DEP0011676DA - An die Dreschmaschine angebaute Strohpresse mit Fördertrommel - Google Patents
An die Dreschmaschine angebaute Strohpresse mit FördertrommelInfo
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Description
Im Hauptpatent ......... (Patentanmeldung p 6179 III/45 e D) ist eine an die Dreschmaschine angebaute Strohpresse mit Fördertrommel beschrieben, bei der die Fördertrommel mit umlaufenden Mitnehmerzinken versehen ist, deren Hub durch die Verstellung des Kurbelradius in Bezug auf ihren auf das einzuführende Dreschgut einwirkenden Wirkungsumfang einstellbar ist.
Das Stroh gelangt von der Fördertrommel durch einen nach hinten abgebogenen Förderkanal in den Presskanal, in dem der Presskolben arbeitet, der in bekannter Weise an einem Schwinghebel befestigt ist.
In weiterer Ausbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent liegt dem Gegenstand der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Gut in günstiger Weise aus dem von der Fördertrommel beschickten Kanal in den Presskanal zu drücken, andererseits den Nachfluss weiteren Fördergutes solange aufzuhalten, bis der Presskolben seinen Vorwärtsgang beginnt.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch bewirkt, dass das Fördergut durch einen Zubringer aus dem Förderkanal in den Presskanal gedrückt wird.
Solange nun der Zubringer den Förderkanal absperrt, muss auch, und das ist die zweite Aufgabe der Erfindung, die Förderung der Fördertrommel unterbrochen werden, damit keine Anstauung auf dem Zubringer erfolgt. Zu diesem Zwecke wird die Förderung der Fördertrommel einmal durch Zurückziehen der Mitnehmerzinken der Fördertrommel und zweitens durch Abheben eines über der Fördertrommel angebrachten Rechens zeitweise unterbrochen.
Die Erfindung besteht darin, dass über dem Presskanal ein aus Scheibensegmenten bestehender Zubringer angeordnet ist, welcher von der Knoterwelle aus antreibbar ist.
Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der Anbringung eines Rechens über der Fördertrommel und dessen Betätigung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispw. in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung schematisch die an einer Dreschmaschine angeordnete Strohpresse.
Die Strohpresse besitzt eine Fördertrommel h mit umlaufenden Zinken i. Die Mitnehmerzinken i sind einstellbar, und zwar dadurch, dass der Hub der Zinken i durch Verstellung des Kurbelradius der Antriebskurbel t verändert werden kann. Zu diesem Zwecke sitzt die Kurbel beispw. auf einer verstellbaren und feststellbaren Schiene s. Durch diese Ausbildung wird die Möglichkeit, den Zinkenwirkungsumfang zu verstellen, geschaffen, so dass die Zinken in einem eingezogenen Zustande das Fördergut nicht mitnehmen können. Zugleich lässt sich dadurch der Wirkungsumfang der Zinken verändern und die Leistung der Fördertrommel der Leistung der Breschmaschine anpassen.
An die Fördertrommel h schliesst sich unten der Förderkanal 1 an, eine nach unten gerichtete Abkröpfung m aufweist.
Über dem Presskanal f ist ein Zubringer 2 angeordnet, welcher aus auf einer Welle 3 angeordneten Scheibensegmenten besteht, die durch Schlitze der Förderkanalwandung fassen. Auf der Drehachse 3 des Zubringers 2 sitzt ein Hebel 4, der gelenkig mit der Pleuelstange 5 verbunden ist, die an den Kurbelzapfen einer Kurbel oder Scheibe 7 angreift, die auf der Knüpferwelle 8 sitzt.
Der Zubringer 2 sperrt die Mündung des Förderkanals 1, m zum Presskanal ab, so dass die Förderung unterbrochen wird. Um den Zubringer 2 während des Absperrens des Förderkanals m durch das Fördergut nicht zu belasten, wird die Förderung durch Zurückziehen der Mitnehmerzinken i in die Fördertrommel h unterbrochen. Zur weiteren Unterbrechung der Förderung des Fördergutes ist über der Fördertrommel ein schwenkbarer Rechen 9 angeordnet, der um die Drehachse 10 drehbar ist. Dieser Rechen wird von der Presskolbenstange n durch Hebelübertragung betätigt. Zu diesem Zwecke ist an der Drehachse 11 der Presskolbenstange n ein Hebel 12 befestigt, der mittels der Gelenkstange 13 mit einem bei 14 drehbar gelagerten Hebel 15 verbunden ist. An diesen Hebel 15 fasst eine Schubstange 16 gelenkig an, die an einem verlängerten Arm 17 des drehbaren Rechens angelenkt ist.
DURCH diese Ausbildung wird erreicht, dass die Förderung des Fördergutes während der Absperrung des Förderkanals m sowohl durch Zurückziehen der Mitnehmerzinken in die Fördertrommel als auch durch Hochheben des über der Fördertrommel angebrachten Rechens von der Presskolbenstange aus unterbrochen wird.
Claims (5)
1. An die Dreschmaschine angebaute Strohpresse mit Fördertrommel nach Patent ......... (Patentanmeldung p 6179 III/45 e D), dadurch gekennzeichnet, dass über dem Presskanal (f) ein aus Scheibensegmenten bestehender Zubringer (2) angeordnet ist, welcher von der Knoterwelle (8) aus antreibbar ist.
2. Strohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Förderkanal (m) zum Presskanal (f) ein mit Scheibensegmenten versehener schwenkbarer Zubringer (2) angeordnet ist, dessen Drehzapfen (11) einen Hebel (12) trägt, der mit einer an einer Scheibe oder Kurbel der Knoterwelle (8) angelenkten Schubstange (16) gelenkig verbunden ist.
3. Strohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderung des Fördergutes zum Förderkanal (m) sowohl durch Veränderung des Wirkungsbereiches der Mitnehmergreifer (i) als auch durch Hochheben eines über der Fördertrommel angeordneten Rechens (9) von der Presskolbenstange (n) aus unterbrechbar ist.
4. Strohpresse nach anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass über der Fördertrommel (h) ein anhebbarer Rechen (9) angeordnet ist, der mittels Hebelübertragung mit der Drehachse (10) der Presskolbenstange (n) verbunden ist und beim Schwenken des Presskolbens angehoben wird.
5. Strohpresse nach anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem an der Drehachse (11) der Presskolbenstange (n) befestigten Hebel (12) eine Gelenkstange (13) angreift, die auf einem drehbar gelagerten Hebel (15) einwirkt, der mittels einer Schubstange (16) gelenkig mit einem verlängerten Arm (17) des drehbarer Rechens (9) verbunden ist.
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