DEP0022458DA - Verfahren zur Herstellung von tierischen oder pflanzlichen Proteinfäden oder -fasern mit erhöhter Widerstandsfähigkeit gegen Natriumcarbonatlösungen oder andere schwach alkalische Lösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von tierischen oder pflanzlichen Proteinfäden oder -fasern mit erhöhter Widerstandsfähigkeit gegen Natriumcarbonatlösungen oder andere schwach alkalische Lösungen.

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Publication number
DEP0022458DA
DEP0022458DA DEP0022458DA DE P0022458D A DEP0022458D A DE P0022458DA DE P0022458D A DEP0022458D A DE P0022458DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solutions
fibers
production
sodium carbonate
threads
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Robert Louis Coventry Wormell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo Nobel UK PLC
Original Assignee
Courtaulds PLC
Publication date

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Description

Verfahren zur Herstellung von tierischen oder pflanzlichen Proteinfäden oder «fasern mit er» höhter Widerstandsfähigkeit-gegen Natriumcarbo= nat.,-oder andere schwach alkalische Lösungen.
... •f ^t ^nc^g^ , : . ,
Pirma Courtaulds Limited, London.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von künstlichen fäden oder Fasern aus Proteinen, wie Milchcasein oder pflanzlichen Samenproteinen, einschließlich Sojabohnencasein oder Proteinen, welche aus gemahlenen Nüssen und Irdntlssen ge= wonnen werden« Der Zweck der Erfindung ist, Produkte zu erhal« ten, die gegen die Einwirkung von Natriumcarbonat lösung wider» standsfählgar sind.
Es wurde schon ein Verfahren beschrieben, nach welchem Lösungen von pflanzlichen Globulinproteinen in einem sauren Bad versponnen werden, welches unter andern. Zinkchlorid enthält. Es wurde auch vorgeschlagen, eine Lösung von Milchoasein in ein Bad auszutreiben, welches Schwefelsäure, aluminiumsulfat und Natrium« Chlorid enthält, zu welchem kleine Mengen, aufwärts bis zu 10 Gewichtsprozent der Lösung, anderer Salze, wie Magnesiumsulfat, Zinksulfat und Ammoniumsulfate zugefügt werden können. Is wurde auch vorgeschlagen, Proteineinzelfäden und -fasern nach dem Bar» ten in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen heiße verdünnte Säuren und gegen siedendes lasser zu verbessern, indem man sie der Ein= wirkung einer verdünnten Lösung von Salzsäure in einer konzen= trierten wässrigen Lösung eines Salzes des /anmoniumehlorids oder der Chloride des Natriums, Kaliums, Calciums, Zinks, Magnesiums
oder Litbiuffis unterwirft.
JSs wurde mm. Qefundeni dass man .fäden oder fasern uus IiiXeiicasein oder ρ flans Ii eben Sameziprotexnoai wie Sojalsohiien=« casein und Proteine -us gemahlenen Süssen und jErdn'issen, Eit einer bedeutend größeren tiderst^ndsfähigkeit gegen verdünnte Hutriuracarbonatlösungen und andere schwache alkalische PltiBßig= k ei ten erhalten Kanss wenn die Fäden oder Paeern, nach ihrer Er= zeuguiig in feinem sauren Bad, Mt einer Lösung eines Zinfesalzes odor ©ines Cudmiumsalzeo in Abwesenheit einer Seiure behandelt werden» Bs ist oft erforderlich, Proteinprodulite mit schwach al= kalisehen Lösungen zu behandeln, wenn ©an sie zu Eundeleware aufarbeitet.
Im folgenden werden einige Ausftthrungsb ei spiele gegeben.
Beispiel 1 .
Äine l8 #ige lösung von Milchoasein in verdünnter MQB.- Lösung wird durch feine Oeffnungcn in eines Bad zu Faden νer= spönnen, welches 90 g/1 Schwofelaiiure und 36Ο g/1 Natriumsulfat enthalt. Man läßt die Flden einige Minuten lang zuerst durch eine 230 g/1 IetriumchIorid enthaltende wässrige Lösung laufen und dann durch ein wässriges Badi welches 190 g/1 Aluminiutasulfat -und 140 g/1 IatriumeMorid enthält. Bierauf erhalten die Faden eine vorläufige Härtung durch Behandlung mit einer 28° wärmen lösung während 10 Stunden, welcne 2§0 g/1 Istriumsulfat und 40 g/1 Jbrasldehyd enthält. Die Mden werden dünn, durch Eintauchen, l6 Stunden lang bei 25°, in ein Bad, das 400 g/1 Schwefelsäure, 200 g/1 natriumsulfat und 40 g/1 Formaldehyd aufweist, unlöslich
