DE816459C - Registrierkasse - Google Patents

Registrierkasse

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DE816459C
DE816459C DEP28544D DEP0028544D DE816459C DE 816459 C DE816459 C DE 816459C DE P28544 D DEP28544 D DE P28544D DE P0028544 D DEP0028544 D DE P0028544D DE 816459 C DE816459 C DE 816459C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
arm
cash register
rotatably mounted
shaped bracket
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Expired
Application number
DEP28544D
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English (en)
Inventor
Peter Philipp Jacobsen
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/02Output mechanisms with visual indication, e.g. counter drum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Registrierkasse Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse, wie sie z. 13. in Läden zur Kontrolle des Tagesverkaufs Verwendung findet. Die neue Registrierkasse besitzt eine Tastatur, auf welcher die einzelnen Verkaufsbeträge angeschlagen werden, damit sie für den Käufer und den Verkäufer durch Einstellung der hierfür vorgesehenen Anzeigewerke im Schauwerk sichtbar und schließlich auf einem Kontrollstreifen abgedruckt werden.
  • Die bisher bekannten Registrierkassen. dieser Art sind kompliziert und infolgedessen teuer in der Herstellung.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß man der Registrierkasse eine besonders einfache Konstruktion gibt, welche es ermöglicht, das Gerät aus verhältnismäßig wenigen Teilen zu bauen. Erreicht wird dies dadurch, daß auf einer im Gerät angebrachten Welle eine Anzahl von Organen drehbar gelagert ist, die nachstehend Hauptorgane genannt werden und von. denen je eines einer Dezimalstelle der im Gerät zu registrierenden Zahlen entspricht. Jedes dieser Hauptorgane besteht im wesentlichen aus einem mit der Tastatur zusammenarbeitenden Winkelhebel, einem für den Verkäufer sichtbaren Kontrollstreifen mit den Ziffern o bis 9, einem für den Käufer sichtbaren Kontrollstreifen mit den Ziffern o bis 9 und einem Sektor mit Lettern, welche den Verkaufsbetrag auf einen im Gerät vorhandenen Registrierstreifen drucken.
  • Weitere der Erfindung zugehörige eigenartigen Einzelheiten sind nachstehend im Zusammenhang mit einer Erläuterung der Zeichnung näher beschrieben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Registrierkasse gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. t eine Ausführungsform des Gerätes in Seitenansicht mit fortgelassenem Gehäuse, Fig.2 das gleiche Gerät in Draufsicht, ebenfalls mit fortgelassenem Gehäuse, Fig. 3 und 4 zwei Einzelheiten und Fig. 5 schematisch die vier Hauptorgane des Gerätes verkleinert in Draufsicht.
  • i i ist ein rechteckiges Gehäuse, in dem eine Geldschublade 12 untergebracht ist, die in Fig. 2 z. T. aus dem Gehäuse 12 herausragt. Von Ständern oder Trägern 13 wird eine fest stehende Welle 14 mit vier drehbar auf ihr gelagerten Zahnrädern 15 in Nebeneinanderanordnung getragen. Jedes Zahnrad besitzt vierzig Zähne. Über diesen Zahnrädern 15 ist eine Tastatur 16 mit vier Tastenreihen 17 vorgesehen, von denen jede den Ziffern o bis 9 und je einem der vier Zahnräder 15 zugeordnet ist. Die Tastatur ist in bekannter Weise so eingerichtet, daß sich jeweils nur eine Taste in jeder Reihe niederdrücken läßt und dadurch deren nach innen gerichteter Zapfen. 18 auf die `'Felle 14 zubewegt wird,- so daß er dieser näher als die übrigen Tastenzapfen ist.
  • Neben jedem Zahnrad 15 ist auf der Welle 14 ein @-Vinkelhebel 19, 2o drehbar angeordnet. Der Arm i9 dieses Winkelhebels trägt eine Sperrklinke 21, die mit dem zugehörigen Zahnrad 15 im Eingriff steht, so daß das Zahnrad 15 mitgenommen wird, wenn der Winkelhebel 19, 20 in Richtung des Pfeiles 22 gedreht wird. Eine Gege.nsperrklinke 23 verhindert eine Rückdrehung des Zahnrades 15, wenn der Winkelhebel 19, 20 entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles 22 gedreht wird.
