DE973612C - Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer - Google Patents

Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer

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Publication number
DE973612C
DE973612C DEST7189A DEST007189A DE973612C DE 973612 C DE973612 C DE 973612C DE ST7189 A DEST7189 A DE ST7189A DE ST007189 A DEST007189 A DE ST007189A DE 973612 C DE973612 C DE 973612C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
lever
piston
push rod
compressed air
Prior art date
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Expired
Application number
DEST7189A
Other languages
English (en)
Inventor
Bertus Hendrik Tammenga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
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Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Application granted granted Critical
Publication of DE973612C publication Critical patent/DE973612C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/08Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
    • E21F13/086Armoured conveyors shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Special Conveying (AREA)

Description

  • Rückvorrichtung für Strebförderer Die Erfindung betrifft eine Rückvorrichtung für Strebförderer od. dgl. mit im wesentlichen parallel zum Förderer angeordneten Preßluftzylindern, die gelenkig mit dem Förderer verbunden sind und deren Kolbenstangen mittels eines am Förderer gelagerten Hebelgetriebes mit einer im Streb verspannten Stütze gekuppelt sind.
  • Es ist bekannt, die Preß.luftzylinder senkrecht zum Förderer anzuordnen. Ein Nachteil dieser Anordnung ist, daß der Durchgang im Streb durch die Zylinder in dünnen Flözen derart versperrt wird, daß man kaum vorbeigelangen kann.
  • Gemäß einem älteren Vorschlag ist die Kolbenstange der im wesentlichen parallel zum Förderer angeordneten Preßluftzylinder mittels eines Kniehebels mit der Stütze und dem Förderer gekuppelt. Da bei der Anwendung eines solchen Hebels großw Kräfte in der Längsrichtung des Förderers ausgeübt werden und die Stütze durch ihre Anordnung nur senkrecht auf den Förderer wirkende Kräfte aufnehmen kann, wird der Kniehebelmechanismus doppelt ausgeführt, damit die parallel zum Förderer wirkenden Kräfte ausgeglichen werden. Es sind demzufolge für jede Stütze zwei Zylinder erforderlich, die gleichzeitig bedient werden müssen.
  • Die Erfindung ermöglicht eine Rückvorrichtung, bei der der Durchgang im Streb nicht versperrt wird und wobei die durch den Zylinder ausgeübte Kraft vergrößert auf den Förderer übertragen wird, so daß der Zylinderdurchmesser kleiner ausgeführt werden kann als bei den bekannten Vorrichtungen. Weiterhin ist für eine Stütze nur ein Zylinder erforderlich, so daß der Aufbau und die Konstruktion der Rückvorrichtung und gleicherweise auch die Bedienung wesentlich einfacher ist als bei der Vorrichtung gemäß dem älteren Vorschlag.
  • Gemäß der Erfindung dient als Hebelgetriebe ein aus zwei in einem festen Winkel zueinander stehenden Hebelarmen gebildeter Hebel, dessen Drehachse in einem am Förderer befestigten Bügel gelagert ist, in dem der Preßluftzylinder gelenkig montiert ist. Zwischen dem Zylinder und der Stütze gibt es dann einen genügenden Durchgang. Durch die Länge der Hebelarme verschieden auszuführen und die Kolbenstange mit dem langen Hebelarm zu verbinden, wird die von dem Preßluftzylinder ausgeübte Kraft vergrößert auf den Förderer übertragen. Die Resultierende der zum Förderer parallel wirkenden Kräfte wird durch den am Förderer befestigten Bügel aufgenommen, so daß auf die Stütze nur eine Kraft ausgeübt wird, die im wesentlichen senkrecht zum Förderer gerichtet ist. Die Hebelarme werden hierzu vorzugsweise im wesentlichen rechtwinklig aufeinander stehend ausgeführt.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Obenansicht der Rückvorrichtung gemäß der Erfindung und Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung; Fig.3 zeigt ein Beispiel einer als eine Sperrklinke arbeitenden Sperrvorrichtung in dem Fuß des Stempels.
  • An dem Förderer i oder gegebenenfalls einer Führungsvorrichtung für Schrappergefäße ist eine U-förmige Bügelplatte :2 befestigt. In diesem Bügel ist gelenkig um einen Stift 3 ein Preßluftzylinder q. montiert, in welchem sich ein Kolben 5 bewegen kann. Der Preßluftzylinder ist mit einem Schiebergehäuse 6 versehen, in dem ein Kolbenschieber mit Inneneinströmung 7 angebracht ist. Das Schiebergehäuse ist mit einem Lufteinlaßventil 8 versehen. Die Preßluft tritt durch eine Öffnung 8' in das Schiebergehäuse ein und kann je nach dem Stand des Schiebers 7 vor oder hinter den Kalben strömen. In normaler Weise befindet sich der Schieber in dem Stand, wie die Fig. i ihn zeigt, da der Durchmesser des Teiles 9 den des Teiles io übersteigt. Es liegt jedoch auch die Möglichkeit vor, die beiden Teile des Kolbenschiebers in gleichem Durchmesser auszuführen und einen Federmechanismus anzubringen, der den Kolbenschieber in dem gezeichneten Stand hält. Durch ein in der Öse ii angebrachtes Seil kann der Schieber zurückgezogen werden, wodurch die Luft an der anderen Seite des Kolbens in Tätigkeit gesetzt wird.
  • An dem Kolben ist eine Kolbenstange i2 befestigt, die mittels eines Stiftes 13 mit dem Arm 1q. eines Hebels 15 verbunden ist. Der Hebel 15 ist gelenkig um einen in der Bügelplatte :z vorgesehenen Stift 16 angebracht. Der Arm 1q. ist mittels einer um den Stift 16 drehbaren Büchse mit dem anderen Arm 17, fest verbunden. Dieser Arm ist mit Hilfe eines Stiftes 18 an dem Ende einer Druckstange ig befestigt. Die mit einer Verzahnung ausgestattete Druckstange ig ist verschiebbar in dem Fuß 2o eines Stempels 21 angebracht.
  • In dem Fuß 2o ist eine federnde Klinke 22 angebracht, die in die Verzahnung der Druckstange i9 greift. Der Stempel 21 ist mit einem Stift 23 gelenkig an dem Fuß befestigt und weist einen unter das Gelenk vorspringenden Hebel 2q, auf, der sich auf eine in dem Fuß angebrachte Druckfeder 25 abstützt. Der Federdruck ist so groß, daß der Stempel aufrecht gehalten wird. Die Sperrvorrichtung kann statt mit einer Sperrklinke auch mit Reibungsorganen versehen sein, die eine Rückbewegung der Druckstange in den Fuß des Stempels verhindern.
  • Dem Unterschied im Durchmesser zwischen den Teilen 9 und io entsprechend, befindet sich der Kolbenschieber 7 in der gezeichneten Lage, so daß Preßluft oberhalb des Kolbens 5 eintritt. Der Kolben drückt sodann mit der Kolbenstange an das äußere Ende des Armes 1q.. Da die Druckstange ig mittels der Klinke 22 gesperrt ist, bildet das Ende 18 der Druckstange einen festen Drehpunkt für den Hebel 15. Mittels des Gelenkstiftes 16 und der Bügelplatte 2 wird eine fortwährende Kraft auf den Förderer z ausgeübt, so daß dieser, sobald freier Raum vorhanden ist, nach vorn gerückt wird. Die an dem Förderer. entlanggeführte Gewinnungsmaschine wird also mit gleichbleibender Kraft an den Kohlenstoß angedrückt.
  • Falls die von der Gewinnungsmaschine auf den Förderer ausgeübte Kraft die von der Rückvorrichtung auf den Förderer ausgeübte Kraft übersteigt, federt der Förderer auf dem Luftkissen in dem Zylinder etwas zurück.
  • Wenn der Kolben seine größte Hubweite erreicht hat, wird der Kolbenschieber mit Hilfe eines an der Öse i i befestigten Seils zurückgezogen.
  • Dies ermöglicht das Hineinströmen der Luft unterhalb des Kolbens, wodurch dieser sich wieder nach der Deckelseite des Zylinders bewegt. Der Hebel 15 dreht sich dann wieder zurück, wobei jetzt der Stift 16 als Drehpunkt wirkt. Dadurch wird die Druckstange nach vorn geschoben, wobei die Klinke 22 empargedrückt wird und um einen oder mehrere Zähne weiterrückt. Der Förderer kann anschließend aufs neue gerückt werden. Die Bedienung des Kolbenschiebers zum Nachdrücken der Druckstange kann in einiger Entfernung erfolgen, wobei gleichzeitig mehrere am Förderer entlang angeordnete Zylinder betätigt werden können.
  • Wenn die Druckstange so weit nach vorn gerückt worden ist, daß der Stempel sich am hinteren Ende der Druckstange befindet, wird die Klinke 22 umgedreht, wodurch das Vorrücken der Druckstange hinsichtlich des Fußes gesperrt ist. Der Kolben 5 dreht den Hebel 15 nunmehr in solcher Weise, daß die Druckstange wieder in den Fuß zurückgeschoben wird, wobei die Klinke um einen oder mehrere Zähne weiterrückt. Anschließend wird der Kolbenschieber zurückgezogen. Der Kolben rückt die Druckstange wieder nach vorn, wobei diese mit Hilfe der Klinke 2z den Fuß 2o des Stempels mitnimmt.
