DEP0024946DA - Lichtreklame-Figuren- und Textschreiber - Google Patents

Lichtreklame-Figuren- und Textschreiber

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DEP0024946DA
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DE
Germany
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clichés
transparency
incandescent lamps
insulating plate
insulating
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Geschke
Original Assignee
Hans Geschke, Hamburg
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Description

Bei den bisher bekannten Ausführungen von Lichtreklamen sowohl am Tage als auch besonders während der Dunkelheit handelt es sich um Neon-Röhren- oder Glühlampen-Gebilde, die durch besondere Zusammenstellung oder Farbwirkung in Schrift und Figur auf ein zu werbendes Erzeugnis hinweisen. Diese Art der Lichtreklame war in keiner Weise veränderlich und konnte nur durch völlige, äusserst kostenspielige Umgestaltung zur Werbung für ein jeweils anderes Erzeugnis ausgenutzt werden. Ausserdem gab es die bekannte Wanderschrift oder Transparente mit einer grösseren Anzahl von Glühlampen, bei denen es nur möglich war, verschiedene, an sich unveränderliche Schrifttexte nacheinander oder wechselweise erscheinen zu lassen.
Diese bereits genannten und ähnliche Lichtreklameeinrichtungen sind im höchsten Grade unrentabel, das sie mit Ausnahme der Wanderschrift, die aber auch nur verschiedene Texte wiedergeben kann, jeweils immer nur für einen bestimmten Zweck nutzbar gemacht werden können.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, auf einem je nach der zu erzielenden Wirkung kleineren oder grösseren Transparent Figuren, Schriftzüge und ganze Texte in zu zeichnender oder bereits vorgezeichneter Form, wie mit Klischees, Walzen oder Schablonen, wiederzugeben. Dieses Transparent wird mit einer so grossen Anzahl von Glühlampen so eng bestückt, dass die Gewähr gegeben ist, dass jede Figur und jeder Text sowohl mit gerader als auch krummer Linienführung durch Aufleuchten der dementsprechenden Glühlampen klar zu erkennen sind. Zur Steuerung der auf dem Transparent angebrachten Glühlampen wird erfindungsgemäss eine verkleinerte, der Form des Transparentes entsprechende Isolierplatte verwandt, in die feste Kontaktstifte eingesetzt werden, die nach Anzahl und Lage genau mit der Anordnung der Glühlampen auf dem Transparent übereinstimmen.
Zu jedem einzelnen Kontaktstift gehört, wie die Abbildung an einem Ausführungsbeispiel zeigt, jeweils ein Relais R, das wiederum die zu dem Kontaktstift gehörende Glühlampe steuert. Die Kontaktstifte stehen auf der Vorderseite der Isolierplatte ca. 1/10 mm über, so dass eine sichere Kontaktgabe möglich ist, während sie auf der Rückseite entsprechend weit herausstehen, um mit dem jeweiligen Relais verbunden werden zu können. Die eine Wicklungsseite des Niederspannungsrelais R (2-6 Volt) wird mit dem Plus-Pol einer Stromquelle fest verbunden, die andere Seite an das rückwärtige Ende eines der herausstehenden Kontaktstifte gelegt. Berührt nun ein mit der Hand zu führender Metallstab M, der durch eine flexible Zuleitung mit dem Minus-Pol der Stromquelle verbunden ist, diesen Kontaktstift, so ist der Stromkreis geschlossen, das Relais R zieht an und schliesst noch einmal einen zweiten, jedoch parallelen Stromkreis über Niederspannungsquelle - Niederspannungsrelais R - Relaiskontakt K 2 - Niederspannungsquelle, um ein Abfallen des Relais R beim Weitergleiten des Metallstiftes zu verhindern.
Gleitet nun der Metallstab M, von freier Hand oder in den Aussparungen einer Schablone geführt, über die Kontaktstifte der Isolierplatte J, so müssen die Glühlampen des Transparentes Tr(sub)1 aufleuchten, die nach Lage und Anzahl den berührten Kontaktstiften entsprechen, so dass die leuchtenden Glühlampen in ihrer Gesamtheit ein getreues Abbild der Linienführung des Metallstabes geben.
Zweckmässigerweise schaltet der Relaiskontakt K 1 nicht nur die betreffende Glühlampe L(sub)T und dem Transparent Tr 1, sondern gleichzeitig eine auf einem verkleinerten, wiederum symmetrischen Kontrolltransparent Tr 2 befindliche Kontrollampe L(sub)K. So ist sowohl eine Kontrolle für die Einzelteile der Anlagen, insbesondere Glühlampen, Relais und Kontakte, gegeben als auch besteht die Möglichkeit, bei Abschaltung durch den in der allen Glühlampen gemeinsamen Minusleitung liegenden Schalter Sch 2 des grossen Transparentes Tr 1 neu entworfene Schablonen auf ihre Wirkung auszuprobieren. Das gleichzeitige Abfallen der Relais und damit das Erlöschen der Glühlampen wird durch den in der allen Relais gemeinsamen Minusleitung liegenden Schalter Sch 1 bewirkt.
Die Wirkung dieser Art der Reklame ist ausserordentlich gross, da jede Art von Figuren oder Texten mit Hilfe der aufleuchtenden Glühlampen im wahrsten Sinne auf das Transparent gezeichnet werden.
Um eine schnellere Bildfolge zu erreichen, ist eine zweite gleiche Isolierplatte erforderlich, deren Kontaktstifte auf der Vorderseite 1/2 mm überstehen und plan geschliffen sind. Auf die Kontaktstifte wird eine Metallplatte in der Art eines Metall-Druckklischees gepresst, die in erhabener Form, ebenfalls plan geschliffen und an den Minuspol der Niederspannungsquelle gelegt, bei ihrer Kontaktgabe auf dem Transparent Tr 1 und Tr 2 das Bild aufleuchten lässt, welches das Klischee darstellt. Um ein Verschieben der Klischees wie auch der vorher genannten Schablone zu vermeiden, werden diese durch vier an den Ecken der Isolierplatte senkrecht angebrachte Stifte oder Schienen geführt oder in ein Klappgestell eingespannt und von vier Seiten nacheinander auf die Isolierplatte gepresst.
Eine noch grössere Wirkung als die der Klischees lässt sich mit mechanisch geführten metallenen Walzen, die auch in erhabener Form das wiederzugebende Bild darstellen, erzielen, da man hierbei langsam oder schnell das Bild sozusagen von links nach rechts oder von oben nach unten, oder umgekehrt, auf dem Transparent abrollen lassen kann.
Bei direkter Steuerung der Glühlampen über die Kontaktstifte ohne Relais mit zwei gleichzeitig angeschlossenen Isolierplatten lässt sich in folgender Form eine ganz besondere Wirkung erzielen: Ein Metallklischee, das z.B. ein Auto darstellt, wird leicht schaukelnd auf der ersten Isolierplatte bewegt. Unter bzw. hinter dem Auto wird ein Metallklischee, eine Landstrasse z.B. mit Bäumen und Steinen usw. darstellend, in Form eines Bandes auf der zweiten Isolierplatte entlang gezogen, so dass der Eindruck eines fahrenden Autos entsteht. Das Gleiche gilt für andere Verkehrsmittel, z.B. Schiffe, ganz besonders jedoch für im Flug befindliche Flugzeuge.
In primitiverer Form lässt sich die gesamte Anlage ohne Relais und Schaltkontakte ausführen, indem anstatt der festen Kontaktstifte bewegliche Kontaktstifte, in Anzahl und Lage den Glühlampen entsprechend, in die Isolierplatte eingelassen werden. Beim Druck auf die Kontaktstifte mittels eines Isolierstabes, eines Klischees oder einer Walze in der bereits genannten Form aus Isolierstoff schliessen diese einen Kontakt und damit einen Stromkreis, in dem sich die zu dem Kontaktstift gehörende Glühlampe befindet und diese aufleuchten lässt. Durch entsprechend angebrachte Sperren oder Federn in hinreichend bekannter Art wird der Kontakt festgehalten oder auch gleich nach dem Darübergleiten des Isolierstiftes, je nach der Verwendung, losgelassen. Bei festbleibenden Kontakten werden diese bei Bildwechsel in ebenfalls bekannter Weise mechanisch gleichzeitig gelöst. Mit diesem einfacheren Verfahren lassen sich die gleichen reklametechnischen Wirkungen erzielen, wie bereits beschrieben, jedoch müsste die Isolierplatte bei mindestens 2-10 000 oder mehr Kontaktstiften in ihren Dimensionen ausserordentlich vergrössert werden, da sich, im Gegensatz zur Isolierplatte bei Verwendung von Relais, auf ihrer Rückseite nicht nur der Kontaktstift befindet, sondern auch gleichzeitig der Glühlampen-Schaltkontakt, so dass bei Transparenten grösster Ausmaße eine Handhabung der Isolierplatte nicht mehr möglich sein dürfte, ganz abgesehen von der erfahrungsgemäss bedeutend grösseren Störanfälligkeit dieser mechanischen Arbeitsweise.

