DE972873C - Schaltanordnung fuer die Aufloesung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstrassen in Abhaengigkeit von Hilfsrelais - Google Patents
Schaltanordnung fuer die Aufloesung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstrassen in Abhaengigkeit von HilfsrelaisInfo
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- DE972873C DE972873C DES36800A DES0036800A DE972873C DE 972873 C DE972873 C DE 972873C DE S36800 A DES36800 A DE S36800A DE S0036800 A DES0036800 A DE S0036800A DE 972873 C DE972873 C DE 972873C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
- Schaltanordnung für die Auflösung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstraßen in Abhängigkeit von Hilfsrelais Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung füi die Auflösung des Verschlusses und/oder der Festlegung. von Teilfahrstraßen in Abhängigkeit von Hilfsrelais, die durch Gleisrelais gesteuert werden, bei Stellwerken mit- elektrischen Verschlüssen,, insbesondere Gleisbiidstellwerken.
- Bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen wird die Auflösung einer eingestellten Fahrstraße aus Sicherheitsgründen von einer Kombination von Hilfsrelais. abhängig gemacht, die durch Gleisrelais von zwei, oder mehr isolierten Abschnitten gesteuert werden. Diese Hilfsrelais steuernAufIöserelais, die in neueren Stellwerken mit in mehrere Abschnitte unterteilten Fahrstraßen den Teilfahrstraßen, z. B. jeder einzelnen Weiche als kleinster Teilfahrstraßeneinheit, zugeordnet sind. Auf diese Weise kann die Festlegung bzw. der Verschluß jeder Weiche bereits nach deren Befahren, aufgelöst und die" Weiche in der anderen Lage für eine neue Zugfahrt freigegeben werden.
- Es ist bereits bekannt, durch die Gleisrelais der isolierten Abschnitte bzw. diesen zugeordneten Hilfsre]ais auf drei oder mehr Auflöserelais einzuwirken, die nacheinander in. Abhängigkeit von der Besetzung zweier isolierter Abschnitte durch den Zug zum Ansprechen gebracht werden. Soll- dabei die Auflösung unter Mitwirkung von Nachbarabschnitten erfolgen, die an den Weichenabschnitt anschließen, so wird nach einem älteren Patent der richtige Abschnitt durch einen Kontakt eines die Weichenlage kennzeichnenden Relais ausgewählt. Diese vorgeschlagene Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß in .den Stromkreisen der Auflöserelais je ein Ruhe- und ein Arbeitskontakt beider Gleis- bzw. Hilfsrelais der beiden auswählbaren Abschnitte erforderlich sind.
- Gemäß der Erfinidung kann die gleiche Arbeitsweise der Auflöseschaltung mit weniger Kontakten und unter Einsparung eines Hilfsrelais erreicht werden. Dies ist dadurch möglich, daß jeder Weiche zwei Auflöserelais zugeordnet sind, von denen jedes sowohl _ durch ein von dem den Weichenabschnitt selbst überwachenden Gleisrelais abhängiges Hilfsrelais gesteuert wird als auch von einem zweiten Hilfsrelais, das je nach der Lage .der Weiche bzw. der Weichen dieses Abschnittes von einem der Gleisrelais der an, den Weichenabschnitt anschließenden Gleisabschnitte abhängig ist.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der in der Zeichnung gebrachten beispielsweisen Darstellung.
- Fig. i zeigt die Schaltung der Gleishilfsrelais; in Fig.2 ist die Schaltung der Auflöserelais dargestellt; Fig. 3 zeigt die Schaltung eines der Weiche zugeordneten Festlegers oder Verschließers; Fig. 4 zeigt die zugehörige Gleisanordnung mit den erforderlichen isolierten Gleisabschnitten.
- Zu dem Isolierabschnitt 11 gehört das Glensrelavs G io, zu dem Abschnitt J2 das Gleisrelais G 2o, zu dem Abschnitt mit der Weiche W i das Gleisrelais G30. In Grundstellung ist außer den Gleisrelais G io, G 2o, G30 lediglich das Gleishnlfsrelai@s io über einen Kontakt G 31 des Gleisrelais G 3o angeschaltet und in angezogener Lage. Wird eine Fahrstraße über die Weiche W i eingestellt, so wird entweder Kontakt F z i oder Kontakt Fei eines Fahrwegstellers umgelegt, je nachdem, ob die Fahrt über den Abschnitt 11 oder den Abschnitt J2 gehen soll. Demgemäß wird nun das Gleishilfsrelais 2o entweder von dem Kontakt G i i oder dem Kontakt G 21 des entsprechenden Gleisrelaris abhängig gemacht. Die Hilfsrelais io und 2o haben entsprechende Kontakte 11, 12 bzw. 21, 22, :23, im Stromkreis der Auflöserelais A io und -A2o.
