DEM0000342MA - Verfahren zur Veredlung von Tabak - Google Patents

Verfahren zur Veredlung von Tabak

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DEM0000342MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
sugar solution
tobacco leaves
fermented
temperature
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Irene Maal
Original Assignee
Maal, Irene, Birsfelden
Publication date

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Description

Patentanwälte
. Λ) , ;a&kfurt a» i- ■ Usbiensteinstr, 3 - Tetef. 500E
% 8. CiVl 1949
Prau Irene M a a 1 geb0Ranl£, Birefelden Verfahren zsxs Veredlung von TabaK«,
Es ist bereits ein Verfahren zur Veredlung von Tabak bekannt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Tabakblätter nach Erhitzung bis zur Abtötung der anhaftenden Heie- und Schimmelpilze mit einer durch T^ermo'oacterium mcbilt-.Lindner in Gärung versetzten Zuckerlösung besprüht oder sonst de benetzt und danach einer etwa 2osbündigen Einwirkung der entstandenen Gärprodukte bei weitgehendem Luftabschluss überlasten herden«, Dieses Verfahren ist in der deutschen Patentschrift 665o972 wie folgt beschrieben! Für 1oo kg dachreifen Tabak werden 15 1 einer 3%igen Hohrzuckerlösung vor dem Impfen auf etwa 28 bis 3o° gebracht„ Die Impfung erfolgt mit etwa 15cj ecm einer frisch gärenden Nährlösung» die mit einer gezuckerten Würae Agar-Kultur von T^erm ^btßterium lviobile-Lindner geimpft wurdeβ Nach Verlauf von etwa 2o Stunden sind die 15 1 in Gärung
1 ο
und werden auf die aus dem Dämpfapparak mit etwa 85 kommenden Tabaksblätter aufgesprühtö Das Versprühen der Impfflüssigkeit geschieht vorteilhaft sogleich nachdem die Impfflüssigkeit in Gärung kommt, sodass die Endvergärung des Zuckers auf den Tabakblättern selbst stattfindet. Darauf werden die Blätter zusammengerafft und in einer Tonne oder Grabe massig dicht bei etwa 28 bis 3o° zwecks Vollendung der Gärung eingelagert. Die Temperatur kann dabei auf etwa 4o steigen und dann langsam auf Aussentemperatur abfallen*
Es hat sich gezeigt, dass dieses Verfahren nicht immer befriedigend arbeitet und die erzielten Produkte nicht allen Anforderungen ent spre chen a
Nach vorliegender Erfindung wird derart verfahrens dass zur Befeuchtung der Tabakblätter eine erheblich geringere Menge von Zuckerlösung bzw, mit Impfstoff versetzter Zuckerlösung verwendet wird, die Befeuchtung der mit Temperaturen von etwa 85 bis 9o° aus dem Dämpfer kommenden !Tabakblätter bei erheblich niedrigeren Temperaturen durchgeführt wird, die Gardauer erheblich über 2o Stde, nämSich auf etwa 3o Std, verlängert wird und dafür Sorge getragen wird, dass die Temperatur im Gärbehälter nicht über 35° steigt.
Während bisher für 1oo kg daehreifen Tabaks 15 1 einer 3$igen Zuckerlösung verwendet wurden, werden erf indongsgemäss nur etwa 4 bis 3 1, vorzugsweise etwa 6 1, also die Hälfte oder weniger zu? Anwendung gebracht« Hierdurch werden nicht nur erheb« liehe Einsparungen an Sucker und an teurem Impfmaterial gemacht sondern auch die Qualität der fermentierten Tabakblätter erheblich verbesserte
Wie gefunden wurde» wirkt sich die Befeuchtung der mit Temperaturen von etwa 85 bis 9o° aus dem Dämpfer kommenden Tabakblätter mit der Zuckerlösung insofern ungünstig aus, als das IittwEtem Termobacterium-mobite geschädigt wird und seine Wirksamkeit beträchtlich herabgesetzt wird« Is empfiehlt sich infolgedessen, die Zuckerlösung erst dann auf die aus dem Dämpfer kommenden heissen Tabakblätter aufzubringen9 bis diese eine Schädigungen keine Veranlassung gebende Abkühlung z.B« auf
etwa 5o bis 4o° erfahren haben« Bat bezug auf die Gärdaues· und äiödab@i herrschenden Temperaturen wurde festgestellte dass dl® ia Pateafcsoarift 665*972 vorgeschrieben® Gärdaue* von etwa Stunden Sie frsieluag gleichsiässig guter Erzeugnisse nicht gewährleistet and aas in der Patentschrift vorgesehene Ansteigen der Temperatur auf etwa 4o° sich schädlich auswirkt» Wie gefunden wurde, soll Sie Gärdauer mindestens etwa fo Std* betragen, wobei Temperatur 35° nicht übersteigen darf«
Di® Durchführung des Tabakveredlangsverfahrens gemäss vorliegender Erfindung 'bietet aeben der bereits erwähnten Erspamis an Sacker and Impfmaterial und der Vereinfachung des Verfahrens durch Handhabung geringerer Flussigkeitsmengen and Erleichterung des Troekenvorgangs des fertig fermentierten Tabaks am Vorteil« dass ein Tobak von höherer Qualität9 besserem Aussehen und besserer Struktur unter Eraielung gleich» massig guter Ergebnisse erhalten wird* Die erfindaagsg@mäss veredelten Tabakblätter besitzen im Vergleich au dem nach dem b©- katten Verfahren veredelten Tabak eine schöne, aufgehellte Farbe und enthalten alle wertvollen Inhaltsstoffe und Wirkstoff® ia bestmöglicher Form und gleichmässiger Verteilung im Innern der Tabakblätter*

Claims (1)

  1. nii Patentanspruchs
    Verfahren zur Veredlang von Tabak durch Befeuchten der durch Erhitzen von Hefe und Schimmelpilzen befreiten Tabak« blätter mit einer durch ©ermobacterium-mobile-Lindner in Gärung versetzten Zuckerlösung und Einwirkung der entstandenen Gär» produkte bei weitgehendem Luftabschluss, dadurch gekennzeichnet, dass auf 1oo kg dachreifen Tabaks etwa 4 bis 8 I9 vorzugsweise etwa 6 1 einer z«B„3%igen mit Termobacterium mobile in Gärung versetzten Zuckerlösung angewendet werden, die Befeuchtung der heissen Tabakblätter mit der in Gärung versetzten Zuckerlösung erst nach Erniedrigung der Temperatur, S0B„bis auf etwa $o bis 4o° erfolgt 4 die Gärdauer auf etwa 3o Std«, und mehr bemessen wird und hierbei ein Ansteigen der Temperatur auf 35° und mehr verhütet wirde

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