DEM0001790MA - Mehrfach-Gitarre, insbesondere Mehrfach-Hawai-Gitarre - Google Patents

Mehrfach-Gitarre, insbesondere Mehrfach-Hawai-Gitarre

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DEM0001790MA
DEM0001790MA DEM0001790MA DE M0001790M A DEM0001790M A DE M0001790MA DE M0001790M A DEM0001790M A DE M0001790MA
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guitar
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Application number
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English (en)
Inventor
Toni Goggingen bei Ausgsburg Mühlbauer
Original Assignee
Mühlbacher, Ernst, Ausgsburg
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Description

Die übiiehe und bekannte Bauart Ton Sawai-^itarren kennt nur die Anwendung ©iner Besaitung« Infolge der Eigenart des Instrumentes ist $s bisher niaht möglich» lawaiHlitarren anders ala in «Sw. mit Begleitung anderer Instrumente au spielen, Bie Schwierigkeit liegt nämlich darins dass bei einer normalen Stimmung der Besaitung* üblicherweise in A-Durs das Anschlagen vollständiger Moll-Akkorde ebenso unmöglich ist wie das Anschlagen vollständiges? $eptimea„
©ie der Irf ladung zugrunde liege lade Aufgab© liegt daring eine als vollkommenes Instrument spielbar© iawai^ öitarr® au schaffens b©l d©2? also das Anschlagen vollständiger loll-Akkorde und vollständiger Septimen überhaupt "toi darüber hinaus ©hne besonder© Schwierigkeiten möglieh ist* lit anderen Worten sagt das» dass auf einem aolehen iastrumeat di$ Melodie und di© iegleitung ©ben auf diesem einen Instrument von dem Ausübenden gespielt werden können»
Biese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst f. dass die Hawaiiitarre mit sawei oder mehreren? Vorzugs·^ weise dreiι
paralle1 ae beae inanderlie ge oden I ν© 11 ständigen le saitungen von
©eohi ^alten9 Tersehen wirde ilierbei besteht
tuagsgsmäss dia welters Jiösuag #atweder darin t drei t©i?zii@sweis@ parallel iiabeaaiaaa&eEliegeBde iiad la be~ stimmtea Abständen aageordaet@ läla© Torzuaekens τοη ^eaaa $©&θγ eia© I©@aituag trägtf ©ia anderer ftf g©- mäss den? lyfiaduag liegt darlas flata eatspreoaeaä Τ®3Τ*- b3?eiterfea lais zti s®aaffea8 aiif dem die &3?θ1 Besaitiiagaa .wielesäS.^^ö^Eügsw^ie«' la parallelsap Aaordauag mit t>©stimmtsa Abstäatea i.ag©o3?daet siaa9 wobei am Bad© dt^ läiae tin® di@ ipamawi3?b®i trasejads flatte od©2? dfl« ia aa sieh bekanRter Weis© aügeordaet ist*
ia sieb, siad lastnameat© mit drei lälaea b©kaaat| diese lastrumeate löaea abe» ein® völlig aadera gaartett Aufgabe@ si® stellen aämliöa di© fe3?©iaiguag dreier we«» seasmässig ^oaalaaad©!1 irargpaitdeafSf lastrOme ate Hartes dar? as wird aämliek toierb©! ia elaem Iastrujaeat eiae Haadoüa© mit eiaer Maad©la uad ©iaar Sitarre m Art !iaheitgiastruiBent rereiaigti di® Besaituagea liierbei also Tsaelaaader aufiabea^ mad weseajamäsgig matersQaiedlleh,· Baa f©rts©3aritt mad die Vorteile der Irfiaduag ^öa&©a βΦ,οβ. dieser Töllig aaäerea Aufgaben-* tiad auch d©i? afcweieaeadsa Mittel wegea aieat
Bei der Irf iadua^ wird vprteilaafterwaige @iae Ieüjad awar in der legel die mittlere, ia der
eiae ätk&mvQ legaittiag !©ll-gtiaimiias besitzt wad dit asadere äiissere Besaituag Sfptim^^tiiaimiai; aufweistv seeks Saitea far mitt!area lesaituag flad also balspiels« Waise ia a-eia**e ttad a©ohmals a^eis»© ia dar O&fcaT g@-
Irnst BHühlbaeher -5- 4,2A95ο
stimmtf <|ie eine benachbarte fesaituni; besitzt A-MoIl-Stimmung ia a-e-θ und nochmals a-e-e ia der Oktavt ¥iäarend die dritt© Besaitung in @-d-»© und gis-d-e in der höheren Oktav? also in. der Septime-Stimmung gestimmt ist* Burda diese Merkmale wird es möglichj auf den äusseren Besaitungen vollständige Akkord© zu sehlagent während bisher die loll-Akkorde und die Septime-Akkorde nur "arl·- Tollständigs aämlich mit zwei ·%#β^ drei fön@n ange·^ schlagen werden konnt@a? wobei ausserdem hierbei Schräg-stellung des sogenanntem Stahls τοη Ha&d notwendig wars was ganz besonders grosse fearfcigkeit des Ausübenden for-aüssetat©» Bei der Brfindung kennen, im öegensatss hierzu geringere Anforderungen aa di© Fertigkeit des Ausübendem gestellt werdeng da beim Ansehlagen aller Akkorde, also auch der Moll- und Septime-Akkorde der Stahl immer <p.@r senkrecht sur Saitenrichtung gesetzt wird?
Ia ist natürlich aueh möglich s die
drei Besaitungen in anderer Weise zu stimme a. Sp kaan. man etwa die mittlere Besaitung iß A-Dur 8 die linke Be-*- saltung ia B-Buj? und die reehte Besaitung ia beliebigen. Termindertea Akkorden stinmea? dies empfiehlt sich besonders bei Musikstücke η j die s©ast aur sehr schwer zu spielen sind.
In weiterer Ausbildung der Srf ladung ist vorgesehen 8 die SaiteAwirbel auf einer gernelasamea Platte zu
dies
setzea und zwar ^vorzugsweise so vorzuaehmeaj dass eia
