DE960314C - Feinmessgeraet mit Tastbolzen - Google Patents

Feinmessgeraet mit Tastbolzen

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DE960314C
DE960314C DEM27005A DEM0027005A DE960314C DE 960314 C DE960314 C DE 960314C DE M27005 A DEM27005 A DE M27005A DE M0027005 A DEM0027005 A DE M0027005A DE 960314 C DE960314 C DE 960314C
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DE
Germany
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measuring device
arm
button
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lever
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Expired
Application number
DEM27005A
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English (en)
Inventor
Michel Moise Malec
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Feinmeßgerät mit Tastbolzen Die Erfindung bezieht sich auf Feinmeßgeräte, bei denen die Verstellung des Tasters durch große Übersetzungen auf Anzeigeglieder übertragen wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen. worden, die Bewegung des Tasters auf ### Anzeigeglieder durch Wälzmittel zu übertragen, die namentlich aus Gleitstücken. und Rollen bestehen, wobei die Anzeigeglieder bzw. Zeiger auf der letzten Rolle des bewegungsübertragenden Rollensatzes oder auf Zwischengliedern aufgekeilt sind Es ist namen,tlich vorgeschlagen worden, die die Zeiger oder sonstigen Anzeigeglieder tragende Rolle oder Rollen bzw. Nadeln zwischen zwei geradlinig gegeneinander verschieblichen, durch federnd verformbare Mittel zusammengepreßten und mittels Kugeln. oder Rollen geführten Wälzbahnen lagerlos zu halten, wobei die eine Wälzbahn unter der Wirkung einer Rückführfeder steht und die andere Wälzbahn mit dem Taster verbunden ist.
  • Bei gewissen Ausführungsarten dieses Geräts ist zwischen den Wälzbahnen eine kinematische Verbindung vorgesehen, die durch einen zweiarmigen Hebel erfolgt, der in seiner Mitte auf einer Schneide gelagert ist, wie auch der Druck des doppelarmigen Hebels auf die als Wälzbahnen an.- gebildeten Gleitstücke mittels Schneiden erfolgt.
  • Bei diesen Ausbildungen hat die geringste seitliche Verlagerung der Gleitstücke einen Meßfehler zur Folge. Die Meßgenauigkeit des Geräts kann somit durch unregelmäßige Fertigung und namentlich durch den geringsten Unterschied im Durchmesser der Kugeln oder Rollen beeinträchtigt werden, auf denen sich die besagten Gleitstücke verschieben.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Meßgeräten dieser Bauart, wonach die kinematische Verbindung zwischen den beiden Gleitstücken durch einen zweiarmigen, Schwinghebel erfolgt, der mit den beiden Gleitstücken mittels Rollen in Berührung steht, die auf ebenen Flächenteilen der Oberseite der Gleitstücke auf ruhen. Eine seitliche Verlagerung der Gleitstücke hat somit in diesem Falle keine nachteiligen Folgen für die Meßgenauigkeit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäß verbesserte Meßgerät veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. I die im diametralen Schnitt gehaltene Vorderansicht des erfindungsgemäß verbesserten, mit Wälzbahngleitstücken versehenen Meßgeräts bei herausgeschobenem Taster, Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie 11-11 in Fig. I, Fig. 3 einen Schnitt enysprechend der Linie 111411 in Fig. 1, Fig. 4 in Teilansicht-die Stoßfängerarme in der durch einen heftigen Aufschlag auf den Taster ausgelösten.Offen- oder Spreizstellung.
  • Im darestellten Ausführungsbeispiel hat das Meßgerät ein Gehäuse I, in welchem namentlich ein Bodenstück 2 untergebracht ist, das zur Führung eines Bolzens 3 dient Das aus dem Bodenr stück 2 heraustretende Ende dieses Bolzens 3 ist mit einem Tastglied versehen. An einem am Gehäuser befestigten unbeweglichen Widerlager 5 und einem waagerecht verschieblichen Teil 6 rollen Kugeln 9, I0, die im vorliegenden. Ausführungsbeispiel in Käfigen 7, 8 sitzen. An der entsprechenden Seite der Teile 5, 6 ist je eine Führungsbahn 11 bzw. 12 für die Kugelng und 10 eingeschliffen.
  • Der Teil 5 ist an den Platinen I3, 14 befestigt, während der andere Teil 6 zwischen den beiden Platinen, waagerecht verschieblich eingepaßt ist -und durch eine am Bodenstück 2 befestigte und mit einer Druckschraube t6 versehene Feder 15 gegen den anderen Teil 5 federnd zurückgedrückt wird.
  • Zwischen den Kugelkäfigen 7 und 8 sitzen Gleitstücke I7, I8, die parallel zur Ebene der Teile 5, 6 verschieblich sind und Nuten 19, 20 aufweisen, die als Rollbahnen für die Kugeln 9, 10 dienen. Diese Gleitstücke I7, I8 haben keine Berührung mit den Platinen 13 und 14. Die kinematische Verbindung zwischen den Gleitstücken I7 und I8 erfolgt durch einen uni eine feste Achse 22 schwingenden Hebel 21, der an seinen Enden zwei kleine identische undi symmetrisch zur Achse 22 liegende Rollen 23, 24 trägt. Diese Rollen 23, 24 wirken mit ebenen und parallelen, an der Oberseite der Gleitstücke 17 und I8 vorgesehenen Berührungsflächen 25 und 26 derart zusammen, daß sich die Gleitstücke zwangläufig in ihrer Ebene gegeneinander verschieben.
  • Zwischen den beiden Gleitflächen I7 und I8 sind zwei vollkommen, runde Nadeln 27, 28 eingespannt, deren Achszapfen in waagerechte Nuten der Platinen des Geräts eingreifen. Das Gleitstück 17 steht dauernd unter dem Einfluß einer Rückführfederkraft, und zwar durch Vermittlung eines Hebels 29, der um einen am Ende einer Spiralfeder befestigten Zapfen 30 angelenkt ist. Das Ende des Hebelarmes 29 trägt eine Rolle 31, die auf das Gleitstück 17 einen Schub ausübt Das Gleitstück I8 ist mit einem Fortsatz 32 versehen, dessen Ende mit einer ebenen Fläche 33 abschneidet. Diese Fläche 33 ist mit dem flachen Ende 34 des Bolzens 3 über ein Hebelsystem verbunden. Dieses besteht aus- einem Hebelarm 35, der um eine Achse 36 schwingbar gelagert ist, an seinem Ende eine mit dem flachen Ende 34 des Bolzens 3 zusammenwirkende Rolle 37 trägt und von einer mit Federhause versehenen Feder 38 gegen den besagten Bolzen 3 federnd zurückgeführt wird. Die Kraft der Feder 38 ist dabei größer als die der an der Achse 30 mit Federhaus eingebauten Feder. Der Hebelarm 35 besteht aus einem Profilstück in Gesta,lt eines U, in dessen Hohlraum ein zweiter Hebelarm 39 verstellbar ist. Dieser Hebelarm 39 besteht ebenfalls aus einem U-Profil und ist wie der erste an der Achse 36 angelenkt. Die offene Seite dieses Hebels 39 ist der offenen Seite des Hebels 35 zugekehrt und kann gegen diesen zum Anschlag kommen. Das Ende des Hebelarms 39 trägt eine Rolle 40, die mit der ebenen Fläche des Gleitstücks 18 zusammenwirkt. Eine Sprengfeder4I, die das Gewicht des Gleitstücks I3 überwindet, hat das dauernde Bestreben, den Arm 39 vom Arm 35 abzurücken, d. h. das von ihm gebildete Gelenk zu spreizen und das Gleitstück I8 mit dem Schwinghebel 21 in Berührung zu halten.
  • Die Arbeitsweise des beschriebenen Geräts ist folgende: In der Ruhestellung gemäß Fig. I, in der der Bolzen 3 herausgeschoben ist, hält der vom Federhaus 38 belastete Arm 35 die Rolle 37 mit dem Ende 34 des Bolzens 3 in Berührung und preßt den Arm 39 unter Plattdrücken der Feder 41 mit dessen Rolle 40 gegen das flache Ende 33 des Fortsatzes 32 des Gleitstückes 18. Dieses wird angehoben, und folglich ist das Gleitstück I7 gesenkt und der Arm 29 unter Überwindung der am Zapfen 30 eingebauten Federhausfeder abwärts geneigt, deren Kraft geringer ist als die Kraft der Federhausfeder 38. Wird zwecks Messung einer Dicke der Taster mit seinem Bolzen 3 eingeschoben, dann schwingt der Hebelarm 35 um seine Achse 36 aufwärts, wobei der von diesem Arm 35 mit dem Hebelarm 29 gebildete Winkel unter der Wirkung der Feder 41 das Bestreben hat, sich zu öffnen. Die Wirkung der am Zapfen 30 ein gebauten Federhausfeder bringt jedoch den. Arm 29 zum Hochschwenken, und diese Schwenkbewegung überträgt sich über die Rolle 31 und die ebene Fläche 32 auf das Gleitstück I7, welches auf den Kugeln 9 senkrecht emporgehoben wird. Diese Au,fwärtsverlagerung wiederum überträgt sich zwangläufig über die Rolle 23, den um die Achse 22 ausschwingenden Hebel 2I und die Rolle 24 auf das Gleitstück I8. Die Wirkung des Fortsatzes 32 auf die Rolle 40 gewährleistet das Anliegen des Armes 39 am Hebelarm 35 unter Überwindung des von der Feder 41 ausgeiibten Druckes. Wie somit zu ersehen ist, äußert sich jede normale Verstellung des Tasters während des Meßvorganges in einer Gegeneinanderverschiebung der beiden Gleitstücke 17 und 18 um denselben Abstand und somit in einer gleitlosen Verdrehung der Nadel 27 um ihre im Raum feststehende Achse, wobei diese Nadel infolge der Anordnung der beiden. Kugeln g und 10 auf jeder Seite sowie der einstellbaren Feder 15 zwischen den beiden Gleitstücken mit vorbestimmtem und einstellbarem gleichbleibendem Druck eingespannt bleibt. Auf der Achse der zweiten. Nadel 28 kann eine Bremse vorgesehen sein, urn unzeitige Bewegungen der beweglichen Teile des Geräts zu verhindern.
  • Bei plötzlichem Aufschlag auf den Taster bewirkt dieser lediglich das rasche Aufwärtsschwenken des Armes 35 um die Achse 36 und das Öffnen des Winkels zwischen den Armen 35 und 39, ohne daß die Wucht des Aufschlages auf die übrigen Teile des Geräts übergreifen und diese zerstören kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feinmeßgerät, bei dem die Verstellung des Tasters auf Anzeigeglieder oder Zeiger übertragen wird und die die Zeiger tragenden Rollen oder Nadeln. zwischen zwei gegeneinander beweglichen, federnd zusammengepreßten Teilen gelagert sind, von denen der eine unter der Wirkung einer Rückführfeder steht und der andere mit dem Taster verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine positive kinematische Verbindung zwischen den beiden gegeneinander beweglichen Teilen (17, I8) durch einen zweiarmigen, Hebel (21) gewährleistet ist, der mittels Rollen (23, 24) auf ebenen Flächen (25, 26) der gegeneinander beweglichen Teile (17.
    I8) aufliegt. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 732 515. 360 387, 3II 3I5; französische Patentschrift Nr. 976 052.
DEM27005A 1954-05-07 1955-05-06 Feinmessgeraet mit Tastbolzen Expired DE960314C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR960314X 1954-05-07

Publications (1)

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DE960314C true DE960314C (de) 1957-03-21

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ID=9490135

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DEM27005A Expired DE960314C (de) 1954-05-07 1955-05-06 Feinmessgeraet mit Tastbolzen

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DE (1) DE960314C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE311315C (de) * 1918-08-24 1919-03-12
DE360387C (de) * 1922-10-03 Taylor William Apparat zur vergroesserten UEbertragung kleiner Bewegungen
DE732515C (de) * 1939-07-05 1943-03-04 Guenter Schoell Dr Ing Laengenmessgeraet
FR976052A (fr) * 1942-03-26 1951-03-13 Perfectionnements aux appareils de mesure de précision tels que les comparateurs, rapporteurs, calibres ou analogues

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