AT236584B - Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern

Info

Publication number
AT236584B
AT236584B AT211960A AT211960A AT236584B AT 236584 B AT236584 B AT 236584B AT 211960 A AT211960 A AT 211960A AT 211960 A AT211960 A AT 211960A AT 236584 B AT236584 B AT 236584B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hydrogen
acid
steroid
alkali metal
mercapto
Prior art date
Application number
AT211960A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoechst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Ag filed Critical Hoechst Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT236584B publication Critical patent/AT236584B/de

Links

Landscapes

  • Steroid Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern 
Es ist bereits bekannt, dass man durch Einwirkung von Monochloraceton auf Thioglykolsäure in wässerigem Alkohol die Acetonylmercaptoessigsäure erhalten kann (vgl. L. Schotte, Arkiv für Kemi, Band 3, Nr.   43[1951],   S. 397). 



   Aus der Reihe der Steroide sind bereits Verbindungen mit hydrophilen Gruppen bekannt, die jedoch für die therapeutische Application verschiedene Nachteile aufweisen. So sind Glykoside von Steroidhormonen (vgl. Helv. chim. Acta 24   [1941],   S. 997) relativ schwer löslich in Wasser. Um die für die Medikation erforderliche hohe Konzentration an Wirkstoff zu erhalten, müssen den Lösungen entweder Lösungsvermittler zugesetzt werden oder man muss zur Herstellung von pharmazeutischen Präparaten grosse Flüssigkeitsmengen verwenden. Es sind zwar Präparate bekannt, beispielsweise Salze von Steroidhemisuccinaten, die in grösseren Konzentrationen löslich sind. Derartige Verbindungen sind jedoch nur mässig haltbar, so dass sie nicht in wässeriger Lösung, sondern nur in Form von Trockenampullen in den Handel gebracht werden können. 



   Es wurde nun gefunden, dass man   Steroid-21-yl-mercaptocarbonsäuren   bzw. deren Alkalisalze der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 sowie deren entsprechende   A4-und Al, 4-ungesättigte   Analogen, worin A Wasserstoff oder die Hydroxygruppe, B Wasserstoff. Sauerstoff oder die Hydroxygruppe, C Wasserstoff oder Fluor, E Wasserstoff oder die Methylgruppe, Y einen gegebenenfalls durch eine Aminogruppe substituierten niedrigmolekularen Alkylrest und Z Wasserstoff oder ein Alkalimetall bedeutet, erhält, wenn man eine Verbindung der allgemeinen Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 bzw.

   ein entsprechendes   A4-oder AI,   4-ungesättigtes Derivat dieser Verbindung, worin A, B, C, E, Y und Z die oben erwähnte Bedeutung haben und worin D ein Halogenatom oder den Mesylrest bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin F für Wasserstoff oder ein Alkalimetall steht, Me ein Alkalimetall bedeutet und Y die angegebene Bedeutung besitzt zur Umsetzung bringt und gegebenenfalls die erhaltenen   steroid-21-yl-mercaptosauren   Alkalisalze durch'Ansäuern in die freien Säuren überführt. 



   Die Verfahrenserzeugnisse stellen wertvolle Arzneimittel dar, deren Alkalisalze leicht wasserlöslich sind und sich durch grosse Beständigkeit auszeichnen. 



   Als Ausgangsstoffe können beispielsweise die Halogenide oder Sulfosäureester nachstehender Steroide verwendet werden :   A4-Pregnen-21-ol-3, 20-dion    
 EMI2.3 
 sowie deren 9-Halogenderivate, wobei vorzugsweise Fluor in Betracht kommt. Weiterhin kommen die entsprechenden Steroide der Pregnanreihe in Frage. 
 EMI2.4 
    Mercaptocarbonsäuren,captopropionsäure. y-Mercaptobuttersäure,   sowie   entsprechendeMercaptoaminocarbonsäuren wieCystein.   Die   Mono- oder Di-Alkalisalze   der Mercaptosäuren werden zweckmässig aus der zugrundeliegenden Säure durch Umsetzung mit der berechneten Menge Alkalialkoholat hergestellt. Sie erstarren nach dem Verdampfen des Lösungsmittels kristallin und können pulverisiert und im Vakuumtrockenschrank getrocknet werden. 



