DEP0019412DA - Numerierwerk - Google Patents

Numerierwerk

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DEP0019412DA
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DE
Germany
Prior art keywords
plunger
crank
cutout
plunger pin
numbering mechanism
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Expired
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English (en)
Original Assignee
Dr. Hermann Dold Numerierwerke-Fabrik, Tutt- lingen
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Description

Fa. Dr. Hermann DoId in Tuttlingen/ Wttbg,
Numeri erwerk
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten vom Buchdrucker verwendeten in den Drucksatz eingeschalteten Fumerierwerke, bei denen im Gehäuse der sogenannte Plunger angeordnet ist, der beim Drucken niedergedrückt wird, wodurch-unter Vermittlung der beikannten Kurbel und des Yordergreifers die Weiterschaltung der Ziffernräder erfolgt. Um die Beanspruchung und die Abnutzung der Farbwalze möglichst gering zu halten, ist es wünschenswert, die Bewegung des Plungers, den sogenannten Plungerhub, so klein als möglich zu halten.
Es ist bekannt, daß zum Antrieb der Kurbel ein an dem Plunger seitlich befestigter Zpafen in einen Ausschnitt des benachbarten Kurbelarmes eingreift - derart, daß durch den in senkrechter Richtung bewegten Plungerzapfen die erforderliche Schwingung der Kurbel erfolgt. Der Ausschnitt im Kurbelarm war bisher so gestaltet, daß der Plungerzapfen bei Beginn seiner Abwärtsbewegung auf eine waagrecht liegende Fläche des Ausschnittes drückt. !lach der -Erfindung wird nunmehr vorgeschlagen, den Plungerzapfen bei Beginn seiner Abwärtsbewegung auf eine von innen nach außen ansteigende Fläche des Kurbelausschnittes arbeiten zu lassen. Dadurch ist der Torteil eines kleineren Plungerhubes erreicht.
In der Zeichnung sind in sehr starker Vergrößerung von einem Kumerierwerk nur die hier interessierenden Teile dargestellt. Auf der im Gehäuse gelagerten, die Ziffernscheiben tragenden Achse 1 ist die bekannte U-förmige Kurbel gelagert, von der in der Zeichnung nur ein Kurbelara 2 angegeben ist. Der Kurbelarm ist seitlich der Achse 1 mit einem Ausschnitt 3 versehen, von dem hier besonders die untere von innen nach außen ansteigende Fläche 4 interessiert. In den Ausschnitt 3 greift der an dem nicht dargestellten Plunger sitzende, im Querschnitt beispielsweise dreieckig ausgebildete, Plungerzapfen 5 ein, der sich in senkrechter Sichtung auf- und abbewegt.
In der Zeichnung "befinden sich die ausgezogen dargestellten Teile am Beginn der Plungerbewegung, wo der mit a bezeichnete Punkt des Plungerzapfens 5 auf der ansteigenden Fläche 4 aufsitzt. Der für die zuverlässige Schaltung der Ziffernräder erforderliche Zentriwinkel der Kurbelschwingung ist mit ©6 bezeichnet.
In gestrichelter Darstellung ist die Lage des Plungerzapfens und des Ausschnittes 3 am Ende des Plungerhubes angegeben. Der vorher erwähnte Punkt a ist nach a1 gewandert und die Entfernung a-a1 stellt die Größe des Plungerhubes dar.
Um den durch die neue Ausschnittsgestaltung erreichten Vorteil sichtbar zu machen, ist durch strichpunktierte Linien die bisher bekannte waagrechte Arbeitsfläche 6 des Kurbelausschnittes angegeben. Durcheilt die Kurbel 2 den gleichen Zentriwinkel ε?Ο , dann befindet sich die waagrechte Arbeitsfläche 6 in der durch die strichpunktierte Linie 6· angegebene Lage. Der Punkt a des Plungerzapfens 5 mußte also den Weg von a nach a'1 zurücklegen. Der Plungerhub war also bei der alten Ausführung größer, und zwar um das in der Zeichnung mit bezeichnete Stück entsprechend der Entfernung von af nach a11.
An die Stelle der dargestellten ebenen ansteigenden Fläche kann auch eine ansteigende, nach einer Kurve gestaltete, Fläche treten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Numerierwerk mit einer durch den Plungerzapfen angetriebenen Schaltkurbel, dadurch gekennzeichnet, daß der Plungerzapfen (5) bei Begi$n seiner Abwärtsbewegung auf eine von innen nach außen ansteigende Fläche (4) des Kurbelausschnittes (3) drückt.

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