- Bei Einstellung einer Fahrstraße wurden gleichzeitig im Stromkreis der Wirkwicklung F ioo des Festlegers der Weiche die Kontakte F 12 oder F ä2 umgelegt. Im Stromkreis der Wicklung F ioo des Festlegers liegen noch Kontakte ST i und ST :2 der zu der Weiche W i gehörigen Steilrelais sowie ein Weichenüberwachungskontakt Ü i. Außerdem sind zwei Kontakte A 14 und A 24 der Auflöserelais vorgesehen. Es können noch weitere Kontakte von abhängigen Einrichtungen angeordnet werden, die überwacht werden sollen. Beim Ansprechen der Wicklung F ioo wird gleichzeitig der Anker der zweiten Wicklung F Zoo des als Stützrelais arbeitenden Festlegers zum Abfallen gebracht und stützt nun den angezogenen Anker der Wirkwicklung F ioo ab. Durch den Wechsel dieses Stützrelais ist der Kontakt F i i i im Stromkreis der Auflöserelais geschlossen worden. Hierdurch ändert sich an der Lage der Auf löserelais A i o, A 2o nichts, obgleich bzw. da durch Ansprechen des Relais 2o die Kontakte 2i bzw. 23 gewechselt haben.
- Erfolgt nun beispielsweise eine Zugfahrt im Gleiss G i in der eingezeichneten Fahrtrichtung A, so wird bei Besetzung der Isolierschiene 11 das Gleisrelais G io zum Abfallen gebracht, und sein Kontakt Gii wird unterbrochen. Das Gleishilfsrelais 2o fällt ab und schließt die Kontakte 2i und 23, so daß das Auflöserelais A io anspricht und sich über seinen Kontakt A i i und den Kontakt 23 vom Ansprechstromkrei@s unabhängig macht. Sobald nun auch die Weiche W i besetzt wird, fällt das Gleisrelais G 3o ab, dabei wird der Kontakt G 31 unterbrochen und schaltet das Glei@shilfsrelais io ab, das seine Kontakte i i und 12 umsteuert. Das Unterbrechen des Kontaktes i i ist wirkungslos, da sich das Auflöserelais A io über den Selbstschlußkanta.kt A i i und die parallel liegenden Kontakte 12 und 23, die jetzt beide geschlossen sind, weiter hält. Sobald nun die isolierte Schiene 11 von Zugachsen geräumt wird, zieht das Gleisrelais G io wieder an und schließt den Kontakt G i i. Das Gleishilfsrelais 2o spricht an und steuert die Kontakte 2 i bis 23 um. Nun zieht auch das Relais A 2o an und hält sich über seinen Kontakt A 2 i, der in Reihe liegt mit zwei gleichfalls geschlossenen Kontakten A i2 und A22. Nun sind beide Auflös-erelais nur noch von eigenen Kontakten A i i, A 12 bzw. A21, A22 und dem Kontakt F i i i des Festlegers abhängig.
- In dem Stromkreis der Rückstellwicklung F2oo des Festlegers liegen je ein Kontakt A 23 und A 13 der beiden Auf löserelais. Die Rückstellwicklung ist außerdem noch von einem Kontakt 13 des Gleishilfsrelais io abhängig. Dieser Kontakt könnte jedoch auch am Gleisrelais G30 liegen.
- Sobald die Weiche W i von Zugachsen frei wird, schließen die Kontakte 13, A 13, A23. Die Wicklung F2oo erhält Strom, der Festleger wechselt in die Grundstellung, und die Auflösung ist vollzogen. Durch Öffnen des Kontaktes F i i i werden dabei auch die Auflöserelais in die Grundstellung gebracht.
- Aus der Anordnung eines Kontaktes 13, der nur abhängig ist vom Gleisrelais G30 des Weichenahschnittes, im Stromkreis der Rückstellwicklung F Zoo des Festlegers ergibt sich, °daß- bei Fahrten von links nach rechts die Auflösung bereits erfolgt, wenn die Weiche W i von Zugachsen geräumt ist, selbst wenn einer der Isolierabschnitte 11 oder 12 besetzt ist.