   Das Salzgemisch aus Mono- und Dialkalisalzen der Mercaptocarbonsäuren erhält man vorteilhaft durch Lösen der freien   Mercaptocarbonsäure   in einem niedrigmolekularen aliphatischen Alkohol,   z. B.   Methanol oder Äthanol und Versetzen der Lösung mit der   1,     5-bis   2fach molaren Menge (bezogen auf die   eingesetzte Mercaptocarbonsäure) eines Alkalimetallalkoholats.   Die als Ausgangsstoffe genannten Steroid- - 21-halogenide oder   Steroid-21-sulfosäuresster, vorzugsweise   die   21-Chlor-oder 21-Mesyl-Derivate,   werden mit einem Mono- oder Dialkalisalz einer Mercaptocarbonsäure oder mit einem Gemisch aus Monound Dialkalisalzen von Mercaptocarbonsäuren umgesetzt,

   wobei die Stellung der Mercaptogruppe zur Carboxylgruppe in den Mercaptocarbonsäuren für das Gelingen der Umsetzung unerheblich ist. Man setzt das Monooder Dialkalisalz oder das Salzgemisch zweickmässig im Überschuss, bezogen auf das Steroid, ein. Man arbeitet zweckmässig in der Weise, dass man zu dem Salzgemisch unter mechanischem Rühren eine Lösung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 oder Suspension   desSteroid-21-halogenids oder-21-sulfosäureesters   zugibt. Die Verwendung von Lösungsoder Verteilungsmitteln ist zweckmässig, jedoch nicht unbedingt erforderlich, sondern das Steroid-21- - halogenid bzw. der   21-Sulfosäureester   kann auch in festem, vorzugsweise fein gepulvertem. Zustand eingetragen werden. Als   Lösungs- bzw.   Suspensionsmittel kommen beispielsweise in Frage : Aceton.

   Methanol, Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylformamid sowie deren Gemische mit oder ohne Wasserzusatz. Die Reaktion verläuft bei Zimmertemperatur mit positiver Wärmetönung und ist im allgemeinen bereits nach wenigen Minuten beendet. Bei grösseren Ansätzen muss unter Umständen mit Aussenkühlung gearbeitet werden. Das Ende der Reaktion lässt sich leicht daran erkennen, dass sich eine Probe des Reaktionsgemisches klar in Wasser löst. 



   Wird die Umsetzung mit Aminomercaptocarbonsäuren, beispielsweise mit Cystein, vorgenommen, so kann man auch deren entsprechende Salze,   z. B.   die Hydrochloride, einsetzen. In diesem Falle ist die Mitverwendung grösserer Mengen an Alkalialkoholat, z. B. von 2 bis 3 Moläquivalenten, vorzugsweise 2, 6 Moläquivalenten, Alkalialkoholat vorteilhaft. Auch bei dieser Ausführungsform des Verfahrens gemäss der Erfindung lässt man die Salzeder Aminosäuren vorteilhaft im Überschuss auf die Steroid-21-halogenide oder Steroid-21-sulfosäureester einwirken. 



   Im übrigen erfolgt die Reaktion entsprechend den vorstehend beschriebenen Umsetzungsbedingungen. 
 EMI3.1 
 überführt werdenkönnen. 



   Die Verfahrenserzeugnisse stellen wertvolle Steroidhormone dar, deren Alkalisalze leicht wasserlöslich sind und sich durch grosse Beständigkeit auszeichnen. Die Verbindungen lassen sich z. B. in   30% igue   wässerige Lösungen überführen, die hitzesterilisierbar sind. 



   Was die therapeutischen Eigenschaften der neuen Verfahrenserzeugnisse anbelangt, so eignet sich beispielsweise die   Al, 4-Pregnadien-llss-17ct-diol-3, 20-dion-21-yl-ss-mercaptopropionsäure infolge   ihrer hohen glucocorticoiden Wirksamkeit und ihrer sehr guten Wasserlöslichkeit zur parenteralen Applikation bei lebensbedrohenden   Kollaps- und Schockerscheinungen.   Die A4-Pregnen-3, 20-dion-21-yl-mercaptoessigsäure kann   z.. B.   zur Behandlung von Addison'scher Krankheit und Nebennierenrinden-Insuffizienz Verwendung finden. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass die Verfahrenserzeugnisse aus der Pregnenund Pregnadienreihe zum Teil das Wachstum von nach s. c. Verabreichung von 1 mg Methylcholanthren hervorgerufenen Induktionstumoren, von Sarkon 180 oder von H. Ep.

   Nr.   2 - und Hela-Kulturen (mensch-   liches Larynx- und Cervixcarcinom) hemmen. 



   Ferner zeichnet sich z. B. das Natriumsalz der    4-pregnen-3, 20-dion-21-yl-B-mercapto-a-amino-   propionsäure gegenüber zahlreichen grampositiven und gramnegativen Keimen durch gute bakteriostatische Wirkungen aus. 