Claims (4)

1.) Reklamevorrichtung zur Sichtbarmachung von beliebig vielen Texten und zeichnerisch dargestellten Figuren in gerader und krummer Linienführung mittels auf einem Transparent befindlicher Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass eine verkleinerte, der Form des Transparentes (Tr 1) entsprechende Isolierplatte (J) Verwendung findet, in die feste oder bewegliche, nach Anzahl gleiche und der Lage der Glühlampen nach wiederum entsprechende Kontaktstifte eingelassen werden.
2.) Reklamevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Spannung führenden Metallstift (M) oder Isolierstift, der bei Freihandführung oder Führung in den Aussparungen einer Schablone bei Berührung der auf der Isolierplatte (J) befindlichen Kontaktstifte die entsprechenden Glühlampen des Transparentes über Relais (R) bzw. mechanische Kontakte zum Aufleuchten bringt.
3.) Reklamevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Spannung führende Metallklischees oder Walzen bzw. Klischees oder Walzen aus Isolierstoff in Form eines Druckereiklischees, die in erhabener Form die Figuren und Texte darstellen, und die bei Aufpressen auf die Isolierplatte (J) befindlichen Kontaktstifte die entsprechenden Glühlampen über Relais bzw. mechanische Kontakte zum Aufleuchten bringen und somit eine getreue Abbildung der auf den Klischees oder Walzen befindlichen Figuren und Texte durch die auf dem Transparent befindlichen Glühlampen ermöglicht.
4.) Reklamevorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch gleichzeitige Verwendung von Metallklischees oder Klischees aus Isolierstoff auf zwei mit Kontaktstiften versehenen und gleichzeitig angeschlossenen Isolierplatten nach Anspruch 1), wobei durch von Hand oder mechanisch erzeugte Bewegung auf der Isolierplatte 1 z.B. ein im Fluge befindliches Flugzeug dargestellt wird und über die zweite Isolierplatte ein bandartiges Klischee, darstellend die Konturen einer Landschaft, z.B. mit Häusern, Fabriken und Bäumen, gezogen wird, so dass der Eindruck eines fliegenden Flugzeuges ansteht.

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