DE9766C - Neuerungen an Zeitmessern - Google Patents

Neuerungen an Zeitmessern

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DE9766C
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DE
Germany
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pendulum
spring
clockwork
nut
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DENDAT9766D
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English (en)
Original Assignee
A. E. HOTCHKISS in Cheshire, Connecticut (V. St. A.)
Publication of DE9766C publication Critical patent/DE9766C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

1879.
"""'Klasse 83.
ARTHUR ETHELBERT HOTCHKISS in CHESHIRE (Connecticut, V. S. Α.).
Neuerungen an Zeitmessern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1879 ab.
Die Verbesserungen beziehen sich besonders auf solche Uhren oder ähnliche Zeitmesser, bei welchen ein innen gezahntes Rad (Zahnkranz) als Uebersetzung das übrige Uhrwerk mit sammt den Zeigern bewegt.
In beiliegender Zeichnung bedeutet:
Fig. ι die perspectivische Frontansicht der Uhr mit weggenommenem Zifferblatt, und Vorder- und Seitenplatten des Gehäuses;
Fig. 2 Hinteransicht der Uhr;
Fig. 3 Ansicht der Haupttriebfeder nebst Hülse;
Fig. 4 Verticalschnitt durch die Pfeilerplatte, das innen gezahnte Rad und die angehängten Theile;
Fig. 5 Frontansicht der Pfeilerplatte und des Zahnrades;
Fig. 6 perspectivisches Detail der Pfeilerplatte mit der Stirnplatte vereinigt;
Fig. 7 und 7 a Front- und Seitenansicht der verbesserten Doppelklinke nebst Sperrrad;
Fig. 8 und 8a Front- und Seitenansicht des Zifferblattes sammt Befestigungsart;
Fig. 9 verbesserter Schlüssel (zum Aufziehen u. s. w.);
Fig. 10 verbessertes Pendel;
Fig. 11 Seitenansicht des Schiebers in dem Pendel;
Fig. 12 Detailansicht des Zahnkranzes des Transmissionsrades nebst centralem Rädchen auf der Triebwelle;
Fig. 13 perspectivische Ansicht einer Modification der Uhr in Fig. 1;
Fig. 14 Verticalschnitt der Pfeilerplatte sammt dahinter liegenden Theilen in dieser Modification;
Fig. 15 das rotirende, innen gezahnte Rad nebst centraler Uebersetzungsweise;
Fig. 16 Pfeilerplatte sammt Transmissionsrad und Art der Befestigung desselben bei der Modification;
A ist die Rückseite, A1 der mit derselben aus einem Stück bestehende Boden des Gehäuses, hierdurch wird es möglich gemacht, das Uhrwerk durch Wegnahme der Vorder- und Seitenplatten des Gehäuses bioszulegen, ohne dafs die Uhr still zu stehen braucht,
Um das Werk von dem Rücken A behufs Reparatur wegnehmen zu können, wird dasselbe mittelst Klammern oder Klauen c von biegsamem Metall an A befestigt. Von der Trommelscheibe C, Fig. 3, welche die Haupttriebfeder B enthält, erstrecken sich (im rechten Winkel gegen die Scheibe C) Ansätze f2, woran die Klauen c sich befinden. Diese werden durch Schlitze al des Gehäuserückens, Fig. 2, gesteckt und umgebogen; wenn sie aber gerade aus stehen, so kann das Werk leicht entfernt werden. Das feste Ende der Haupttriebfeder B ist durchbohrt und die Feder leicht entfernbar. Sie ist an einen der Ansätze c"1 durch die Klemme c1 befestigt, Fig. 3 und 4. Das andere freie Ende der Feder ist ah die hohle Schraubenmutter g befestigt. Diese verengt sich nach vorn durch die Scheibe C hindurch und ist mit der rotirenden Scheibe F, Fig. 4, verbunden, welche ihrerseits mit C zusammenhängt. Die Scheibe F trägt die innere Verzahnung D und das excentrische Zahnrad E, Fig. 12, welches einerseits mit dem auf der Weile H sitzenden Zahnrade e und andererseits mit dem innen gezahnten Rade D in Eingriff steht. Hierdurch wird das ganze übrige Uhrwerk in Bewegung gesetzt. Das Räderwerk der Uhr ist stationär und die Wellen seiner Rädchen sind einerseits in die Pfeilerplatte, andererseits in die Stirnplatte K des Uhrgehäuses gelagert. Bisher hat man bei solchen Uhren mit einem gezahnten Rad das Uhrwerk nicht stationär gemacht und es waren seine Wellen auf einer Seite fest gelagert, die andere Seite lagerte in der rotirenden Scheibe des innen gezahnten Rades. Diese Constructionsweise war aber sehr wenig solid.
Hier ist das Transmissionsrad E das einzige, das seinen Platz im Werke ändert.
Die Pfeilerplatte J ist mit dem Zahnrad D (mit innerer Verzahnung) verbunden, Fig. 5, und ist an die Stirnplatte K vermittelst der Pfeilery, Fig. 6, welche mit_/ aus einem Stück bestehen, angeschlossen, und zwar durch Klauen j, ähnlich wie die oben beschriebenen.
Zifferblatt M ist durch den Stift L an die Stirnplatte K des Gehäuses angeschlossen. Das Oehr O ist mit M aus einem Stück gebildet und hält die Zahlenscheibe (das Zifferblatt im engeren Sinne) fest.
Q, Fig. 10, stellt das Pendel dar; es hat an einer Stange R' das justirbare Pendelgewicht R. Mit R1 verbunden ist der Theil S, Fig. 11, welcher in einer Rinne r' in R gleitet; unten

