DEP0004386DA - Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von Läuterbottichen mit Maische - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von Läuterbottichen mit MaischeInfo
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Description
Dipl.-ing. F. Seemann - Dipl.-ing. E. Vorwerk Dipi.-ing. H. Missling - Dr.-ing. H. Negendank
Patentanwälte
gq
BERLIN SWl+rden 1.3... ^ptaniber 194 8.
Seeptafictetraße-θθ iiüdsIlL-·.!!"!·'·
Unsere Akte Nr-.
Dipl. Ing. Emil S a η ü m a η η, liortcaund-G-artenctadt
Kettelerweg Ιϊι·, 8
aind Vorrichtung
'ηh ν(vn\ '^ίΐτη ftpfii lTflTl
Yv. r fahr em "am Bei allen von Läuterbottichen mit Maische.
Die .Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befallen von laut er bο ttichen
mit Maische zur Bildung eines gleichmässigen Treberkuehens und eine Von ichtang zur Ausführung des Verfahrens. Mach einem
bekannten Verfahren wird die Maische von der Mitte des Bottichbodens aus schichtweise von unten nach oben aufsteigend eingelagert.
Das geschieht durch eine Vorrichtung, bei der die Maische durch die Bottichbodenmitte eintretend, aus einem tellerförmigen
Auslauf, der durch eine Hubvorrichtung ständig am steigenden Flüssigkeitsspiegel gehalten »wird, nach den Bottiehr^.ndern fließt.
Durch diese Einlagerung soll ein Entmischen der Maisehe nach öriesen, Mehl und Speisen in den einzelnen Schththühen des. sich aus
der Maische absetzenden ireberkuchens vermieden werden. Dieses bekannte Verfahren zeigt jeüoch, besonders bei Läutürbottichen
grosseren Durchmessers, den Machteil, dass die Maische auf dem Wege nach dem Bottichrand infolge der Fließbewegung in horizontaler
Richtung sich entmischen kann.
Vorliegende Erfindung vermeidet diesen Mangel vollkommen und bildet aus der Maische einen Treberkuohen, der nicht nur in seinen
einzelnen Schichthöhen sondern auch in den verschiedenen Bntfernung-ii von der Bottichmitte bis zum Bottichrand gleichmäsöig zusatiimengesetat
ist.
Das Verfahren gemäss der Erfindung bringt etwas ganz Heues und dem Bekannten vollkommen Entgegengesetztes, indem eine Fließbewegung
der Maische in horizontaler Richtung von der Mitte des Bottichs nach dem Bottichrand hin· vermieden wird und es besteht darin, dass
die Maische über der, ganzen Bottichfläche von oben her schichtweise, auf den Bottichboden und danach auf den steigenden'Flüssigkeitsspiegel
aufgetragen wirdi Das geschieht in der Weise, dass die Maische Zuführungen ( Rohren» Rinnen, Behältern )zugeieitet
wirdr die kreisend die ganze Bottichbodenflache bestreichen, ymobei
üie Maische aus Schlitzen der Zuführungen austretend schichtweise auf den Bottichboden und den beim Abmaisclien steigenden
Flüssigkeitsspiegel aufgetragen wird. Durch geeignete Maßnahmen werden die über ihre ganze Länge mit Schi.,taen versehenen Zuführungen
bzw. ilohre immer am steigenden Flüssigkeitsspiegel gehalten. Die Schlitze der Zuführungen sind nach Anzahl.und Grosse
den Bottichflächen, über die sie hinwegstr iehon, -so angepasst, dass die Maische nach dem Austritt aus den Schlitzen praktisch ' ■,
nicht mehr zu. fliessen braucht. Sie kann sich .also bis zum Absetzen des Treberkuchens auch nicht mehr entmischen, Sie wird
sozusagen partikslweiae an den Punkten-im Bottiehraum abgelagert, an de.ieri sie verbleibt.
Zur .Aus:: ühr ung des Verfahrens dient die in den Abbildungen Γ und 2 -sthematisch dargestellte Vorrichtung.
Abb, 1 zeigt einen Längsschnitt durch, die Vorrichtung zur Ausübung dea Verfahrene im Aufriss und
Abb, 2 einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach Linie I-I.