  • Auf der Welle 14 ist ferner ein Arm 24 drehbar gelagert, der unten in einem Bügel 25 endet. Die Schublade 12 in dem Gehäuse i i ragt mit einer an einer hochstehenden Platte angebrachten Rolle 27 in den Bügel 25 hinein. Bei völligem Herausziehen der Schublade 12 schwenkt die Rolle 27 den Arm 24 mit dem Bügel 25 um 9o° in die in Fig. i gestrichelt wiedergegebene Lage 24'. Wenn die Schublade 12 danach wieder in das Gehäusen zurückgeschoben wird, kehrt der Arm 24 mit dem Bügel 25 in die ursprüngliche Lage zurück.
  • Auf der Welle 14 ist schließlich ein U-förmiger Bügel drehbar gelagert, zwischen dessen Schenkeln 28 alle vier Zahnräder 15 auf der Welle 14 drehbar gelagert sind. An dem Verbindungsarm 29 der beiden Schenkeln 28 sind vier viertelkreisförmig gebogene Stangen 30 befestigt, welche, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nahe ihren freien Enden je eine Aussparung 31 aufweisen, in die ein am Arm i9 angebrachter Kugelraster mit Feder 32 und Kugel 33 eingreift. Der U-förmige Bügel 28, 29 steht über einen Arm 34 am Arm 24 mit diesem in Mitnahmeverbindung, so daß er bei jedesmaligem Herausziehen und. Einschieben der Schublade 12 um 9o0 um die Welle 14 geschwenkt wird.
  • Die Schublade 12 wird in bekannter Weise dem Einfiuß einer sogenann:ten nicht gezeichneten. Umkehrsperrklinke ausgesetzt, so daß sie beim Herausziehen nicht eher wieder hereingeschoben werden kann, bevor sie ganz herausgezogen war. Ebenso kann sie erst herausgezogen werden, nachdem sie vollkommen eingeschoben. war.
  • Die vier Zahnräder 15 weisen je vierzig Zähne auf. Vor ihnen ist eine nicht gezeichnete Zehnerübertragungsvorrichtung angebracht. Diese Übertragungsvorrichtung überträgt bei jeder \'iertel,umdrehung eines der Zahnräder 15 eine Einheit auf das daneben angebrachte Zahnrad. Ferner sind die Zahnräder 15 an ihrem Umfang mit ebenfalls nicht gezeichneten Ziffern versehen, damit die Summe der ,in Gerät getasteten Ziffern jederzeit ablesbar ist.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Geräteteile ist wie folgt: Anfangs sind die vier o-Tasten der Tastatur eine gerückt. Beträgt die Verkaufssumme z. B. 7,35 DM, so drückt man die Taste 7 in der zweiten Reihe der Tastatur, die Taste 3 in der dritten Reihe und die Taste 5 in der vierten Reihe nieder. Alsdann drückt man auf einen in der Zeichnung nicht gezeichneten Knopf, der bewirkt, daß die Schublade 12 ein wenig'in die in Fig. 2 gezeigte Lage hervorspringt. Dann zieht man mit der Hand die Schublade ganz heraus.
  • Der Arm 24 wird bei der Bewegung der Schublade 12 von dieser mitgenommen und um 9o° geschwenkt. Dabei wird auch der Bügel 28, 29 nebst den daran befestigten bogenförmigen Stangen 30 um 9o° geschwenkt. Die bogenförmigen Stangen 30 nehmen je einen der Winkelhebel 19, 20 mit, bis dieser gegen das Ende 18 der jeweils niedergedrückten Taste stößt. Durch Auslösen der Kugelraste 32, 33 bleibt der betreffende Winkelhebel 19, 20 stehen, während der Bügel 28, 29 seine Bewegung fortsetzt. Die am Arm i9 des gerade bewegten Winkelhebels sitzende Schaltklinke 21 hat nun das zugehörige Zahnrad 15 um eine Anzahl Zähne gedreht, entsprechend der in der Tastatur niedergedrückten Taste.