Claims (19)

hat' Ji' 'eine Schraube mit Mutter r; ferner ist eine, Spiralfeder r\ angeordnet, so dafs, wie :' lfe'icrjt; erkennbar,' Ji aufi?1 hin- und hergeschoben werden' kann. Das Reguliren der Pendellänge geschieht von aufsen, indem der Schlüssel T, Fig. 9, mit seinem Ende t durch das Loch a2, Fig. 1, des Gehäusebodens eingreift und die Mutter r erfafst. Das gleiche Ende / des Schlüssels pafst auch in das Loch α des Gehäuserückens, Fig. 2. Um die Zeiger der Uhr zu stellen, wird der Schlüssel durch α an das kantige Ende der Welle H gesteckt. Will man die Feder der Uhr aufziehen, so schraubt man das Ende T1 des Schlüssels T in die Mutter G, Fig. 4, ein, bis der Schlüssel die Feder aufzieht. Um das Geräusch beim Aufziehen und den Widerstand dabei zu vermindern, ist eine halbmondförmige Klinke U, Fig. 7 und 7a, angewendet, welche in das Sperrrad V eingreift; ihre Wirkung und Stellung im Werk erklärt die Figur. Was die Modification betrifft, welche Fig. 13 bis 16 darstellen, so rotirt hier das innen gezahnte Rad H, und das Transmissionsrad K bleibt in seiner Lage fest. Hier bedeutet A die Stirnplatte, B die Pfeilerplatte; in beide sind die Wellen des Uhrwerkes gelagert, α und b sind die Zeiger der Uhr, die Triebfeder D wird von den Gehäuserücken E getragen und ist (wie früher) mit Klammer / an die Scheibe F befestigt. O ist das Pendel. Die rotirende Scheibe G mit dem Zahnkranz H, Fig. 15, hat einen hohlen Ansatz g, welcher die Feder bewegt, derart, dafs sich also G, H und g zusammen bewegen. Das Transmissionsrad K ist in diesem Fall in die feste Scheibe J (parallel G) und in die Pfeilerplatte B gelagert (s. Fig. 16), doch kann es auch in einem Knopf auf der Scheibe J allein gelagert sein. Dieses Transmissionsrad ist hier nicht absolut unentbehrlich, denn eine Abänderung in der Construction des ganzen Werkes kann es ermöglichen, dafs der Zahnkranz H das Werk direct treibt, indessen ist die oben beschriebene und dargestellte Anordnung die bessere. ■ Das rotirende Rad G mit Zahnkranz sollte hier etwas dünner und leichter construirt sein, als bei oben beschriebener Anordnung. Die Stirnscheibe A des Werkes ist mit dem Gehäuserücken E vermittelst der Bänder L fest verbunden. Paten τ-Ans ρ rüche:
1. In einem Zeitmesser die Verbindung des durchlöcherten Gehäuserückens mit der Trommelscheibe F, vermittelst biegsamer Klauen.
2. In einem Zeitmesser die Verbindung der Triebfeder mit der sie umgebenden Trommelscheibe durch Einschnitte und Klemmen.
3. In einem Zeitmesser die Verbindung der
Haupttriebfeder, welche an ihrem festen Ende eine Durchbohrung oder einen Finger hat, mit einem unbeweglichen Theil, welcher entsprechend einen Finger oder ein Loch hat.
4. An einem Zeitmesser der feste Zahnkranz und das bewegliche Transmissionsrad mit stationärem Uhrwerk.
5. An einem Zeitmesser die Verbindung des Zahnkranzes mit der automatischen Klinke, welche in einhaltende Stellung durch die Vorwärtsbewegung des Zahnkranzes gebracht wird.
6. An einem Zeitmesser diese Klinke mit Schiebeansätzen, ähnlich denen bei den Echappements.
7. An einem Zeitmesser das innen gezahnte Rad (Zahnkranz), an welches die Pfeilerplatte befestigt werden kann.
8. An einem Zeitmesser der Führungsschieber S in Verbindung mit dem Pendel, welches die Feder ri aufnimmt und durch eine Mutter regulirbar ist.
9. Die Mutter und der Schlüssel mit Schraubenansatz zum Aufziehen der Feder, und eckigem Loch zum Stellen der Zeiger und zum Reguliren der Pendellänge von aufserhalb des Gehäuses.
10. Das Uhrgehäuse, bei welchem Rücken und Boden aus einem Stück bestehen, so dafs das Uhrwerk blos liegt, wenn die übrigen Theile des Gehäuses entfernt werden.
11. Die Vorderseite des Gehäuses mit einem Stift versehen, wodurch das Zifferblatt befestigt wird.
iz. Die Pfeilerplatte mit Pfeilern und Klauen, durch welch letztere sie an die Vorderplatte des Uhrwerkes befestigt wird.
13. In Verbindung mit der Triebfeder und dem Pendel oder ähnlichem Echappement, das Uhrwerk und der Zahnkranz.
14. Die Treibspindel, fest verbunden mit der Feder und dem Uhrwerk.
15. In Verbindung mit dem Uhrwerk und dem rotirenden Zahnkranz das Transmissionsrad, welches seine Stellung nicht verändert.
16. Der rotirende Zahnkranz sammt Scheibe in Verbindung mit festen Platten, welche denselben führen, sowohl vorn als hinten.
17. In Verbindung mit der Feder und den Platten · die Befestigungsarme, welche sich von der Pfeilerplatte bis zum Gehäuserücken erstrecken und das Uhrwerk unterstützen und tragen.
18. In Verbindung mit dem Pendel, der Pendelstange und dem justirbaren Pendelgewicht die Feder, welche das Pendelgewicht gegen die justirbare Mutter prefst.
19. In Verbindung .mit der justirbaren Mutter des Pendels der durchbohrte Gehäuseboden und der Schlüssel mit entsprechender Einsenkung für die Mutter.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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