DE953260C - Druck- und Sauglueftung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Druck- und Sauglueftung fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE953260C
DE953260C DED16120A DED0016120A DE953260C DE 953260 C DE953260 C DE 953260C DE D16120 A DED16120 A DE D16120A DE D0016120 A DED0016120 A DE D0016120A DE 953260 C DE953260 C DE 953260C
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DE
Germany
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ventilation
pressure
wall
fresh air
railway vehicles
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Expired
Application number
DED16120A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Adolf Mielich
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Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Eisenbahnfahrzeuge, die insbesondere für den Reiseverkehr dienen, sind bekanntlich mit Belüftungs- und Entlüftungseinrichtungen versehen, um sowohl die Zufuhr von Frischluft zu regeln als auch die verbrauchte Luft nach außen abzusaugen. Für die Zuführung von Frischluft sind beispielsweise bereits sogenannte Lüftungshutzen an den Außenwänden oder auf den Dächern bekannt, die derart ausgebildet sind, daß Regen oder Schnee nicht so leicht in das Wageninnere eindringen kann. Es sind auch Lüftungshutzen bekannt, deren Öffnung mit einer Abschlußklappe versehen ist, die bei Regen oder Schnee mittels besonderer Einrichtungen vom Innern des Wagens geschlossen werden.
  • Die erstgenannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Zuführung von Frischluft nicht geregelt werden kann, wogegen die zweite Konstruktion eine an sich komplizierte und empfindliche Einrichtung darstellt, die noch den Mangel aufweist, daß die Zufuhr von Frischluft nicht regelbar ist, sondern lediglich ein Öffnen oder Schließen der Belüftungseinrichtung erfolgt. Beide vorgenannten Ausführungen haben auch den Nachteil, daß die Abteile gegen das Eindringen verschmutzter Luft nicht genügend geschützt sind.
  • Es sind- ferner auch Einrichtungen angewendet, bei denen Frischluft durch motorisch angetriebene Belüfter über Reinigungsfilter in die Abteile gedrückt wird. Solche Einrichtungen sind jedoch sehr aufwendig und teuer; sie müssen ferner laufend unterhalten und während des Betriebes mit Energie versorgt werden.
  • Erfindungsgemäß werden statt der motorisch betriebenen Lüfter regelbare Lüftungshutzen verwendet, die in der Außenwand der Fahrzeuge drehbar gelagert sind und mittels Kettenzüge oder ähnlicher Einrichtungen stufenlos verstellbar eingerichtet sind. Diese Lüftungshutzen sind so angebracht, daß sie bei geringstem Frischluftbedarf mit ihrer Öffnung nach unten zeigen bzw. auch bei Regen oder Schneefall in diese Stellung gedreht werden können.
  • Bei größerem Frischluftbedarf werden die Lüftungshutzen je nach der Fahrtrichtung so gedreht, daß sie mit ihrer Öffnung etwas oder mehr oder auch voll in Fahrtrichtung zeigen. Das Eindringen verschmutzter staubhaltiger Luft in das Innere der Wagen wird in bekannter Weise durch Filter verhindert, die zur Außenwand einen kastenförmigen Abschluß bilden.
  • Erfindungsgemäß werden die Lüftungshutzen bei Wagen mit Seitengang an der gangseitigen Außenwand angeordnet und für die Belüftung der geschlossenen Abteile regelbare Schieber in den Abteiltüren vorgesehen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. i bis 4 dargestellt.
  • Abb. i zeigt die zwischen den Fenstern gegen die Außenwand a gangseitig angeordneten Lüftungshutzen b und die Entlüfter L im Wagendach sowie die regelbaren Schieberk in den Abteiltüren; Abb. 2 zeigt die Ansicht, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 und Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 einer. Belüftungseinrichtung zwischen zwei . Wagenfenstern.
  • Die ringförmige Ausbildung d des Lüftungshutzen b ist hierbei über einen Kettenzug c mit dem Rad e verbunden, das mit Hilfe des Hebels b in Verbindung mit dem Bolzen f vom Innern des Wagens aus verstellt werden kann. Jeder Lüftungshutzen ist durch ein Filter h gegen die Außenwand a des Wagens kastenförmig abgeschlossen, so daß nur gereinigte Luft in das Wageninnere eintreten kann. Der Verlauf der Belüftung ist in den Abb. i, 3 und 4 durch Strömungspfeile gekennzeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druck- und Sauglüftung für Eisenbahnfahrzeuge unter Verwendung von außenwandseitig liegenden Lüftungshutzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungshutzen (b) in der Außenwand (a) drehbar gelagert sind und mittels Kettenzüge (c) oder ähnlichen Hilfsmitteln stufenlos derart verstellbar eingerichtet sind, daß bei geringstem Frischluftbedarf oder auch bei Regen oder Schneefall der Lüftungshutzen mit seiner Öffnung nach unten, bei größerem Frischluftbedarf dagegen etwas oder mehr bzw. auch voll in Fahrtrichtung zeigt.
  2. 2. Druck- und Sauglüftung nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wagen mit Seitengang die Lüftungshutzen (b) an der gangseitigen Außenwand angeordnet sind und für die Belüftung der geschlossenen Abteile regelbare Schieber (k) 'in den Abteiltüren vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 677 974, 168 64.2, 20 370; österreichische Patentschrift Nr. 137 858; französische Zusatz-Patentschrift Nr. 16 285 zu Patentschrift Nr. 433 050; USA.-Patentschrift Nr. 2 329 1o2.
DED16120A 1953-10-13 1953-10-13 Druck- und Sauglueftung fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE953260C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418417A1 (de) * 1984-05-17 1984-12-13 Richard 8047 Karlsfeld Trappe Automatische frischluft-belueftung und entlueftung

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