Auf der Zeichnung ist 1 der Läuterbottich, 2 eier Senkb'oden, 3 eine. Welle, die in der Bottichmitte angeordnet-, am oberen Ende mit
einer Bohrung 4- versehen ist. Die Bohrung 4 taüudet in einem yuerkanal 5 einer Nabe 6, an der· die Rohre 7 befestigt üin·,·,, die über
ihre-"-ganze; Länge,, vorteilhaft an der Unterseite, Schlitze 8 haben* Die Querschnittsgröüse dieaer Schlitze nimmt mit der Entfernung
von der Bottichmitte proportional den jeweils von den ^Schlitzen beim Drehen der Rohre bestrichenen Kreisringflächen.des-Bottich-·
senkbodens :iu. An der Unterseite des Bottichboden^ ist, über die "felle 3 ein,. Befüllun-gszylinder 9 mit einem Stutzen Io geschoben,
■ü-...rch· det>i die Mische, von der Pumpe ■ komme nc, in den Zylinder eintritt,
diesen "anfüllt und aus-diesem u^roh die .öffnung 11 in die Bohrung 4 der. IVelle 5 g«langt, ■ Die Maische steigt in der Bohrung 4
hoch und strömt durch den Kanal 5 in die Rohre 7 und fliesst dur.ct. der^n Schlitze 8 auf den Maischespiegel. Die Langen uer Bohrung 4'
und des Zylinders 9 entsprechen der notwendigen Hubhöhe der Welle mit den Rohren 7. Am untere ti Ende der Welle 5 sitzt der nicht dargestellte.
Antrieb. Wenn die Schlitze © auf der'Rohrunterseite angeordnet sind, werden sie, wie es die Abbildung 2 zeigt, zweck- '
mäsaig durch ein leitblech 12 abgeschirmt, damit die Maische beim Verlassen der Rohre 7 durch die Schlitze 8 in eine horizontale
Richtung gezwungen wird, wodurch ^jdes, wenn auch noch so geringes Aufwirbeln der tiefer liegenden ifeischeschlchten verhindert
wird. Auf den Rohren 7 können, nach unten schwenkbar, Messer aum Auflockern der Treber und ein AustreberscHeit angeordnet
werden. Am Stutsen Io kann man ausser der Maischeleitung eine Wasserleitung und eine lürzeleitung anschlieaaen. Dann ist '
die Vorrichtung auch zum Abziehen der ütaüiawürze an der Oberfläche unc. zum Auftragen der Nachgüsse axt α ie Oberfläche geeignet
.
Claims (5)
- Patentans ρ r Li c h el) Verfahren zum Beiüiien von LäuterDoi, ;.> ionen mit Maische zur Bildung eine's gleichmäßigen Treberkuch.es, dadurch gekennaelch— ;uit, das'; die Maische über dar ganzen Bottichbodenfläche von oben her schichtweise auf den flüssigkeitsspiegel über dem Bottichboden aufgetragen' v/ird·.
- 2) 'Vorrichtung aur Ausführung des. Verfahrens nach Anspruch dadurch gekeüuzoiclmet, dass die Maische aus Bohiitedn von umdie iiitte deü Läuterb'ottichs umlaufenden aufökifungeh' auf den( Botticiiboden schichtweise a
- 3) Auüführungsform der Vorrichtun#--fiach Ansprach 2f dadurch gekennzeichnet, dass die scJ*dTcntweise ■ Austragung dar Maische von einer zentralen Hoh>«€xle aus cLvxch. radiale ilohre erfolgt, die mit nach Grö^f*€unci Anzahl der darunterliegenden Bottichfläche angtipaaß*tr^n Schlitzen verseilen sinü .und dui"ck eiiu; Eubvorrichimmer aiii steigenden Jj^lüsüiü^^itsspiogel gehalten werden.
- 4) Vorrichtung zur Auaübung des'Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer von .einer Hubvorrichtung gehobenen und getragenen Welle(3)mit einer Bohrung(4)una einer seitlichen. Öffnung (l3j eine Habe ^6^ sitzt, deren Bohrung^) a ich in die Rohre (7) fortsetzt, äurcb. deren Schlitze [ÖJ die durch einen Püllzylinder ^9) und durch die Öffnung (11) in die Bohrung (4y der i'ielle ^3) zviijef ührte Maische am ?11issi"gk-e.itbi.ipiegel austreten kann.
- 5) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet.,, dass die .Schlitae\8)nach Anzahl und G-röüse. der von ihnen beim Umlaufen der Rohre^7)bestrichenen Bottichkreisringfläche proportional sind,.dauit beim abmaischen über jeaer flächeneinheit des BOttichciuerschniltet? die gleiche Maischeia ;jige aufgetragen wird*PatentanwälteDlpl-Ing. fi. Vorwerk &ipi.*fag. H. NiSssllngBor! αϊ SW 68
Heciemannstraße 10 I U £ Z ü*J I. D.S «aft 3^, ». ji Sα«·4ed0«ir«ii«i«n«tue
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