DE17939C - Neuerung an Taschenuhren - Google Patents

Neuerung an Taschenuhren

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DE17939C
DE17939C DENDAT17939D DE17939DA DE17939C DE 17939 C DE17939 C DE 17939C DE NDAT17939 D DENDAT17939 D DE NDAT17939D DE 17939D A DE17939D A DE 17939DA DE 17939 C DE17939 C DE 17939C
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A. HEBERLE in Ueberlingen am Bodensee
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • G04B19/08Geometrical arrangement of the graduations
    • G04B19/082Geometrical arrangement of the graduations varying from the normal closed scale

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Description

mj
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 9423 vom 12. September 1879.
Patentirt Im Deutschen Reiche vom 4. September 1881 ab. Längste Dauer: 11. September 1894.
Die im Haupt-Patent No. 9423 bezw. im ersten Zusatz-Patent No. 13251 beschriebene und durch dasselbe geschützte Anwendung eines Steigrades, dessen Durchmesser doppelt so grofs ist wie derjenige der bisherigen Steigräder, und dessen Zähnezahl entsprechend vermehrt ist, derart, dafs das Rad bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit weniger Touren macht als bisher, in Verbindung mit einer durch die erwähnte Vergröfserung des Steigrades ermöglichten Verminderung der Uebersetzungsräder, gestattet nicht, auf gewöhnliche Weise einen Secundenzeiger anzubringen.
Es hat nämlich diese Vergröfserung des Steigrades und Verminderung der Uebersetzungsräder zur Folge, dafs bei diesen Uhren kein Rad mehr vorhanden ist, welches genau eine Umdrehung in 60 Secunden macht. Dadurch ist aber die Möglichkeit nicht mehr da, einen Secundenzeiger auf die Achse jenes Rades aufzustecken, wie dies bei gewöhnlichen Uhren geschieht.
Zweck der Erfindung, welche den Gegenstand des vorliegenden zweiten Zusatz - Patentes bildet, ist nun der, auch bei einer Uhr, welche die im ersten Zusatz-Patent angegebenen Uebersetzungsverhältnisse bezw. Anzahl Getriebe aufweist, die Secundenbeobachtungen zu ermöglichen.
\Vürde sich in der betreffenden Uhr ein Getriebe vorfinden, welches sta#tt einer Umdrehung pro Minute eine Umdrehung in 120 Secunden, gleich 2 Minuten, machte, so wäre das Zifferblatt einfach wie gewöhnlich anzuordnen, nur miifste der Umfang in 120 statt in 60 Theile getheilt werden. Da sich aber bei der vorliegenden Anordnung der Getriebe kein solches befindet, welches genau eine ganze oder genau eine halbe Umdrehung pro Minute macht, so mufs hier eine besondere Einrichtung getroffen werden.
Dieselbe ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Disposition der Triebräder und der Stege für eine Ankeruhr. Fig. 2 zeigt ebendasselbe für eine Cylinderuhr. Fig. 3 zeigt die Disposition des Secundenzeigers. In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben die gleichen Theile.
Das Räderwerk besteht aus dem Federhaus a mit 68 Zähnen, welches in den Kolben b mit 6 Zähnen eingreift, dem zweiten Rade c mit 74 Zähnen, zwischen dem Centrum und dem Umfang der Uhr, dem dritten Rade e, welches ebenfalls 74 Zähne und einen Kolben d mit 6 Stäben trägti und endlich aus dem Sperrrade g mit 30 Zähnen und mit sechszähnigem Kolben /.
Die Zeigerachse trägt den Kolben χ mit 12 Zähnen, welcher direct in die Verzahnung des Federhauses eingreift.
k und / sind die Remontoirräder,' welche die Bewegung des Kronenstiftes auf die Federachse übertragen, wobei / zugleich als Sperrrad dient.
Bei der soeben beschriebenen Anordnung
des Räderwerks ist angenommen, dafs die Unruhe 152 Schwingungen pro Minute macht.
Dementsprechend macht das Rad e 0,41 (d. i. nicht ganz eine halbe) Umdrehung in der Minute. . '' f
Will man nun die Achse dieses Rades e benutzen, um einen Secundenzeiger zu treiben, so kann dies ohne weiteres geschehen, indem man einfach auf dem Zifferblatt, wie in Fig. 3 gezeichnet, statt eines ganzen, in 60 Theile getheilten Secundenkreises, ein Kreissegment, dessen Länge gleich 0,41 des ganzen Umfanges mifst, einzeichnet und in 60 Theile zerlegt.
Dabei wird sich im vorliegenden Falle der Secundenzeiger im entgegengesetzten Sinne wie der Stundenzeiger drehen, was natürlich für die Secundenbeobachtung gleichgültig ist.
Ein Vortheil dieser Anordnung besteht darin, dafs auf dem Zifferblatt die Stundenzahlen, speciell die Zahlen V, VI und VII vollständig geschrieben bleiben, währenddem dieselben sonst zum Theil durch das Secundenzifferblatt verdeckt werden.
Der einzige Nachtheil dieser Secundenanordnung gegenüber der gewöhnlichen ist der, dafs die Beobachtung des Secundenzeigers nie länger als 60 Secunden lang geschehen kann. Dieser Nachtheil, wenn überhaupt ein solcher darin zu erblicken ist (denn die Secundenbeobachtungen erstrecken sich gewöhnlich höchstens auf 30 Secunden), wäre empfindlich,, wenn, nachdem der Zeiger die auf dem Zifferblatt markirten 60 Secunden durchgemacht hat, für eine neue Beobachtung gewartet werden müfste, bis er wieder bei ο anlangt, d. h. bis er mehr als einen halben Kreis beschrieben hätte. :
Dem Uebelstande ist aber dadurch abgeholfen, dafs der Zeiger einfach nach hinten so verlängert ist, dafs, wenn das eine Ende desselben bei der Zahl 60 anlangt, das andere nur noch um ι bis 2 X o,4i = o,i8 des Umfanges von der Zahl ο entfernt ist, so dafs die neue Beobachr tung schon nach einigen Secunden beginnen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ·
    An den durch Haupt-Patent P. R. No. 9423 und Zusatz-Patent P. R. No. 13251 geschützten Uhren die Anbringung eines entsprechend eingetheilten Kreissegments als Secundenzifferblatt auf dem Stundenzifferblatte, zur Benutzung der Achse eines Rades, welches weder genau eine ganze noch genau eine halbe Umdrehung pro Minute macht, behufs Secundenmarkirung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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