DEP0015250DA - Stahlbrücke - Google Patents

Stahlbrücke

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DEP0015250DA
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DE
Germany
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boxes
steel bridge
bridge
roadway
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Expired
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English (en)
Inventor
Georg Dipl.-Ing. Duisburg Lewenton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Description

Stahlbrücken werden in der Regel mit einer Reihe von Hauptträgern ausgerüstet, auf denen die Fahrbahn abgestützt ist. Man hat auch Trägerrostbauarten angewendet, bei denen mehrere Hauptträger zwecks Verteilung der Last auf diese Träger untereinander verbunden sind. Für solche Bauarten ist ferner vorgeschlagen worden, die Obergurte der Träger als Platten für die Fahrbahn auszubilden.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausbildung der Brückenkonstruktion und besteht darin, dass mehrere nebeneinanderliegende durchlaufende grossräumige Kästen zu einer torsionssteifen Einheit verbunden und ihre Oberseiten als Tragplatten für die Fahrbahn ausgebildet sind. Es sind also einige wenige z.B. drei grossräumige lange Kästen vorhanden, die durch entsprechende Verbindungen und Aussteifungen insgesamt torsionssteif gemacht sind. Das kann beispielsweise durch die Abschlusswände an den Enden, durch Zwischenschotten, durch rahmenartige Ausbildung oder durch Diagonalstäbe geschehen, auch durch Kombination dieser Mittel.
Der Vorteil dieser Bauart besteht in einer besondere günstigen Ausnutzung des Werkstoffes, die dadurch gegeben ist, dass nicht nur die lotrechten Stege bzw. Wandungen weitgehend zur Übernahme der Beanspruchungen herangezogen werden, sondern auch die waagerechten Flächen der Großraum-Kästen. Diese waagerechten Kastenflächen sind also einmal Ober- und Untergurte für die lotrechten Stege, andererseits sind sie auch gewissermassen Stege zur Aufnahme horizontaler Kräfte also z.B. Winddruck, Fliehkräfte u.dgl. Vor allem tragen sie wesentlich zur Aufnahme der aus einseitiger, lotrechter Belastung herrührenden waagerechten Kräfte bei. Schliesslich übernehmen die Oberseiten der Grossraumkästen noch als dritte Funktion die Aufgabe der direkten Unter- stützung der Fahrbahn. Die neue Brückenbauart zeichnet sich durch grössere Steifigkeit bei gleichem Materialaufwand gegenüber den bekannten Bauarten aus. Vorzugsweise werden die Wandungen der Kästen aus Blechen ausgebildet. Es ist aber im Rahmen der Erfindung auch möglich, die durchlaufenden Bleche zum kleineren oder grösseren Teil durch Fachwerk zu ersetzen, sofern nur die Torsionssteifigkeit gewahrt bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Es zeigt den Querschnitt durch eine Strassenbrücke. Die Brücke wird im wesentlichen durch die drei Grossraumkästen 1, 2 und 3 gebildet, die entsprechend der Erfindung torsionssteif miteinander verbunden sind. Beispielsweise kann das durch die Diagonalverbindungen 4 im Kasten 2 und durch rahmenförmige Schotten 5 an den äusseren Kästen geschehen. Für eine Brücke von etwa 7 m Strassenbreite werden beispielsweise drei Grossraum-Kästen von etwa 2,40 m Seitenlänge angewendet. Ausserdem sind die Kästen an den Enden durch Wände geschlossen. Die Kästen werden meist quadratischen oder rechteckigen Querschnitt haben. Es handelt sich also nicht um das Aneinanderreihen mehr oder weniger grosser I Träger, die dann einen zellenartigen Trägerrost bilden oder schmale kastenförmige Zwischenräume aufweisen, vielmehr gehören zu einer Brücke dieser Bauart jedesmal nur verhältnismässig wenige durchlaufende und insgesamt torsionssteife Grossraumkästen. Ihre Grösse wird im allgemeinen für Brücken mittlerer Grösse dadurch bestimmt sein, dass man fertige Kastenteile noch auf Eisenbahnen befördern kann. Bei der im Anwendungsbeispiel dargestellten Brücke wird man vorzugsweise die beiden äusseren Grossraumkästen 1 und 3 in der Werkstatt fertig stellen und auf der Baustelle durch die entsprechenden Verbindungen den mittleren Grossraumkasten bilden.
Auf den oberen Wandungen der Kästen liegt unmittelbar die Fahrbahndecke 6 auf. Die Fusstege 7 können seitlich wie üblich durch Konsole an die äusseren Kastenseitenwände angeschlossen sein.
Die Erfindung kann in mannigfaltiger Hinsicht ab- gewandelt werden. Beispielsweise kann man Fahrzeuge durch einzelne oder sämtliche der Grossraum-Kästen fahren lassen. In diesem Sinne wird auch die Unterwand des Kastens noch als Tragplatte und zwar für die untere Fahrbahn ausgenutzt. Die Grossraum-Kästen brauchen ferner keine rechteckigen Querschnitte zu erhalten, sie können dreieckig oder trapezförmig sein. In diesen Fällen können die Dreiecke oder Trapeze auch abwechselnd mit den langen Seiten oben und unten aneinandergereiht werden.
Die Kästen können geschweisst oder genietet sein. Bei der Anwendung von Vollwandbauarten kann es sich empfehlen wegen der besseren Zugänglichkeit bei der Montage, beim Anstrich, Besichtigungen u.dgl. zumindest die Unterseite des mittleren Kastenträgers als Fachwerk auszuführen. Bei breiteren Brücken werden vier oder fünf Grossraum-Kästen verwendet.

Claims (2)

1.) Stahlbrücke, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander liegende Grossraumkästen zu einer torsionssteifen Einheit verbunden und ihre Oberseiten als Tragbleche für die Fahrbahn ausgebildet sind.
2.) Stahlbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die unteren Wandungen der Kastenträger als Tragbleche für eine Fahrbahn ausgebildet sind.

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