DEP0001590MA - Verfahren zur Herstellung von lichtechten, gelben Anthrachinonküpenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lichtechten, gelben Anthrachinonküpenfarbstoffen

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DEP0001590MA
DEP0001590MA DEP0001590MA DE P0001590M A DEP0001590M A DE P0001590MA DE P0001590M A DEP0001590M A DE P0001590MA
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Germany
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yellow
anthraquinone
chloride
amino
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English (en)
Inventor
Joseph Glassboro New Jersey Deinet
Hermann Elbert Wilmington Delaware US Schroeder
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EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Description

Anmelderin: Piraa B«J* du Pont de Hemottre and Company» Wilmington 98» Delaware9 Vereinigte Staaten von Amerika.
•»Verfahren *ur HeretelInng Vonfgelbenr. trifapenf arbstoffen, &ea> Antiigaohinonoxflgol-'Ileihcn« "
Die Erfindung bezieht ei oh auf die Heretellixng von neuen und wertvollen Küpenfarbstoffen der Anthrachinonoxasol-Relheifi» inebeeendere auf neue» uaeysonetriech« Aaodiphenyl^arbony l«-ajd^o~anth^ aleo Diphenyle*- <^o)-^^ph«nyl*6^arbonyi~amino~ ant hraohinon-Verbindungen, die eine Anthraohinon-1,2 (H) oxaaol-Qruppe 1st Molekül enthalten* Die erfindungegemäsaen Verbindungen besitzen die allgemeine Formell
worin 2. ein Waeseretoff- oder Ealogoaatoa und E «in Jtttponfghigee HadikaX bedeutet» das aue dem uneubstituierten Antorachiiionylradlkal oder einem Anthraehinonylradilcal besteht, daa einfache, einwertige Subatitoentea der oft In Anthraehinon-SIIpenfarbetofib eingeführten Art aufweist wie Halogen, insbesondere Chlor und Brom, die Methyloder Hethoxy-Gruppen und einfache Aeylamino-Oruppen wie die Benaoy lamino-, Thenoy1-Sruppen, ale ο (Mithalten, Thiophen-earboneaure-(2 )-amid-Oruppen -SH-CO-I 1 ' wobei die AnthracMnonyl-Badi kalex ί cur -COSS-Oruppe in alpha-Stellung stehen und in Qrtho-Stellung daeu kein Ealogenatom vorhanden let,
Ee 1st seit Tielen Jahren bekannt» dass unter den Aathraohinonf erbet off en, die im allgemeinen gute Echtheiteeigenachaften besitzen, die gelben in ihren Sohthelteelgeneohaften9 insbesondere ihrer XdLohteehtheltf *u wünschen übrig lassen« Wenn gelbe Farbstoffe mit guten Kohtheltseigensehaften in der Anthraohlnonreihe gefunden wurden, eo sieben sie entweder schlecht auf oder sie sind in färberiaeher Hinsieht schwach« Daher mussten, um die jeweiligen BeaQrfnisse su befriedigen, die verschiedenen Parbstoffe der AnthrocMnonkUpenfarbetoffklasee ausgewählt werden, wobei Bohtheit, Olanz und Farbkraft entsprechend den verfügbaren farben gegenelnander^gewogen wurden» In der amerikanischen Patentschrift 2,175,805 1st eine Gruppe symmetrischer Manthrachinondiaeolef insbesondere Imldasole, 1,2 (JT)-Thiasole und 2,1(H)-Oxasole besehrieben, die eine Aso-Oruppe enthalten· Diese Terbindungen farben pflanzliche Fasern in gelben Sbnen und sollen gute Echtheit gegen Chlor, gegen kochende Seifenlösung und in vielen Fällen auoh gegen Xdeht besitzen. Ss hat sich indessen gezeigt, dass diese Farbstoffe in Ihrer Kassfeetigkeit, insbesondere beim Soeben im Bleiohkeseel und in ihrer Beständigkeit in der KHpe mangelhaft sind« Xn der amerlkani-
