DE974749C - Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des AcrylnitrilsInfo
- Publication number
- DE974749C DE974749C DEP6292A DEP0006292A DE974749C DE 974749 C DE974749 C DE 974749C DE P6292 A DEP6292 A DE P6292A DE P0006292 A DEP0006292 A DE P0006292A DE 974749 C DE974749 C DE 974749C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- threads
- heat treatment
- production
- spinning
- column
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/22—Formation of filaments, threads, or the like with a crimped or curled structure; with a special structure to simulate wool
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01F—CHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
- D01F6/00—Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof
- D01F6/02—Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
- D01F6/18—Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds from polymers of unsaturated nitriles, e.g. polyacrylonitrile, polyvinylidene cyanide
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Artificial Filaments (AREA)
Description
Es ist bekannt, daß aus Polyacrylnitrillösungen Fäden gesponnen werden können, welche, bei mindestens
ioo° C auf das 8- bis I2fache der ursprünglichen
Länge verstreckt, eine gute Orientierung und Festigkeit erhalten, deren Dehnung aber gering ist.
Durch eine spannungsfreie Heißbehandlung der verstreckten Fäden erhöht sich vor allem ihre Dehnung,
und sie haben einen seidenartigen Charakter mit den für Polyacrylnitrilfäden bekannten Eigenschaften,
wie gute Resistenz gegen Chemikalien, gutes Wärmehaltungsvermögen usw.
Es werden also bei diesem bekannten Verfahren unverstreckte, noch nicht orientierte Fäden durch
Erhitzen auf Temperaturen über ioo° C plastisch gemacht und durch die Verstreckung möglichst
weitgehend orientiert. Bei der anschließenden Heißbehandlung ohne Spannung schrumpfen die Fäden,
und die Schrumpfung setzt sich in Dehnung um, wobei jedoch die Zugfestigkeit entsprechend vermindert
wird. Das Spannungs-Dehnungs-Diagramm dieser Fäden entspricht etwa demjenigen von Naturseide.
Sie sind nicht oder nur wenig gekräuselt, man hat sich daher bemüht, solchen Fäden eine
Kräuselung durch mechanische Verfahren (Riffelwalzen, Stauchung usw.) bei höherer Temperatur
zu verleihen. Jedoch besitzen diese Fäden, von der Kräuselung abgesehen, keinen wollähnlichen Charakter.
Die nach dem geschilderten Verfahren hergestellten Polyacrylnitrilfäden sind spröde und neigen
109 562/16
zum Splittern und sind einer Färbung nur schwer zugänglich, Nachteile, zu deren Vermeidung man
dazu übergegangen ist, die Polyacrylnitrilfäden durch solche aus Mischpolymerisaten des Acrylnitrils
zu ersetzen.
Bei der Herstellung von Fäden aus Polyacrylnitril oder Mischpolymerisaten desselben mit
Vinylchlorid und Vinylacetat sowie aus Acrylnitril nicht enthaltenden Vinylpolymerisaten nach dem
ίο Naßspinnverfahren ist es bekannt, die Fäden beim Abziehen aus dem Spinnbad in zwei oder mehr
Stufen zu verstrecken, wobei die in der ersten Stufe erfolgende Verstreckung gegenüber der in der zweiten
bzw. jeder nachfolgenden Stufe vorgenommenen Verstreckung gering ist.
Bekannt ist es auch, verstreckte Fäden aus acrylnitrilfreien
Vinylpolymerisaten oder aus Mischpolymerisaten des Acrylnitril in gespanntem oder
spannungsfreiem Zustand einer Heißbehandlung zu so unterwerfen. Bekannt ist ferner das Verstrecken
von nach dem Naßspinnverfahren hergestellten Polyacrylnitrilfäden in Gegenwart von Feuchtigkeit
bei Temperaturen zwischen 70 und no0 C. Bei einem anderen bekannten Naß spinnverfahren werden
die Fäden aus Polyacrylnitril oder Mischpolymerisaten desselben nach Aufbringen einer wäßrigen
ölemulsion in feuchtem Dampf oder direkt in einer wäßrigen ölemulsion bei Temperaturen
zwischen 80 und ioo° C, vorzugsweise bei einer Temperatur nahe ioo° C, verstreckt, wobei die Verstreckung
allenfalls in zwei oder mehr Stufen unter Zwischenschaltung von Entspannungsperioden
erfolgen kann. Im Zusammenhang mit dem Trokkenspinnen von Polyacrylnitrilfäden wurde auch
beschrieben, daß die aus dem Spinnschacht unter normalem Verzug abgezogenen Fäden, obgleich
Verstreckungstemperaturen von mindestens ioo° C vorzuziehen sind, bei einer Temperatur unter
ioo° C, z. B. bei 95 bis 980 C, oder auch bei Raumtemperatur
verstreckt werden können. Eine Verstreckung bei einer solchen niedrigen Temperatur
ist aber offensichtlich nur bei Anwesenheit erheblicher Mengen an Lösungsmittel und in Gegenwart
von Weichmachern möglich, weil andernfalls die Fäden spröde und brüchig sind und sich erst
verstrecken lassen, wenn sie durch die Anwendung höherer, über ioo° C liegender Temperaturen wieder
plastisch gemacht wurden, wodurch erst brauchbare Fäden erhältlich sind.