   Die Vertreter der Pregnanreihe, wie   Pregnan-3, 20-dion-21-yl-B-mercaptopropionsäure,   sind wie das bereits bekannte Pregnan-3, 20-dion-21-ol-hemisuccinat, hochwirksame Narkotika, die gegenüber den entsprechenden Hemisuccinaten den Vorteil einer wesentlich besseren Haltbarkeit in wässeriger Lösung aufweisen. 



   Die Verfahrenserzeugnisse können sowohl in Form der freien Säuren als auch in Gestalt der entsprechenden   steroid-21-yl-mercaptocarbonsauren   Alkalisalze   angewendetwerden.   Vorteilhaft ist ihre Applikation in Form von galenischen Zubereitungen, beispielsweise als Tabletten, Kapseln, Dragees, Ampullen, ölige oder wässerige Lösungen bzw. Suspensionen unter Beimischung von physiologisch unbedenklichen, nicht toxischen, pharmazeutisch üblichen anorganischen oder organischen Trägerstoffen. 



    Beispiel l : A4-Pregnen-3, 20-dion-21-yl-mercaptoessigsäure   
10 g   A4-Pregnen-3, 20-dion-21-yl-chlorid   werden mit 15 g Di-Kaliummercaptoessigsäure in 50 cm3 Dimethylformamid suspendiert und 20 min lang bei   400C   gerührt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 600 cm3 kaltem Wasser versetzt. Die Lösung wird mit Kohle geklärt und langsam unter Rühren mit 2n-Salzsäure auf pH 4 eingestellt. Dabei kristallisiert die A4-Pregnen-3,   20-dion-21-yl-mercapto-   essigsäure aus. Nach dem Absaugen, Waschen und Trocknen bei   500C   unter vermindertem Druck erhält man das Verfahrensprodukt in einer Ausbeute von 10, 5 g. Der Schmelzpunkt liegt bei 185-1870C. 



    Beispiel 2 : A4-Pregnen-3, 20-dion-21-yl-8-mercaptopropionsäure   
8 g A4-Pregnen-3, 20-dion-21-yl-chlorid werden mit 12 g Di-Kaliumsalz der ss-Mercaptopropionsäure in 36 cm3 Dimethylformamid suspendiert und die Suspension 20 min bei   500C   gerührt. Man lässt auf   +50C   abkühlen und setzt dann 400 cm3 kaltes Wasser zu. Die Lösung wird mit Kohle geklärt und mit 2n-Salzsäure langsam unter Rühren auf pH 4 eingestellt. Dabei kristallisiert die   A4-Pregnen-3, 20-dion-     - 21-yl-mercaptopropionsäure   aus. Die Ausbeute beträgt 8, 5 g. Der Schmelzpunkt liegt bei   1570C.   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



    Beispiel 3: #4-Pregnen-17&alpha;-o1-3,11,20-trion-21-yl-mercaptoessigsäure  
Zu einer Suspension von 4, 2 g Di-Natriumsalz der Mercaptoessigsäure in 12   cm*   Dimethylformamid werden unter gutem Rühren   2, 34 g A4-Pregnen-17a-ol-3, 11,   20-trion-21-yl-chlorid (erhalten durch Umsetzung von   6. 4-Pregnen-17a,   21-diol-3, 11, 20-trion mit Methansulfochlorid) zugegeben. Nach 8 min langem Rühren wird das Reaktionsgemisch auf   100C   abgekühlt und mit 40 cm Wasser versetzt. Die resultierende klare Lösung wird mit 2n-Salzsäure auf pH 4 eingestellt. Die hiebei ausfallende A4-Pregnen-   17&alpha;-o1-3,11,20-trion-21-yl-mercaptoessigsäure   kristallisiert nach einigem Stehen.

   Nach dem Abnut-   schen,   Waschen mit Wasser und Trocknen wird das Produkt aus   Methylenchlorid (Àther   umkristallisiert (Schmelzpunkt 179-1800C). Die Ausbeute beträgt   2, 1 g.   



    Beispiel 4: #1,4-Pregnadien-11ss, 17&alpha;-diol-3,20-dion-21-yl-mercaptoessigsäure  
4,2 g Di-Natriumsalz der Mercaptoessigsäure werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 2, 34 g   Al, 4-Pregnadien-llss, 17cc-diol-3, 20-dion-21-yl-chlorid   (erhalten durch   Umsetzung von AI, 4-Pregna-     dien-11B.     17a-diol-3, 20-dion   mit Methansulfochlorid) umgesetzt. Die Ausbeute nach dem Umkristallisieren aus Methanol beträgt 2, 53 g ; der Schmelzpunkt liegt bei 136 C. 



