DE54841C - Kassen-Zähl- und Anzeigevorrichtung - Google Patents

Kassen-Zähl- und Anzeigevorrichtung

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DE54841C
DE54841C DENDAT54841D DE54841DC DE54841C DE 54841 C DE54841 C DE 54841C DE NDAT54841 D DENDAT54841 D DE NDAT54841D DE 54841D C DE54841D C DE 54841DC DE 54841 C DE54841 C DE 54841C
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Germany
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DENDAT54841D
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W. G. LATIMER in Detroit, Michigan, V. St. A
Publication of DE54841C publication Critical patent/DE54841C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/02Output mechanisms with visual indication, e.g. counter drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine eigenartige Einrichtung einer Kassen-Zähl- und Anzeigevorrichtung, die in Fig.» 1 in senkrechtem Schnitt dargestellt ist; Fig. 2, 3 und 4 zeigen die Organe der Bewegungsübertragung von den Tasten auf die Zähl- und Anzeigevorrichtungen in drei verschiedenen Stellungen; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie X- X der Fig. 1 ; Fig. 6 ist eine perspectivische Ansicht des GeIdzählbrettchens und des mit demselben verbundenen Mechanismus; Fig. 7 ist eine obere Ansicht desselben und Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie Y-Y der Fig. 1.
In einem Gehäuse A sind eine Anzahl Tasten B auf einer Welle C drehbar angeordnet; auf jeder dieser Tasten ruht, nahe am hinteren Ende, eine Schubstange D für die am oberen Ende dieser Stange befestigte Tafel G und eine Schubstange E zur Uebertragung auf das Zählwerk. Die Stangen D und E sind in Führungen F senkrecht beweglich. Jede der Tafeln G trägt sichtbar dieselbe Ziffer, welche sich auf dem Anschlag der zugehörigen Taste B befindet; in der gehobenen Stellung ist diese Ziffer durch die Oeffnung G 1 im Gehäuse sichtbar.
Die Schubstangen D sind biegsam, zweckmäfsig aus Celluloid oder dergleichen gefertigt; bei ihrer Aufwärtsbewegung werden sie durch die schräg'e Fläche G2 so geführt, dafs ihr oberer, die Ziffer tragender Theil stets in derselben senkrechten Ebene vor der Oeffnung G1 erscheint.
Die Tasten sind in Gruppen von je neun Tasten eingetheilt und in jeder Gruppe mit den Ziffern t bis 9 bezeichnet. Jede Gruppe ist in eine Reihe von vier und in eine solche von fünf Tasten getheilt. Von den beispielsweise vorhandenen drei Tastengruppen ist die erste für die niedrigste Münze ζ. B. Pence, die zweite für die höhere Münze, z. B. Shilling, die dritte für die Münzeinheit, z. B. Pfund Sterling, bestimmt.
Am oberen Ende jeder Zählwerkschubstange E ist zwischen je zwei Gelenkarmen b eine kleine Zahnstange α befestigt. In der Bewegungslinie dieser Zahnstange α befindet sich, in einem Träger des Gehäuses gelagert, eine am Umfang verzahnte Walze c, die mit den Rädern d des Zählwerkes Eingriff hat. Die Räder sind paarweise vorhanden, und zwar je ein Paar d e für eine Tastengruppe; die Schaltung von den Rädern d auf die Räder e geschieht in der Weise, dafs die volle Umdrehung eines Rades d das zugehörige Rad e um einen Zahn weiterdreht. Diese Uebertragung wird bewirkt durch einen Arm f mit Klinke g und durch den Anschlagstift h am Rad d. Die Wirkungsweise dieses Zählwerkes ist im übrigen aus Rechenmaschinen bekannt.
Die Zahl der Zähne an der Zahnstange a bestimmt den Grad der Drehung der verzahnten Walze c und folglich die auf das Zählwerk zu übertragende Bewegung.
Es ist ersichtlich, dafs die Zahnstange α bei ihrer Aufwärtsbewegung durch Eingriff mit der Verzahnung der Walze c die letztere dreht, da die Gelenke b in der Ruhelage durch den Anschlag j in waagrechter Stellung gehalten werden, jedoch frei zurückschwingen und die Zahnstange ohne Uebertragung auf das Zählwerk wieder herabbewegen können, wie aus Fig. 2. ersichtlich.
Jede der Tafelschubstangen D hat an ihrer
Rückseite einen Ausschnitt k, dem gegenüber eine durch die ganze Breite des Gehäuses geführte drehbare Leiste k1- angeordnet ist, die gleichzeitig in alle Schubstangenausschnitte k eingreift. An die Stangen D ist ferner ein Knaggen Ar2 angeformt. Unter der Leiste k1 ist ein Anschlag k3 befestigt, der eine Drehung der Leiste nach unten hin verhindert.