aolien Patentschrift 2,228,455 ist eine Eeihe von Aeogruppen enthaltenden DianthracniÄony llialden beschrieben, die verhgltnlsaaeeld gute Behtheite· eigenschaften besitzen, ßs wurde aber gefunden» dass diese Farbstoffe matt und beträohtlioh schwächer ale die Asoltypen der erstgenannten Petenteohrift sind*
Gegenstand der Erfindung let die Herstellung, neuer und wertvoller Farbetoffe der Anthrachlnon-JcHpenf erbet offreihe, die Zellulose und verwandte Paeern in den übliehen alkalischen Bydroeulfi tküpen
gelb« ϊ*»η färben und grOeeer· f erhöhte Farbkraf t und bessere JSohtaeits-. eigeneohaften gegenüber den bisher verfügbaren Farbstoffen für die gleichen TiSne aufweisen. In besonderen betrifft die Erfindung Anthraohinon-Mpenfarbstoffe, die 4,4 ♦-aubetitulerte Asodiphenyl-Terbindungen sind und sowohl eine Anthraehlnon-iminocarbonylwie auoh eine Anthraohinon--Oxaeol-Gruppe besitssen.
Dieee farbstoffe «erden a» besten in einem nicht reagierenden Jfedium hergestellt durch Kondensieren eines Diphenyl-4~aso-4-aiphsnyl-4 * '-CL-halogen-2-carbonyl-amino-anthraohinon)'-4' *' -oarbony 1-chlorids Bdt eine» Afldnoanthraohlnen unter Aoylierung nach Üblichen Terfehren, und Behandeln des erhaltenen unsymmetrischen Aadde im SeaJctionageiaieoh oder nach seiner Isolierung mit einem Siiureblnder und Katalysatoren bei erhöhten Seaperaturen9 gewöhnlich im Bereich von 160-320°, um die Qxafcolgruppe su bilden. OegebenenfalXs lcann auch ein Iä|&enyl^4-«ito-4'*diphe* *^l-<jarbonyl-4ttainQ-anthr^
mit einem 2^Amino-lF4alogen~e^tirahAn-» ohlorid kondensiert und dann der Sing »um Oxasol in der gleichen Velse geschlossen wenden, Sie Produkte können in der üblichen ffelee sum Farben benutzt «erden« s.S. durch Termahlen oder saures Anteigen mit oder ohne Beinigung durch Bleichen
ölt Hatriuahy pochlorit, wie es üblicherweise «u» Eeiaigeii von XMpenfarbetoffea der Antnraohinonreihe geschieht. Diese neuen Parbetoffe sind la allgemeinen gelbe bis orangefarbene Pulver und geben in SrtmClMU» orangrt««^««»^. SI. rtrten
Bauesrolle aus alkniisonenVayaTOmLiritküpen In starken, lemohtenden gelben fönen,—die- τοη «et«* violetten gle , a ungewöhnlich gute^Lichtechtheit und hervorragenda^Farbkraft · Ihre Haeafestlglcelt let ebenso gross wie bei den meisten Anthrachlnonküpenfarbstoffen. Die Farbstoffe können nach den üblichen Farbeeethoden angewendet werden» Sie «lohen rasen und vollständig auf and liefern Starke9 leuchtende Farbtone« selbst wenn bei erhöhten Temperaturen9
B.B. bei 80° gefIlrbt wird, wie sie sonst in der Ftoberelpraxla adeht üblich sind.
Xn den folgenden Beispielen ist die Erfindung erläutert. Die angewendeten feile sind ^ewiohtstelle.
Beispiel It
26 teile 4»4 *-Amodipheny1-4 *,-(2-oarbonylaa±no-l-chlor-enthrachinon)~4'**—oarbenyl-ehlorid werden in 400 fellen Ritarobensol suspendiert.
