DE98491C - - Google Patents

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DE98491C
DE98491C DENDAT98491D DE98491DA DE98491C DE 98491 C DE98491 C DE 98491C DE NDAT98491 D DENDAT98491 D DE NDAT98491D DE 98491D A DE98491D A DE 98491DA DE 98491 C DE98491 C DE 98491C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/02Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor involving a reciprocatingly-moved work-table

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine dient zum Planschleifen und Poliren von Platten beliebigen Materials und Gröfse, besonders von Zink- und Kupferplatten.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist in
Fig. ι, ιa und ib die Maschine in der Vorderansicht bezw. im Schnitt nach x-x, im Grundrifs und in der Seitenansicht bezw. im • Schnitt nachy-y dargestellt, während die Fig. 2 einen Schnitt nach w-w,
die Fig. 2a im Grundrifs die Führungen des Längs- und Querschlittens mit abgehobenen Lä'ngsschlitten und
die Fig. 2b einen Schnitt nach v-v der Fig. 2a zeigt.·
Die Fig. 3, 3 a und 3 b veranschaulichen die über dem Arbeitsstück angeordnete Schleifbezw. Polirwelle mit der Schleif- etc. Scheibe und ihrer einstellbaren Druckvorrichtung, und schliefslich
die Fig. 4 bis 4d die in OeI laufenden Gleitstücke des das Arbeitsstück . tragenden Schlittens. :■
Auf ,einem hölzernen Gestell ist der mit schwalbenschwanzförmigen Führungen a2 a2 versehene Rahmen A befestigt, während der in diesen Führungen gleitende Querschlitten B durch die Schrauben bx mit .dem Rahmen C verbunden ist, in dessen Führungen cc der das Arbeitsstück, also die zu schleifenden und zu polirenden Platten P tragende Längsschlitten D hin- und herbewegt wird (Fig. 1 bis 2 b).
Die Querbewegung des Schlittens B und des mit ihm verbundenen Rahmens C und somit auch des Längsschlittens D erfolgt durch die von der Transmissionswelle aus betriebene Stufenscheibe Έ (Fig. 1 und ia), welche vermittelst eines durch Hebel h entsprechend für Rechts- oder Linksbewegung einzuschaltenden Wendegetriebes bekannter Construction ihre Bewegung auf das Zahnrad rund durch das konische Räderpaar rl und r2 auf die bei ax in einer Körnerspitze laufende Schraubenleitspindel a überträgt, deren Mutter b am Querschlitten B •befestigt ist. Die Handkurbel ^3 der Spindel a dient zum Einstellen in der Querrichtung von B C und D von Hand.
Die Längsbewegung des das Arbeitsstück, die Platte P, tragenden Schlittens D erfolgt durch die ebenfalls von der Transmissionswelle aus betriebene Antriebsscheibe F, um welche die eine Schleife bildende Triebschnur f (Fig. 1 und ib) gelegt ist. Dieser Schnurtriebf der Scheibe Fsowohl, als auch derjenige e (Fig. ia) der Stufenscheibe E sind entsprechend ihren Querbewegungen mit einer selbsttätigen Spannvorrichtung beliebiger und allgemein bekannter Construction versehen.
Von der Antriebsscheibe F aus wird die , Bewegung durch das Wechselräderpaar r3 und r4 auf die am hinteren Fortsatze des Rahmens C angeordnete Kurbelscheibe G und vermittelst der Pleuelstange g in der Weise auf den Schlitten D übertragen, dafs die Pleuelstange g >bei g0 an einer Gleitschiene gx (Fig. ia und ib) angreift, welche in den Geradführungen g2 g2 (Fig. ι a und 2) des Rahmens C geführt ist. Mit der Gleitschiene gY ist der Schlitten D durch seinen in gl eingreifenden' Zapfen dx (Fig. 1 und ι al leicht auswechselbar verbunden.
Der Längsschlitten D läuft mit seinen Führungsstücken (bei Fig. ι bis ib sind diese beispielsweise als Gleitrollen d0 gezeichnet) in den Führungsnuthen c c des mit dem Querschlitten B verbundenen Rahmens C.
Da der Kurbelhub der Kurbelscheibe G verstellbar ist und das Wechselräderpaar r3 r4 beliebig gewählt werden kann, so ist die Gröfse und Geschwindigkeit des Hubes für die Längsbewegung des Schlittens D und ebenso durch die Stufenscheibe E die Querbewegung des ganzen S)'stems in beliebigen Grenzen veränderlich.
Die bereits genannte leichte und schnelle Auswechselbarkeit des Schlittens D ermöglicht somit ebenfalls leicht, den entsprechenden Schlitten hinsichtlich der Gröfse der Platten einzusetzen.
Auf dem Schlitten D ist eine Steinplatte D0 (Fig. 2) befestigt, auf welcher ohne weitere Befestigung die zu bearbeitende Platte P durch Reibung festgehalten wird.
Oberhalb der zu bearbeitenden Platte P ist zwischen den Hängebacken HH die die Schleifoder Polirscheibe etc. tragende Schleifwelle W zweckentsprechend durch folgende in Fig. 1 und ib und speciell in Fig. 3 bis 3b dargestellte Vorrichtungen angeordnet.
Zwischen den Hängebacken HH ist bei ii (Fig. 3 und 3a) die Welle / fest gelagert. Auf dieser Welle / sitzt zwischen H H lose ein Kniehebelpaar, welches durch das an dem oberen und nach vorn liegenden Hebelarme K1 K1 befestigte Verbindungsstück Ar1 und Stange k fest unter einander verbunden ist. Die freien Enden der unteren und nach hinten' liegenden Hebelarme K2 K2 nehmen in ihren Augen Stellschrauben s s auf, zwischen welchen in Körnerspitzen S1 S1 die Welle W mit der auf ihr festgekeilten Polir- oder Schmirgeletc. Scheibe W0 drehbar gelagert ist und mittelst der auf W sitzenden Schnurstufenscheibe S2 und dem Schnurtrieb S4 (Fig. 3b) von der Transmissionswelle aus die entsprechende Umdrehung erhält.