    Beispiel 3: #4-Pregnen-3,20-dion-21-yl-ss-mercapto-&alpha;-amino-propionsäure  
2,42 g Cystein werden in 10   cil   Methanol gelöst und mit   10, 5 cm3   einer Natriummethylatlösung, die 54, 3 mg Natrium pro   err   enthält, versetzt. Nach dem Abkühlen auf   200C   wird die entstandene Suspension des Di-Natriumsalzes des Cysteins mit   1. 75   g 21-Chlor-progesteron versetzt. Nach 12 min langem Rühren werden 100 cm3 Wasser hinzugefügt, wobei eine klare Lösung entsteht. Die Lösung wird mit 2n-Essigsäure auf PH 6 eingestellt.

   Der resultierende kristalline Niederschlag wird abgesaugt, mit wenig Wasser gewaschen, mit 15   cm3   Aceton gut verrieben und abermals abgesaugt.   Es werden l, 8 g A4-Pre-     gnen-3,20-dion-21-yl-ss-mercapto-&alpha;-amino-propionsäure   vom Schmelzpunkt 1590C (unter Zersetzung) erhalten. Die Verbindung ist in heissem Wasser, verdünnter Salzsäure oder Natriumbicarbonatlösung gut löslich. 



   Beispiel 6: Pregnan-3,20-dion-21-yl-ss-mercapto-propionsäure
4, 91 g 21-Chlor-pregnan-3,20-dion werden entsprechend der in Beispiel 5 angegebenen Vorschrift mit einer Lösung von 2, 8 gDinatrium-und 1, 4 g Mononatriumsalz der ss-Mercapto-propionsäure in 23   cm*   Methanol umgesetzt. Das Rohprodukt wird aus Aceton/Petroläther umkristallisiert. Man erhält   5, 2   g Pregnan-3,20-dion-21-yl-ss-mercapto-propionsäure vom Schmelzpunkt 105-1070C. Die Verbindung ist in Natriumbicarbonatlösung gut löslich. 
 EMI4.1 
 



    7 : AI, 4-Pregnadien. 3, 20-dion-llss, 17c < -diol-21-yl-ss-mercapto-propionsäureBeispiel 8 : Al, 4-Pregnadien-3, 20-dion-llss, 17a-diol-21-yl-ss-mercapto-a-amino-    propionsäure
7, 7 g   21-Chlor-A1, 4-pregnadien-llss, 17a-diol-3, 20-dion   werden zu einer Lösung von 5, 35g Cystein-hydrochlorid in 26 cm3 Methanol, das bei Zimmertemperatur mit 38   cm*   Natriummethylatlösung, die 54 mg Natrium pro   cm*   enthält, versetzt wird, gegeben. Nach 6 min langem Rühren wird das Reaktionsgemisch mit 60 cm3 Wasser versetzt. Nach einigem Stehen in Eiswasser wird das auskristallisierte Natriumsalz der   #1,4-Pregnadien-3,20-dion-11ss,17&alpha;-diol-21-yl-ss-mercapto-&alpha;-amino-propionsäure   abgesaugt und mit wenig eiskaltem Wasser gewaschen.

   Die Ausbeute an Natriumsalz beträgt nach dem Trocknen im Vakuum bei 350C 8, 3 g. Zur weiteren Reinigung wird das Natriumsalz in 250   cm3   heissem Wasser gelöst. Die Lösung wird nach dem Abkühlen auf   450C   mit 1 cerf Eisessig versetzt. Nach einigem Stehen bei   00C   kristallisiert der ausgefallene Niederschlag. Er wird abfiltriert und mit wenig kaltem Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen im Vakuum bei   350C   werden   6,     4 g. 6. 1, 4-pregnadien-3, 20-dion-     -11ss, 17&alpha;-diol-21-yl-ss-mercapto-&alpha;-amino-propionsäure vom Schmelzpunkt 180 C (unter   Zersetzung) in einer Ausbeute von 6, 4 g erhalten. Beim Einengen der wässerigen Mutterlauge unter vermindertem Druck 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 säure eingegossen.