Ot4 felle Pyridin und 15 Teile l-Asdno-5-bensoylamlno-anthraohinon werden unter Kahren augesetat, die Masse dann auf 210° erhitst und eine viertel bis eine halbe Stunde darauf gehalten* Iaeh dem Abkühlen auf 50° werden 17 Seile natriumcarbonat, 17 felle Ialiunaoetat9 O95 felle Snpferaoetat und 0,5 feile Ouproohlorld angefügt, die Masse wieder auf 2IO0 oraltat und 3 Stunden lang darauf gehalten* Dann wird gekühlt, abfiltriert, nacheinander alt HltSObensolt Alkohol und heiesen Waaaer gewaschen und getrocknet. Das erhaltene Frodukt 1st ein stark gelbes FuEver· In konsentrierter Sohwefelefture gelöst hat es orangebraune Farbe und liefert nit alkalischen Hydrosulfit eine rotbraune JQIpe9 in der Bauawolle in leuchtend gelben Tönen alt sehr guter Sohtheitselgeneohaft gefärbt wird. Dieses
Erseugnie» das ausserordentliche Farbkraft und Lieiiteohtheit Zeigt9 hat folgende Konstitution:
An»teile des in dleaea Beiapiel Terwendeten l->Asin<HM>^^ können auch
die Dlbengoylattine wie
l»AadJio~5»8-dib*naoylaalno--anthraohinon Terwendet Werdenv na Farbstoffe en erhalten» die gleiche Eigenschaften wie die in diesen Beiepiel besehriebenen heaitsen*
Beje^el gl
25 Seile τοη 4t 4 »-Aeodipheny1-4 * *~{2-earbonylftnino-l-chloranthracMnon )-4* * '-oarbonyl-ohlorid werden in §00 feilen Hitrebenaol enependiert. &asu werden Ot 5 feile Pyridin und 8,7 feile I-Aninoanthraohinon unter Sohren auge se tat, die Maeee auf 210° erhitst und eine halbe Stunde darauf gehalten« Saeh den Abknnlen auf 50° werden 15 feile latriattearbanat, 15 feile Ialimmoetatt O9 6 feile Inpferaeetat und Oi5 feile Chiproohlorid augefugt, die Baaae wieder auf 2IO0 erhitst und darauf 3 Stunden lang gehalten. Dann wird abgekühlt, gefiltert, nacheinander alt flitrobensol, Alkohol und heieeen Vaaaer gewaschen und getrocknet* Bae Frodmkt stellt ein gelbes FitlTer dar» Seine XiQeung in konzentrierter Schwefelsäure ist τοη orangebrauner Farbe. Es gibt eine rotbraune Küpe, in der Baunnolle in leuchtender gelber Farbe τοη sehr guten £ohtheitseigenschaften gefärbt wird* Das
Srseuisaie beeitat eine sehr starke Parbkraft und auegezeichnete Lichtechtheit, Belsnlel 3 s
22 Seile 4»4'-Aeodiphenyls',-(2-oarbonylfiaino-»l-ehlo3vanthrachinon )-4 *11 -carbony 1-chlorid werden in 500 Teilen Hitrobensol suspendiert, O9? Teile Pyridin und 12,5 Teile l-Amino-6-chloranthrachinon unter EQhren zugegeben, die ISsteee auf 210° erhitzt und eine halbe Stunde lang darauf gehalten. Hach dem Abkühlen auf 50° «erden 13 Teile Natriumcarbonat, 13 Teile Kaliumaeetat, O95 Teile Kupferacetat und 0,5 Teile Cuproohlorid angefügt, das Gan2e «leder auf 210° erhitat und 3 Stunden bei dieser Teaiperatur gehalten« Bann wird abgekühlt, gefiltert, nacheinander jait Hitrobenaol, Alkohol und heleeeu Waaeer gewaeohen und getrocknet, Dae Brceugnie iet ein gelbee Pulver, dae eine orangebraune SSlpe ergibt, aus der Baumwolle in leuchtend gelben TSnen von sehr guten Bohtheite· eigenschaften und hervorragender Stärke gefärbt wird.