Schließlich ist es von der Acetatseidespinnerei her bekannt, daß sich Fäden mit besonders hoher
Festigkeit durch Streckspinnen erhalten lassen. Dabei werden die Fäden vor der vollständigen Entfernung
des Lösungsmittels, solange sie sich also noch im plastischen Zustand befinden, einer regulierbaren
gleichmäßigen Spannung unterworfen, was durch Zusatz hochsiedender Lösungsmittel oder
von Weichmachungsmitteln zur Spinnlösung erleichtert werden kann, worauf die ersponnenen Fäden
unter Umständen noch bis auf das 6fache ihrer ursprünglichen Länge heißverstreckt werden.
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Fäden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils nach
dem Trockenspinnverfahren, wobei die gesponnenen Fäden außerhalb des Spinnschachtes verstreckt und
einer abschließenden Heißbehandlung unterworfen werden. Sie besteht darin, daß eine Lösung des
Polymerisates mit einem Schachtverzug um mehr als das ßfache versponnen wird und die Faden
nach dem Entfernen der Hauptmenge des Lösungsmittels vorzugsweise bei einer Temperatur unter
ioo° C auf etwa das 2- bis 4fache verstreckt und dann der Heißbehandlung unterworfen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren führt im Gegensatz zu den bekannten Arbeitsweisen zur Herstellung
von -Polyacrylnitrilfäden, bei welchen ein Schachtverzug von etwa 1:1 eingehalten und außerhalb
des Schachtes um das 8- bis 1 of ache verstreckt wird, zu Fäden, welche bei zufriedenstellender Zugfestigkeit,
guter Scheuerfestigkeit und Schlingenfestigkeit und einer Dehnung von 20 bis 30%
splitterfrei und weich sind, erhöhte Schmiegsamkeit und Anfärbbarkeit besitzen und durch die abschließende
Heißbehandlung, je nachdem, ob diese an den gespannten oder an den entspannten Fäden vorgenommen
wurde, einen naturseideartigen oder wollähnlichen Charakter angenommen haben. Das
Spinnen mit höherem Schachtverzug ermöglicht es, bei niedriger, unter ioo° C liegender Temperatur
zu verstrecken, die Moleküle geringer zu orientieren und trotzdem einen nicht spröden Faden aus
Polyacrylnitril allein mit guten textlien Eigenschaften zu erzielen. Dieses Ergebnis ist durchaus überraschend
und läßt sich auf Grund der bekannten Verfahren zur Herstellung von Fäden aus Polyacrylnitril
oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils nicht erwarten. Weder die mit Mischpolymerisaten
aus Vinylchlorid und Vinylacetat oder des Acrylnitrils arbeitenden Trockenspinnverfahren,
welch letzteren man sich gerade deshalb zuwandte, weil man mit reinem Polyacrylnitril brauchbare
Fäden nicht erhalten konnte, noch die verschiedenen Naßspinnverfahren für Polymerisate bzw.
Mischpolymerisate des Acrylnitrils ließen auf das Verfahren nach der Erfindung schließen. Während
beim Naßspinnen unmittelbar nach dem Austreten der Spinnlösung aus der Düse sich eine plastische
Außenhaut bildet und der Verzug demgemäß nur gering sein darf, andernfalls die Fäden reißen
würden, greift beim Trockenspinnen der Hochverzug im Sinne der Erfindung an dem gewissermaßen
noch flüssigen Faden an, ohne daß es innerhalb desselben zu einer wesentlichen Molekülorientierung
kommt. Die Verhältnisse beim Naßspinnen sind also völlig andere als beim Trockenspinnen
und lassen sich auf dieses nicht ohne weiteres übertragen. Die auf dem Gebiet der Acetatseideherstellung
bekanntgewordenen Arbeitsweisen konnten schon deshalb nicht Vorbild für das Verfahren
nach der Erfindung sein, weil Acetatfäden nie ipröde sind und die Aufgabe, die Fadensprödigkeit
;u vermeiden, bei ihrer Herstellung gar nicht gegeben ist.