   Die hiebei ausgefallene   Pregnan-3, 20-dion-21-yl-ss-mercapto-a-amino-propionsäure   wird nach einigem Stehen unter Eiskühlung abgesaugt und mit wenig eiskaltem Wasser gewaschen. Nach 
 EMI5.1 
 



   Schmelzpunkt : 1900C (Zersetzung).Beispiel 10 : Al, 4-Pregnadien-3,   20-dion-llss,     17ct-diol-21-yl-ss-mercapto-ct-amino-   propionsäure
7, 47 g   21-Mesyl-#1,4-pregnadien-11ss, 17&alpha;-diol-3,20-dion werden in eine bei Zimmertemperatur   mit   19, 4 cm3 Natriummethylatlösung,   die 88,7 mg Natrium pro   cm3   enthält, versetzten Lösung von 4,48 g Cystein-hydrochlorid in 15   cm3   Methanol eingetragen. Nach 10 min langem mechanischem Rühren bei Zimmertemperatur werden dem Reaktionsgemisch weitere 3,08 cm3 Natriummethylatlösung zugesetzt. 



  Nach weiteren 10 min wird das Reaktionsgemisch mit verdünnter Essigsäure auf einen pH-Wert von 5 bis 6 eingestellt. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Man erhält 6,9 g   # 1,4-Pregnadien-3,20-dion-11ss, 17&alpha;-diol-21-yl-ss-mercapto-&alpha;-amino-propionsäure,   die entsprechend der in Beispiel 9 angegebenen Vorschrift aufgearbeitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern der allgemeinen Formel EMI5.2 sowie von deren entsprechenden A4-und AI, 4-ungesättigten Analogen, worin A Wasserstoff oder die Hydroxygruppe, B Wassrstoff. Sauerstoff oder die Hydroxygruppe, C Wasserstoff oder Fluor, E Wasserstoff oder die Methylgruppe, Y einen gegebenenfalls durch eine Aminogruppe substituierten niedrigmolekularen Alkylrest und Z Wasserstoff oder ein Alkalimetall bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI5.3 bzw.
    ein entsprechendes A4-oder AI, 4-ungesättigtes Derivat dieser Verbindung, worin A, B, C, E, Y und Z die oben erwähnte Bedeutung besitzen und D ein Halogenatom oder den Mesylrest bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI5.4 <Desc/Clms Page number 6> worin F für Wasserstoff oder ein Alkalimetall steht, Me ein Alkalimetall bedeutet und Y die angegebene Bedeutung besitzt, zur Umsetzung bringt und gegebenenfalls die erhaltenen steroid-21-yl-mercaptosauren Alkalisalze durch Ansäuern in die freien Säuren überführt.
AT211960A 1959-03-21 1960-03-19 Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern AT236584B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE236584X 1959-03-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236584B true AT236584B (de) 1964-10-26

Family

ID=5902520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT211960A AT236584B (de) 1959-03-21 1960-03-19 Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236584B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0008652B1 (de) Neue Zwischenprodukte und deren Verwendung zur Herstellung von neuen Oxadiazolopyrimidinderivaten
CH380746A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
AT236584B (de) Verfahren zur Herstellung von Steroidthioäthern
DE2454619A1 (de) Verfahren zur herstellung neuer heterocyclischer verbindungen
DE2628360A1 (de) Fusidinsaeurederivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
CH615182A5 (de)
DE1568552C3 (de) N-acylierte 1 -Chlorbenzol-24-disulfonamide und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1205094B (de) Verfahren zur Herstellung von 17alpha-Aminosteroiden der Androstenreihe
DE1087598B (de) Verfahren zur Herstellung von 21-Amino-corticosteroiden
DE946538C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Halogen-17ª‡-oxy-3-ketopregnanen
DE883897C (de) Verfahren zur Herstellung von 17-(ª‡)-Oxy-20-ketopregnanen
US3028400A (en) Nsw steroid thioethers and process
DE1093795B (de) Verfahren zur Herstellung von Steroidthioaethern
AT249865B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pyrazolverbindungen der Pregnanreihe
AT206444B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazinderivaten
DE957123C (de) Verfahren zur Herstellung von Thioabkoemmlingen der Colchiceine
CH451961A (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxamsäureestern
AT325789B (de) Verfahren zur herstellung von neuen salzen von gallensäureestern
AT262522B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Aminothiazolsteroide
DE931947C (de) Verfahren zur Herstellung von 20, 21-Pregnanketolestern
AT209007B (de) Verfahren zur Herstellung von 9 α-Halogen-4-pregnen-16 α, 17 α,21-triol-3, 11, 20-trionen und ihren Estern
DE973365C (de) Verfahren zur Herstellung von Cortison und Hydrocortison
DE2252323B2 (de) 3,6-Dialkyl-23-dihydro-2,9-dioxo-6H,9H-thiazolo [5,4-fJ chinolin-e-carbonyl- Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Bakterizide
DE871152C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Ester von 20, 21-Ketolen der Pregnanreihe
DE2344510C3 (de) Glycyrrhetinsäure-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen