DE96007C - - Google Patents

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DE96007C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/06Buffers or stops limiting opening of swinging wings, e.g. floor or wall stops

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch Zeichnung veranschaulichte Erfindung betrifft eine Einrichtung, mittels welcher das geräuschlose Schliefsen von Thüren oder dergl. herbeigeführt wird.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dafs ein durch Feder beeinfiufster Bufferhebel, der an sich bekannt ist (vergl. die Patentschrift Nr. 33226), bei offener Thür durch eine Sperrvorrichtung so lange im Bereich der Thür erhalten wird, bis diese gegen den Buffer stöfst, worauf der Hebel beim folgenden Oeffnen der Thür wieder in die wirksame Lage zurückgeführt und in ihr durch die Sperrvorrichtung festgehalten wird.
Die Anordnung und Wirkungsweise der in Betracht kommenden Theile ergiebt sich aus der Zeichnung.
Es bedeutet darin:
Fig. ι eine Ansicht der Buffereinrichtung in Stellung beim Oeffnen der Thür,
Fig. 2 desgleichen beim Schliefsen der Thür,
Fig. 3 und 4 Stirn- und Seitenansicht des Buffers bei geschlossener Thürstellung,
Fig. 5 Schnitt nach Linie R-R der Fig. 3,
Fig. 6 und 7 Stirn- und Seitenansicht des Buffers bei geöffneter Thürstellung,
Fig. 8 Schnitt nach Linie S-S der Fig. 6.
Die Bewegung der ThUr wird mittels eines Gestänges, durch ein steigendes Thürband s (Fig. ι und 2) oder auch durch ein auf letzteres aufgesetztes Schrauberistück auf den eigenartigen Bufferhebel B übertragen.
Der bei b drehbar gelagerte Bufferhebel B ist winkelartig gestaltet und mit folgender Einrichtung versehen:
An der Platte C befindet sich eine Fangnase g, über welcher ein Fanghebel h gleitet.
Dieser Fanghebel liegt hinter dem Bufferarm des Hebels B und ist an letzterem bei a drehbar befestigt.
Der Fanghebel h steht ferner in Zusammenhang mit Bufferstift t, welcher zusammen mit Hülset, von der Feder/ stets nach auswärts gedrückt wird.
Der obere Arm' des Hebels B greift mittels Zapfens in einen Längsschlitz s der Stange S ein, wodurch dem Zapfen bezw. Hebel ein gewisser Spielraum gelassen ist.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Oeffnen der Thür befindet sich der durch Hebel h und Fangnase g nicht gehaltene, sondern durch Feder k nach oben gedrückte Hebel B in der in Fig. 1, 3, 4 und 5 gezeichneten Stellung.
Sobald die Thür entsprechend weit geöffnet ist, findet durch die Stange S eine Verdrehung des Hebels B nach unten statt; hierbei wird der Fanghebel über die schräg ansteigende Fangnase g geführt und hinter derselben eingelegt, wodurch die Tief lage des Buffers A (s. Fig. 2, 6, 7 und 8) gesichert ist.
Wird die Thür durch fallendes Band oder' Feder oder Gewicht zugetrieben, so schlägt
sie zunächst gegen den in der Thürbahn befindlichen Buffer A. Dieser Buffer A wird durch den Schlag zurückgedrängt und hierdurch der Fanghebel h hinter der Fangnase g ausgehoben, zugleich aber auch der Buffer hebel B durch die Feder k nach oben, d. h. aufser Bereich der ThUr gebracht, so dafs letztere ohne Stofs geräuschlos ins Schlofs gedrückt wird.
Es kommt hierbei der Schlitz s in der Stange 5 insofern zur Wirkung, als der Hebel B frei schwingen kann, um erst nach einer gewissen Bewegung der Thür, beim Oeffnen derselben, von der Stange 5 wieder nach abwärts gedrückt zu werden.
Die Anordnung der einzelnen Theile zu einander, sowie deren Anbringung an der Thür oder dem Thürgewände kann hierbei sehr verschieden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum geräuschlosen ScKliefsen von Thüren mittels eines mit einem Buffer versehenen federnden Hebels, der nach dem Auftreffen der Thür auf den Buffer aus dem Bereiche derselben zurückgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bufferhebel mit einem Hebel h verbunden ist, welch letzterer im Zusammenwirken mit der Fangnase g den von Feder k beeinflufsten Bufferhebel B bis zum Auftreffen der Thür in tiefster Stellung zurückhält, so dafs Hebel B erst nach Auftreffen der Thür durch Feder k aufser Bereich der letzteren gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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