25 Teile 4,4'-Aisodipheny 1-4' *-(2-carbQny 1-aiaino~l-ehloranthrachinon)«-4 * * * -carbony 1-chlorid werden in 500 Teilen Sitrobensol suspendiert* 0,3 Teile Pyridin und 8,7 Teile von 2-Aaiaoaathrachinon unter Rühren augefugt, die Masse auf 210° erhlt&t und eine halbe Stunde lang darauf gehalten* Haoh dem AbkShlen auf 50° werden 15 Teile natrium* carbonat, 15 Teile Kaliuaaoetatf 0,5 Teile Xapfer* aeetat und 0,5 Telle Cuprochlorid augegeben» die Siaeee wieder auf 210° erhitat und darauf 3 Stunden lang gehalten« 3>ann wird abgekühlt, filtriert, nacheinander mit Hitrobenzol, Alkohol und heiseem Waeaer gewaeohen und getrocknet« Daa Braeugnis iet ein in konzentrierter Schwefelsäure alt orangebrauner Farbe lösliches gelbes Pulver. Be gibt
eine rotbraune Küpe, in der BaumoXle in leuchten» den gelben !Dänen von guten Echtheit »eigenschaften und grosoer Farbkraft gefärbt wird. Beispiel 5:
40 Teile 4,4?-AaopIieny 1-4' *-(2»carbonylamino-1» !Mibromanthraehinon^' *' «carbony lchlorid «erden in 600 Teilen Hitrobeneol suspendiert, Of3 felle Pyridin und 1715 Ieile von l-A«dno-5-ben»oy laiainoanthraohinon werden unter Rühren hinzugefügt, die Masee dann auf 210° erhitzt und eine Stunde lang darauf gehalten« Haoh dem AbMIhlen auf 50° werden 24 feile Satrluacarbonatt 24 Seile Kaliumacetat, 1 Seil Kupferacetat und 1 Teil Cuproohlorid auge» geben* die Maaae dann wieder auf 210° erhitzt und 3 Stunden lang auf dieser Temperatur gehalten* Bann wird abgekühlt, filtriert und Bdt Hltrobeneol gewaschen« Der Fllterlcuohen wird dann durch Dampfdeatillation vosa Hltrobenzol befreit, darauf filtriert alkalifrei gewaschen und getrocknet« Das Erzeugnis bildet ein gelbea Pulver, dae in konzentrierter Schwefelsäure mit orangerotbrauner Farbe löslich let. Ejt ergibt eine rotbraune SHpe9 in der Banawolle in brlxlantela gelben FarbtSnen von auegezeichneten Bchtbeitseigeneehaften gefärbt wird. Se entspricht nachstehender Foriael:
BeifiPleX St
34 Teile 4,4' -Asodipheay1-4" - (2 -ο aria onylaaino-l-ehlQranthrachinon)-4 *? * -ο axbonylehlorid »erden in 600 feilen Kltrobenzol auependlert. 0,2 Teile Pyridin und 12 Teile 1-Araino-2-methy 1~ anthraehinon unter Hünren hinzugefügt, die Maase auf 210° erhit&t und eine Stunde lang darauf gehalten» Ifaeh dem AeIciUilen auf 100° «erden 20 Teile HatrluiaeeJrbonatv 20 Teile Kallumaoetatt 1 Seil Kfcpferaoetat und 1 2ei)fcuproohlorid augeaetat, die Mieehung wieder auf 210 erhitßt und 4 stunden lang darauf gehalten« Dann wird abgekühlt« gefiltert, nacheinander sit Hitrobenaol9 Alkohol und heiesem Waeeer gewaschen und getrocknet· Saa Srseugnia Iat ein gelbes Pulver, da© mit Batriuahydroaulfit und Hatiduiahydroxyd verkSpbar Ietf nobel ea eine rotbraune Lösung Iiefertf aue der Baust»olle in leuehtenden gelben Tönen von guten Bchtheiteelgen· eohaften gefärbt wird«