Die Zählwerkschubstangen E haben ähnliche Ausschnitte I und /'; gegenüber dem Ausschnitt Z ist die drehbare Leiste /2 angeordnet, und zwar je eine Leiste für jede Tastengruppe. Diese Leiste /2 wird in der Ruhelage in waagrechter Stellung durch eine Feder, wie /3, gehalten. Die Zählwerkschubstangen E sind zweckmäfsig je mit ihrer zugehörigen Taste B durch einen Bügel m verbunden.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Beim Anschlagen einer beliebigen Taste wird die entsprechende Schubstange D gehoben und die Leiste k' nimmt eine schräge Lage gegen die Stange ein, wie aus Fig. 3 ersichtlich, wobei sie als Hemmung die Stange D in der gehobenen Stellung hält.' Beim Anheben •der nächsten Schubstange trifft der Knaggen k2 gegen die Leiste k\ und die vorher gehobene Stange wird von der Hemmung entlastet, so dafs sie herabfallen kann, wie in Fig. 4, während , sobald der Druck auf die Taste B aufhört, die Leiste kl nunmehr die zuletzt angeschlagene bezw. gehobene Schubstange D emporhalf, so dafs die Tafel mit der Ziffer vor der Oeffnung G1 steht und sichtbar ist.
Beim Anschlagen einer Taste wird auch gleichzeitig die Zählwerkschubstange E gehoben, und während ihrer Aufwärtsbewegung wirkt die Leiste Γ2 als Hemmung gegen den Th eil η der Stange (Fig. 3), wodurch die Stange so lange in ihrer gehobenen Stellung gehalten wird, bis die Uebertragung auf das Zählwerk durch die schon beschriebene Zahnstange und' Zahnradübersetzung beendigt ist, worauf die Leiste /2 in den unteren Ausschnitt /' der Stange E einfällt und das Herabfallen der eben in Thätigkeit gewesenen Stange gestattet, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Durch diese Einrichtung wird verhütet, dafs eine der Zählwerkschubstangen mehrmals nach einander nur theilweise gehoben bezw. in Wirkung gesetzt wird.
Im unteren Theil des Gehäuses befindet sich ein um einen senkrechten Drehzapfen H1 bewegliches Zählbrett H; auf dem Zapfen ist ein Winkelrädchen H2 befestigt, das in ein entsprechendes Rädchen H3 auf der waagrechten Welle / unter dem Zählbrett eingreift. Auf die Welle / ist eine Schraubenfeder I1 aufgewunden, deren vorderes Ende an der Welle befestigt ist, während ihr hinteres Ende an dem Muff /2 festsitzt, der dem Ende der Welle als Lager dient.. Hinter der Welle / ist eine Welle J gelagert, welche das Zahnrad K und aufserdem auf einer losen Hülse ein Zahnrad L trägt, an dem eine in das Rad K eingreifende federnde Sperrklinke L1 befestigt ist. Das Zahnrad K steht im Eingriff mit dem Zahnrad M auf der Welle N, deren vorderes Ende im Muff P gelagert ist..
JV1 ist eine senkrechte Zahnstange, deren unteres Ende mit dem Zahnrad L Eingriff hat, während ihr oberes Ende mit der für die drei Gruppen gemeinsamen Querstange O derart verbunden ist, dafs diese -hinter dem Drehpunkt der Tasten B liegende Stange., bei jedem Anschlag einer Taste gehoben und dadurch zugleich die Zahnstange N1 heraufgezogen wird; es dreht sich folglich das Zahnrad L, und die Klinke L1 nimmt das Zahnrad K mit; dieses dreht das Zahnrad M und -dessen Welle N, deren Muff /2 der Feder:/1 Spannung giebt, um die Welle / und mittelst des Getriebes H'2 H3 und des Drehzapfens H1 das Zählbrett H zu drehen.
Für gewöhnlich wird dieses Zählbrett durch eine Hemmung O1, welche unterhalb des Zählbrettes drehbar angebracht ist, festgehalten; beim Anschlag einer Taste wird jedoch diese Hemmung durch das Heben der Querstange O und mittelst der von dieser ausgehenden Zugstange P ausgelöst.
Sobald diese Hemmung abgehoben ist, dreht sich das Zählbrett unter dem Druck der Feder und tritt aus dem Gehäuse hervor, wobei der Kassirer herausgeben kann, indem »er das Zählbrett so lange festhält; sobald 'er es wieder losläfst, dreht sich das Zählbrett unter der Spannung der Feder weiter, bis es wieder in der Schlufsstellung sich befindet. Nachdem inzwischen der Druck auf die Taste aufgehört hat, tritt die Festhaltung O1 wieder in· Wirkung bis zum nächsten Anschlag einer Taste.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Geldkasse mit durch Taster bewegter Zähl- und Anzeigevorrichtung, bei welcher durch den Anschlag einer Taste gleichzeitig ein um einen Drehzapfen schwingendes Zählbrett (H) durch Auslösung, einer Festhaltung (Ό1) während des auf der Taste lastenden Druckes nach aufsen gedreht wird, um nach erfolgtem Anzeigen 'der eingezahlten Summe das Zählbrett dem Empfänger zugänglich zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54841D Kassen-Zähl- und Anzeigevorrichtung Expired - Lifetime DE54841C (de)

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