seltli©h@s IJm- oder Ablenken der Saitea nicht erforderlich iste Beraer kaaa erfindungsgemäss auf eiaea foa- ^S^ Eesonanakörper verzichtet und das instrument aus-
Ernst Mühlbacher -4- 4*2?195o
sehliesslioh für elektrische Wiedergab© eingerichtet w<8rdent indem in an sieh bekannter leise elektrische tonabnehmer an 4^awv in der Sähe der Saitenenden vor*- gesehen werden? und sswar wird füa? jede Besaitung ein ^tonabnehmer angebracht s wofeei alle iEonabnehmer eines Instrumentes vorzugsweise gleichartig sindi gegebenenfalls können erfindungsgemäss Mittel zur einzelnen 2u~ und Abschaltung dieser fonabnehmer öä.ep Mikrofone auf dem Instrument seibat angeordnet sein« Biese Maßnahme ermöglicht ein sorgloseres Spielen danns wenn beim Spielen, bestimmter 355usikstü©ke auf ©ine der Besaitungen Verzichtet werden kann9 es werden also Stoßtöne duroJi unbeabsichtigtes Berühren d@a? gerade nisht benötigten Besaitung vermieden**
Bin sunächst nebensächlich ersch^rninl¥MSIefÄa! ist der Abstand der jjoweils benachbarten Saiten p?$i@r nebeneinanderliegender Besaitungen« Dieses Merkmal der Erfindung hat sich jedoeh als sehr wiohtig erwieseai durch langwierige Versuche hat sich herausgestellt! dass ein Abstand von genau drei Zentimetern für die Spiel*· barkeit des Instrumentes von ausschlaggebender Bedeutung ist j der auf keinen lall unterschritten und nur unwesentlich überschritten werden sollv
Die Erfindung lässt sich bereits, wenn auch nieht mit allen geschilderten yorteilens in der Weise verwirklichen! dass das Instrument nur mit zwei Besaitungen, die ZeBe in Pur und Moll gestimmt sinds ausgerüstet wird* für bescheidenere musikalische Ansprüche kann eine solche
iirnst lühlbaeher -5- 4-* 2,195ο
ζ el v auf die Septime verzichtende Anordnung genügen und weist amen als solche sohoa gegenüber dem bekann*· tea Stande der feehnlk beträchtliche Torteile auf*
Sehliesslieh kann d©*1 ©e&anke der Erfindung auf ähnliche Instrumente übertragen werdens wobei aber immer zu beachten ists dass di® Erfindung nickt darauf abzielt, mehrere wesensverschiedene Instrumente asu einem einzigen instrument gusammen2;ufügens sondern vielmehr darauf 9 ein an sicla. seiner Ügenart nach Tollständiges Instrument durch Erweiterung J$®m^k»&m«mi»> Möglichkeiten zu einem besseren oder vollkommenen Instrument zu machen,,
lines von vielen möglichen praktischen Ausführungs·* beispielen ist auf der Zeichnung dargestellt j es geigen Abbe" 1 ein© Draufsicht auf eins Hawai-^itarr©
gemäss der Irfindungs
Abbe 2 ©inen Schnitt H-H naoh Abb. 1S Abb« 3 einen Schnitt IZI-ZIt nach Abb* 1.
Der klangkörper 1 trägt drei parallel laufendes in Abstand angeordnete Hälse 2ν über jeden EaIs 2 läuft je eine Besaitung 3*4 und 5« wobei in ansich bekannter Weise Steg© S und 7 vorgesehen sind§ der Steg f liegt am Snde der Hälse 29 die dort in eine® gemeinsaa^»s di© Spannwirbel f tragende Spannplatte S übergda env ©er Ab* stand 1φ üwischen benachbarten iaiten zweier ae'beiaeinanderliegender Besaitungen 3 und 4 bezw» 4- und f beträgt genau 3 emf zwischen zwei Hälsen 2 jeweils freibleibeÄe Siti litze können beliebig gewählt werden, sind aber aweekmässigerweige nicht breiter als ebenfalls 3 ame Bnter
Irast lühlbaoher -6- 4„2,195g
&©& Besaitungen und $ Ist in 4er Wähe der Saiten» endeft, also in der Uähe des unteren Steges $ ^e ein ^tonabnehmer 11*12 und 13 für jede Besaitung 384 und f in an sich bekannter Weise Torgesehen., Zweckmässigerweise ist dieser Bereich dureh eine Abdeckplatte oder ein Abdeckblech 14 gesehütz%e Die strichpunktierten Linien 15 stellen die AAfsetzkanten für den Stahl dar», es geht aus iarei' Lage hervorf dass sio "bsi dieser Art der Besaitung und Stimmung der Besaitungen nur noea senkrecht au der Richtung der Besaitungen 3S4 und 5 gesetzt werden brauchen? eine Sohrägsetaung des Stahles gemäss der Aufsetaliaie 1'6, wie sie bei den bekannten Instrumenten notwendig ist9 entfällt» Ausserdem können bei Aufsetzlinia 15 äeweils alle seöas Saiten einei? Besaitung 3*4,5 abgeschlagen werden, während bisher bei einer gehrägen Aufsetglinie 16 immer nur ein feil der geehs Saiten ajageschlagen v/erden konnte» I)Ie für jeden 3?©nabnehmer 11,12 und 13 oder mindestens für die fonabnehmer 11 und 13 vorgesehene linselabsohaltmöglichkeit 1st nicht dargestellt ι man wird aweckmässlgerweise hierfür etwa Kippschalter %&· am Klangkörper 1 in^iur die eine Hand des Ausübenden leicht erreichbareia? Bereich anbringen^
ler in Abb. 3 als hohler Hesonanakörper dargestellte Körper 1 kann auch als massives Brett ausgebildet sein*' Jerner ist es im Eahmen der Irf indung möglieh und für bestimmte Zwecke vorteilhaft, die Hälse 2 au einem einzigen lauteil ohne Zw3s ehenräume äUssubiidene etwa als rechteckiges Brette