Der Grad der zweckmäßigsten nachträglichen Verstreckung der Fäden ist bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren von der Größe des Verzuges
derart abhängig, daß bei einem stärkeren Verzug eine geringere Verstreckung vorteilhaft ist. Die
optimale Strecktemperatur richtet sich nach dem Grad der Verstreckung; während eine Verstrekkung
auf die doppelte Länge bereits bei Temperaturen unter 400 C möglich ist, wird eine Verstreckung
auf das 4fache am besten bei etwa 80 bis ioo° C vorgenommen. Unter Verzug wird dabei
in üblicher Weise die durch Abzugsgeschwindigkeit (v in cm/min) und Förderleistung der
Spinnpumpe (a in cms/min), bezogen auf jede
Spinnöffnung (mit Querschnitt q in cm2), vorgegebene Verlängerung des Fadens verstanden, die
durch i^-i— i) gegeben ist.
Der im Sinne der Erfindung mit hohem Schachtverzug gesponnene und verstreckte Faden zeigt
noch ein Schrumpfungsvermögen von etwa 20 bis
30°/o. Wie schon erwähnt, besitzen die mit hohem
ao Verzug und geringer Verstreckung hergestellten Fäden überraschenderweise die Eigenschaft, bei
der zur Beseitigung der Schrumpftendenz vorgenommenen anschließenden Heißbehandlung eine
hervorragende wollartige Kräuselung von hoher Elastizität anzunehmen, wenn die Heißbehandlung
spannungsfrei durchgeführt wird. Erfolgt dagegen die Heißbehandlung nach dem Verstrecken unter
solchen Bedingungen, daß der Faden gespannt bleibt und sich nicht zu kräuseln vermag, z. B. auf
der Spule, so unterbleibt die Kräuselung, und zwar permanent, d. h. daß auch bei späteren Heißbehandlungen
(Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln usw.) eine Kräuselung nicht mehr auftritt. Es
ist also in einfachster Weise möglich, je nach Wunsch einen wollartigen oder einen seidenartigen
Faden zu erzeugen.
Das Spannungs-Dehnungs-Diagramm dieser Fäden entspricht, wie aus der Abbildung hervorgeht,
nach der Heißbehandlung im gespannten Zustand nahezu dem der Naturseide, während bei der Heißnachbehandlung
in entspanntem Zustand der Kurvenverlauf ausgezeichnet mit dem für Naturwolle gefundenen übereinstimmt. Hinzu kommt, daß im
Gegensatz zu der bisher üblichen mechanischen, thermoplastischen Kräuselung bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren Kräuselungsbögen von fast halbkreisförmiger Gestalt und einer Länge von nur
wenigen Millimetern erzielt werden. Die Kräuselung ist also sogar feinbogiger und die Ware im
Griff weicher und elastischer als Na,turwolle.
Sowohl bei den seidenartigen als auch bei den wollartigen Fäden beträgt die Festigkeit nach der
Heißbehandlung 2,5 bis 3 g/den (liegt also noch höher als bei den Naturfasern), während eine
Dehnbarkeit von über 20% erzielt wird. Der Querschnitt selbst der gekräuselten Fäden weist
keine Risse auf, wie sie bei Fäden, die nach anderen Verfahren hergestellt wurden, oft zu beobachten
sind. In Gegensatz zu den nach den bisherigen, mit geringem Verzug und hoher Verstreckung arbeitenden
Verfahren hergestellten Polyacrylnitrilfäden weisen die mit hohem Verzug und geringer
Nachverstreckung erhaltenen Fäden ein überraschend hohes Quellungsvermögen auf, wodurch
nicht nur das Bleichen und Färben erleichtert, sondern auch die Schweißaufsaugung erhöht wird,
so daß aus diesen Fäden hergestellte Kleidungsstücke, insbesondere Strümpfe und Unterwäsche,
angenehmer zu tragen sind.
Die Heißnachbehandlung kann mit einer nicht lösenden Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser oder
einer wäßrigen Lösung, erfolgen und wird vorteilhaft mit dem Waschen, Bleichen oder Färben des
Gutes vereint. Um ein Ausschrumpfen des Fadens zu erreichen, soll die Temperatur des Heißnachbehandlungsbades
über 500C betragen; aus apparativen Gründen wird man Temperaturen oberhalb
ioo° C zweckmäßig vermeiden. Statt mit einer Flüssigkeit kann auch mit einem heißen inerten Gas
oder mit Dampf, insbesondere mit Wasserdampf, nachbehandelt werden, wobei Temperaturen bis
etwa 2oo° C tragbar sind. Je höher die Behandlungstemperatur
ist, um so rascher vollzieht sich das Auskrumpfen, bei der spannungsfreien Behandlung
also· das Kräuseln. Die Nachbehandlung ohne Spannung zur Erzeugung der Wollkräuselung kann
sowohl an den zu Stapeln geschnittenen Fasern als auch am endlosen Faden, der eventuell vorgezwirnt
sein kann, z. B. in Form loser Strähne, oder bei einem kontinuierlichen Spinn- und Nachbehandlungsverfahren,
beispielsweise nach Ablegen des laufenden Fadens in losen Schlingen auf einem
Transportband erfolgen. Zur Heißnachbehandlung unter solchen Bedingungen, daß keine Kräuselung
eintritt, können für den laufenden Faden beispielsweise die bekannten Walzen oder Walzenpaare oder
Haspel dienen. Statt dessen kann aber auch der Faden nach dem Verstrecken und eventuellen Vorzwirnen
aufgespult und auf der Spule dem erhitzten flüssigen oder gasförmigen Medium ausgesetzt
werden.
Wie bereits oben gesagt können die mit hohem Verzug gesponnenen Fäden bei niedrigerer Temperatur
verstreckt werden als die nach den bisherigen Verfahren mit geringerem Verzug gesponnenen.
Vorzugsweise werden Temperaturen unter ioo° C angewandt. Höhere Temperaturen können ebenfalls
angewandt werden, jedoch geht der durch das Hochverzugsspinnen erzeugte besondere Charakter
(z. B. das spontane Kräuseln beim spannungsfreien Erhitzen) um so mehr zurück, je höher die Strecktemperatur
ist.
Zur Herstellung der Fäden können Lösungen von Polyacrylnitril in den üblichen Lösungsmitteln,
insbesondere in Dimethylformamid, verwendet werden. Auch die zum Spinnen benutzten Apparaturen
sind die für die bekannten Trockenspinnverfahren üblichen. Es ist lediglich erforderlich, die Förderleistung
der Spinnpumpen so auf die Abzugsgeschwindigkeit des frisch gesponnenen Fadens ab-
zustimmen, daß der gewünschte Verzug um mindestens das 3 fache, vorzugsweise das 5- bis 1 of ache,
resultiert. Das Verfahren hat zugleich den Vorteil, daß nach ihm mit derselben Düse Fäden mit niedrigerem
Denier hergestellt werden können, da das Produkt aus den Fadenverlängerungen durch den
Verzug in der Spinnapparatur (z. B. um das 8fache)
und durch die Nachverstreckung des gesponnenen Fadens (z.B. um das 4fache, insgesamt also 8-4
=32) bei dem erfindungsgemäßen Verfahren größer gehalten werden kann als bei den bisher üblichen
Verfahren (z. B. 1:1 und Verstreckung 1: 10, also
2·ΙΟ = 2θ).
Das erfmdungsgemäße Verfahren ist vorstehend in bezug auf Fäden beschrieben worden. Es ist jedoch
in gleicher Weise auch auf flächenförmige Gebilde anwendbar, um z. B. gekräuselte Folien herzustellen
oder in Geweben aus mit Hochverzug und mäßiger Nachverstreckung ohne nachträgliches Erhitzen
hergestellten Fäden durch spannungsfreies Erhitzen einen Kreppeffekt zu erzeugen.
Die folgenden Beispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren erläutern:
Eine 25°/oige Lösung von Polyacrylnitril in Dimethylformamid
wird durch eine 18-Loch-Düse mit 0,2 mm Lochdurchmesser nach einem der bekannten
Trockenspinnverfahren in einen beheizten Schacht versponnen. Die Förderleistung beträgt 21 ecm
Spinnlösung pro Minute; die entstandenen Fäden werden mit 350 m/min abgezogen, so daß der
Schachtverzug etwa das 8,Sfache beträgt. Nach Verlassen des Schachtes werden die Fäden entweder
sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt mit beliebigen Streckaggregaten, beispielsweise mit
zwei auf ioo° C aufgeheizten Walzen, verstreckt, wobei die zweite Walze viermal so schnell umläuft
als die erste Walze. Die verstreckten Fäden von etwa 2 den werden einer Schneidemaschine zugeführt
und auf eine handelsübliche Länge geschnitten. Die Stapelfasern werden etwa 15 Minuten mit
heißem Wasser behandelt, welches bis zur Siedehitze erwärmt sein kann. Sie erhalten dadurch eine
sehr gute Kräuselung und können in üblicher Weise nachbehandelt und getrocknet werden.
Die Festigkeit der Faser beträgt 2,8 g/den bei 25% Dehnung; sie hat einen ausgesprochen wollähnlichen
Charakter und zeigt einen weichen, hochelastischen Griff.
Eine 22°/oige Lösung von Polyacrylnitril in Dimethylformamid
wird wie im Beispiel 1, aber mit einem Schachtverzug von 1 : 10 versponnen und
anschließend über heiße Stifte, Walzen od. dgl. im Verhältnis 1:3 verstreckt, wobei die Fäden auf
eine Temperatur von 8o° C gebracht werden. Werden diese Fäden nach dem Schneiden oder in Strähnform
in kochendes Wasser eingebracht, so erhalten sie eine ausgezeichnete Kräuselung.
Nach Beispiele gesponnene Fäden werden im
Verhältnis 1:2 bei einer Fadentemperatur von 500 C verstreckt, zu Stapeln geschnitten und einige
Minuten lang mit Dampf von 1500 C behandelt. Die
Fasern kräuseln sich und bekommen einen wollartigen Charakter.
Nach Beispiel 2 hergestellte endlose Fäden werden nach Verlassen des Schachtes vorgezwirnt oder
ungezwirnt bei ioo° C auf das 4fache ihrer Länge verstreckt. Werden diese Fäden spannungsfrei
durch heißes Wasser, heiße Luft oder Dampf geführt, so schrumpfen sie, kräuseln sich und erhalten
eine Dehnung von 25 bis 3o°/o. Solche Fäden eignen sich besonders zur Herstellung von Crepe-Garnen.
Werden die Fäden dagegen unter geringer Spannung von etwa 1 g/den durch heißes Wasser geführt
und anschließend unter geringer Spannung getrocknet, so bleiben sie glatt, selbst wenn sie
nachträglich gewaschen oder sonst heiß behandelt werden. Sie besitzen eine Dehnung von mindestens
I5fl/o. Durch weiteres 2stündiges Erhitzen dieser
Fäden im spannungslosen Zustand über ioo° C wird bei geringem Rückgang der Festigkeit die
Dehnung auf mehr als 20% erhöht, ohne daß der Seidencharakter verlorengeht.
Nach dem Beispiel 2 hergestellte endlose Fäden, die nach Verlassen des Spinnschachtes auf das
4fache ihrer Länge verstreckt wurden, werden in einer Flüssigkeit mit höherem Siedepunkt, z. B. in
Glycerin bei 1250C oder in Butylenglykol bei
1820C, 15 bis 30 Minuten lang behandelt. Die
Schrumpfung wird proportional der Temperatur erhöht; dementsprechend erhalten die Fäden eine
stärker feinbogige Kräuselung, die bei Glycerin achtBogen pro Zentimeter Faden bei einerSchrumpfung
von 32% und bei Butylenglykol zehn Bogen
pro Zentimeter Faden bei einer Schrumpfung von 40% betragen.
Werden Flüssigkeiten mit einem Siedepunkt von über i6o° C angewandt, so beginnt eine gewisse
Gelbfärbung der Fäden, die jedoch für die Herstellung dunkelgefärbter oder mit Hilfe von Spinnfärbung
in dunklen Tönen hergestellter Fäden nicht hinderlich ist. Die textlien Eigenschaften der Fäden,
insbesondere Festigkeit und Dehnung, werden erst bei Temperaturen, welche weniger als 300 C
unter dem Erweichungspunkt liegen, verschlechtert.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von Fäden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitril nach
dem Trockenspinnverfahren, wobei die gesponnenen Fäden außerhalb des Spinnschachtes verstreckt
und einer abschließenden Heißbehandlung unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Lösung des Polymerisates mit einem Schachtverzug um mehr als das 3 fache
versponnen wird und die Fäden nach dem Entfernen der Hauptmenge des Lösungsmittels
vorzugsweise bei einer Temperatur unter ioo° C auf etwa das 2- bis 4fache verstreckt
und dann der Heißbehandlung unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung von gekräu-
selten Fäden oder Fasern die abschließende Heißbehandlung ohne Spannung, gegebenenfalls
nach dem Schneiden, erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißbehandlung in einer
nicht lösenden Flüssigkeit, z. B. Wasser oder einem wäßrigen Wasch-, Bleich- oder Färbebad,
bei Temperaturen über 500 C, zweckmäßig nicht über ioo° C, erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung nicht gekräuselter Fäden die auf die Verstreckung folgende erste Heißbehandlung, z.B. Wäsche oder Bleiche,
unter solchen Bedingungen stattfindet, daß keine Längenverminderung der Fäden erfolgen kann.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seidenartigen Fäden zur
Erhöhung der Dehnbarkeit im spannungsfreien Zustand einer weiteren Heißbehandlung bei
Temperaturen über 900 C unterworfen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 542891, 711 132,
243;
schweizerische Patentschriften Nr. 239014,
224414, 213409, 253538;
224414, 213409, 253538;
USA.-Patentschriften Nr. 2530962, 2404716,
8 i> 2445042, 2558732, 2404714, 1941204,
belgische Patentschrift Nr. 503679;
britische Patentschriften Nr. 585 367, 583 939, 378022, 636476;
niederländische Patentschrift Nr. 53445;
dänische Patentschrift Nr. 60645;
»Kunstseide und Zellwolle«, Bd. 26, S. 29 und 30, Kolonne i, Mitte, 1948;
»Silk and Rayon«, Bd. 21 (1947), S. 1532 und
1534, Kolonne 2, unterster Abschnitt; Juni 1947,
S. 826 unter »Slow coagulation«, Zeile 8, Ko-Ionne3,
»Increased Extensibility«, S. 828, Kolonne 2, Abschnitt ι, und Kolonne 3, vorletzter
Abschnitt; Januar 1949, Aufsatz von A. I. Hall, »Hinter den Kulissen der neuen Vinyon N-Fasern«;
»Rayon and Synthetic Textiles«, 3.9. 1948,
S. 107 und 108, unter »The Effect of Heat«, 3. Abschnitt;
D. Krüger, »Zelluloseacetate«, 1933, S. 249 unten bis S. 250 oben und S. 262, Abs. 2;
O. Kausch- »Handbuch der Acetylzellulose«,
1933, S. 129.
1933, S. 129.
Süve'rn, »Die künstliche Seide«, 1926, S. 1044,
Zeile2; 1931, S. 197, Zeile26 bis 22 von unten;
O. Faust, »Kunstseide«, 1931, S. 43.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109562/16 4.61
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE514101D BE514101A (de) | 1951-10-09 | ||
| CH121051D CH121051A (de) | 1951-10-09 | 1926-04-29 | Geschlizte Einlageschiene für Betonbauten. |
| DEP6292A DE974749C (de) | 1951-10-09 | 1951-10-09 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6407D DE975264C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6409A DE976043C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6408D DE976042C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| FR1056293D FR1056293A (fr) | 1951-10-09 | 1952-02-11 | Procédé de préparation d'articles conformés à base de polymérisats ou de polymérisats mixtes de l'acrylonitrile |
| CH334579D CH334579A (de) | 1951-10-09 | 1952-08-13 | Verfahren zur Herstellung von gekräuselten Gebilden, wie Fäden, Fasern und dergleichen aus Polymerisaten oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils oder seiner Homologen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP6292A DE974749C (de) | 1951-10-09 | 1951-10-09 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974749C true DE974749C (de) | 1961-04-27 |
Family
ID=27180450
Family Applications (4)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP6292A Expired DE974749C (de) | 1951-10-09 | 1951-10-09 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6408D Expired DE976042C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6407D Expired DE975264C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6409A Expired DE976043C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
Family Applications After (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP6408D Expired DE976042C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6407D Expired DE975264C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils |
| DEP6409A Expired DE976043C (de) | 1951-10-09 | 1951-11-01 | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE514101A (de) |
| CH (2) | CH121051A (de) |
| DE (4) | DE974749C (de) |
| FR (1) | FR1056293A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502195A1 (de) * | 1975-01-21 | 1976-07-22 | Bayer Ag | Verfahren zur herstellung von glanz- und vakuolenstabilen acrylfasern oder -faeden |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2658916A1 (de) * | 1976-12-24 | 1978-07-06 | Bayer Ag | Polyacrylnitril-filamentgarne |
| DE2951803A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-07-02 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Feinsttitrige synthesefasern und -faeden und trockenspinnverfahren zu ihrer herstellung |
Citations (21)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL53445C (de) * | 1938-11-02 | |||
| BE503679A (de) * | 1950-09-21 | |||
| DE542891C (de) * | 1929-10-28 | 1932-01-29 | Wacker Chemie Gmbh | Trockenstreckspinnverfahren zur Herstellung von Kunstfaeden aus Zellulosederivaten |
| GB378022A (en) * | 1931-04-30 | 1932-08-02 | Henry Dreyfus | Improvements in or relating to the manufacture of artificial filaments |
| US1941204A (en) * | 1928-10-29 | 1933-12-26 | Dreyfus Henry | Manufacture of useful products from cellulose derivatives |
| CH213409A (de) * | 1938-07-07 | 1941-02-15 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von Fäden aus Polyvinylharzen. |
| DE711132C (de) * | 1937-05-06 | 1941-09-26 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von gestreckten Faeden aus thermoplastischen Stoffen |
| CH224414A (de) * | 1940-11-04 | 1942-11-30 | Roehm & Haas Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Kunstfäden aus Polymerisaten auf nassem Wege nach dem Verfahren hergestellter Kunstfaden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
| CH239014A (de) * | 1943-12-08 | 1945-09-15 | Gummi Werke Richterswil Ag | Verfahren zur Herstellung hochelastischer geformter Gebilde aus Polyvinylchlorid. |
| US2404722A (en) * | 1942-06-17 | 1946-07-23 | Du Pont | Acrylonitrile polymer solutions |
| US2404714A (en) * | 1942-06-17 | 1946-07-23 | Du Pont | Polymer products |
| US2404716A (en) * | 1944-11-04 | 1946-07-23 | Du Pont | Polymer products |
| GB583939A (en) * | 1943-07-28 | 1947-01-02 | Ici Ltd | Improvements in or relating to the spinning of filaments of acrylonitrile polymers |
| GB585367A (en) * | 1943-07-28 | 1947-02-05 | Du Pont | Production of an improved acrylonitrile polymer yarn |
| CH253538A (fr) * | 1945-12-21 | 1948-03-15 | Rhodiaceta | Procédé pour améliorer la résistance à l'allongement permanent des articles étirés à base de superpolyamides. |
| US2499477A (en) * | 1945-06-07 | 1950-03-07 | Union Carbide & Carbon Corp | Vinyl resin textile article |
| GB636476A (en) * | 1949-02-02 | 1950-05-03 | Edgar Bertie Johnson | Improvements in or relating to the production of textile materials having a basis ofpolyacrylonitrile |
| US2530962A (en) * | 1948-09-24 | 1950-11-21 | Du Pont | Formation of shaped articles from acrylonitrile polymers |
| US2558731A (en) * | 1947-09-04 | 1951-07-03 | American Cyanamid Co | Method of producing synthetic fibers from polymers and copolymers of acrylonitrile |
| US2558732A (en) * | 1947-09-04 | 1951-07-03 | American Cyanamid Co | Method of producing staple fiber from polymers and copolymers of acrylonitrile |
| DE892243C (de) * | 1948-08-19 | 1953-10-05 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde aus Polyacrylsaeurenitril |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE606081C (de) * | 1928-10-17 | 1934-11-24 | Louis Blumer Fa | Verfahren zum Schlichten von Kunstseide |
| GB585368A (en) * | 1943-07-28 | 1947-02-05 | Du Pont | Improved yarns, films, tubing and like articles of acrylonitrile polymer |
-
0
- BE BE514101D patent/BE514101A/xx unknown
-
1926
- 1926-04-29 CH CH121051D patent/CH121051A/de unknown
-
1951
- 1951-10-09 DE DEP6292A patent/DE974749C/de not_active Expired
- 1951-11-01 DE DEP6408D patent/DE976042C/de not_active Expired
- 1951-11-01 DE DEP6407D patent/DE975264C/de not_active Expired
- 1951-11-01 DE DEP6409A patent/DE976043C/de not_active Expired
-
1952
- 1952-02-11 FR FR1056293D patent/FR1056293A/fr not_active Expired
- 1952-08-13 CH CH334579D patent/CH334579A/de unknown
Patent Citations (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1941204A (en) * | 1928-10-29 | 1933-12-26 | Dreyfus Henry | Manufacture of useful products from cellulose derivatives |
| DE542891C (de) * | 1929-10-28 | 1932-01-29 | Wacker Chemie Gmbh | Trockenstreckspinnverfahren zur Herstellung von Kunstfaeden aus Zellulosederivaten |
| GB378022A (en) * | 1931-04-30 | 1932-08-02 | Henry Dreyfus | Improvements in or relating to the manufacture of artificial filaments |
| DE711132C (de) * | 1937-05-06 | 1941-09-26 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von gestreckten Faeden aus thermoplastischen Stoffen |
| CH213409A (de) * | 1938-07-07 | 1941-02-15 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von Fäden aus Polyvinylharzen. |
| NL53445C (de) * | 1938-11-02 | |||
| CH224414A (de) * | 1940-11-04 | 1942-11-30 | Roehm & Haas Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Kunstfäden aus Polymerisaten auf nassem Wege nach dem Verfahren hergestellter Kunstfaden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
| US2404714A (en) * | 1942-06-17 | 1946-07-23 | Du Pont | Polymer products |
| US2404722A (en) * | 1942-06-17 | 1946-07-23 | Du Pont | Acrylonitrile polymer solutions |
| US2445042A (en) * | 1943-07-28 | 1948-07-13 | Du Pont | Method of treating oriented acrylonitrile structures |
| GB583939A (en) * | 1943-07-28 | 1947-01-02 | Ici Ltd | Improvements in or relating to the spinning of filaments of acrylonitrile polymers |
| GB585367A (en) * | 1943-07-28 | 1947-02-05 | Du Pont | Production of an improved acrylonitrile polymer yarn |
| CH239014A (de) * | 1943-12-08 | 1945-09-15 | Gummi Werke Richterswil Ag | Verfahren zur Herstellung hochelastischer geformter Gebilde aus Polyvinylchlorid. |
| US2404716A (en) * | 1944-11-04 | 1946-07-23 | Du Pont | Polymer products |
| US2499477A (en) * | 1945-06-07 | 1950-03-07 | Union Carbide & Carbon Corp | Vinyl resin textile article |
| CH253538A (fr) * | 1945-12-21 | 1948-03-15 | Rhodiaceta | Procédé pour améliorer la résistance à l'allongement permanent des articles étirés à base de superpolyamides. |
| US2558731A (en) * | 1947-09-04 | 1951-07-03 | American Cyanamid Co | Method of producing synthetic fibers from polymers and copolymers of acrylonitrile |
| US2558732A (en) * | 1947-09-04 | 1951-07-03 | American Cyanamid Co | Method of producing staple fiber from polymers and copolymers of acrylonitrile |
| DE892243C (de) * | 1948-08-19 | 1953-10-05 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde aus Polyacrylsaeurenitril |
| US2530962A (en) * | 1948-09-24 | 1950-11-21 | Du Pont | Formation of shaped articles from acrylonitrile polymers |
| GB636476A (en) * | 1949-02-02 | 1950-05-03 | Edgar Bertie Johnson | Improvements in or relating to the production of textile materials having a basis ofpolyacrylonitrile |
| BE503679A (de) * | 1950-09-21 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502195A1 (de) * | 1975-01-21 | 1976-07-22 | Bayer Ag | Verfahren zur herstellung von glanz- und vakuolenstabilen acrylfasern oder -faeden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH334579A (de) | 1958-12-15 |
| DE975264C (de) | 1961-10-26 |
| BE514101A (de) | |
| DE976042C (de) | 1963-01-31 |
| CH121051A (de) | 1927-06-16 |
| FR1056293A (fr) | 1954-02-25 |
| DE976043C (de) | 1963-01-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2358484C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von selbstgebundenen Faservliesstoffen | |
| DE69610642T2 (de) | Polyesterkabel | |
| DE1223335B (de) | Verfahren zum Herstellen von voluminoesen Textilstoffen | |
| DE2948298A1 (de) | Acrylmischfasern mit zwei bestandteilen | |
| DE2625908C2 (de) | Hydrophile Bikomponentenfäden aus Acrylnitrilpolymerisaten und ihre Herstellung | |
| EP0797696B2 (de) | Verfahren zur herstellung cellulosischer fasern | |
| DE3541034A1 (de) | Acrylfasern mit y-artigem querschnitt und verfahren zur herstellung derselben | |
| EP0119521A2 (de) | Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Polyacrylnitrilfäden und -fasern | |
| DE974749C (de) | Verfahren zur Herstellung von Faeden od. dgl. aus Polymerisaten des Acrylnitrils | |
| DE566930C (de) | Verfahren zum Strecken von in der Hitze plastisch werdenden Kunstfaeden | |
| DE1410396A1 (de) | Verfahren zum Heissstrecken von Faeden aus Acrylnitrilpolymeren | |
| DE1294590B (de) | Verfahren zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus regenerierter Cellulose | |
| DE2348679C3 (de) | Verbundfasern und Verbundfasergarne aus zwei verschiedenen Acrylnitrilpolymerisaten und ihre Verwendung | |
| DE1923070B2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines elastischen Mischgarns bzw. von textlien Fertigwaren | |
| DE2220713A1 (de) | Texturiertes garn und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1234916B (de) | Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden Faeden, Fasernoder Folien | |
| DE2835988A1 (de) | Verfahren zum herstellen von strumpfhosen aus naturseide | |
| DE1635121A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Hochbauschgarnen | |
| DE731902C (de) | Garn aus kuenstlichen Faeden oder Fasern | |
| DE1435620C3 (de) | ||
| DE1719548A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von elastischen gewebten Tuechern und gewirkten Guetern | |
| DE1510629C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von voluminösen elastischen Fasergarnen | |
| DE1660340B2 (de) | Verfahren zur erzeugung latenter kraeuselung und schrumpfung bei kurzen keratinhaltigen fasern | |
| DE886370C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden durch Verspinnen von Kupferoxydammoniak-Celluloseloesungen | |
| AT218931B (de) | Voluminöses Garn |