  • Wenn die Schublade 12 ganz herausgezogen ist und dann ganz eingeschoben wird, nehmen die bogenförmigen Stangen 3o auf dem Rückweg die Winkelhebel i9, 2o wieder mit, nachdem der Kugelraster 32, 33, 31 wieder eingerückt ist. Unmittelbar bevor die Schublade 12 ganz eingeschoben ist, drückt ein in der Zeichnung nicht gezeichnetes Organ alle vier o-Tasten, die sich am unteren Ende der Tastenreihen befinden, nieder, wodurch die vorher niedergedrückten Tasten 7, 3 und 5 von selbst wieder in die Ausgangslage zurückkehren, so daß die Registrierkasse wieder zum Registrieren des nächsten Verkaufsbetrages bereit ist.
  • Wie aus Fig.2 und 3 ersichtlich, steht der Winkelhebel i9, 2o mit einer parallel zur Welle 14 verlaufenden Querstange 35, diese wiederum mit einer kreisbogenförmigen Stange 36 in starrer Verbindung, welche in einen kreisbogenförmigen Streifen 37 ausläuft, der die Ziffern o bis 9 trägt. An die Stange 36 schließt sich eine parallel zur Welle 14 verlaufende Stange 38 an, welche an ihrem freien Ende in einen kreisbogenförmigen Streifen übergeht, der wiederum die Ziffern o bis 9 trägt.
  • Die Streifen 39 sind an ihrer der Welle 14 zugekehrten Seite mit aus einer Platte ausgeschnittenen Armen 4o starr verbunden, welche auf der Welle 14 drehbar gelagert sind. Jeder Arm 40 ist ferner fest mit einer parallel zur Welle 14 verlaufenden Stange 41 starr verbunden, welche wiederum rnit einem auf der Welle 14 drehbar gelagerten Sektor 42 starr verbunden ist. Am Rande des Sektors 42 sind bei 43 Zifferlettern o bis. 9 angebracht.
  • Die Teile 19, 20, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42 bilden ein zusammenhängendes Hauptorgan, das auf der Welle 14 drehbar gelagert ist. Von diesen Hauptorganen gibt es beispielsweise insgesamt vier, von denen je eins je einer Tastenreihe der Tastatur zugeordnet ist. Das beschriebene Hauptorgan entspricht der Einerziffernreihe, das. danebenliegende Hauptorgan der Zehnerziffernreihe. Das der Zehnerziffernreilie entsprechende Hauptorgan ist in Fig. 5 mit den Bezeichnungen 19', 20', 35', 36', 37', 38', 39', 40', 41', 42' bezeichnet.
  • An der dem Verkäufer zugekehrten Seite des Gerätes ist eine Schiene 4.t (Fig. .4) mit einer Aussparung 45 (Fig. 5) angebracht, damit der Verkäufer die Verkaufssumme kontrollieren kann. Auf der dem Käufer zugekehrten Seite des Gerätes ist eine Schiene 46 (Fig. i) mit einem Ausschnitt 47 (Fig. 2 und 5) vorgesehen, damit der Käufer den Verkaufs-1>etrag ebenfalls kontrollieren kann.
  • Vor den Sektoren 42, .42' . . . ist ein von einer Vorratsrolle kommender Papierstreifen 48 und vor diesem ein Hammer 49 angebracht, der bei Annäherung der Schublade 12 an ihre ganz ausgezogene Stellung unter dem Einfluß einer nicht gezeichneten Feder den Papierstreifen 48 und ein dahinterliegendes, nicht gezeichnetes Farbband gegen die Lettern 43 drückt.
