DEC0000052MA - Verfahren zur Herstellung von Anhydro-corticosteronen und ihren Estern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anhydro-corticosteronen und ihren Estern

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DEC0000052MA
DEC0000052MA DEC0000052MA DE C0000052M A DEC0000052M A DE C0000052MA DE C0000052M A DEC0000052M A DE C0000052MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
esters
anhydro
keto
corticosterones
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Charles Dr. Basel Meystre
Albert Dr. Basel Wettstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
Publication date

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Description

CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
IfettfcffdhlaiicL
sv , , pcTiTlt Hamburg 36
Pipi.-Ing. E. Splanemann Neuer WaiJ 10, 4. Slook
Hamburg 36 Neuer Wall 10, 4. Stock Anruf 347900
'verfahren £ur ι < - ' " ■ j . τ. \'-V '_ -c-ovtic:,:-^s:i;-o..mi
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Gegenstail:?. :.ov ■'.rorliogerider JtrfincVoas ist, ein. Vorfalireu siir Herstellung ά~8 -m-.d ^^-/jQhydro-cortic-oete^ons der
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xcnA :I "-t ~ >".- .•'^Tjr,, •.i ii jr. ft,--ε. r'er .1-> ? jc. H υ-."d sr, ν α·£::ϊ; ycj's ' ' " » , ΐ·7'. v.", ,/ .. ' ' 1 - - ' · lis-' ' ■ r'f. tv rl j'l ->eti!iüii3 ^telogeniden. Wie
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ο. ;· bL^uJ ie: :vj -ο", c.i. \, ;.<;--ά-„ I·', c >_.-v„ ,Qüi st-wii 2-."> ι'λ -ΐεχΊχΊ
wirksaia,, im Ueberlebenstest an aöreiialektomierten jungen Hatten ungefähr gleich oder wenig stärker wirksam als ll-Desoxy-corticosteronaeetat. Bereite durchschnittlich 0,8 mg* des Ά '-Anhydro-cortieoste'-FOia-soetats vermochten bei täglicher subkutaner Injektion an adrenaloktomierten Himderi"alle kontrollierten Fimktionen (Reststiokstoff, Hämoglobiiij Ha-, K-, 0.1- und PO4-Blutiiter und -Ausscheidung, Urinmenge, Körpertemperatur und ■=Gewichtp Milch=, Wasser- und Futteraufnahme) völlig au normaIisieren0
Es ist bereits bekannt, Λ» -3-=Keto-ätio-cholensäurehalogenide mit Diazoverbindungen umzusetzen und die erhaltenen Diasokstona oder Halogenketona in Oxyketone -and ihre Ester tiberzuführen. Dieses Verfahren wurde jedoch noch nie mit --S--Keto·= ätio=eholensäure-haiogeniden durchgeführt, die im Ring C eine weitere Doppelbindung aufweisen» Es konnte nicht vorausgesehen v/erden, .wie die 'zusätzlich© Doppelbindung im Ring C die Reaktion beeinflussen werde
Es wurde nun gefunden, dass Anhydro-cortic.osterone und ihre JSster vorteilhaft erhalten werde«., wenn man oder *£^^^^-£eto=-ätio-=cho] adiensäure-halogenide mit Diazomethan umsetzt und die erhaltenen Diazoketone b^zw. Halogenketone in die ent=· sprechenden Oxyketone oder in deren Ester überführt»
Die Umsetzung der verfahrensgemäss zu verwendenden Carbonsäurehalogenide^ wie Chloride7 kann in Anwesenheit eines Ueberschusses von Diazomethan durchgeführt werden, wobei unter Halogenwasserstoffabspaltung die Diazoketone erhalten werden. Wird andererseits z.B.