Beianiel Tt
25 Teile 4f 4'•AaodighenylM' '-(2-oarbonylamino-l^hlor-anthraoliinotn)-^'·' -earbonylohlorid werden in 500 Teilen Hitrobenaol suspendiert, 0,5 Teile Pyridin und 13*2 Teile l~iUaino~4*benaoyl~ aialno-anthraehinon unter KUhren hinaugefügt, die Haeee auf 210° erhitzt und eine halbe Stunde lang darauf gehalten« Iaeh de« Abkühlen auf 100° werden 18 Teile Hatriuaearbonat, 18 Seile KaliuiBacetatf Of8 Jelle Kupferaeetat und Of8 Teile Guprochlorid augegeben» Bie Suspenaian wird dann nieder auf 210° erhitat und 3 Stunden lang darauf gehalten« Dann wird abgekühlt, filtriert» nacheinander mit Hitrokenzolf Alkohol und heiaaem Waaaer gewaschen und getrocknet· Baa Eraeugnie ateilt ein dunkelgelbee Pulver dar» das mit Katriuaihydroaulfit und IiatriumhycLroxyd verkUnbar Ietv wobei ea eine rotbraune Lösung mit violettem Schein liefert* aus
der Bauswolle in leuchtend gelben bis orangefarbenen Tönen von guten Bohtheiteelgensohaften gefärbt wird. Beiepjel β:
21 Teile 4»4'-Azodlphony1-4''-(2-oarbonylamino-l-clilor-antLhraciiinoii)-4 * *' -oarbanylchlorid werden In 400 Teilen Sitrobensol auependlert, 0,2 Seile Pyridin und 10,8 Teile l-Amlno-5-(2-thenoy la&iaoanthrachinon unter Köhren zugefügt» die Maeee auf 210° erhitzt und eine halbe Stunde lang darauf gehalten. Haoh dem AbIcohlen auf 80° werden 14 felle Hatriumoarbonat, 14 Seile KrIIu»- aeetat, Ot5 Seile Kopferaeetat und 0,5 Teile Cuproohlorld angesetzt« Me Mleehung wird wieder auf 210° erhitzt und 3 Stunden lang darauf gehalten» Bann wird abgekühlt, filtriert, nacheinander alt Sitrebemsol, Alkohol und heiseem Waeeer gewaeehen und getrocknet, Sae Braeugnle let ein gelbea Pulver, daeJJ* *.tri»»hytee*am und Hatrluahydroxyd kapenfgftic Ietf wobei ee eine rotbraune Hupe liefert, aus der Bauaevolle in leuohtenden gelben Tönen gefärbt wird« Bae Brseugnlsv dae al eh durch eine β ehr starke farbkraft auszeichnet, besitzt folgende Poroels
Belep^ ?t
13,6 !Teile 4,4*-Asodipaenyl-4' •-(S-OarbonylaJBlno-l-chlor-anthrachinon)-4*' •-Carbonyl-Chlorid werden in 500 Ieilen Naphthalin bei 100° suspendiert, 4,4 Teile !-Amino-anthraohinon unter Röhren
hinzugefügtr
10 -
hinzugefügt, dae Oatiee auf 215 erhitzt und eine halbe Stunde lang darauf gehalten« Dach dem Abkühlen auf 100° werden 8 Teile Hatriuacarbonatf 8 Teile Zaliuaacetfit, O92 Teile Kupferaoetat und 0,2 Teile Cuproahlorid zugegeben, die liasse mieder auf §15° erhitzt und ein und eine halbe Stunde auf dieser Temperatur gehalten. Dann wird auf 100° abgekühlt, mit 600 Teilen Solventnaphtha verdünnt, filtriert« nacheinander mit Solventnaphthay Alkohol und helases Waaser gewaschen und getrocknet« Dae Braeugnia «teilt ein gelbes Pulver dar, dae mit Hatriunhydrosulfit und Natriumhydroxid verküpbar ist» vobei es eine rotbraune Küpe liefert« aus der Baumwolle in leuohtenden gelben Tönen gefärbt wird« Das Erzeugnis let augenscheinlich alt des des Beispiel 2 identisch«