  • Weil der Stempelei schräg aufgestellt ist, leistet er dieser Versetzung nur wenig Widerstand. Der Kolbenschieber wird jetzt wieder losgelassen, so daß die Druckstange sich wieder zurückschiebt. Die Feder 25 hat den Stempel jedoch wieder an das Hängende angedrückt, so daß dieser an Ort und Stelle bleibt. Das oben beschriebene Verfahren wird so lange wiederholt, bis der Stempel sich möglichst nahe am Förderer befindet. Die Klinke 22 wird darauf wieder gedreht, wodurch der Förderer wieder vorgerückt werden kann.
  • Befindet sich die Rückvorrichtung in Betrieb, so dreht sich der Zylinder um den Stift 3, während die Druckstange eine geringe Schwenkung ausführt, da der Stift 18 einen kleinen Kreisbogen um den Gelenkstift 16 beschreibt. Diese Verstellung ist jedoch äußerst gering, so daß die Druckstange mit nur wenig seitlichem Spiel in den Fuß des Stenpels geführt werden kann.
  • Der Zylinderhub braucht nur so groß zu sein, daß die Druckstange einige Zähne weitergerückt werden kann. Wenn man eine geeignete Hebelübertragung wählt, kann der Zylinderdurchmesser klein sein, so daß der Zylinder nur wenig außerhalb des Förderers hervorsteht. Weil die obere Seite der Druckstange sich in nur geringer Höhe oberhalb des Liegenden befindet, wird der Strebdurchgang durch die Rückvorrichtung nicht nennenswert verkleinert.
  • Die Bedienung des Zylinders erfolgt in sehr einfacher Weise. Die Zylinder sind leicht auswechselbar, weil man nur die Stifte 3 und 13, die vorzugsweise als federnde Büchsen ausgeführt werden, zur Entfernung der Zylinder zu lösen braucht. Die Zylinder können über Tage überholt werden, während die übrigen Einzelteile der Rückvorrichtung an Ort und Stelle bleiben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückvorrichtung für Strebförderer od. dgl. mit im wesentlichen parallel zum Förderer angeordneten Preßluftzylindern, die gelenkig mit dem Förderer verbunden sind und deren Kolbenstangen mittels eines am Förderer gelagerten Hebelgetriebes mit einer im Streb verspannten Stütze gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Hebelgetriebe ein aus zwei in einem festen Winkel zueinander stehenden Hebelarmen (i4, 17) gebildeter Hebel (i5) dient, dessen Drehachse (i6) in einem am Förderer (i) befestigten Bügel (2) gelagert ist, in dem der Preßluftzylinder (4) gelenkig montiert ist.
  2. 2. Rückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Hebelarme (i4, 17) verschieden ist und die Kolbenstange (i2) mit dem langen Hebelarm (i2) verbunden ist.
  3. 3. Rückvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (i4, 17) im wesentlichen rechtwinklig aufeinander stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8o i 774, 8o6 847; französische Patentschriften Nr. 906 272, 959 904; Rauer, »Der Kohlenhobel«, 1946, S.72. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 928 89o.
DEST7189A 1952-10-23 1953-10-23 Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer Expired DE973612C (de)

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NL973612X 1952-10-23

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DE973612C true DE973612C (de) 1960-04-14

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ID=19866305

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DEST7189A Expired DE973612C (de) 1952-10-23 1953-10-23 Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer

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DE (1) DE973612C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR906272A (fr) * 1942-11-06 1945-12-28 Erdol Ag Zechen Graf Bismarck Dispositif pour le déplacement transversal de transporteurs de galeries d'extraction dans l'exploitation des mines
FR959904A (de) * 1950-04-07
DE801774C (de) * 1947-07-02 1951-01-22 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorrichtung zum selbsttaetigen Verruecken eines Foerderers
DE806847C (de) * 1948-10-02 1951-06-18 Demag Ag Fernsteuerung fuer Vorschubzylinder fuer Bergbaugewinnungsgeraete
DE928890C (de) * 1952-10-19 1955-06-13 Glueckauf Guenther Klerner Mas Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer od. dgl.

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