DE95107C - - Google Patents
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- DE95107C DE95107C DENDAT95107D DE95107DA DE95107C DE 95107 C DE95107 C DE 95107C DE NDAT95107 D DENDAT95107 D DE NDAT95107D DE 95107D A DE95107D A DE 95107DA DE 95107 C DE95107 C DE 95107C
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- DE
- Germany
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- key
- cover plate
- lock
- springs
- stuck
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Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0065—Operating modes; Transformable to different operating modes
- E05B63/0078—Operating modes; Transformable to different operating modes allowing opening with key from outside, even with key inserted from inside
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 Oi Schlosserei. LP <
WALTHER LANGE in BREMEN. Thürschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1897 ab.
Bei den gebräuchlichen Haus- und Corridor-Thürschlössern ist es bisher unangenehm empfunden
worden, dafs ein Oeffhen von der Aufsenseite ohne Zuhülfenahme von Werkzeugen
(Dietrich und dergl.) unmöglich war, sobald der Schlüssel von innen stecken geblieben
war, ein Uebelstand, der namentlich in von mehreren Parteien bewohnten Miethshäusern
sich fühlbar machte. Die nachfolgend beschriebene Erfindung hat zum Gegenstande
ein Schlofs, bei welchem ein Oeffnen desselben mittelst eines zweiten für dasselbe passenden
Schlüssels ohne weitere Werkzeuge .oder Kunstgriffe auch dann möglich ist, wenn ein anderer
Schlüssel von innen stecken geblieben ist.
Es wird dies dadurch errreicht, dafs die Deckplatte nachgiebig gemacht ist, so dafs der
steckengebliebene Schlüssel mit sammt der Deckplatte von dem von aufsen eingeführten
Schlüssel zurückgedrückt wird und letzterer somit in die Schlüsselbahn eintreten und den
Riegel öffnen kann.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 eine Construction dargestellt, bei welcher die Deckplatte
durch passend eingeschaltete Federn nachgiebig gemacht ist, und zwar zeigt Fig. 1
die Lage der einzelnen Theile bei steckengebliebenem Schlüssel, welcher durch den von
aufsen eingeführten Schlüssel zurückgedrängt ist, Fig. 3 dagegen zeigt eine Aufsicht auf die
Deckplatte.
In der Deckplatte a des gewöhnlichen Schlosses
ist ein Stück ausgespart und durch eine bewegliche Platte b ersetzt, welche nur lose aufliegt.
Eine entsprechend grofs gewählte zweite Platte c wird durch Streben dx d% dB in einer
bestimmten Entfernung von dem Schlofskasten e gehalten und ist mit ihm durch Schrauben f
(Fig. 3) fest verbunden. Die Streben d1 d2 ds
bilden gleichzeitig Führungen für den losen Theil b der Deckplatte, durch welche sie in
entsprechenden Oeffnungen hindurchgehen. Um ein Ecken der Platte b zu vermeiden, können
zweckmäfsig besondere Führungsrohre g mit der Platte b verbunden werden. Die Federn h
pressen nun die lose Deckplatte b für gewöhnlich gegen den Schlofskasten, so dafs der
Schlüssel i, ganz wie bisher üblich, das Schlofs schliefsen kann, und zwar von beiden Seiten
der Thür. Ist dagegen der Schlüssel i von der Innenseite stecken geblieben, so drückt der von
aufsen eingeführte Schlüssel k den Schlüssel / und mit ihm die lose Deckplatte b zurück,
wobei sich die Federn h zusammendrücken. Der Schlüssel k kann dadurch in das Schlofs
eintreten und den Riegel / schliefsen.
Es bedarf wohl kaum der Erwähnung, dafs die vorstehend beschriebene, für ein· französisches
Schlofs gedachte Einrichtung für andere Schlösser entsprechend umgestaltet werden mufs,
auch kann die Nachgiebigkeit der Deckplatte statt durch eingeschaltete Federn in anderer
Weise, etwa durch Gummirohre, erreicht werden. Ebenso könnte die Deckplatte, statt nach
rückwärts zurückgedrängt zu werden, seitlich
aufklappen; in letzterem Falle müfste sie aus zwei Theilen bestehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Thürschlofs, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schlofsdecke (a) auf der Innenseite der Thür ganz oder theilweise dem Druck von Federn (h) oder dergl. entgegen abgehoben werden kann, so dafs ein innen steckengebliebener Schlüssel bei beliebiger Bartstellung durch einen von aufsen eingesteckten Schlüssel so weit zurückgedrückt wird, dafs das Schlofs mit letzterem geschlossen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95107C true DE95107C (de) |
Family
ID=366383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95107D Active DE95107C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95107C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITPS20120005A1 (it) * | 2012-03-08 | 2013-09-09 | Bi Porte Blindate Srl Di | Struttura di serratura di sicurezza |
-
0
- DE DENDAT95107D patent/DE95107C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITPS20120005A1 (it) * | 2012-03-08 | 2013-09-09 | Bi Porte Blindate Srl Di | Struttura di serratura di sicurezza |
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