  • Wie schon beschrieben, hat die Tastatur 16, 17 eine solche Form, daß sie sich über einen Winkelbereich von 9o° auf einem um die Welle 14 verlaufenden Bogen erstreckt. Die Zahnräder 15 haben je vierzigZähne, so daß durch den Schwingarm i9 und die daran befestigte Schaltklinke21 dieEinstellung der Tastatur 17 unmittelbar auf die einzelnen Zahnräder 15 übertragen wird. Bei jeder Vierteldrehung des Zahnrades 15 wird bei Überschreitung des Wertes 9 auf das nächste, links danebenliegende Zahnrad 15 eine Einheit übertragen (Zehnerschaltung). Dies wird durch die besonders einfache Vorrichtung ermöglicht, welche nicht den Gegenstand der Erfindung bildet und andererseits nur aus wenigen Teilen besteht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit Tastatur zum Einstellen der jeweiligen Verkaufsposten, welche für den Käufer und den Verkäufer in einem Schauwerk sichtbar gemacht und auf einem Papierstreifen abgedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer im Gerät angebrachten Welle (14) mehrere je einer Dezimalstelle des Verkaufsbetrages zugeordnete Hauptorgane angeordnet sind, welche im wesentlichen aus einem Winkelhebel (i9, 2o), der mit den in, jeder Betragstastenreihe gedrückten Tasten zusammenwirkt, einem für den Verkäufer sichtbaren Ziffernträger (37) mit Ziffern o bis 9, einem für den Käufer sichtbaren Ziffernträger (39) mit Ziffern o bis 9 und einem Sektor (42) mit den Verkaufsbetrag auf einen Papierstreifen druckenden Drucklettern. (43) besteht.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (14) ein U- förm-iger Bügel drehbar gelagert ist, zwischen dessen zwei Schenkeln (28) mehrere Zahnräder (15) ebenfalls drehbar gelagert sind, während an dem Quersteg (29) des U-förmigen Bügels mit der Zahl der Zahnräder (15) übereinstimmende bogenförmige Stangen (3o) befestigt sind, welche mit den Winkelhebeln (19, 20) in derartiger Mitnahmeverbindung stehen, daß sie diese bei der Schwenkbewegung der U-förmigen Bügel so lange mitnehmen, bis die einzelnen Arme (i9) gegen Zapfen (18) der gedrückten Tasten (17) stoßen.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Bügel (28, 29) mit einem auf der Welle (14) drehbar gelagerten Arm (24) in fester Verbindung steht, welcher über einen Bügel (25), eine Rolle (27) und eine Tragplatte (26) mit der Schublade (12) der Registrierkasse in Verbindung steht, so daß beim Herausziehen der Schublade (12) der Arm (24) und damit der U-förmige Bügel (28, 29) um 9o° um die Welle (14) geschwenkt wird.
  4. 4. Registrierkasse nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder bogenförmigen Stange (3o) eine Aussparung (31) vorgesehen ist, in welche ein an dem Arm (i9) angebrachter Kugelraster mit Kugel (33) und Feder (32) eingreift, so daß der Arm (i9) bei der Schwenkbewegung des Bügels (28, 29) so lange diese Bewegung mitmacht, bis er gegen einen Zapfern (18) der jeweils niedergedrückten Taste (17) stößt und der Kugelraster (32, 33) ausgerückt wird, während die bogenförmige Stange (30) ihre Schwenkbewegung fortsetzt.
  5. 5. Registrierkasse mit einem sich über einen Bogen um die Welle mit einem Winkelbereich von 9o° erstreckenden, zylindrischen Tastenfeld nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes je einer Dezimalstelle zugeordnete Zahnrad (15) vierzig Zähne hat und daß der Arm (i9) des auf der Welle (14) drehbar gelagerten Winkelhebels (i9, 2o) eine in das zugehörige Zahnrad (15) eingreifende Schaltklinke (21) trägt, so daß bei Einstellung des Armes (i9) entsprechend der jeweils niedergedrückten Taste (17) das Zahnrad (15) um eine der Ziffer dieser Taste (17) entsprechende Anzahl von Zähnen gedreht wird.
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