DE970353C - Bewehrungselement fuer eiserne Grubenausbauteile - Google Patents
Bewehrungselement fuer eiserne GrubenausbauteileInfo
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- DE970353C DE970353C DEP41200A DEP0041200A DE970353C DE 970353 C DE970353 C DE 970353C DE P41200 A DEP41200 A DE P41200A DE P0041200 A DEP0041200 A DE P0041200A DE 970353 C DE970353 C DE 970353C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/24—Knuckle joints or links between arch members
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Description
- Bewehrungselement für eiserne Grubenausbauteile Die Erfindung bezieht sich auf ein aus einer vollwandigen Schale bestehendes lagerschalenartiges Bewehrungselement für die Ausbausegmente beim eisernen Polygonausbau.
- Derartige Bewehrungselemente, welche im fertigen Ausbau die zwischen den Ausbauteilen liegenden oder den Ausbaurahmen begrenzenden Quetschhölzer, Läufer od. dgl. aufnehmen, sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Ihre lösbare Befestigung an dem zugeordneten Ausbausegment erfolgt in üblicher Weise durch Ansatzlaschen, die mit dem Segment durch Bohrungen desselben durchdringende Schraubenbolzen verbunden sind.
- Ein Nachteil, der allen bekannten Konstruktionen von solchen schalenartigen Bewehrungselementen bzw. deren Befestigung eigen ist, ist der, daß die Druckübertragung im fertigen Ausbaurahmen, unter Berücksichtigung der Winkelstellung der aufeinanderfolgenden Ausbausegmente zueinander, in ungünstiger Weise so erfolgt, daß sich eine Tendenz der Quetschhölzer, aus der Umfassung herauszuwandern, ergibt. Das ist eine Folge der Tatsache, daß bei den bekannten Konstruktionen das Ouetschholz, weil die Schalen so an den Segmenten angebracht sind, daß die Mittelachsen der Profile durch den Mittelpunkt des Quetschholzes gehen, in der zueinander abgewinkelten Stellung der Segmente an der Innenseite des Rahmens verhältnismäßig weit, an der Außenseite dagegen wenig umfaßt wird.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil der bekannten Konstruktionen dadurch vermieden, daß die Schale gegenüber der Symmetrieachse des Ausbausegmentes auf ihrer Anlagefläche an diesem derart seitlich versetzt ist, daß der Schalenmittelpunkt gegenüber dem Mittelpunkt des Quetschholzes zum Gebirge hin verlegt wird.
- Hierdurch werden die Größenunterschiede der Umfangsbereiche .der einander gegenüberliegenden Umfangsflächen des Quetschholzes verringert und sein Bestreben, sich nach außen herauszudrücken, beseitigt, gleichzeitig aber auch die Nachgiebigkeit: des Ouetschholzes völlig ausgenutzt.
- Um bei seitlich auf den Ausbau wirkenden Schiebedrücken zu vermeiden, daß das Ouetscllholz od. dgl. sich in Achsrichtung verschiebt, können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Schaleninnenfläche fischrückenartige, d. h. giebelförmige, sich einseitig verjüngende Vorsprünge vorgesehen werden, die am zweckmäßigsten unmittelbar durch Pressen hergestellt werden und in der Außenkrümmung der Schale als Vertiefungen sichtbar sind.
- In den Abbildungen ist das Bewehrungselement nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine vorzugsweise Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer Darstellung und Abb. z eine Aufsicht auf das Bewehrungselement nach Abb. i.
- Mit i ist die aus einem Preßstück bestehende Schale bezeichnet, aus welcher durch einen Preßvorgang, vorzugsweise in der Wärme, vom Innenraum her nach außen die Auskümpelungen a herausgedrückt werden.. Die dem Ausbauteil zugekehrten Flächen der beiden Auskümpelungen bilden gemeinsam eine tangential an den Scheitel des Bogens der Schale i angelegte Ebene, wobei die im fertigen Ausbau außenliegende der beiden Auskümpelungen um das Maß höher ist als die innenliegende, das sich aus der Winkelstellung der Ausbauteile der über das Quetschholz aneinander angeschlossenen Segmente zueinander ergibt.
- Die Flanken 3 der Auskümpelungen verlaufen in der Krümmung der Schale. Der bei der Herstellung der Schale in Richtung des Pfeiles 4 wirkende Preßdruck ist bestrebt, die Schale in Richtung der Pfeile 5 und 6 zusammenzuziehen, d. h. den Radius der Wölbung zu verringern. Entgegengesetzt wirkt beim eingebauten Ausbau der durch das Ouetschholz auf die Schale einwirkende Gebirgsdruck. Die neuartige Ausbildung der Schale wirkt also. in besonders vorteilhafter Weise den Beanspruchungen entgegen, die im Gebrauch auftreten, wobei auch die von den Stirnenden des Ausbaues auf die durch die Auskümpelungen gebildete ebene Auflagefläche in Richtung der Pfeile 7 und 8 ausgeübten Beanspruchungen von den Auskümpelungen und ihren Flanken 3 nach dem Rand der Schale hin abgeleitet werden. Je weiter die Flanken 3 nach den Außenrändern der Schale hin verlaufen, um so günstiger wirkt die Ableitung der aufgetretenen Kräfte.
