DE13251C - Verbesserungen an Taschenuhren - Google Patents

Verbesserungen an Taschenuhren

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DE13251C
DE13251C DENDAT13251D DE13251DA DE13251C DE 13251 C DE13251 C DE 13251C DE NDAT13251 D DENDAT13251 D DE NDAT13251D DE 13251D A DE13251D A DE 13251DA DE 13251 C DE13251 C DE 13251C
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DE
Germany
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wheel
pocket watch
ring
watch
clocks
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DENDAT13251D
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A. HEBERLE in Ueberlingen (Bodensee)
Publication of DE13251C publication Critical patent/DE13251C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Bei der weiteren Verfolgung der durch das Haupt-Patent geschützten Erfindung hat sich ergeben, dafs sich das vergröfserte Steigrad mit dem gleichen in dem Haupt-Patent hervorgehobenen Vortheil auch bei solchen Ankeruhren anbringen läfst, bei welchen die Uebertragung der Uhrenankerschwingungen auf das Uhrenschwungrad nicht mittelst des im Haupt-Patent beschriebenen Zahnsegmentes und Stirnkölbchens, sondern auf die früher bekannte Weise bewirkt wird.
Die bezügliche Einrichtung ist in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Das Ankerrad a hat 30 Zähne und macht 2,4 Touren pro Minute während die Unruhe b in derselben Zeit 145 Schwingungen macht.
Bei dieser geringen Tourenzahl des Ankersperrrades ist auch hier ein geringes Uebersetzungsverhältnifs gegen das Spiralfederrad erforderlich, es kann also auch hier, wie bei der im Haupt-Patente beschriebenen Construction, gegenüber anderen Uhren eine ganze Zwischenwelle mit deren Rädern in Wegfall kommen. In Fig. 2 ist die Anwendung des vergröfserten Steigrades bei einer Cylinderuhr und in Fig. 3 .dessen Anwendung für eine Chronometeruhr dargestellt. Auch hier hat das Cylinderrad bezw. das Chronometerrad 30 Zähne und macht nur 2,4 Touren pro Minute während die Unruhe in derselben Zeit 145 Schwingungen macht.
Wie ersichtlich, läfst sich die im Haupt-Patent beschriebene Erfindung nunmehr nicht nur .für Ankeruhren sondern auch für Cylinderuhren und Chronometeruhren anwenden.
Eine weitere Verbesserung an Uhren der fraglichen Art besteht in der Anordnung des in Fig. 4 der Zeichnung dargestellten unzerreifsbaren Aufziehgesperres. Dieses neue Aufziehgesperre besteht aus einem mit drei Schrauben an seiner Stelle gehaltenen Messingbett /, in welches der Messing- oder Stahlring g eingesprengt ist. An den beiden Enden dieses Ringes ist der Hebel h in Zapfen drehbar befestigt. Zieht man nun in der Richtung des Pfeiles auf, so fafst der längere Theil il des Greifers i den Hebel h und nimmt diesen sammt dem Ringe g mit sich im Kreise herum. Wenn alsdann die Uhr aufgezogen ist und die Zugfeder des Werkes zurückwirkt, so fafst der kürzere Theil ι2 des Greifers i den unteren Theil des Hebels Ii und drückt infolge dessen den Theil gl des Ringes g nach rechts und den Theil g2 des Ringes nach links gegen die Wand des Bettes /, wodurch die Kraft aufgehoben oder gesperrt ist.
Patent-Ansρküche:
1. Bei Taschenuhren mit Anker-, Cylinder- oder Chronometerhemmung die Anwendung eines Steigrades, dessen Durchmesser doppelt so grofs ist wie derjenige der bisherigen Steigräder und dessen Zähnezahl entsprechend vermehrt ist, derart, dafs das Rad bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit weniger Touren macht als bisher, in Verbindung mit einer durch die erwähnte Vergröfserung des Steigrades ermöglichten Verminderung der Uebersetzungsräder und der mit diesen zusammenhängenden Theile.
2. Bei Taschenuhren das unzerreifsbare Aufziehgesperre, bestehend aus dem Messingbetty, dem Ringe g, dem Hebel h und dem Greifer i, welche derart wirken, dafs, wenn bei aufgezogener Uhr die Zugfeder des Werkes zurückwirkt, der Greiferz den Ring^ mittelst des Hebels h gegen die Wand des Bettes / preist, wodurch die Kraft aufgehoben oder gesperrt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. ■..- ■-—V
    1880.
    Klasse 8S.
    ALBERT HEBERLE in UEBERLINGEN a. Bodensee. Verbesserungen an Taschenuhren.
    Zusatz - Patent zu No. 9423 vom 12. September 1879.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1880 ab. Längste Dauer: 11. September 1894.
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