- Ähnlich wie die Steuerung des Festlegers in Abhängigkeit von den Auflöserelais kann auch die Beeinflussung eines Verschließers erfolgen. Ebenso können einzelne der Kontakte durch andere ersetzt werden, durch die die gleiche Wirkung erzielt wird, ohne daß an dem Erfindungsgedanken etwas geändert wird. Man könnte z. B. an Stelle. der Kontakte F i i und F 21 der Fahrwegsteller auch Kontakte eines Weichenstellrelais, Plus- oder Minu@s-Cberwachungskontakte od. d,gl. verwenden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung für die Auflösung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstraßen in Abhängigkeit von Hilfsrelais, die durch Gleisrelais gesteuert werden, bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen, insbesondere Gleisbildstellwerken, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Weiche zwei Auflöserelais (A i o, A 2o) zugeordnet sind, von denen jedes sowohl durch ein von dem den Weichenabschnitt selbst überwachenden Gleisrelais (G io) abhängiges Hilfsrelais (io) gesteuert wird als auch von einem zweiten Hilfsrelais (2o), das je nach der Lage der Weiche bzw. der Weichen (W i) dieses Abschnittes von einem der Gleisre-la.is (Gio, G2o) der an den Weichenabschnitt anschließenden Gleisabschnitte (T i, T2) abhängig ist.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Gleisrelais (G30) der Weiche gesteuerte zweite Hilfsrelais (io) im Ruhezustand angezogen, das erste Hilfsreiais (2o) im Ruhezustand abgefallen ist.
- 3. Schaltanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Auflöserelais (A i o, A 2o) über Kontakte (i i, 12. 21, 22) der Gleisrelais bzw. Hilfsrelais (10, 20) so geschaltet sind, daß im Ansprechstromkreis des einen Auflöserelais (A io) ein Arbeitskontakt (i i) des dem isolierten Weichenabschnitt zugeordneten Gleisrelais (G 3o) bzw. seines Hilfsrelais (io) und ein Ruhekontakt (21) des Gleishilfsrelais (2o) der beiden anschließenden Isolierabschnitte angeordnet sind, während das andere Auflöserelai,s (A 2o) durch entgegengesetzt wirkende Kontakte (12, 22) der beiden Hilfsrelais gesteuert wird.
- 4. Schaltanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Auflöseralais (Aio, A 2o) sich beim Ansprechen einen Selbstschlußkreis bildet (Kontakte A i i, A21).
- 5. Schaltanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Selbstschlußkreise beider Auflöserelais (Aio, A20) parallel geschaltet und über zwei parallel geschaltete Ruhekontakte (12, 23) der Gleisrelais bzw. Gleishilfsrelais (io, 2o) geführt sind, die ihrerseits durch zwei in Reihe liegende Kontakte (A 12, A22) der Auflöserelais überbrückt sind.
- 6. Schaltanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Rückstellstromkreis der Festleger un!d/odee der Verschließer der Weiche bzw. Teilfahrstraße zwei in Reihe liegende Arbeitskontakte (A 13, A:23) der beiden Auflöserelais (Aio, A 2o) und ein Arbeitskontakt (13) des der Weiche zugeordneten Gleishilfsrelais (io) bzw. ein entsprechender Kontakt des Gleisrelais der Weiche angeordnet sind.
- 7. Schaltanordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundstellung der beiden Auflöserelais (A io, A2o) im Ansprechstromkreis (F ioo) des Festlegers und/ oder Verschließers überprüft wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 886 752, 825 698, 819 1 I i. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 945 158.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36800A DE972873C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Schaltanordnung fuer die Aufloesung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstrassen in Abhaengigkeit von Hilfsrelais |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES36800A DE972873C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Schaltanordnung fuer die Aufloesung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstrassen in Abhaengigkeit von Hilfsrelais |
Publications (1)
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|---|---|
| DE972873C true DE972873C (de) | 1959-10-22 |
Family
ID=7482349
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36800A Expired DE972873C (de) | 1953-12-17 | 1953-12-17 | Schaltanordnung fuer die Aufloesung des Verschlusses und/oder der Festlegung von Teilfahrstrassen in Abhaengigkeit von Hilfsrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972873C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819111C (de) * | 1948-10-02 | 1951-10-29 | Siemens & Halske A G | Anordnung zur Aufloesung von Fahrstrassen im Eisenbahn-Sicherungswesen |
| DE825698C (de) * | 1948-12-15 | 1951-12-20 | Siemens & Halske A G | Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen, im besonderen Tischhebelwerken |
| DE886752C (de) * | 1949-02-17 | 1953-08-17 | Siemens Ag | Fahrstrasseneinstellung fuer Rangierfahrten bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen |
| DE945158C (de) * | 1952-04-10 | 1956-07-05 | Lorenz C Ag | Fahrstrassenaufloeseschaltung |
-
1953
- 1953-12-17 DE DES36800A patent/DE972873C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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