gemacht» Sie werden dünn frei von Säure und Natriumsulfat ge= waschen und in ein Bad gebracht, das aus & Zinksulfat (ZnSO41 7II20) und 1600 ecm Wasser, zu -welchem 1'ecm normale Na« triui&hydroxydlösung zugegeben war, bereitet wurde. Iiierbei ent= steht ein leichter Medersctlage Nachdem die Ffiden l6 Stunden lang bei 25° in dieser lösung belassen waren, war ein großer Teil des lliedersehlafes versehwunden. Nachdem die Fäden Bit Ifas= ser gewaschen und getrocknet waren, zeigten sie eine geringere Neigung, in 1 J&Lger N^triuacarbcnatlösung anzuschwellen,
Beispiel 2 »
Caseinfaden, welche wie im Beispiel 1 ersponnen wurden, läßt man auf einige Minuten zuerst durch eine wässrige Lösung mit 2jS0 g/1 Natriumchlorid und dann durch ein wässriges Bad lau» fen, welches 190 g/1 ^luminiumsulfat und 140 g/1 Natriumchlorid enthält« Die Fäden werden di»nn in kurze Stücke geschnitten und in eines Bad gehärtet, welches 455 g/1 Aluminiumsulfat und 56 g/1 Formaldehyd enthalt und durch Zugabe von 68 g/1 Natriumcarbonat basisch gemacht war. Die Stapelfasern werden dann aus diesem Bad genommen, gewaschen, zentrifugiert und in ein Bad gebracht, wel= ches 256 g/1 Schwefelsaure, 570 g/1 Natriumsulfat und 56 g/1 Ponsaldehyd enthält. Man beläßt das Material bei 25° 48 Stunden lang in diesem Bad und erhitzt es dann in ihm weitere 8 Stunden bei 50°· Ss wird dann gewaschen und getrocknet und 16 Stunden lang bei 25° in einem Bad behandelt, das aus 11,6 1 Wasser, 2,7 kg Zinkchlorid und 1,4 1 40 •-^iger ibrmaldehydlösung zube= reitet wurde« Cie Jfesern werden dann gewaschen und getrocknet«
Beispiel J .
In dem obigen Beispiel 2 wird das Zinkchloridbad dureh eine Behandlungsf lilssigkeit ersetzt, die aus 40 ^iger Lösung von Ziiiliac et at in Wasser besteht, zu welcher O9 4 % Ia OH zugefügt •wax, Die Pasern werden in diesem Bad 16 Stunden bei 25° gelassen und dann gewaschen und getrocknet,
Beispiel 4 »
5 kg frisch gesponnene Caseinfäden werden bei Zimmertem= peratur 20 Stunden lang in einem IMrtebad behandelt, das 363 g/l Aluminiumßulfat, 38 g/l Jbmaldehyd und 93 g/l Hatriumoarbonat enthält* Die Fäden werden zentrifugiert, gewaschen und 48 Stun* den lang bei 350 in einem Bad behandelt, das 252 g/l Schwefel» säure, 375 g/l üatriumsulfat, 62 g/l Formaldehyd und ? g/l Alumi= niumsulfat enthält. Nach Zentrifugieren, Waschen und einer 20 Mi= nuten dauernden Behandlung in einer 25~#lgen Lösung von Hatrium= bicarbonate werden die FHden gewaschen und 44 Stunden lang bei 25° in eine Lösung von 50 $> Zink^chlorid in Wasser, welches 40 g/l Formaldehyd enthält, eingetaucht. Das Material wird ge= waschen und getrocknet. Is enthält 7 % Zinkoxyd und schwillt nicht stark an, wenn man es in eine 6 ~*β. ge Hktriumoarbonatlösung bringt.
Das Verfahren nach dieser Erfindung kann auch auf Casein=
fasern angewendet werden, nachdem sie zu Stoff gewoben oder gewirkt worden sind.
Beispiel 3 ·
Sine 18H^ige Lösung von Milchcasein in verdünnter Soda=
lösung wird durch feine Oeffnungen in ein Bcid ge tri eben, welches 90 g/'l Schwefelsäure und }6o g/1 Natriumsulfat enthält, Iachdem man die fäden einige Minuten zuerst durch eine 230 g/1 Katriua=« ohlorid enthaltende Lösung und dann durch ein wässriges Bad hat laufen Iussenl welches I90 g/1 Aluminiumsulfat und 140 g/1 ITa= triumchlorid enthalt, erhalten die Pj Ien eine vorläufige Härte= behandlung während 10 Stunden bei 28° in einer Lösung, die 250 g/1 Natriucsulfat und 40 g/1 Formaldehyd enthalt. Bie Fäden werden d^nn durch Eintauchen in ein Bad unlöslich gemacht, welches 400 g/l Schwefelsäure, }0Q g/1 latriumsulfat und 40 g/1 formaldehyd enthält, Sie werden frei von Säure und natriumsulfat gewaschen und in ein B&.& gesetzt, das aus 100 g Cadmiuinnitrat (Cd (MD^)2 ^ii2Q), 1000 ecm Wasser und 200 ecm normale ITa GL·- Lösung zubereitet wurde. Das obige Bad enthält etwas gefälltes Cadmiumhydroxyd. Die Faden werden 24 Stunden bei 25° in der obigen Mischung belassen und dann gewaschen und getrocknet. Die Fäden aeigen einen verbesserten Widerstand gegen Seif enlÖsunge

Claims (1)

  1. / P a t e a. t a η s ρ r- u 0 it *
    Verfahren sax Herstellung von tierisciiea oder
    pflanzliches Proteinfädea- ©der -rs.sem ait erhöhter
    '.i i der et an.öGf ahigiceit gegen ffatrittfficarboaat oder'* andere
    schwach alkaliaaiie Lösungen, dadaxch gekennzeichnet, dass man. die Isden ©eier JFasera nach des, Hgrteprozess oit eiaer LQsmng eia.es Ziafc- oder Oatelw-Bsalaes in Abwesenheit von Säuren behandelt. a >··

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