DEP0014637DA - Fahrleitungsanlage - Google Patents
FahrleitungsanlageInfo
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Description
Auf elektrisch betriebenen Bahnhöfen werden, wie Fig. 1 zeigt, die Fahrleitungen 11 an Querfeldern in der Weise aufgehängt, daß zwischen zwei Abspannmasten 12, 13 Quertragseile 14 gespannt werden, die zur Aufnahme des Gewichtes der Fahrleitungsketten dienen. Ausserdem werden die Tragseile 15 an einem oberen 16 und die Fahrdrähte 11 an einem unteren Richtseil 17 befestigt. Beide Richtseile 16, 17 haben die Aufgabe, sämtliche Horizontalkräfte durch Wind und Kurvenzüge aufzunehmen. Die Spannweite a der Querfelder hat man bis zur maximalen Größe von etwa 120 m ausgeführt.
Es hat sich gezeigt, daß das Gewicht der Maste und die Betonmengen der Fundamente herabgemindert werden können, wenn die Querfelder durch eine oder mehrere Zwischenmaste unterteilt werden. Fig. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel die Halbierung des Querfeldes durch einen solchen Zwischenmast 18, wobei die Spannweite zwischen äußerem Abspannmast (12, 13) und Zwischenmast nur
beträgt. Die Zwischenmasten brauchen nur senkrechte Lasten und den Winddruck in Gleisrichtung aufzunehmen. Tritt jedoch ein Bruch eines Quertragseiles ein, so wird der Zwischenmast einem einseitigen Zug ausgesetzt und muß deshalb wie ein Abspannmast gemessen sein.
Erfindungsgemäß können diese Zwischenmaste als leichte Pendel oder elastische Masten ausgebildet werden, wenn sie durch besondere Verankerungsseile mit den äußeren Abspannmasten verbunden werden. Diese im Ausführungsbeispiel gestrichelt gezeichneten Seile 19, 20 nehmen bei Bruch eines Quertragseiles den einseitigen
Zug des unversehrten Quertragseiles des Teilfeldes auf und halten ihn von dem Zwischenmast fern. Da die Richtseile durchgehend angeordnet werden, können bei Bruch der Richtseile keine Kräfte auf den Zwischenmast übertragen werden. Die Zwischenmaste können daher sehr leicht gehalten und als Flachmaste ausgebildet werden. Ausserdem können sie leicht zwischen den Gleisen untergebracht werden, wo in der Regel für Abspannmaste kein Platz vorhanden ist.
Durch die Unterteilung der Gesamtspannweite werden die äußeren Abspannmaste erheblich kleiner. Die hierdurch und auch durch den geringeren Quertragsseilzug eintretende Herabminderung des Biegungsmomentes ist so erheblich, daß bei den großen Spannweiten bis zu 50% an Eisengewicht und bis zu 60% an Fudamentbeton gespart werden kann. Dieser Vorteil trat bisher bei den Anlagen nur nicht in Erscheinung, bei denen nur wegen Überschreitens der aus konstruktiven Gründen maximalen Spannweiten von 100 Meter Zwischenmaste in Form von Abspannmasten vorgesehen waren.
Claims (1)
- Fahrleitungsanlage mit durch Zwischenmaste unterteilten Querfeldern zum Tragen von Fahrleitungsketten auf Bahnhöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenmaste als leichte Pendel oder elastische Masten ausgebildet und durch besondere Verankerungsseile mit den äußeren Abspannmasten verbunden sind.
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