Um den der jeweiligen Bearbeitung der Platte entsprechenden Druck , welchen die Scheibe W0 auf P auszuüben hat, einstellen zu können, dient die Druckvorrichtung, bestehend aus dem Druckstangenpaar L L, welches bei// mit den Hebelarmen K2 K2 verbunden ist, während die mit Schraubengewinde versehenen freien Enden I1 I1 durch die Flügelmuttern /, I2 und* deren Druckmuttern I3 I3 eine feste, aber verstellbare Verbindung mit der an den Hängebacken HH befestigten Druckschiene M derart bewirken, dafs durch die Schraubenmuttern I2 I0 und I3 I3 und Druckstangen L L der erforderliche beliebige Druck der Scheibe W0 auf die zu bearbeitende Platte P ausgeübt werden kann.
Die Stellschrauben s s ermöglichen ein leichtes und bequemes Auswechseln der Werkzeugwelle W, um eine andere Welle W mit der jeweiligen Bearbeitungsart entsprechender Scheibe W0 (Schmirgel-, Schleif- oder Polirscheibe etc.) einsetzen zu können.
Statt dieser in Fig. 3 bis 3b speciell dargestellten, zwischen den Hängebacken HH angeordneten horizontalen Welle W mit Scheibe W0 und deren einstellbaren Druckvorrichtung kann ein Schleifspindelkasten bekannter Construction mit senkrecht zur Platte P stehender Spindel und parallel zu P liegender Schleifscheibe eingesetzt sein, deren Spindel ebenfalls durch eine auf ihr sitzende Schnurstufenscheibe von der Transmissionswelle aus ihren Antrieb erhält. Da dieser Spindelkasten, ähnlich dem Support einer Drehbank, allgemein bekannt ist, ist die zeichnerische Darstellung als überflüssig erachtet worden.
Obwohl ein gewisser Druck auf die zu bearbeitende Platte P und somit auch auf den Quer- und Längsschlitten ausgeübt wird, so mufs für eine gute Wirkungsweise der Maschine namentlich der Längsschlitten D eine leichte, regelmäfsige Bewegung erhalten, die durch sehr bald unrund werdende Gleitrollen oder Kugelführungen etc. nie erreicht werden kann.
Alle bisher angestellten Versuche führten zu keinem genügenden Resultate und erwiesen sich auch die bisher bekannten Mittel als erfolglos.
Durch die in Fig. 4, 4a und 4b dargestellte Führung des Schlittens D wird jedoch eine vollkommene leichte, gleichförmige und gleichzeitig gering elastische Bewegung des Schlittens, die unbedingt zur Erzielung einer guten, plangeschliffenen und polirten Platte nöthig ist, erreicht.
Die Anordnung hierfür besteht darin, dafs die Gleitstücke am Schlitten aus Gummistücken D* D* D* D* von quadratischem, rechteckigem oder beliebigem Querschnitt bestehen, die in den am Schlitten D befestigten Hülsen d*d* d* d* steckenden und in den mit OeI gefüllten Führungsnuthen cc des Rahmens C laufen, wodurch eine bisher noch nicht erreichte leichte, unter Druck stehende und demnach elastische, stets gleichmäfsige Bewegung des Schlittens erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Planschleif- und Polirmaschine zur Herstellung von vollständig ebenen Platten beliebigen Materials, besonders jedoch Zink- und Kupferplatten, bei welcher der die zu bearbeitende Platte (P) tragende, in der' Höhenrichtung nicht verstellbare Schlitten(D) gleichzeitig mit seiner Querbewegung eine hin- und hergehende Längsbewegung er-
    hält, dagegen das auf horizontaler Welle (W) angeordnete rotirende Werkzeug (W0) — Schmirgel- oder Schleif- oder Polirscheibe — mit beliebig einstellbarem und alsdann constant bleibendem Druck gegen die zu bearbeitende Platte (P) gedrückt wird.
    2. Eine Maschine nach Anspruch ι mit einer Einrichtung, um das Werkzeug (W0) mit beliebig ein- und nachstellbarem und dann constant bleibendem Druck gegen das Arbeitsstück (P) zu drücken, dadurch gekennzeichnet, dafs die in Winkelhebelarmen (K2 K2) drehbar gelagerte, das Werkzeug ( W0) tragende rotirende Welle (W) vermittelst der einerseits an den Hebelarmen (K2 K2) befestigten, andererseits durch ein festes Widerlager (M) und Schraubenmuttern (I2 I2 I3I3) einstellbaren Druckstangen (L L) beliebig gegen die Platte (P) eingestellt werden kann.
    3. Eine Maschine nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung, um dem unter Druck stehenden und das Arbeitsstück (P) tragenden Schlitten (D) dennoch eine elastische und stets gleichmä'fsige Bewegung zu geben, dadurch gekennzeichnet, dafs am Schlitten (D) mittelst Hülsen (d*) aus Gummi von qudratischem, rechteckigem bezw. beliebigem Querschnitt hergestellte und in OeI laufende Gleitklötze (D*) befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971514C (de) * 1953-09-25 1959-02-05 Fritz Wendt K G Verfahren zur Bearbeitung von Oberflaechen, insbesondere zum Feinschleifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971514C (de) * 1953-09-25 1959-02-05 Fritz Wendt K G Verfahren zur Bearbeitung von Oberflaechen, insbesondere zum Feinschleifen

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