DEP0012435DA - Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften

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DEP0012435DA
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Germany
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shaft
fountain pen
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shafts
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Iserlohn Korte
Original Assignee
Iserlohner Schreibfederfabrik Brause & Co., Iserlohn
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften aus verschiedenen Materialien und zeigt gleichzeitig den nach dem neuen Verfahren hergestellten Füllhalterschaft. Bisher stellte man die Schäfte von Füllhaltern immer in der Weise her, dass man die verschiedenen Teile derselben, die teils farbig, teils durchsichtig oder schwarz waren, fertig herstellte und nachträglich zusammenschraubte oder zusammenklebte. Diese Art der Herstellung ist zeitraubend und umständlich und hat den Mangel, dass im Innern des Schaftes zwecks ordnungsgemässer Kolbenführung ein sauberes Nacharbeiten notwendig ist.
Hatte man den Vorderteil des Schaftes bei bekannten Herstellungsverfahren aus durchsichtigem Material ausgeführt, so musste notfalls noch eine Färbung des die Feder aufnehmenden Stückes erfolgen.
Durch die Erfindung werden die Mängel der bekannten Herstellungsverfahren restlos behoben, indem erfindungsgemäss ein vorher fertiggestellter Teil des Schaftes zur Bildung der übrigen Schaftteile mit geeigneten Materialien in einer Form überspritzt oder überpresst wird. Je nachdem, wie die Ausbildung getroffen ist, kann das Aufspritzen oder Aufpressen der Materialien auf das vorher fertiggestellte Mittelstück erfolgen oder Vorderteil und Endstück des Schaftes werden in eine Form eingebracht und in diese Teile nachträglich das Mittelstück eingespritzt bzw. eingepresst. Es sind die verschiedensten Möglichkeiten gegeben, wobei der Vorteil erzielt wird, dass durch die Pressung eine völlig glatte Kolbenführung gewährleistet ist. Eine Nacharbeit der Lauffläche der Kolbenbahn ist nicht nötig, ausserdem verbindet die Spritzung oder Pressung die einzelnen Teile des Halters so fest und so dicht, dass ein nachträgliches Lösen der einzelnen Teile ohne Zerstörung derselben nicht mehr möglich ist, geschweige denn, dass ein Undichtwerden des Halters an den Stosstellen, wie das bisher der Falle war, befürchtet werden muss.
Der nach dem neuen Verfahren hergestellte Halter kennzeichnet sich gegenüber den bekannten Halterschäften dadurch, dass bestimmte Teile des Schaftes durch nachträgliches Aufspritzen oder Aufpressen anderer geeigneter Materialien auf vorher fertiggestellte Schaftteile gebildet sind derart, dass alle Teile unlösbar miteinander verbunden sind und dass die Innenlauffläche für den Kolben gleichmässig und ohne Absatz ausgeführt ist.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist in der anliegenden Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Schaftmittelstück
Fig. 2 einen Schnitt durch einen nach dem neuen Verfahren hergestellten Füllhalterschaft.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wurde zunächst durch einen Press- oder Spritzvorgang das Mittelstück 1 gebildet, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Dieses Mittelstück wird dann auf einen geeigneten Kern, welcher die Kolbenlaufbahn 4 völlig ausfüllt, gebracht und in einer geeigneten Form an seinem Rückteil zur Bildung des Schaftendes 2 und an seinem Vorderteil zur Bildung des vorderen Schaftstückes 3 überspritzt. Die Teile 2 und 3 werden vorzugsweise aus schwarzem oder andersfarbigem Material erzeugt, sie können ebenso auch gepresst werden. Dadurch, dass die Teile auf einem gemeinsamen Kern fertiggestellt werden, ist auch die Fortsetzung 5 der Kolbenbahn völlig glatt und eben, so dass die gesamte Kolbenlauffläche nicht nachträglich nochmals überarbeitet zu werden braucht. Gleichzeitig werden die an Vorder- und Rückteil benötigten Gewindeansätze mit beim Spritzen und Pressen gebildet, so dass eine nachträgliche Bearbeitung des Füllhalters für diesen Zweck nicht mehr nötig ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform wurde das Mittelstück zuerst fertiggestellt und nachträglich Vorder- und Rückteil gebildet. Ohne dass an der Erfindung etwas geändert wird, kann aber auch umgekehrt vorgegangen werden, insofern, als Vorder- und Rückteil zuerst gefertigt und dann in diese das Mittelstück eingespritzt oder eingepresst werden kann. Welcher der Teile zuerst hergestellt und dann durch nachträgliches Spritzen zu einem vollständigen Halterschaft ergänzt wird, ist für die Erfindung ohne Bedeutung.

Claims (5)

1.) Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften aus verschiedenen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorher fertiggestellter Teil des Schaftes zur Bildung der übrigen Schaftteile mit geeigneten Materialien in einer Form überspritzt oder überpresst wird.
2.) Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorder- und Rückteil des Schaftes durch Aufspritzen oder Aufpressen anderer Materialien auf das vorher fertiggestellte und in eine geeignete Form eingebrachte Mittelstück des Schaftes gebildet werden.
3.) Verfahren zur Herstellung von Füllhalterschäften nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück des Schaftes durch Aufspritzen oder Aufpressen geeigneter Materialien auf das vorher fertiggestellte und in eine geeignete Form eingebrachte Vorder- und Rückteil des Schaftes gebildet wird.
4.) Füllhalterschaft, der nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 bis 3 hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile des Schaftes unlösbar miteinander verbunden sind.
5.) Füllhalterschaft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenlauffläche für den Füllhalterkolben gleichmässig und ohne Absatz ausgeführt ist.

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