DE577840C - Verfahren zur Herstellung von Handraedern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Handraedern

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DE577840C
DE577840C DEA57297D DEA0057297D DE577840C DE 577840 C DE577840 C DE 577840C DE A57297 D DEA57297 D DE A57297D DE A0057297 D DEA0057297 D DE A0057297D DE 577840 C DE577840 C DE 577840C
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DE
Germany
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handwheels
synthetic resin
cords
manufacture
cord
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Expired
Application number
DEA57297D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Richard Sprenger
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin

Landscapes

  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

Es ist bekannt, Handräder, wie z. B. Ventilräder, Automobilsteuerräder, oder ähnliche durch Pressen aus Kunstharzen und darin eingebetteten Kordeln herzustellen. Bei den nach dem bekannten Verfahren hergestellten Handrädern bilden Kunstharz und Einlage je einen Körper für sich.
Eine innigere Verbindung sowie eine einfache Herstellungsweise wird gemäß der Er-
to findung dadurch erreicht, daß die fertigen Kordeln nur oberflächlich mit Kunstharz imprägniert, dann zu den gewünschten Gebilden in Formen gelegt werden und unter Hitze und Druck ihre endgültige Gestalt und Härtung erhalten. Die verwendeten Kordeln, die leicht zu Gebilden jeder gewünschten Form gelegt werden können, sind aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Faserstoffen hergestellt; bevorzugt sind Hanf oder Jute wegen ihrer Festigkeit; jedoch können auch andere Gespinstfäden, Baumwolle oder Asbestschnüre, an ihre Stelle treten. Je nach der Stärke der Umkranzung des Radkörpers wird man auch die Stärke der Kordel wählen.
Sehr wesentlich für die Qualität der Produkte ist der Umstand, daß die festen, gedrehten Kordeln nicht im Übermaß von dem Bindemittel aufnehmen, wodurch die Elastizität der Einlage teilweise erhalten bleibt. Zur Einbringung vieler Kordeln in die Preßform für die Herstellung besonders dicker Gegenstände kann man die Schnüre erst durch Haltefäden miteinander verbinden, um sie während des Pressens in richtiger Anordnung zu halten.
Die außerordentliche Festigkeit des Materials gestattet es, daß auch die Speichen und Naben der Räder aus demselben Stoff bestehen und gleichzeitig in der Radumkranzung durch die verlegten Kordeln vorgeformt werden, so daß der vollständige Körper in einem Arbeitsgang ausgeführt werden kann. In besonders wünschenswerten Fällen können jedoch metallische Speichen und Naben mitverpreßt werden.

Claims (1)

  1. 45 Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Handrädern aus Kordeln und Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Seele der einzelnen Handradteile bildende fertige .Kordel nur oberflächlich mit Kunstharz imprägniert, dann zu dem gewünschten Gebilde in Form gelegt wird und unter Hitze und Druck ihre endgültige Gestalt und Härtung erhält.
    *j Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Dr. Richard Sprenger in Hennigsdorf b. Berlin.
DEA57297D 1929-03-29 1929-03-29 Verfahren zur Herstellung von Handraedern Expired DE577840C (de)

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DE577840C true DE577840C (de) 1933-06-06

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977196C (de) * 1943-11-11 1965-06-10 Sued West Chemie Gmbh Verfahren zum Herstellen profilierter kunstharzhaltiger Koerper

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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