Beispiel 10:
Bine Mischung von 4-50 Seilen ffitrobeneol. 11,2 Teilen l-Amino-aiithraohinon, O9I Xeil Pyridin und 52 Teilen 4"-(lc2(V) anthraehinan-oxaeolyl)-aaodipheny1-4* <J'-earbony1-chlorid werden ausanaaen auf 150° erhitzt und darauf 1 Stunde lang gehalten* Dann wird die Eeaktioneadschung für weitere 2 Stunden auf 210° erwärmt. Haoh dem AbkUnlen wird die Masee filtriert, der Suchen alt Uitrobenaol« dann alt Alkohol gewaschen und getrocknet« Das Eraeugnia 1st ein gelbes Pulver nachatehender Konstitution;
In konzentrierter Schwefelsäure gelöst, zeigt es orangebraune Farbe und färbt Baumwolle auß einer
- 11
rotbraunen alkalische» Hydroeulfltktipe in leuchtend gelbe» Ionen von guten Echtheitselgensohaften.
Das nach dleeem Beispiel verwendete Säureohlorid kann hergestellt werden dureh Kondensieren von einem Mol l-Chlo3>-2-anino-anthraohinon mit einem ^ol Azodiphenyldicarbonylchlorid, ansehliesaendes Verseifen der CQCX»-8ruppe aar OOOH-Srnppef Eingachlues zum Oxaeol und SäureehloridbiIdung mittels Thionylchloridet und zwar alles in situ in ffitrobengolläoung/- wie m ianftftlhrHrh 1n der, ead.> — Itaoh beispielsweise folgenderaaesen gearbeitet rvv>*v#-*w
60 Teile 4»4l-Azodiphenyl-4'' f4" dl carboxyl (als Hatriumsala) werden in 1200 Teilen Hitrobensol suspendiert| 1*5 Xelle Pyridin und 50 Teile Thionylohlorid unter Bühren zugesetzt, die Masse auf 95° erhitzt und 12 Stunden lang darauf gehalten. Dann wird eine halbe Stunde lang Luft hindurehgeblaeen, um den öbereohusa an Thionylchlorid m entfernen, und auf 50° abgekehltf worauf 33 Teile l-Ohlor-2-aminoanthraohinon eogegeben werden* Die Ifaeae wird dann auf 135-158^0 erhitzt und 6 Stunden^aa|4ar^ufeehalten* Dann wird auf 120° ab^ek^ptx??» 'leiliBwaeser langeam fataaugegeben», auf 125 - ISJ^earagrmt^tmd-6 Stunden lang darauf wird auf
IOO0 abgekühlt,uad £b werden 50 Teile Natriumcarbonat, 50 Teile Kaliumacetat If5 Telle Kupferaoetat und 1,5 Teile Guproehlorid augeeetatj 2&o Maeee wird dann auf 210° erhitzt und 6 Stunden lang darauf gehalten* Saoh dem Abkühlen wird die laeee filtriert, der Xuchen nacheinander alt Hltrobensöl, Alkohol und helseem Waeaer gewaschen und getrocknet· Ee wird eine gute Ausbeute erhalten.
40 Teile dieses Sreeugnlsaee «erden in 400 Teilen Hitrobeneol und 1 Teil Pyridin suspendiert, Unter Rühren werden 15 Teile Thionylchlorid
— 12
augegeben, die Maaae auf 138-140° erhitst und 12 Stunden lang dabei gehalten. Bann wird auf abgekühlt, filtriert, mit Benzol gewaschen und getrooknet.