Claims (1)

  1. Ernst llühlbaeher -?- IfH 790 ΪΣβ/5ΐα
    {Neufassung)
    Patenta.nspri1.che
    1β Gitarre, insbesondere Hawaigitarre oder dgl., gekennzeichnet durch mehrere, insbesondere drei nebeneinanderliegende normale Besaitungen.
    2e Gitarre oder dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach angeordneten Besaitungen auf einem gemeinsamen Hals von entsprechender Breite vorgesehen sind=
    J8 Gitarre oder dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach angeordneten Besaitungen auf je einem besonderen Hals vorgesehen sind, wobei die Halsenden vorzugsweise durch eine sämtliche Spannwirbel tragende Platte oder dgl. miteinander verbunden sind.
    4e Gitarre oder dgl. nach Ansprüchen 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand benachbarter Saiten zweier nebeneinanderliegender Besaitungen mindestens genau 3 om* höchstens unwesentlich grosser als 3 cm ist.
    5. Gitarre oder dgl. nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach angeordneten Besaitungen parallel zueinander liegen.
    4. Gitarre oder dgl. nach Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet» dass in an sich bekannter Weise unter den Enden der Besaitungen Tonabnehmer für elektrische Wiedergabe oder Verstärkung vorgesehen sind, wobei vorzugsweise jeder Besaitung je ein gleichartiger Tonabnehmer zugeordnet ist und vorzugsweise die der Moll- und der Septime-Besaitung zugeordneten Tonabnehmer durch zweokmässigerweise am Instrument selbst angebrachte Schaltorgane wahlweise zu- und abschaltbar sind. _o_
    Ernst MiibXbacher -8-
    7» Gitarre oder dgl. nach Anspri.ioh.en 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, fiass "bei Anordnung von Tonabnehmern das Instrument anstelle eines Klang- bzw. Kesonanakörgers lediglich ein entsprechend geformtes Brett oder dgl. aufweist,
    8„ Gitarre oder dgl, nach Ansprüchen T bis 7* dadurch gekennzeichnet, dass eine, und zwar vorzugsweise die mittlere Besaitung in Bur, eine weitere Besaitung in Moll oder auch einer anderen Dur-Tonart und gegebenenfalls die dritte Besaitung in der Septime oder auch in beliebigen verminderten Akkorden gestimmt ist.

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