DE286180C - - Google Patents
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- DE286180C DE286180C DENDAT286180D DE286180DA DE286180C DE 286180 C DE286180 C DE 286180C DE NDAT286180 D DENDAT286180 D DE NDAT286180D DE 286180D A DE286180D A DE 286180DA DE 286180 C DE286180 C DE 286180C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C11/00—Fermentation processes for beer
- C12C11/003—Fermentation of beerwort
- C12C11/006—Fermentation tanks therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λϊ 286180-KLASSE 6 b. GRUPPE
PAUL KNOBLAUCH in HALBERSTADT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1914 ab.
Beim Herausnehmen der Hefe aus den bisher üblichen Gärbottichen ist es nicht möglich,
die Kernhefe von den darunter liegenden Verunreinigungen und schlechten Hefezellen
zu trennen. Trotz aller Vorsicht werden die Verunreinigungen zum größten Teil
mit der Kernhefe herausgestrichen. Wenn dann diese Hefe mit Wasser verdünnt und durch ein Sieb in die Hefewanne geschlagen
ίο wird, so werden beim Umrühren der Hefe
auch die darin befindlichen Verunreinigungen zerkleinert und durch das Sieb mit der Hefe
durchgeschlagen. In der Hefewanne setzen sich dann die Unreinigkeiten wiederum zu
Boden und kommen wie im Gärbottich selbst beim Herausstreichen der Hefe zum Teil mit
in diese und dann in das zu vergärende Bier, so daß dieses sofort infiziert werden kann und
hinsichtlich seiner Haltbarkeit und seines Geschmackes leidet.
Zur Beseitigung dieses Ubelstandes, d. h. zur Abtrennung der Kernhefe von den Verunreinigungen,
hat man bereits die Benutzung eines Gerätes vorgeschlagen, welches aus einem mit verstellbaren Anschlägen versehenen Schaber
besteht und derart benutzt wird, daß die Anschläge auf dem Boden entlanggleiten
und die Schaberkante in größerem oder geringerem Abstande von dem Boden gehalten
wird. Da nun aber weder die Gärbottich- noch die Hefewannenböden gleichmäßig eben, sondern
durch die Feuchtigkeit teilweise nach oben gewölbt, teilweise nach unten durchgebogen
sind, so ist es unmöglich, die Trennung der Schichten genügend vollkommen durchzuführen,
da sich die Anschläge den Erhöhungen oder Vertiefungen des Bodens anpassen, so daß
beim Abstreichen einmal nur die obere Schicht, ein andermal beide Schichten mitgenommen
werden. Dieser Übelstand soll durch die neue Einrichtung, welche den Gegenstand der
Erfindung bildet, beseitigt werden. Zu dem Zweck werden die Böden der Hefewannen und
Gärbottiche mit Rinnen versehen, welche die schweren Schmutzbestandteile aufnehmen, da
sich diese zuerst abscheiden. Beim Herausstreichen der Hefe bleiben dann diese Bestandteile
in den Rinnen sitzen, da sie von dem Streichbrett nicht berührt werden, wenn dieses über die Rinnen des Bodens entlangstreicht
und nur die reine Samenhefe mitnimmt.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. i' einen im Sinne der Erfindung ausgebildeten Gärbottich im Querschnitt,
Fig. 2 einen Gärbottich alten Systems mit eingesetztem Rinnenrost im Querschnitt,
Fig. 3 eine Hefewanne im Längsschnitt, und
Fig. 4 im Querschnitt mit der neuen Vorrichtung.
Der Erfindung gemäß sind die Böden a des' Gärbottichs b und der Hefewanne c mit neben-
einander angeordneten, etwa ι cm tiefen Längsrinnen
d versehen, in welche sich die während der Gärung ausgeschiedenen Verunreinigungen
absetzen, so daß sie beim Herausstreichen der Hefe in den Rinnen d zurückbleiben und erst
später beim Reinigen der Bottiche und Wannen entfernt werden.
In Bottiche alten Systems (Fig. 2) kann über den Boden α ein Rost f, welcher - die
Rinnen d aufnimmt, gelegt werden. Dieser Rost ist zwecks Reinigung herausnehmbar
und mehrteilig ausgebildet.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung an Gärbottichen und Hefewannen zur Abscheidung der spezifisch schwereren Verunreinigungen aus der Samenhefe, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Gärbottiche und Hefewannen mit die Verunreinigungen aufnehmenden Längsrinnen versehen ist, derart, daß die reine Anstellhefe von den in den Rinnen befindlichen Verunreinigungen abgestrichen werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286180C true DE286180C (de) |
Family
ID=541522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286180D Active DE286180C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286180C (de) |
-
0
- DE DENDAT286180D patent/DE286180C/de active Active
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