Bae Erzeugnis ist ein gelber fester Körper, der durch konzentrierte Schwefelsäure leicht in die freie Säure umgewandelt werden Icann·
Wie in den vorhergehenden Beispielen erläutert, stellen die Erzeugnisse nach der vorliegenden Brfindung Gxazolanäde der Anthrachinonreihe dar, die von der 4»4*-Aaodiphenyl-4« «,4«»♦-dicarbonafiure abgekartet sind. Sie werden am besten hergestellt durch Behandlung einse Amino-anthrachlnons mit einem vorher gewonnenen 4,4*-Azodipheny 1-4'2-carbonylaminol-halogen-anthrachinon)-4' *'-oarbonylchlorid, wobei das Astid gebildet wird, worauf dann unter Zuagtz von Katalysatoren die Bildung des ■Ctacaaolringes bewirkt wird, Jedoch können auch andere als im Vorhergehenden erläuterte Terfahren angewandt werden« Co kann man ε.Β. Aeodiphenyl- dicarbonylohlorid darstellen, nacheinander das Amino-halogen-anthrachinon und das Aalno-anthraohinon getrennt und schliesslich die Katalysatoren hinzufügen, wodurch die gewunechten Farbstoffe in ausgezeichneter Auabeute in einer einzigen Seaktion erhalten werden*
Baa 4,4* -Aaodi pheny1-41 * - (2-carbony lamlnol-chlor-anthrachinon)-4'' •-carbonylchlorld oder dessen 3-halogensubfltltuiertes Derivat, die nach den vorhergehenden Beispielen als Auogangematerlal verwendet werden,können ^ aergestellt.werden, w ein ortho-halogen-subetituiertea bÄa-Amino-anthra-. chinon alt einem 4,4'-Aaodipheny 1-4 * *»4 *'*-dicarbanyl-chlorid in etwa äquimolekularen Mengen in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise unter waaserfreien Bedingungen und bei Temperaturen von 120-200°,
- 13 -
zur Beaktion gebracht wird. — aos T Patontanmoldune . , aodaas » Wie Im Vorhergehenden dargelegt, können dieee Verbindungen isolieret und dann weiter mit einer AminoanJgiraohinon-Verbindung kondeneiert werden» Die art^to-Aialno-anthrachinon-Verbindung kann aber auch au dem zu kondensierenden Geraiech hinzugefügt und die Reaktion ohne Isolierung der Zwischenverbindungen zu Bnde geführt werden.
Bae 4»4'-Aaodiphenyldicarbonylchlorld kann leicht durch Reduktion der 4»4*-Sitro-pheny1-benzoeaäure mittele Natriumhydroxyd-Crluooee und anschliessende Reaktion der freien Säure oder ihres !Tatriumaalsea mit Thionylchlorid oder Phoephorpenta-chlorid hergestellt werden.
