DE98155C - Kontrolkasse mit uebertragung der bewegung der tasten auf das anzeige- und zaehlwerk durch biegsame baender - Google Patents

Kontrolkasse mit uebertragung der bewegung der tasten auf das anzeige- und zaehlwerk durch biegsame baender

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DE98155C
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    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
OTTO FERDINAND MAYER in BERLIN.
durch biegsame Bänder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1897 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kontrolkasse, welche dazu dient, in öffentlichen Verkaufslokalen dem Käufer den Betrag seines jeweiligen Einkaufes in deutlich sichtbarer Schrift vor Augen zu führen und gleichzeitig die Höhe der verschiedenen Kasseneingänge auf ein Zählwerk bekannter Art derart zu übertragen, dafs nach Geschäftsschlufs am Abend eines jeden Tages durch den Stand des Zählwerkes festgestellt werden kann, welche Summe während des Tages vereinnahmt worden ist. Gleichzeitig wird auch dem Käufer eine Kontrole über den Kassirer ermöglicht, weil er nur diejenige Summe zu bezahlen hat, die der Apparat ihm als Betrag seines Einkaufes angiebt.
Eine Kontrolkasse gemäfs vorliegender Erfindung ist in der Zeichnung in ■
Fig. ι im Schnitt x-x der Fig. 2 theilweise in Oberansicht und in
Fig. 2 im Schnitt nach Linie y-y der Fig. 1 dargestellt.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Achse einer Anzeigescheibe theilweise in Seitenansicht und Fig. 4 eine Hinteransicht des Apparates.
Fig. 5 veranschaulicht die Bewegungsübertragung von einer jeden Taste auf die zugehörige Anzeigescheibe.
Die Einrichtung und Wirkungsweise dieser Kontrolkasse ist im Wesentlichen folgende:
An der Oberseite des Gehäuses α sind vier Reihen Tasten zu je neun Stück vorhanden, die zur Bethätigung von vier Zählwerken dienen.
Entsprechend sind vier Anzeigescheiben vorhanden, welche dem Publikum den Betrag des Einkaufes in Mark und Pfennig angeben. Da jede Anzeigescheibe nur eine Zahl angeben kann, giebt der Apparat also bei, der dargestellten Ausführungsform als Maximalbetrag die Summe von 99,99 Mark an. Will man auch höhere Beträge anzeigen können, so müssen entsprechend mehr Tastenreihen nebst den dazugehörigen Mechanismen zur Verwendung gelangen.
Es genügt zur Klarstellung des Gesammtmechanismus der Kasse, wenn der Mechanismus für eine Tastenreihe erläutert wird, da dieser für jede Tastenreihe derselbe ist.
In dem Gehäuse α ist für jede Tastenreihe eine Achse b gelagert, auf welcher eine Buchse c drehbar angeordnet ist. Die einzelnen Tasten sind mit dieser drehbaren Buchse durch biegsame Bänder d derart verbunden, dafs durch Abwärtsbewegung jeder Tasten eine Drehung der zugehörigen Buchse c bewirkt wird, bis ein auf letzterer sitzender Anschlag e gegen die Tastenstange anstöfst. Die biegsamen Bänder d sind von verschiedener wirksamer Länge und die Anschläge e nehmen verschiedene Stellungen auf der Buchse c ein, so dafs also durch jede Taste ein anderer Ausschlag der Buchse c' und damit der mit ihr verbundenen Anzeigescheibe k bewirkt wird.
Mit jeder Buchse, c ist eine Sperrklinke/ verbunden, welche in ein Zahnrad g des zugehörigen Zählwerkes eingreift und somit bei
jeder Drehung der -Buchse c das bezügliche Zählwerk um denjenigen Betrag bethä'tigt, der gleichzeitig dem Käufer angezeigt wird. Eine nicht dargestellte Feder ist bestrebt, jede einzelne Buchse c nach Loslassen der angeschlagenen Taste wieder in ihre Anfangslage zurückzuführen.
Am hinteren Ende einer jeden Buchse c ist ein Cylinder h gelagert, der die zugehörige Anzeigescheibe k trägt, welche durch Oeffnungen in der Rückwand des Apparates den markirten Betrag dem Käufer sichtbar macht (Fig· 4)·
Jede angeschlagene Taste wird durch eine
Feder 5 in ihre oberste Stellung zurückgezogen, wenn man sie wieder losläfst.
Um zu verhindern, dafs die Anschläge e der Tasten mit geringem Hub die weitere Drehung der Buchse c hemmen, wenn eine Taste mit gröfserem Hub derselben Tastenreihe angeschlagen wird,, sind die Tasten, wie in Fig. 5 dargestellt, an ihren unteren Enden bei t derart ausgebogen, dafs die Anschläge e nur für diejenigen Tasten in Wirkung treten können, welche jeweilig nach abwärts gedrückt und dadurch in den Wirkungsbereich der Anschläge gelangt sind.
• Da die Ausbiegungen t sowohl in der Richtung der Achse als auch rechtwinklig zur Achse b liegen können, sind dieselben in den Fig. 2 und 3 nicht angedeutet, um die Klarheit der Darstellung nicht zu beeinträchtigen. Die Einrichtung, welche ein vorzeitiges Zurückschnellen der Anzeigescheiben verhütet und dieselben auf Veranlassung des Kassirers wieder in die Nullstellung zurückkehren läfst, ist für den eigentlichen Erfindungsgegenstand zum Verständnifs nicht erforderlich und deshalb auch nicht näher beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kontrolkasse mit Tasten für Verkaufslokale, dadurch gekennzeichnet, dafs die Tasten der verschiedenen Tastenreihen mit einer auf einer festen Achse drehbar gelagerten Buchse, die unter dem Einflufs einer Feder in ihre Anfangslage zurückzukehren bestrebt ist, durch biegsame Bänder verbunden sind, deren wirksame Länge durch entsprechend angeordnete, gegen die'angeschlageneTastenstange anstofsende Anschläge der Buchse bestimmt wird, so dafs durch Anschlag einer bestimmten Taste die Buchse und damit die mit ihr in Verbindung stehende Anzeigescheibe sowohl wie das Zählwerk um einen ganz bestimmten Betrag gedreht wird, wobei Ausbiegungen am unteren Ende der Tastenstangen verhindern, dafs die Abwärtsbewegung einer Taste von gröfserem Hub durch den Anschlag einer Taste von geringerem Hub gehemmt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189798155D 1897-09-04 1897-09-04 Kontrolkasse mit uebertragung der bewegung der tasten auf das anzeige- und zaehlwerk durch biegsame baender Expired DE98155C (de)

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