kupplungsglied 28 in der in Fig. 1 gezeichneten Mittelstellung, so steht die Arbeitswelle 14 still. Ist das Rad 11 eingekuppelt, so arbeitet die Antriebsquelle über den Keilriemen 4, das Rad 5, die Welle 6, die Schnecke 10 und das zugehörige Rad 11 unmittelbar auf die Arbeitswelle 14, die dann im Eilgang - gegenüber den durch Verschieben des Reibrades 20 in dem Bereich zwischen der gezeichneten Stellung in dem Mittelpunkt des Tellerrades 22 einstellbaren Vorschubgeschwindigkeiten also im Eilrücklauf - angetrieben wird. In diesem Fall ist somit die dem Vorlauf entgegengesetzte Antriebsrichtung des Eilrücklaufes durch die Anordnung des Reibradgetriebes im Zuge des Vorlaufantriebes erzielt.
Die Erfindung läßt sich auch bei größeren und schwereren Antrieben für entsprechend größere Prüfmaschinen mit Vorteil verwirklichen, gegebenenfalls unter Anwendung von Über- oder Untersetzungs-, Wechsel- und/oder Wendegetrieben beliebiger, geeigneter Art in den Vorlauf- bzw. Arbeitsgängen und im Eilgang bzw. Eilrücklauf.

Claims (5)

1) Über ein Reibradregelgetriebe angetriebene Prüfmaschine mit Eilrücklauf, gekennzeichnet durch eine von dem für die Vorlauf- bzw. Arbeitsgänge benutzten Reibradregelgetriebe unabhängigen Antrieb für Eilgang bzw. Eilrücklauf.
2) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsgänge und der davon unabhängige Eilgang von derselben Antriebsquelle, vorzugsweise einem Elektromotor abgeleitet sind.
3) Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von derselben Antriebsquelle, vorzugsweise einem Elektromotor aus, z.B. über Keilriementriebe, zwei Wellen angetrieben sind, von denen die eine die Antriebswelle für das bei den Arbeitsgängen benutzte Reibradregelgetriebe ist, während die andere den Antrieb im Eilgang, z.B. im Eilrücklauf übernimmt, wobei für die Umschaltung von Arbeitsgang auf Eilgang zweckmäßig eine Klauen- oder Schrägzahnwechselkupplung o.dgl. vorgesehen ist.
4) Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Arbeitsgängen entgegengesetzte Antriebsrichtung des Eilganges durch die Anordnung des Reibradgetriebes im Zuge des Antriebs für die Arbeitsgänge erzielt ist.
5) Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle des Reibradgetriebes eine Schnecke antreibt, die in ein auf der Arbeitswelle lose drehbares Schneckenrad eingreift, während über einen Riementrieb eine zweite Schnecke größerer Steigung angetrieben ist, die in ein zweites, auf der Arbeitswelle leer laufendes Schneckenrad eingreift, wobei die Schneckenräder mit der Arbeitswelle wechselweise kuppelbar sind.

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