Diasomethsa allmählich, sum Säarehalogenid Zvgegehenr so reagiert die bei der KonSsnsatioa frei werdende .Halogenwasserstoffsäure mit intermediär entstehendem Diasoketoiasl sodass man direkt das entsprechende Haiogerifereton gewinnt«
Erhaltene Diasoketone werden in rohem Zustand oder nach Abirenauag und Reinigmig durch Einwirkung hydrolisierender MitteIf beispielsweise beim Kochen mit Wasser oder verdünnten Säuren» wie SoB,. Schwefelsäure, oder bei Behandlung mit organischen Sulfonsäuren, wie 'Metbaneulf ons&ure oder TOiuolsulfoiisaurei in die CKyketone übergeführt. Die Ester der Oxyketone werden durch Umsetzung der Diazoketone mit wasserarmen organischen oder anorganischen Säuren, insbesondere mit Essigsaure5 ferner aber auch mit Propionsäure, Butter= saure, Crotonsäure, PaImitinsäurep Bensoesaures Phenylessigsäure, Chlor«;, Brom- oder Jodwasserstoff säure, Phosphorsäure oder Borsäure erhalten. Werden als Zwischenprodukte Halogenketone gebildet, so lassen sich diese durch alkalische Llittel9 beispielsweise mit Bicarbonateils in die freien Anhydro-corticosterone oder mittels Salzen der oben genannten Säuren in deren. Ester umwandeln.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben, ohne damit ihren Umfang in irgend einer Weise zu beschränken. Dabei ist das Verhältnis zwischen Gew.-Teil und Volo-Teil dasselbe wie swisehen Gramm und Kubikzentimeter. ©«—Seuiperauul-en "Sind Iii
Beispiel Ii
10 Gew.-Teile des 9 ~3~Keto~ätio-choiadie:asäure-
chlorids ^Eevstellbar ζ .B« aus der A ''^-J-Keto-Stio-tsholadiensäure nach der Methode von A.L»Wilds und C »Ii. Shimks J.Amer« .ChemοSoc.<"fo,<^2¥27 £*-9 iI-BJ^ werden in JOO Vol.-Teilen trockenem Aether und JOO Vol.-Teilen trockenem Benzol hei -15° mit 600 Vol0=-Teilen einer ätherischen, Ije 5$igen Diasome than «-Lösung versetzt. Die Losung lässt man 1 Stunde bei -15°, dann 1 Stunde hei O0 stehen und engt sie im Vakuum ein. Die so gewonnene Lösung des Diazoketons versetzt man mit einer gesättigten, trockenen, ätherischen Chlorwasserstoff-Lösung, his die Stickstoff entwicklung vollständig aufhört. Die Lösung der gebildeten 21-Chlor-Verbindung wird in Vakuum eingedampft, der Rückstand in 300 Vol«-Teilen trockenem Aceton aufgenommen und mit JO Gew.-Teilen entwässertem Kaliumacetat versetzt. Die Suspension wird dann 6 Stunden am Rückflusskühler, unter Feuchtigkeitsausschluss gekocht. Hierauf dampft man das Aceton im Vakuum ab, löst den Rückstand in Aether und Wasser, wäscht die ätherische Phase mit Wasser, trocknet sie und dampft sie ein. Der Rückstand kristallisiert aus Aceton-Aether-Gemischen und gibt farblose Prismen des Δ ' -3,20»Diketo-2i-acetoxy-pregnadiens
F! s ■ '
vom Sarp. 159-160 (-Anhydro-corticosteron-acetat) .
Die Mutterlaugen ehromatographlert man mittels Aluminiumoxyd. Die Benzol-, sowie die mit 1$ Aether versetzten Benzol~ Fraktionen ergeben einen Rückstand, äevs wie oben umkristallisiert,
eine weitere kleine Menge desselben Pregnadien-Derivates liefert»
Die Lösung des Diasoketoas kann auch folgendermassen aufgearbeitet Verden; Man dampft sie im Vakuum ein, versetzt den Rückstand mit Eisessig und erhitzt auf go°, bis die Gasentwicklung aufgehört hat» Dahn'wird der Eisessig im Vakuum abdestil-
4 ■ Q
-Liert und das gebildete J^> * ~3*20-Diketo«2i»acetoxy-pregnadien vie oben gereinigt. Es besitzt.dieselben Eigenschaften wie das über das Chlorketon erhaltene Präparat. Ersetzt man.den Eisessig in obigem Verfahren durch ein kaltes Gemisch von Dioxan und 2 n-Scmiefelsaurej so "bildet sich das freie *° -3»20-Diketo-2l-
oxy-pregnadien.
Die für die Darstellung des Ausgangsmaterials "notwendige .A r «3~Keto~ätio~chola,diensäure kann man z.B. aus der 3-Keto-ll-oxy-ätio-chciensäure durch Kochen in Eisessig in Gegenwart von konzentrierter wässeriger Salzsäure herstellen.-
Beispiel 2s 4 · Π
10 Gew 0-Teile des " ""-3TKeto--ätio-choladiensäure-
herstellbar ζ „Be aus der ! ~"-3-Keto~ätiochoiadiensäure nach der Methode von A.L.Wilds und C <H.Shunk9
3,Amer.Chem,.Soc.'jfQ, ^19^Sj) werden in 200 tZol--Teilen
trockenem Aether und 100 Vol .■=Tej-Ien trockenem Benzol bei -15° mit βΟΟ Vol.-Teilen einer ätherischen 1,5$igen Diazomethan-surig versetzt. Die Lösung lässt man 30 Minuten, bei -15°* dann 1 StuB.de 'bei stehen und dampft sie Iffi Vakuum ein.
Den. so gewonnenen rohen Rückstand, en thai tend das Diazoketonj versetzt man mit 100 Vol .-Teilen Eisessig und erhitzt die Lösung auf 90°' bis die Stickstoffentwicklung · vollständig aufhört» Die Lösung wird dann in Vakuum einge-
■ damyft unc! c'e" "> <- ;»ir:i\ abs Isopropylsther und wenig 'Mher
i;. = 1"
■ uaucrlstsu.i f' > α •'•1I ν viene Z3> *" "-2x»Acet'oxy«pregrici'iien 5>2r! · *< *i „ ■ \'<if~v«Y0~eort icost©i*oa»ac©tät) scteailst bei 179-181°.. Seine Mu'cterlangen werden mittels Aluminium» oxyd chromatographierx; und die Benscl-Pentan-(Isl)-J sowie die
Benzol-Eluaxe zusammen eingedampft,. Durch sublimation im Hochher 4;
vakuum Dei ■TO. 1 of,n ui^ V»^-Mstallissitiori aus jsopröpyläther und wenig Aether gewinnt man eine weitere kleine Menge des ä% 2I=Acetoxy-pregnaäien~3;> 20=aions .
Das rohe Diasoketon kann man auch z.B. mit ätherischer Chlorwasserr: to-"f-Ldt'UTß in das. 21-Chlorketon und dieses mit Hilfe von xrock inen IiaLbimacexat in siedendem Aceton in das oben beschriebene p' ·■■ 21-Ac e t oxy - pregnad i en-3,2 O-d ion
überführen.
^ Beim Behandeln des rohen DiaSoketons mit einem Gemisch jjjeii Dlosan und 2n-Schwefelsäure erhält man das freie ^ ·""" 21 <= Oxy- pr egnad i en-3 » 20-dion.
4-11
Die zur Darstellung des Auagangs stoffes benötigte JSt. f 3-Keto-ätio-choladiensäure kann man z.B. aus ihrem Methylester durch alkalische Verseifung erhalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch^:
    X Verfahren zur Herstellung von Anhydro-corticosteronen
    h. · α
    und ihren Esterni dadurch gekennzeichnet, dass man ,A ' - oder if. 11
    A > -5-Keto-ätio-c.holadiensäure-halogenide' mit Diazomethan unisetzt und die erhaltenen Dlazoketone bzw. Halogenketone in die entsprechenden Oxyketone oder in deren Ester überführt=
    iii , 1 ...h-i in j—
    ii- ftwn .a J ? QevonnoncnDiaEokctone ode-r Ilalogcnketoinc -Δίο Acetate, r^ Rntfp·"""11""^" i
    Generslvollmadit Nr.33/48
    PatenfanwaIt Dipl,-Ing. Έ. Spfanornann
    7'"(J/JUtAAAAAj
    Generalvollmacht Nr. 3 3/48>

Family

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