Di e Amino-thenoyl-amino-a&threchinon-V erbindungen nach den vorhergehenden Beleplelen können durch !Sonothanoylierung daa Dlamlnoanthraohinone nach demselben Yerfahren hergestellt werden, wie bei der Monobenzoyllerung eines Mamino«-anthrachinone oder bei der Thenoylierung eines Anino-chlor-anthrachinone mit anschliessendem Austaueoh dee Chlore durch eine freie Amino-Gruppe, und ebenso kann Amino-benzoy l^araino-anthrachinon aus Amino-chlor-anthrachinonen hergestellt werden»
Auch können diese Verbindungen durch ihenoylierung von Amino-nitro-anthrachinon-Verbindungen mit anaohlleaeender Reduktion der Hitrogruppe erhalten werden«
Bei der Heretellung von 4,4'-Azodiphenyl-4* '-(2-earbonyl-amino-l-halogen-anthraehinon3~4'1 *- oarbonylchlorld können daa l-Chlor-{oder Brom-)-2-amino-anthrachinon, das 1,3-Biohlor-2-aminoanthrachinon, dae lt3-I)ibroia-2-aiaino-anthrachinon,
dae l-BroHi-2-ajainCH-5-clilor--anthrachliion oder das I-Chlor-2-aaino-3-brom-anthraohlnon verw endet werden. Wenn «eitere Halogenatoise In dem den Oxaaolteil des KoleIcUle "bildenden Antiiraehinonradikal anweaend aein sollen, können höhei halogensubstituierte 2-Amino-anthrachinone angewandt werden, s#B. das 2-Aaino-l,3,6-(oder 1,3,7-)-tricoloranthrachinone
Vm die Farbstoffe gemiies der Verbindung herzustellen, die gute ?arb- und gute Leuchtkraft sowie gute Sohtheltseigenechaften besitzen, 1st eo TWiehtigf daee in dem Imidteil des fertigen Farbstoff β dae Anthraohinonradlkal sich zur Carbonylaa&aogruppe in alpha-Steilung befindet. Um zu verhindern, daes ein »weiter Oxasolring an diesem Holekulende gebildet wird» let es wesentlich, dass das Anthraohinonradikal kein Halogen In OrthoetelXung eur Oarbony 1-aminobindung aufweist. Andererseits kann das Anthraohlnonylradlkal ein Benzoylamino- oder Thenoylamlno-Badikal In einer der alpha-Stellungen oder es kann weitere Halogen-, Methyloder Jfethoxygruppen enthalten, deren Binfiihrung oft erwünscht 1st, um geringe Änderungen der ParbtSnung oder dar Verwendungoeigenechaften des Parbatoffe hervOrsuruf en. l-Amino-4-methoxy-anthrachinon, ein Übliche» AnthrachlnonewlBchenprodukt, let ein Beispiel von durch die Methoxygruppe aubetituiertea Anthrachinon, dae but Herstellung von 3?arb»toffen naoh der Erfindung geatäes den in den Beispielen erläuterten Verfahren verwendet werden kann.

Claims (2)

15 -
Patentansprüche «
1·) Verfeliren but Herstellung von lichtechten, gelben Anthraehi&onkUpenfarljetoffen, dadurch gekennsei cfcaet» daes in einem nicht reagierenden Mediuis ein 4,4'-Aaiodipheny 1-4 "-(l-halogei>-2-car bony 1~ aminoanthrachinone*' '-carbony lchlorid mit einea Atalnoanthraohincn unter acylierenden Bedingungen kondensiert und das so erhaltene uneymwfcrieche Amid, entweder in situ oder nach seiner Isolierung» Bit einem Säurehinder und Katalycatoren bei erhöhten Temperaturen* vorzugsweise la Bereleh von 160 biß 220°, sswecke Bildung der Oxeaolgruppe behandelt wird«
2.) Abtiandlung dee Verfahrens nach Anspruch I9 dadurch gekenneelchnet« dass ein Ä^diphenyl-oarbonylijaffiino-anthrac^non-carbonyl*- chlorld BdLt einem 2-j^no-l—halogen—aathrachinon kondensiert und dann den e SSnwSxd.
3·) Verfahren naeh den vorhergehenden Anspruchenv dadurch gekennzeichnet, daes ein Azodipheny 1-dicarbony 1-chlorid in situ dargeeteilt, nacheinander ein AMno-halogen-anthrachinon und ein Aalne—onthraohinon und echlleeollch die KatsJLyeatoren hinzugefügt und dann die Reaktion durchgeführt wird.
4·) Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen» dadurch sölcermael^hggt. öagsaia kttpenffthige^1 ^
l oder ein aolohe^imthrachineaara · verwendet wird, da» einfache, einwertige Substltuenten aus Waeeeretoff9 der Methyl*-, Bfethoxy-, Benzoylaialno- und der fhenoylsaaino-öruppen besitst, wobei diese AnthiaoMnonylradifcale zur -G OHii-Gruppe in alpha-Stellung stehen und die dazu gehörige ortho-beta-Stellung frei von einem Halogenatosi let.

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