- Die nicht völlig starre Verbindung mit der Schale erfolgt nach dem Ausführungsbeispiel durch die beispielsweise U-förmigen Laschen io, die sich sowohl an Schienensteg, -kopf- und -fuß des Ausbauprofileisens anlegen und damit ein Lösen des Polygonschuhes vom Ausbausegment verhindern und eine Schraube oder Bolzen nur für die Montage bzw. für das Rauben erforderlich machen, wie dieses durch eingehende Versuche bereits festgestellt worden ist.
- Die Laschen io sind nach dem Ausführungsbeispiel mit dem Schalenkörper randverschweißt, und zwar sind sie in nutenförmige Vertiefungen i i eingelassen (Abb. 3). Diese Maßnahme, die allerdings beim Stumpfschweißen überflüssig ist, entlastet die Randschweißnaht 12 zwischen Schuh und Schale ge-' ge:nüber Verdrehungsbeanspruchungen, wie sie unter dem Einfluß des Gebirgsdruckes eintreten können.
- Mit 13 sind die fischrückenartig geformten Vorsprünge an der Schaleninnenfläche bezeichnet, die verhindern, daß das Läuferholz od. dgl. sich im eingebauten Ausbau in Achsrichtung der Schale verschieben kann. Diese Vorsprünge verhindern auch im Streckenort, solange die Zimmerungen noch nicht unter Gebirgsdruck stehen, ein Fortschießen, da sie sich unter dem Druck - der üblicherweise durch die Verkeilung des Ausbaues gegen das Gebirge ausgeübt wird - mehr oder weniger in das Läuferholz eindrücken. Außerdem entlasten sie weitgehend die unnachgiebigen Gelenke in der Firste, da sich zuerst die Vorsprünge in das Läuferholz eindrücken können, auf diese Weise den Ausbau eine zusätzliche Nachgiebigkeit vermitteln und das unnachgiebige Gelenk entlasten.
- Diese Vorsprünge werden zweckmäßig unmittelbar im Preßvorgang hergestellt, so daß sich in der Außenkrümmung der Schale Vertiefungen 14 ergeben; sie können in beliebiger Zahl, je nach Zweckmäßigkeit, vorgesehen werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Aus einer vollwandigen Schale bestehendes Bewehrungselement für die Ausbausegmente beim eisernen Polygonausbau, welches mit einer ebenen Fläche auf der Stirnfläche des Ausbausegments, mit dem die Schale lösbar verbunden ist, aufruht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale gegenüber der Symmetrieachse des Ausbausegments auf ihrer Anlagefläche an diesem seitlich versetzt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i unter Befestigung der Ausbauelemente an den Segmenten durch Laschen von U-Profil, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen in ihrem Profil entsprechend gebildete Einpressungen in den Auskümpelungen des 'ewehrungselements, durch die gleichzeitig an der Innenseite des Bewehrungselements entsprechende Vorsprünge zur Arretierung des Quetschholzes gebildet werden, eingeschweißt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 5o8 961, 6o8 o26. 622 724, 693 9go, 695 990, 710 347; britische Patentschriften Nr. 273 982, 477 011.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP41200A DE970353C (de) | 1949-04-30 | 1949-04-30 | Bewehrungselement fuer eiserne Grubenausbauteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP41200A DE970353C (de) | 1949-04-30 | 1949-04-30 | Bewehrungselement fuer eiserne Grubenausbauteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970353C true DE970353C (de) | 1958-09-11 |
Family
ID=7377647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP41200A Expired DE970353C (de) | 1949-04-30 | 1949-04-30 | Bewehrungselement fuer eiserne Grubenausbauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970353C (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB273982A (en) * | 1927-01-29 | 1927-07-14 | Waldemar Moll | Improvements in or relating to shoring structures for mines |
| DE508961C (de) * | 1930-10-03 | Alfred Thiemann | Aus einer schmiedeeisernen Platte bestehender Knieschuh | |
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| DE622724C (de) * | 1933-06-18 | 1935-12-05 | F W Moll Soehne Maschinenfabri | Aus Walzblech bestehende schalenartige Bewehrung von eisernen Ausbauteilen |
| GB477011A (en) * | 1936-06-19 | 1937-12-20 | Friedrich Wilhelm Moll | Improvements in or relating to shoring structures for mines |
| DE693980C (de) * | 1936-05-26 | 1940-07-23 | Hueser & Weber | Aus Walzeisen erstellte Verbindung, insbesondere fuer vieleckigen Grubenausbau aus Stegprofilen, z. B. Eisenbahnschienen |
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| DE710347C (de) * | 1939-12-08 | 1941-09-11 | Paul Alvermann | Stempelbewehrung fuer Grubenausbau |
-
1949
- 1949-04-30 DE DEP41200A patent/DE970353C/de not_active Expired
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